Juwelen der Meere
Schon der Steinzeitmensch sammelte hübsche Meeresschnecken am Strand und bohrte Löcher in ihre Schale, vermutlich um sie aufzufädeln und als Kette oder Armband zu tragen. Wozu die farbenfrohen Schalen gut sind, darüber rätseln die Forscher noch. Fest steht, dass die harte Schale vor dem großen Fressen im Meer schützt. Allerdings haben viele Feinde der Muscheln, etwa Seesterne und Krebse, gelernt, die Panzer aufzuhebeln oder anzubohren, um an den weichen Kern zu gelangen. Viele der Arten tragen deswegen Stacheln, oder kleben sich Fundstücke wie Korallen, Steinchen, Glasscherben und fremde Schalen auf ihre Rüstung, wie beispielsweise die Schnecken der Gattung Xenophora.
Die Finger sollte man aber von Urlaubssouvenirs lassen. Die meist lebend gefangenen Tiere stammen aus dem Pazifik oder der Karibik, wo Riffe illegal mit Sprengstoff und Cyanid leer geräumt werden.
- Datum 05.09.2008 - 12:09 Uhr
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