Weltraum Woraus besteht das Universum?
Teil 10: Nur ein Bruchteil unseres Kosmos besteht aus Materie, der Rest scheint ins "Nichts" gehüllt.

© NASA/JPL-Caltech/T. Pyle (SSC)
Nur ein Bruchteil unseres Kosmos besteht aus Materie, der Rest scheint ins "Nichts" gehüllt
Die Kosmologen haben keine Ahnung, worüber sie reden: Die Materie, wie wir sie kennen, ist ein Randphänomen. Sie macht nur fünf Prozent des Universums aus. Und der Rest? Ist ein Rätsel.
Lange dachten die Forscher, die Welt bestünde aus Sternen und den Staubwolken dazwischen. Dann entdeckten sie, dass manche Galaxien so schnell um sich selbst wirbeln, dass sie eigentlich auseinander-fliegen müssten. Irgendeine Masse hält sie mit ihrer Gravitationskraft zusammen. Doch die ist unsichtbar und viel reaktionsträger als bekannte Materie, sie verrät sich nur indirekt. Deshalb nannten die Kosmologen sie »Dunkle Materie«.
Viele glauben, dass eine unbekannte Art von Teilchen dahintersteckt: WIMPs, Weakly Interacting Massive Particles. Mit Detektoren versuchen Physiker, ein WIMP zu fangen, bisher vergebens. Die zweite Möglichkeit wäre, selbst eines herzustellen. Mit dem riesigen Teilchenbeschleuniger LHC könnte das gelingen. Die Physiker sind zuversichtlich, die Bausteine der Dunklen Materie in den nächsten Jahren mit ihren Experimenten dingfest machen zu können.
Doch die Kosmologen stehen vor einem noch viel größeren Rätsel. Vor zehn Jahren entdeckten sie, dass sich das Universum immer schneller ausdehnt. Eine mysteriöse Kraft wirkt der bremsenden Gravitation entgegen. In ihr steckt eine enorme Energie, die alles an normaler und Dunkler Materie um ein Mehrfaches überwiegt. 70 Prozent des Universums waren wie aus dem Nichts aufgetaucht.
Auf »Dunkle Energie« haben Kosmologen das phantomhafte Etwas getauft, und sie haben keine Ahnung, was dahintersteckt. Manche zweifeln sogar an der Einsteinschen Gravitationstheorie. Andere hoffen, dass die Dunkle Energie einfach verschwindet: Sie könnte nur eine optische Täuschung sein, der wir erliegen, weil wir in einer expandierenden Gegend des Universums wohnen.
- Datum 13.01.2009 - 19:41 Uhr
- Serie 12 Fragen der Wissenschaft
- Quelle ZEIT Wissen 01/2009
- Kommentare 29
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sollte wir alle, die arrogant daherkommen und behaupten, sie wüßten irgend etwas 100%ig sicher.
Angesichts unserer überwältigenden Unwissenheit sollte man auch den Spinnern und Phantasten eine prinzipielle Offenheit für ihre Ideen entgegebringen,
seinen es nun Engel, Telekinese, Hellsehen, Zeitreisen, Beamen, Wiedergeburt,...
Wir sind versucht über diese Dinge zu lachen, aber auf welcher Grundlage? Sind wir nicht die Narren, die sich zum Gespött späterer Generationen machen mit unserer Arroganz, Selbstüberschätzung und -gefälligkeit?
Das einzige was wir tun können ist, in jede Richtung offen zu bleiben und niemals eine Idee vom Tisch zu wischen, weil sie mit heutigem Kenntnisstand nicht zu erklären ist.
Ich freue mich auf den nächsten Paradigmenwechsel!
Prinzipien der Wissenschaftlichkeit mit Esotherik und Aberglauben gleichzusetzen verdient egentlich Spott und Hohn. Da lob ich mir die Wissenschaft, die immerhin ihre Hypothesen verwirft, wenn sie bessere und genauere Modelle findet.
