Gesundheit Gesichtstransplantation

Ärztlicher Ehrgeiz oder Interesse des Patienten

Es wird alles sehr schnell gehen. Wenn die Herz-Lungen-Maschine der Patientin ausgeschaltet ist und kein Blut mehr durch ihre Adern pulst, tritt ein Chirurg an die Tote heran, zieht mit einem Marker quer über den oberen Teil ihrer Stirn eine violette Linie und setzt sie nach unten am Ohr entlang fort, bis das Gesicht umrahmt ist. Dann durchtrennt er mit einem Skalpell entlang der Markierung die Haut und schneidet darunter weiter. Schließlich hebt er das Gesicht vom Schädel ab, legt es in einen Kühlbehälter und eilt damit hinaus.  Wenn wenig später eine andere Gruppe von Chirurgen den Kühlbehälter empfängt, führt einer der Ärzte dort die gleichen Schnitte am Gesicht einer zweiten Frau aus und entfernt es. Doch sie lebt. Sie liegt in tiefer Narkose. Er nimmt das Gesicht der Verstorbenen aus dem Kühlbehälter, drapiert es auf den Schädel der ruhig atmenden Frau, verbindet die Hauptadern und beginnt, mit feinen Stichen an ihrem Nasengewebe das fremde Antlitz zu verankern.  Noch ereignen sich solche Szenen nur im Kopf von Leuten wie John Barker. Der Chef der chirurgischen Forschungsabteilung des Universitätskrankenhauses von Louisville, Kentucky, ist davon beseelt, mit seinem Team ein Gesicht zu verpflanzen. Zwei weitere konkurrierende Gruppen, eine in Cleveland, Ohio, und eine andere in London, sind ebenso bereit, diesen Plan auszuführen - einen Plan, der vielen als grausig, undurchführbar, verwerflich oder einfach nur gefährlich erscheint.  Mit der Gesichtstransplantation stößt die Medizin in einen Bereich vor, in dem Vorstellungen von Identität und Persönlichkeit, von ärztlicher Moral und Fertigkeit zwischen Horrorvisionen und Machbarkeitsutopien schwanken. Ein kaum zu durchdringendes Gestrüpp aus Emotionen und Vorurteilen, wissenschaftlich begründeten Bedenken und Fortschrittsglauben umwuchert mittlerweile den Gesichtertausch. Es ist so dicht, dass sich die ursprünglich reinen Chirurgenteams mehr und mehr ausweiten und heute zwanzig oder gar dreißig Mitglieder zählen, darunter Philosophen, Ethiker, Soziologen, Psychologen, Psychiater und PR-Berater. Mit Argumenten und Studien versuchen sie, eine Schneise in das Dickicht zu schlagen, und tragen meist nur zu weiteren Wucherungen bei.  Vermutlich hätte kaum jemand den Transplantationsplänen weitere Beachtung geschenkt, wenn nicht auf spektakuläre Weise das Gesicht des Mädchens Sandeep Kaur gerettet worden wäre. Die achtjährige Inderin aus dem Nordstaat Punjab war 1994 bei der Feldarbeit mit den Zöpfen in eine Dreschmaschine geraten, die ihr die Kopfhaut mitsamt dem Großteil des Gesichts vom Schädel riss. Das Mädchen hatte dennoch doppeltes Glück: Die Eltern retteten Skalp und Gesichtshaut und stopften sie in eine Plastiktüte. Und als Sandeep nach dreistündiger Fahrt auf dem Rücksitz eines Mopeds im Christian Medical Hospital der Stadt Ludhiana anlangte, entschloss sich dort der Mikrochirurg Abraham Thomas zur weltweit ersten Replantation eines ganzen Gesichts und Skalps.  Damals war die rekonstruktive Gesichtschirurgie bereits an ihren Grenzen angelangt. Zwar beherrschten die führenden Mikrochirurgen schon seit gut einem Jahrzehnt die Techniken zum Zusammenführen von Nerven, Blutgefäßen und Muskelsträngen. Sie konnten aus einem Zeh eine Nase formen, wie der zum Louisville-Team gehörende Joseph Banis, oder aus Knorpelspänen vom Rippenbogen und Hautfetzen vom Hals ein Ohr modellieren wie Moshe Kon, der zum selben Team gehört und an der Universitätsklinik Utrecht forscht.  Aber die Rekonstruktion eines durch Krebs, Feuer, Verätzung oder Unfall völlig zerstörten Gesichts ist bis heute immer nur ein Flickwerk aus manchmal einem Dutzend Hautlappen, die von den verschiedensten Stellen des Körpers stammen und deshalb von unterschiedlicher Dicke, Dehnbarkeit und Farbe sind. Diese Hautflicken sind meist weder mit Nerven verbunden, noch werden sie von Muskeln bewegt. Häufig wirken sie, als seien sie nur aufgepappt.  Nicht einmal eine nur annähernde Rekonstruktion eines zerstörten Augenlids gelang bis heute, und ebenso erfolglos blieb die eines Mundes. Manche Opfer müssen vierzig Operationen über sich ergehen lassen, um dennoch missgestaltet zu bleiben. Wegen ihrer Deformationen verstecken sie sich meist zu Hause, weil sich die Menschen auf der Straße erschrecken.

