Internet Als das Netz nach Grönland kam

Ausgerechnet die dünn besiedelte Eisinsel im Norden bekommt das schnellste Internet und die beste Handyversorgung Europas. Wer einen Breitband-Zugang will, kriegt ihn auch. Ein Fortschritt, an den sich die Grönländer schnell gewöhnen.

Nach stundenlangem Eisberg-Slalom durch den Fjord tauchen am Ufer ein paar bunte Rechtecke auf. Knapp 30 dunkelrote, himmelblaue und grüne Häuschen verteilen sich wie zufällig hingewürfelt über die Bucht, als hätte ein sehr großes Kind seine bunten Bauklötze ausgeschüttet.

Von den Gletschern herunter fegt ein eisiger Wind durch den Ort, der allen Nicht-Grönländern Tränen in die Augen treibt. Es ist Mitte August, Hochsommer in Ammassivik, einer kleinen Siedlung am Rande der Welt. Vergeblich sucht das Auge Bäume. Moos und Blaubeergestrüpp kriechen die Hügel hinauf bis zu den schrundigen Felsen. Mit trägem Flügelschlag kreist ein Seeadler über dem Meeresarm. Am Horizont, zwischen den Bergen, lassen sich die gleißenden Eisfelder des Inlandeises ausmachen. Ammassivik heißt Ebene. Das bezieht sich wohl auf die sumpfige Wiese mitten im Ort, auf der die 59 Einwohner ihre Schafe weiden lassen.

Straßen gibt es in Grönland nicht, alle zwei Wochen kommt das Postschiff. »Immaqa«, würde ein Inuit an dieser Stelle anfügen, was die meisten mit »vielleicht« übersetzen. Es kann aber auch »morgen« oder »hoffentlich« bedeuten. Oder »wenn kein Sturm aufzieht und das Packeis nicht zu dicht ist«. Doch der Sommer war mild: Statt riesiger Berge aus Meer-Eis, die die Strömung im Sommer oft vom Nordpol her bis in den Fjord treibt, dümpeln nur ein paar kleinere Schollen durch den Meeresarm. Ihr blaues Eis verrät, dass sie von den Gletschern abgebrochen sind, die sich ihren Weg vom Eisschild in der Mitte Grönlands durch die Küstenberge hinunter zu den Fjorden bahnen.

Auf einem Hügel schrauben zwei Männer in gelben Anoraks an einem Antennenmast herum. Und am Steg von Ammassivik liegt die Søkongen, deren Bauch mit High-Tech-Ausrüstung voll gestopft ist, von der viele Dörfer auf dem Kontinent noch träumen. Mit der Isolation und Abgeschiedenheit des Dorfs am Fjord soll nun nämlich Schluss sein.

Die Männer in den gelben Jacken, Techniker vom Kommunikationsmonopolisten Tele Greenland und vom deutschen Technologiekonzern Siemens, sorgen dafür, dass nun auch die 59 Einwohner von Ammassivik eine Auffahrt auf die weltweite Datenautobahn bekommen. Und sie schicken sie vom Standstreifen direkt auf die Überholspur: Bis spätestens zum nächsten Sommer soll ganz Grönland mit dem neuen Standard ADSL 2+ versorgt sein. Das heißt: Ausgerechnet der eisumschlungene Inselgigant kurz vor dem Nordpol bekommt flächendeckend das schnellste Internet Europas.

Eine Datenrate von 24 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) verspricht Siemens den Kunden - zumindest wenn irgendwann einmal die Leitung nach Grönland mithalten kann. Das wäre dann 24-mal so schnell wie die Standard-DSL-Übertragung hierzulande. Solche digitalen Rennstrecken dürfen in den nächsten Monaten nur wenige Testnutzer in Europa ausprobieren.

Noch erstaunlicher ist allerdings, dass es schon im nächsten Sommer auf der größten Insel der Welt keine weißen Flecken mehr bei der Breitbandversorgung geben soll. »Alle 21 000 Haushalte Grönlands können ADSL bekommen. Wenn in einem Dorf jemand eine Breitbandverbindung bestellt, wird sie auch eingerichtet«, verspricht Frank Gabriel, der Technikchef von Tele Greenland. Alle Haushalte? »Es gibt ungefähr 30 Rentierzüchterhütten, die sind zu abgelegen. Deswegen erreichen wir nur einen Versorgungsgrad von 99,9 Prozent«, sagt Gabriel, und dabei huscht ein stolzes Schmunzeln über sein Gesicht. Zum Vergleich: In Deutschland erreicht die schnelle ADSL-Datenleitung nur 91 Prozent der Haushalte. 3,5 Millionen Wohnungen und Betriebe können im Moment kein Breitband-Internet bekommen.