Aber der Anspruch auf Besitz der Wahrheit, der von Wissenschaftlern häufig erhoben wird, steht keinesfalls auf dickerem Eis als die Esoterik.
Wissenschaft wird von den wenigsten Menschen als ein vorläufiges Modell der Welt angesehen, sondern oft mit der Wahrheit schlechthin verwechselt. Wissenschaftler nutzen dies gerne aus. Wissenschaftler verkaufen sich und da kommen zur Schau gestellte Zweifel nicht gut an. Es werden Gewissheiten verkauft und vergessen, daß alles nur auf Sand gebaute vorläufige Annahmen sind. Die Folgen sind oft verheerend.
sie sollten sich auch ein wenig selbst gedanken machen, anstatt immer nur darauf zu warten das die tolle grosse wissenschaft ihnen immer neue "tatsachen" auftischt.
wenn sie selbst versuchen antworten zu finden, dann werden sie sehr schnell selbst esoterisch.
Aber der Anspruch auf Besitz der Wahrheit, der von Wissenschaftlern häufig erhoben wird, steht keinesfalls auf dickerem Eis als die Esoterik.
Wissenschaft wird von den wenigsten Menschen als ein vorläufiges Modell der Welt angesehen, sondern oft mit der Wahrheit schlechthin verwechselt. Wissenschaftler nutzen dies gerne aus. Wissenschaftler verkaufen sich und da kommen zur Schau gestellte Zweifel nicht gut an. Es werden Gewissheiten verkauft und vergessen, daß alles nur auf Sand gebaute vorläufige Annahmen sind. Die Folgen sind oft verheerend.
sie sollten sich auch ein wenig selbst gedanken machen, anstatt immer nur darauf zu warten das die tolle grosse wissenschaft ihnen immer neue "tatsachen" auftischt.
wenn sie selbst versuchen antworten zu finden, dann werden sie sehr schnell selbst esoterisch.
Aber der Anspruch auf Besitz der Wahrheit, der von Wissenschaftlern häufig erhoben wird, steht keinesfalls auf dickerem Eis als die Esoterik.
Wissenschaft wird von den wenigsten Menschen als ein vorläufiges Modell der Welt angesehen, sondern oft mit der Wahrheit schlechthin verwechselt. Wissenschaftler nutzen dies gerne aus. Wissenschaftler verkaufen sich und da kommen zur Schau gestellte Zweifel nicht gut an. Es werden Gewissheiten verkauft und vergessen, daß alles nur auf Sand gebaute vorläufige Annahmen sind. Die Folgen sind oft verheerend.
Natürlich setzen Sie Wissenschaftlichkeit mit Esotherik und Aberglauben gleich, wenn sie irrig behaupten wollen, daß die naturwissenschaftliche Interpretationsstrategie der Welt und letztendlich der Naturalismus nicht auf dickeren Eis stünden. Immerhin stützen sich wissenschaftliche Theorien auf Beobachtungen, Empirie, dem Experiment und der Kongruenz mit dem restlichen ganzen Theoriegebäude. Das sind kulturelle Errungenschaften, die auch sie mit ein paar rhetorischen Spielchen nicht negieren können. Esotherik und Aberglaube sind rein willkürlich, ohne Nachweisbarkeit, basieren häufig auf Selbsttäuschung und nicht kausalen Korrelationen.
Zum anderen verkennen Sie die Tatsache, daß sehr wohl innerhalb der Wissenschaft konkurrierende Meinungen bestehen. Insofern schließt dies die Unterstellung der Beschlagnahme von Wahrheit eigentlich sogar aus.
Das was Sie vielleicht meinen ist die in den Medien dargestellte Wissenschaft. Wir könnten auch diesen WELT-Artikel mal kritisch auseinandernehmen, um aufzuzeigen welch verzerrte und faktenarme Karikatur zuweilen Wissenschaftsjournalisten von der Wissenschaft VERKAUFEN.
kommt bei Esoterik und Wissenschaft oft das Gleiche raus.