Als das indische Mädchen Sandeep wieder in die Kameras lächeln konnte - von nur wenigen Narben gezeichnet -, entzündete das die Fantasien von Wissenschaftlern. Als vier Jahre später John Barker und seinem Team in Louisville die erste wirklich erfolgreiche Verpflanzung einer Hand gelang, wollte dieser nach dem Stern der Mikrochirurgie - dem Gesicht - greifen. Denn Hand und Gesicht gleichen sich: Sie bestehen aus Mischgewebe - Muskeln, Fett, Haut -, im Gegensatz zu den weitgehend homogenen inneren Organen, wie Herz oder Leber, die bis dahin transplantiert worden waren.  "Die Realisierbarkeit solcher Transplantation ist von der operativen Seite her keine Frage mehr", sagt Milomir Ninkovic vom Lehrkrankenhaus der TU München. Ninkovic, einer der international führenden Mikrochirurgen, hat in einem Team bereits zwei Transplantationen von Händen ausgeführt, eine davon sogar samt Unterarmen, die andere im Jahr 2000 an dem österreichischen Polizisten und Sprengstoffexperten Theo Kelz - so erfolgreich, dass der heute sogar Motorrad fahren kann. Ninkovic sieht allenfalls Probleme, die Funktionalität der Gesichtsmuskulatur wieder herzustellen. "Dem richtigen Team kann es jedoch gelingen."  Für die ersten, noch experimentellen Verpflanzungen ist nur ein sehr kleiner Kreis von Patienten - in den USA wie in Europa abzählbar an beiden Händen - mit schwerst deformierten Gesichtern vorgesehen.