Zahlen zeichnen nur ein dürres Bild von der Weite und Abgeschiedenheit der Welt am Polarkreis: Fast 2600 Kilometer lang ist die größte Insel der Welt und bis zu 1000 Kilometer breit - damit ist Grönland sechsmal so groß wie Deutschland. Ein bis zu 4000 Meter dicker Eispanzer bedeckt 85 Prozent des Landes. Die Siedlungen verteilen sich entlang der Küstenlinie - dort, wo das »grüne Land« den Namen verdient, den ihm Erik der Rote verpasst hat, ein ins Exil verbannter Wikinger. »Aus Marketinggründen«, sagen die Einheimischen heute augenzwinkernd. Die eisfreie Fläche ist dann immer noch etwa so groß wie Deutschland. Gerade einmal 57 000 Inuit und Dänen behaupten sich gegen das arktische Klima - das entspricht der Einwohnerzahl von Städten wie Göppingen oder Hattingen.

Dem Technikteam bleibt nur ein enges Zeitfenster, um Dörfer wie Ammassivik mit der Welt zu verbandeln. »Im September fängt es im Norden an zu schneien, der Boden gefriert, und es wird immer dunkler«, beschreibt der Siemens-Techniker John Falck, ein gebürtiger Norweger, seine Arbeitsbedingungen. Minus 35 Grad sind dann keine Seltenheit. Und selbst der Sommer hält hier immer wieder Überraschungen bereit: In einigen Siedlungen musste Falck einen Imkerhut mit Gesichtsschleier anlegen - Wolken hungriger Mücken waren über den Technikcontainer am Fuß des Sendemasts hergefallen. An anderen Tagen erlebte Falck, wie unvermittelt die Stürme des Nordatlantiks über Schiffe hereinbrechen können, die sich nur wenige Seemeilen aus dem schützenden Insellabyrinth vor der Küste Grönlands hinaus auf die See gewagt haben. Wenn die Techniker schon einmal da sind, wird auch gleich die Mobilfunkversorgung ausgebaut: Jedes Dorf mit mehr als 70 Einwohnern bekommt eine Funkzelle. Auch hier setzt die entlegene Insel Maßstäbe, mit denen Mitteleuropa längst nicht überall mithalten kann.

In der Sechs-Schüler-Zwergschule von Ammassivik entknotet Rektor Adam Brobers gerade den Kabelsalat seines neuen Modems und schließt den Schulcomputer an. Eine erste kleine Enttäuschung erwartet ihn: Selbst wenn die Technik ihm jetzt theoretisch 24 Mbit/s zugestehen würde, tröpfeln die Nullen und Einsen mit gerade mal 500 Kilobit pro Sekunde durch das Kabel, also mit halbem deutschen DSL-Tempo. Das grönländische Internet fährt im Moment noch mit angezogener Handbremse.

Das Lächeln von Frank Gabriel wirkt nun etwas verlegener. »Das ist die Geschwindigkeit, die wir im Moment zulassen können.« Auch Bits und Bytes haben in den Weiten der Insel mit Hürden zu kämpfen: So ist es nach wie vor nicht möglich, die Siedlungen und Städte per Kabel mit der Inselhauptstadt Nuuk zu verbinden. Der monatelang gefrorene Boden würde die Kabel zerreißen. Außerdem wären unzählige Gletscher und Meeresarme zu überwinden. Daher wurde eine Richtfunkkette aufgebaut, die sich, immer an der Küste entlang, um die halbe Insel spannt. Ihre Übertragungskapazität ist jedoch begrenzt. Und die noch dünner besiedelten Gebiete im Norden und Osten Grönlands sind von Nuuk aus nur über Satelliten zu erreichen.

Der zweite Engpass: Grönland liegt abseits der weltweiten Datenströme; es gibt kein Seekabel zum europäischen Festland oder nach Kanada. Der gesamte Datenverkehr zur Insel muss über Satelliten laufen. Auf der Hauptverbindung sind nur 32 Mbit/s für den Internet-Verkehr vom Kontinent nach Grönland reserviert, in der Gegenrichtung gar nur 10 Mbit/s. Würden die Grönländer das volle Tempo ihrer neuen Leitungen ausnutzen, wären im Nu alle Kanäle verstopft. Deswegen lässt Gabriel sie im Moment nur im ersten Gang ins Internet. »Wir bauen die Verbindung nach Europa und auch die Richtfunkstrecke nach und nach aus«, verspricht er, »aber das kostet sehr viel Geld.« Geld, das erst einmal in die Erschließung des Landes fließen soll. 60 Millionen Kronen (umgerechnet 8 Millionen Euro) lässt sich Grönland allein den Ausbau des Mobilfunknetzes kosten.