Ob ein Schamane Hokuspokus veranstaltet oder nicht, am Ende funktioniert es oft, und zwar auf eine Weise die die Wissenschaft nicht erklären kann oder die sie als Unsinn abstempelt.
Andererseits taugen die Wissenschaften oftmals zu nichts. Die sogenannte Wirtschaftswissenschaft ist eher eine Theologie es Marktes, die Sozialwissenschaften können ebenfalls nichts relevantes vorhersagen und die Psychologie beschränkt sich lieber gleich auf den Positivismus bevor sie sich der Lächerlichkeit preisgibt, auch wenn dabei das Wesen des Menschseins aus dem Blick gerät.
Vor einer möglicherweise 11-dimensionalen Welt, die wir uns nicht vorzustellen vermögen, in einer Welt die sich zu 95% unserer Vorstellung völlig entzieht, erscheint unsere Wissenschaft als eine winzige Insel von Erkenntnissen, die im Gesamtbild des Kosmischen Gefüges ebenso verschwinden mag wie unsere Erde in der Makrostruktur des Universums. Eine Emanenz des Makrokosmos mag möglicherweise der wissenschaftlichen Erforschung grundsätzlich verborgen bleiben, sich jedoch intuitiv erschießen lassen. Der Traum als Realitätsmodell.
kommt bei Esoterik und Wissenschaft oft das Gleiche raus.
Ob ein Schamane Hokuspokus veranstaltet oder nicht, am Ende funktioniert es oft, und zwar auf eine Weise die die Wissenschaft nicht erklären kann oder die sie als Unsinn abstempelt.
Andererseits taugen die Wissenschaften oftmals zu nichts. Die sogenannte Wirtschaftswissenschaft ist eher eine Theologie es Marktes, die Sozialwissenschaften können ebenfalls nichts relevantes vorhersagen und die Psychologie beschränkt sich lieber gleich auf den Positivismus bevor sie sich der Lächerlichkeit preisgibt, auch wenn dabei das Wesen des Menschseins aus dem Blick gerät.
Vor einer möglicherweise 11-dimensionalen Welt, die wir uns nicht vorzustellen vermögen, in einer Welt die sich zu 95% unserer Vorstellung völlig entzieht, erscheint unsere Wissenschaft als eine winzige Insel von Erkenntnissen, die im Gesamtbild des Kosmischen Gefüges ebenso verschwinden mag wie unsere Erde in der Makrostruktur des Universums. Eine Emanenz des Makrokosmos mag möglicherweise der wissenschaftlichen Erforschung grundsätzlich verborgen bleiben, sich jedoch intuitiv erschießen lassen. Der Traum als Realitätsmodell.
Der Journalist Tobias Hürter ist übrigens auch für P.M. tätig.
Hier ein paar fragwürdige Kostproben:
http://www.pm-magazin.de/...
http://www.pm-magazin.de/...
http://www.pm-magazin.de/...
http://www.pm-magazin.de/...
kommt bei Esoterik und Wissenschaft oft das Gleiche raus.
Ob ein Schamane Hokuspokus veranstaltet oder nicht, am Ende funktioniert es oft, und zwar auf eine Weise die die Wissenschaft nicht erklären kann oder die sie als Unsinn abstempelt.
Andererseits taugen die Wissenschaften oftmals zu nichts. Die sogenannte Wirtschaftswissenschaft ist eher eine Theologie es Marktes, die Sozialwissenschaften können ebenfalls nichts relevantes vorhersagen und die Psychologie beschränkt sich lieber gleich auf den Positivismus bevor sie sich der Lächerlichkeit preisgibt, auch wenn dabei das Wesen des Menschseins aus dem Blick gerät.