Das Ausmaß der Zerstörung an den so genannten ästhetischen Einheiten, wie Kinn, Oberlippe, Wangen, Nase, Stirn, sowie an den darunterliegenden Muskeln und Knorpeln bestimmt, wie viel Spendergewebe die Chirurgen übertragen. Bei der "Ernte", wie die Organgewinnung im ärztlichen Jargon heißt, wird jedoch das ganze Gesicht des Spenders mitsamt allem Gewebe direkt am Schädelknochen und Kiefer abgetrennt.  Wenn die Transplantationschirurgen bei der Vorbereitung des Patienten dessen Gesichtshaut abgenommen haben, können sie feststellen, wie groß der Schaden am Gewebe darunter ist. Nur jene der über 30, häufig sehr feinfaserigen Gesichtsmuskeln und nur jene Knorpelteile, wie zum Beispiel die Nasenspitze, die beim Patienten zerstört sind, werden an der Gesichtshaut des Spenders belassen. Ist diese Präparation ausgeführt, drapieren die Chirurgen das Spendergesicht auf den Schädel des Empfängers, verbinden zunächst die Blutgefäße und die Nerven, verankern dann die vom Spender übernommenen Muskeln am Schädel des Patienten. Dessen noch vorhandene eigene Muskeln wachsen später von selbst an die neue Gesichtshaut, die unterhalb der Kinn- und Kieferlinie und entlang des Haaransatzes vernäht wird, was nach der Vernarbung kaum sichtbar ist. John Barker vom Universitätskrankenhaus in Louisville schätzt, dass das neue Gesicht 50 Prozent der normalen Beweglichkeit und Mimik hat.  Der Pariser Chirurg Laurent Lantieri, die in Cleveland forschende Maria Siemionow und der Londoner Peter Butler haben ebenfalls bereits Pläne einer Gesichtstransplantation angemeldet. Butler war zuvor als Mitglied jenes amerikanischen Forscherteams bekannt geworden, das ein genetisch erzeugtes Menschenohr auf dem Rücken einer Maus herangezüchtet hatte.  Als die Vorhaben publik wurden, brach ein Proteststurm aus. Die Boulevardpresse witterte einen Wettlauf um das erste transplantierte Gesicht - ausgetragen von Wissenschaftlern, bei denen einige Schrauben locker sind. Auch in der Fachwelt formierte sich Widerstand. Pamphlete warfen den Chirurgen vor, nur ans eigene Ego und nicht an die Patienten zu denken, und brandmarkten die Operation als unethisch und sogar lebensgefährlich.  Denn zukünftige Patienten einer Gesichtsübertragung sind schweren Risiken ausgesetzt. Da Haut als Außenschutz des Körpers fungiert, reagiert die Immunabwehr dort besonders heftig auf ein Fremdplantat. So reichen die Gefahren von einer heftigen Abstoßungsreaktion und dem Verlust der verpflanzten Haut bis zu erhöhtem Krebsund Infektionsrisiko durch die lebenslange Einnahme von Immunsuppressiva - eines Drogencocktails, der die Körperabwehr lahm legt. Wegen dieser Gefahren schließen die Chirurgen vorerst Patienten aus, deren Gesicht durch ein Karzinom zerstört wurde. Einer Statistik zufolge stirbt bei der Hälfte aller Nierenempfänger das neue Organ innerhalb von zehn Jahren ab. Würde das mit einem verpflanzten Gesicht passieren, müssten die Chirurgen mühsam aus unterschiedlichen Hautteilen des Patienten abermals ein neues aufbauen. Die psychischen Folgen könnten verheerend sein.  Während die meisten Transplantationen innerer Organe vorgenommen werden, um Leben zu retten, rügen die Widersacher, würde eine verpflanzte Hand oder ein Gesicht es nur verbessern. Das gelte ebenso für die Übertragung einer Niere, halten Barker und Butler dagegen. Die sei dank Dialyse auch nicht lebensnotwendig.