Auch mit den Preisen will Tele Greenland die Menschen derzeit davon abhalten, zu viel kostbare Bandbreite auszunutzen. Das DSL-Starterpaket kostet lediglich 500 Kronen (67 Euro), und Monatsgebühren werden auch nicht fällig. Bezahlt wird vielmehr nach Datenmenge, und die Preise sind teilweise astronomisch hoch: Das »Saugen« eines Films ist in Grönland meist teurer als der Kauf der legalen DVD.

Für die technikbegeisterten Insulaner ist aber auch das gedrosselte Breitband-Internet eine große Errungenschaft. »Wir sind nicht immer ganz vorne beim Fortschritt mit dabei, aber wenn wir neue Technik einführen, setzt sie sich auch sehr schnell durch«, sagt Gabriel. Schon jetzt hängt jeder vierte grönländische Haushalt am Breitband, bis zum Jahresende sollen es 40 Prozent sein. In Deutschland liegt der Wert im Moment bei 18 Prozent. Und drei Viertel aller Grönländer haben schon ein Handy, obwohl es in diesem Sommer erst in der Hälfte der Dörfer und Städte ein Netz findet.

So mancher von ihnen ist innerhalb weniger Jahrzehnte aus der Steinzeit ins Internet-Zeitalter gespült worden. In den kleineren Dörfern gibt es erst seit etwa 20 Jahren Dieselgeneratoren, und erst vor 10 oder 15 Jahren wurden die Häuser ans Strom- und Telefonnetz angeschlossen.

Vier Stunden dauert die Bootsfahrt von Ammassivik zur nächsten Stadt, durch ein Labyrinth von Inselchen und Schären. Mit 3100 Einwohnern ist sie für hiesige Verhältnisse eine Metropole: Es gibt Schulen, zwei Supermärkte und das Arctic Café. Die Stadt heißt auf Dänisch Julianehåb. Doch inzwischen besinnen sich die Grönländer wieder auf ihre eigene Sprache, die europäischen Zungen einige Verrenkungen abverlangt. Deshalb würden sie heute Qaqortoq auf ihr Ortsschild schreiben. Wenn man hier solche Schilder bräuchte.

»Für uns ist es wichtig, das Kommunikationssystem auszubauen«, sagt Bürgermeister Simon Simonsen, während er sich auf dem Eisbärfell im Rathaus in Pose stellt. Und stolz verkündet, dass er jetzt auch die Ortsvorsteher in den einsamsten Außenposten seiner Gemeinde jederzeit ans Handy holen kann.

»Unser Leben hat sich stark verändert«, sagt Alibak Hard, ein Lehrer der Gewerkschaftshochschule in Qaqortoq. »Mein Vater hat, als er acht oder neun war, einen Kajak bekommen und gelernt, wie man damit Robben jagt. Zum Heizen und für das Licht gab es nur Tranlampen, in denen man Walspeck oder Robbenfett verbrannte. In den 50er und 60er Jahren hat uns dann die Industrialisierung eingeholt. Man hat die Menschen in die Städte gelockt mit dem Versprechen: Du musst nur einen Knopf drehen, und schon wird es warm. Mein Sohn dagegen sitzt mit seinen neun Jahren schon allein am Computer und surft durch alle Welt.«

Dieser Umbruch verlief nicht reibungslos. Viele kamen mit der Umstellung vom traditionellen Leben als Jäger und Sammler nicht zurecht. So mancher Grönländer erinnert sich noch, wie die damalige Kolonialverwaltung in den 50er und 60er Jahren die kleineren Dörfer auflöste und die Bewohner in die Plattenbauten der nächsten Stadt verpflanzte. Heute hat Grönland zwar eine bessere Infrastruktur, und die Lebenserwartung ist gestiegen. Doch der Preis dafür war hoch: Die alten Strukturen und Hierarchien sind zerfallen. Niemand verschweigt, dass die Inuit-Insel bis heute ein enormes Alkoholproblem hat.

»Es geht darum, das ganze Land durch bessere Kommunikation zusammenzubinden«, erklärt Gabriel, und deshalb treibt die autonome Inselregierung den Ausbau der Technik so ehrgeizig voran. Denn nicht nur Entfremdung von den eigenen Traditionen erschwert den Inuit die Suche nach der eigenen Identität. Zusätzlich trennen die Distanzen und kulturelle Unterschiede die verschiedenen Regionen der Insel.

An der Ostküste leben noch weniger Menschen als im Golfstrom-geheizten Süden und Westen der Insel. In Tasiilaq, einer Gemeinde von der Größe Englands, leben gerade einmal 650 Menschen. Kalte Nordströmungen verbarrikadieren die Küste einen Großteil des Jahres hinter undurchdringlichem Packeis. Tunu heißt diese Region, »die Rückseite«.

Nur mit großer Mühe verstehen die Westgrönländer die Dialekte von Tunu. Für sie ist die Ostregion etwa das, was die ganze Insel für den Rest Europas darstellt: der abgeschiedene Rand der Welt, wo sich wettergegerbte Menschen zäh an die paar sturmgepeitschten Uferstriche klammern, die die Gletscher ihnen gelassen haben.