Vor einer möglicherweise 11-dimensionalen Welt, die wir uns nicht vorzustellen vermögen, in einer Welt die sich zu 95% unserer Vorstellung völlig entzieht, erscheint unsere Wissenschaft als eine winzige Insel von Erkenntnissen, die im Gesamtbild des Kosmischen Gefüges ebenso verschwinden mag wie unsere Erde in der Makrostruktur des Universums. Eine Emanenz des Makrokosmos mag möglicherweise der wissenschaftlichen Erforschung grundsätzlich verborgen bleiben, sich jedoch intuitiv erschießen lassen. Der Traum als Realitätsmodell.
"Unter dem Strich...kommt bei Esoterik und Wissenschaft oft das Gleiche raus."
Nennen Sie doch mal ein paar repräsentative Beispiele.
Seltsam, unter dem Strich konnte mit wissenschaftlicher Methodik eben der Statistik nachgewiesen werden, daß die beispielhafte esotherische Methode des Wünschelrutengehens zur Wasserdetektion nicht haltbar ist. So war die Nullhypothese der Rutengänger Wasser in der Mehrzahl der Fälle finden zu können widerlegt worden. Eher spricht die Stichprobenverteilung für Zufallsfunde. Somit ist der Anspruch der Esotherik auf Wirksamkeit hier beispielhaft nichtig. Hingegen aber die Stärke der wissenschaftlichen Methodik ein weiteres Mal als erhellend herausgestellt. -> Wir wissen nun, da statistisch belegt, daß Wünschelrutengehen Mumpitz ist.
http://www.csicop.org/si/...
Wenn es um die Detektion um Wasser geht, nicht zuletzt über große Entfernungen, erweist sich die Wissenschaft hingegen als recht zuverlässig.
http://www.mpg.de/bilderB...
Ich würde aber dialektisch sagen, die Welt ist die Summe aus dem, was die Wissenschaft erklären kann und (vorläufig) erklärt hat und dem, was prinzipiell unerklärlich ist und bleiben wird.
Gibt es (einen?) Gott, was kommt nach dem Tod, was ist das Bewußtsein, ist alles nur ein Traum, wieso sind die Naturkonstanten so und nicht anders, gibt es Paralleluniversen, was war vor dem Urknall, was ist im Inneren eines schwarzen Lochs,..nur einige Grenzen der Wissenschaft.
Halbesoterische Wissenschaften gibt es zu Hauf, im historischen Werden war ein Großteil reinste Phantasie, die eben die Welt zum Teil erklären konnte, ansonsten aber Blödsinn war. Ich sehe nicht ein, warum diese Kontinuität (am Anfang war der Blödsinn, dann wird ausgesiebt) zu einem Endpunkt gekommen sein sollte.
Alchemie, Chemie, Psychoanalyse, Chartanalyse (lol), Theologie,.. alles funktionaler Blödsinn der irgendwann gegen was besseres ausgetauscht wird.
Ich würde aber dialektisch sagen, die Welt ist die Summe aus dem, was die Wissenschaft erklären kann und (vorläufig) erklärt hat und dem, was prinzipiell unerklärlich ist und bleiben wird.
Gibt es (einen?) Gott, was kommt nach dem Tod, was ist das Bewußtsein, ist alles nur ein Traum, wieso sind die Naturkonstanten so und nicht anders, gibt es Paralleluniversen, was war vor dem Urknall, was ist im Inneren eines schwarzen Lochs,..nur einige Grenzen der Wissenschaft.
Halbesoterische Wissenschaften gibt es zu Hauf, im historischen Werden war ein Großteil reinste Phantasie, die eben die Welt zum Teil erklären konnte, ansonsten aber Blödsinn war. Ich sehe nicht ein, warum diese Kontinuität (am Anfang war der Blödsinn, dann wird ausgesiebt) zu einem Endpunkt gekommen sein sollte.
Alchemie, Chemie, Psychoanalyse, Chartanalyse (lol), Theologie,.. alles funktionaler Blödsinn der irgendwann gegen was besseres ausgetauscht wird.
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