Schließlich brachten die Befürworter den Begriff vom "sozialen Tod" in die Debatte ein. Menschen mit zerstörtem Gesicht, die sich kaum mehr aus dem Hause trauten, seien wie lebende Tote: in Einsamkeit und Apathie erstarrt und oft suizidgefährdet. "Für solche Menschen", sagt John Barker, "kann eine Transplantation nicht nur lebensverbessernd, sondern lebensrettend sein." Mehr psychologische Hilfe, insistierte die Gegenseite, könne das Problem lösen.  John Barker wollte die Meinung möglicher Betroffener ergründen. Er ließ bislang fünf Studien anfertigen, um die Risikobereitschaft der Patienten zu ermitteln. Die Resultate verblüfften ihn: Sogar Nieren- Empfänger, die das Risiko einer Transplantation sehr wohl kennen, würden für ein Gesicht noch mehr Jahre ihres Lebens opfern als für ihr neu eingepflanztes Organ. Die Gegner wetterten daraufhin: Ausschließlich die Ärzte dürften über solch eine Operation entscheiden.  Nach heftigen Auseinandersetzungen mit der französischen Chirurgenschaft gab Laurent Lantieri vorerst auf. Als das britische Royal College of Surgeons die gefährliche Nachbehandlung anprangerte, verschob auch Butler sein Projekt. Einzig Maria Siemionow von der Cleveland Clinic bekam die Erlaubnis zur Operation. Doch vielleicht wird John Barker mit seinem Team noch vor ihr die spektakuläre Transplantation an der Universitätsklinik von Utrecht in den Niederlanden ausführen. Er hofft, dort schon in den nächsten Monaten eine Genehmigung zu bekommen und dann innerhalb eines Jahres operieren zu können.  Barkers Idealpatient muss eine genaue Vorstellung vom Risiko haben sowie psychisch sehr stabil sein, um nach der Operation das fremde Gesicht als seines annehmen und dem unausweichlichen Medienrummel standhalten zu können. Doch wenn es um das Aussehen geht, darf er nicht wählerisch sein. Er bekommt, was gespendet wird und am besten zu Hautfarbe und Geschlecht passt.  Gesichtsspender, so befürchten nämlich die Chirurgen, werden rar sein - anders als für die unsichtbaren Organe wie Herz oder Leber. Den meisten Angehörigen sei die Vorstellung unerträglich, den Mann oder die Tochter gesichtslos zu bestatten. Ebenso unhemlich sei es, wenn ein anderer Mensch das Gesicht des Verstorbenen durch die Straßen trage. Doch gerade das, so vermuten Psychologen, könnte für einige auch ein Grund zum Spenden sein: dass der Verstorbene quasi im Empfänger fortlebt.  Im Keller der Universitätsklinik von Louisville versuchte John Barker alle Zweifel mit einem Experiment zu zerstreuen. Dort unten, in einem Raum mit himmelblauen Wänden, Kunststoffboden und großem, schwenkbaren Stahltisch, einem der modernsten Anatomiesäle der Welt, trennte sein Team von 20 Spenderkörpern das Gesicht ab und implantierte vier davon immer wieder neu auf andere Schädel.  Das Resultat fasste Barker in einem Fototableau zusammen. Er verglich die Gesichter und bemerkte, dass die Züge des Spenders mal mehr und mal weniger zu erkennen waren, aber ebenso die des Empfängers. Dennoch war jedes Gesicht ein malig. Ein Hybrid-Gesicht, wie der Team- Soziologe Allen Furr feststellte. Die Zweifel blieben für Barker.