Vor diesem Hintergrund muss man den forcierten Ausbau der Kommunikationsnetze sehen: Die kleinen Weiler an den entlegenen Fjorden sollen nicht noch ein weiteres Mal benachteiligt werden. Und so wie die Läden der Handelsgesellschaft KNI im ganzen Land vom arktischen Thule bis zum Kap Farvel an der Südspitze dasselbe Sortiment zum selben Preis anbieten, so soll auch die Kommunikationsversorgung im ganzen Land auf gleich hohem Standard sein.

Jeder Grönländer hat andere Erwartungen ans Internet. Zum Beispiel Lars Klenow, der Chefarzt des Krankenhauses von Qaqortoq. Für den Gynäkologen ist es schon ein großer Fortschritt, dass er seit einigen Jahren einem Dermatologen im zwei Tagesreisen entfernten Nuuk Digitalfotos von Hautveränderungen schicken kann. »Für mich ist ein roter Fleck einfach ein roter Fleck.« Telemedizin ist in Grönland noch Zukunftsmusik. Bald aber, so hofft er, wird er auch Videobilder oder Ultraschallaufnahmen übertragen können und so den Rat von Fachärzten in sein entlegenes Provinzkrankenhaus holen.

Jugendliche nutzen oft und gern die Chat-Seiten von Online-Communitys. Was bei dem eingeschränkten Nachtleben auf Grönland nicht verwundern kann. Weil es dafür noch keine echte grönländische Seite gibt, greifen die Teenies auf Angebote aus Dänemark zurück.

Wieso ein Schafzüchter unbedingt Internet-Anschluss braucht, leuchtet erst auf den zweiten Blick ein. Doch auch bei den Frederiksens gibt es mittlerweile fünf Computer - jeder der drei Söhne hat einen eigenen Laptop, außerdem stehen noch zwei weitere Computer in dem kleinen, gemütlichen Häuschen über dem Eisfjord, das gerade einmal seit zehn Jahren an das Strom- und Telefonnetz angeschlossen ist. »Manchmal geht das alles etwas schnell, aber man muss ja mitmachen«, sagt Kaali, der Vater. Für ihn bedeutet der Internet-Anschluss, dass er sich vielleicht doch bald den Traum von einem neuen kleinen Schaufellader erfüllen kann. Denn Anguta, sein ältester Sohn, hat herausgefunden, dass die Maschinen bei Händlern in Dänemark um ein Viertel billiger sind als auf der entlegenen Insel.

Kaalis Frau Ellen nutzt ihren Anschluss ans globale Dorf, um an Lehrerfortbildungen teilzunehmen. Zu Beginn des Lehrgangs traf die Klasse sich in Nuuk, seitdem werden Unterlagen, Fragen und Antworten über das Internet ausgetauscht.

Die Frederiksens leben übrigens nur ein paar Schritte von der Stelle entfernt, an der einst der Exil-Wikinger Erik der Rote seinen Hof baute. Die steinernen Ruinen dienen den Grönländern als Erinnerung: 500 Jahre lang florierte die Kolonie der Nordmänner, bevor die um das Jahr 1500 plötzlich aus der Geschichte verschwanden. Wahrscheinlich wurde das Klima damals einfach zu rau.

Andere Grönländer hoffen schlicht und einfach, dass das Fernseh- und Radioprogramm endlich besser wird. Derzeit strahlt Kalaallit Nunaata Radioa (KNR) nur einen - mäßig spannenden - Kanal aus. Der Wetterbericht im Radio dauert eine halbe Stunde. Und bei den Nachrichten gilt: Im Sommer darf auf Grönland nichts passieren. Da macht KNR für drei Monate den Laden dicht und schickt einfach die dänischen Nachrichten aus Kopenhagen über den Sender.

Die Reaktionen auf den Ausbau der Kommunikationsnetze sind durchweg positiv. Manchmal beschleicht den Siemens-Techniker Falck allerdings auch ein schlechtes Gewissen, wenn er sieht, wie schnell Grönland die neue Technik adoptiert. Immer wieder konnte er beobachten, was passiert, wenn sein Team die neue Mobilfunkantenne in einem Dorf anschließt. »Wenn wir anlegen, spielen alle Kinder Fußball. Wenn wir ablegen, liegt der Fußball in der Ecke, und sie spielen nur noch mit ihren Handys.«

Grönland. Der grönländische Name der größten Insel der Erde lautet übersetzt »Land der Menschen«, die Internetkennung ».gl«. Sie ist autonomer Bestandteil Dänemarks und trat 1985 aus der EU aus.

 
  • Quelle © ZeitWissen.de
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