Die Auseinandersetzung um Risiken, Spender und Identitätstransfer ist jedoch auch ein Stellvertreterkrieg - in dem es eigentlich um Irrationales geht: um Urängste, Dämonen des Schattenreichs und die Brüchigkeit von Identität. Es geht um die Frage, ob man das Gesicht wirklich wechseln kann wie ein Kleid.  Weil jedes Gesicht einmalig ist, der Kommunikation mit anderen dient und die Gefühle, ja selbst die Geschichte eines Menschen widerspiegelt, wird es meist mit Identität gleichgesetzt, obgleich sich diese eigentlich aus Körper und Geist gemeinsam bildet - aus großen Ohren ebenso wie aus der Art zu lächeln oder zu denken. Der Verlust des Gesichts, selbst wenn es nur ein moralischer oder wirtschaftlicher ist, gilt in fast allen Kulturen als schweres Manko oder gar schlimmstes Unglück, das jemandem widerfahren kann. Der einzige Ausweg aus Scham und würdelosem Zustand ist mitunter nur der Suizid.  Zur Lösung von solchen moralischen, psychologischen und philosophischen Aspekten bereitet sich Barkers Team am Universitätskrankenhaus in Louisville fast generalstabsmäßig vor. Einmal in der Woche treffen sich alle in Barkers Büro.  Für Michael Cunningham, den Psychologen, löst ein missgestaltetes Gesicht bei anderen auch deshalb Ekel, Abscheu, Unsicherheit oder Angst aus, weil es im kollektiven Gedächtnis vermutlich an furchtbare Krankheiten wie Lepra erinnert - Leiden, die auch schnell auf einen selbst überspringen können. Für den Louisville-Soziologen Allan Furr verstört ein deformiertes Gesicht vor allem deshalb, weil es gegen die Regeln der Kommunikation verstößt. "Man kann nichts aus dem Gesicht herauslesen, weil es starr ist. Man bekommt keine Information. Deshalb verbinden wir damit Idiotie und empfinden Ekel."  Doch vermutlich hat der Schrecken, den ein zerstörtes Gesicht bei anderen auslöst, weit tiefere Ursachen. Ein solches Gesicht spiegelt das Grauen, das der Mensch durchleiden musste, als ihm das Unglück widerfuhr. Es ist das Grauen vor dem Tod, das sich in dessen Gesicht eingegraben hat und ihn entstellt - unerträglich für jeden Gegenüberstehenden, weil er darin die eigene Zerbrechlichkeit erkennt.  Sich von solcher Monstrosität nicht abzuwenden gelingt nur durch einen kulturellen Trick: Hinter dem furchtbaren Äußeren muss sich ein schönes Inneres verbergen - wie bei dem Kino-Außerirdischen E. T. oder den Schreckensgestalten der deutschen Romantik. Oder man verklärt das Gesicht des Leidens wie in der christlichen Tradition, in der durchlittener Schmerz erlösend ist. Deshalb empfinden manche einen Tausch des Gesichts als entwürdigend. Das neue, nicht missgestaltete ist dann nur eine Trivialisierung der Persönlichkeit, die den Menschen von seiner Geschichte entfernt.  Ein weiterer Grund für den Widerstand gegen die Transplantation scheint, von vielen uneingestanden, noch woanders zu liegen: in dem Akt, einem Menschen das Gesicht abzunehmen, selbst wenn es ein zerstörtes ist. Robert Acland, früher Mikrochirurg und heute Leiter der Anatomie der Universitätsklinik von Louisville, hat in seinem Berufsleben mehr als 500 Leichen seziert, und doch kennt er keinen grausigeren Anblick als den eines Kopfes, von dem das Gesicht abgetrennt ist: "Die Augen, die aus diesem Schädel herausstarren, bereiten böse Träume."  Wenn einen solchen Schädel wieder Haut, Spenderhaut, bedeckt, wenn der erste Patient nach gelungener Transplantation den Presserummel hinter sich gebracht hat und mit seinem neuen Gesicht auf die Straße tritt, dann werde er endlich sameness, Gleichheit, verspüren, sagt der Ethiker der Universitätsklinik von Louisville, Osborne Wiggins. Niemand mehr wird vor ihm zurückschrecken. Niemand wird sich nach ihm umdrehen.  Das neue Gesicht hat ihn unbedeutend gemacht.

Es beschwört jetzt "Fragen der Authentizität und Identität herauf", wie der Medizinjurist und Ethiker John Robertson prophezeit. Denn dieses Gesicht steht nicht mehr in der Kontinuität des Körpers, anders als das abgelegte, zerstörte, das den Menschen so furchtbar entstellte, aber dennoch zu ihm gehörte und seine Erfahrungen, seine Geschichte widerspiegelte.  Doch dieses ist jetzt wie eine neue Fassade. Zunächst hat sie nichts mit dem Menschen gemein, der mit seinen Augen daraus hervorguckt. Er muss erst die Eigentümerschaft übernehmen und es durch seine Persönlichkeit prägen. Wenn irgendwann in der transplantierten Haut die Zellen des Spenders durch die des Empfängers ausgewechselt sind, dann ist es vielleicht endlich sein neues, sein eigenes Gesicht.  

Wir haben mögliche Betroffene gefragt. Lesen Sie hier, was Magdalene Eggers berichtet.

 
  • Quelle © ZeitWissen.de
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