Technik Der Mann, der Strom durch die Luft schickt
Marin Soljacic will die Welt von Netzkabeln befreien. Handys und Computer könnte man zum Aufladen einfach in der Tasche stecken lassen. Einen kabellosen Fernseher hat er schon gebaut, nun muss aus dem Wissenschaftler nur noch ein Geschäftsmann werden

© Greg Hren Photography for the Research Laboratory of Electronics at MIT
Marin Soljacic gibt sich bescheiden, die Aufnahmeprüfung am MIT habe er nur deshalb geschafft, weil er während des Krieges in Kroatien viel Zeit im Keller verbrachte – und dort lernen konnte
Seine Bühne ist ein kahler Raum, der Fußboden abgewetzt. Auf dem Tisch steht ein Fernseher, darunter liegt eine Drahtspule, dazwischen fuchtelt Marin Soljacic mit den Armen in der Luft herum. Es sieht ein bisschen so aus wie bei David Copperfield, der eine junge Frau schweben lässt und zeigen will, dass sie nicht an Seilen hängt. Hier schwebt aber niemand, stattdessen springt der Fernseher plötzlich an. Soljacic lächelt verlegen. Er sagt: »Es geht ohne Kabel.« Der Strom fließt durch die Luft.
Tatsächlich, der Fernseher ist nicht mit der Steckdose verbunden. Aber Soljacic ist kein Magier, sondern Physiker, und der Trick mit dem Fernseher ist keine Illusion, sondern Wissenschaft, begutachtet von anderen Forschern, veröffentlicht in Science. Er will die Welt vom Kabelgewirr befreien, drahtlose Geräte wirklich drahtlos machen, die letzte Leitung kappen, das Netzkabel. Denn was nutzen Bluetooth, UMTS und das schnellste WLAN, wenn Handy und Laptop dauernd an der Steckdose hängen? Soljacic will die Energie für mobile Geräte so übertragen, wie heute schon Informationen transportiert werden – durch die Luft.
Dieser Mann ist ein Genie. Jedenfalls hat er 2008 den »Preis für Genies« bekommen, das MacArthur-Stipendium: 500000 Dollar zur freien Verfügung. Das Magazin Technology Review wählte ihn 2006 zu einem der »Young Innovators under 35«. Jetzt hat er eine Firma gegründet – WiTricity, für Wireless Electricity, Strom ohne Kabel – und einen Mann fürs Marketing angestellt.
Marin Soljacic gibt sich bescheiden, die Aufnahmeprüfung am MIT habe er nur deshalb geschafft, weil er während des Krieges in Kroatien viel Zeit im Keller verbrachte – und dort lernen konnte
Die Geschichte seiner Erfindung hat Soljacic, Professor für Physik am Massachusetts Institute of Technology, schon oft erzählt, seit der Science- Veröffentlichung rufen dauernd Journalisten an. »Meine Frau denkt nie daran, ihr Handy aufzuladen, und dann piepst es, und man muss das Ladegerät finden und das Handy aufladen, sonst hört es nicht auf, und das passiert natürlich immer nachts. Und da habe ich gedacht: Wäre es nicht toll, wenn sich das Ding selbst ums Aufladen kümmern würde?«
Klingt wie auswendig gelernt. Hat der Marketingmann ihm das aufgeschrieben? Nein, versichert Soljacic, die Geschichte sei wahr.
Er hat sich ein Sakko übergezogen, aber in die Rolle des Unternehmensgründers muss er noch hineinwachsen. »Das haben noch nicht einmal hundert Leute gesehen«, sagt er nach der Vorführung ohne Enthusiasmus und lässt die Schultern hängen. Er will das offenbar schnell hinter sich bringen. Soljacic ist ein Wissenschaftler, der gerade zum Geschäftsmann wird. »Meine natürliche Umgebung ist die Uni«, sagt er, »mein Job ist es, über Sachen nachzudenken. Diese Aufmerksamkeit bin ich nicht so gewohnt.«
Soljacic ist bescheidener als Nikola Tesla, jener exzentrische Elektropionier, der schon Anfang des 20. Jahrhunderts versuchte, Strom durch die Luft zu schicken. Auf Long Island, nur ein paar Hundert Kilometer entfernt, stellte er einen Turm auf, um mit Radiowellen Strom um die ganze Erde zu senden. Das Projekt wurde nie fertiggestellt, der Geldgeber stieg aus. Funktioniert hätte die Technik ohnehin nicht.
Die von Soljacic funktioniert. Im Sommer 2007, mehr als hundert Jahre nach Teslas Turmbau, brachte er eine Glühbirne zum Leuchten. Zwei Meter weit floss der Strom dafür durch die Luft.

Versucht man wie Tesla mit Radiowellen Energie zu übertragen, verteilt sie sich gleichmäßig im Raum, nur ein winziger Teil kommt beim Empfänger an. Bündelt man sie dagegen, etwa in einem Laserstrahl, lässt sie sich zwar gezielt transportieren, aber nur, wenn niemand im Weg steht. »Alles, was da rumläuft, kann schnell gebraten werden«, sagt Soljacic.
Sein Trick besteht darin, Sender und Empfänger genau aufeinander abzustimmen: Die Quelle, eine stromdurchflossene Spule, sendet ein pulsierendes Magnetfeld mit einer bestimmten Frequenz. Nur wenn eine zweite, exakt auf diese Frequenz geeichte Spule in der Nähe ist, wird Energie übertragen (siehe Infografik Seite 62). Physiker sprechen von gekoppelter Resonanz. In der Empfängerspule wird aus dem magnetischen wieder ein elektrisches Feld, Strom fließt. Man könne sich das vorstellen wie einen Raum voller Weingläser, die unterschiedlich hoch gefüllt sind, erklärt Soljacic: »Wenn jetzt eine Opernsängerin einen Ton singt, reagiert nur ein einziges Glas – das mit der gleichen Frequenz.«
Nicht nur Handys und Laptops könnten so versorgt werden, sagt er, sondern auch Militär- und Haushaltsroboter – er selbst habe vier autonome Staubsauger –, außerdem Elektroautos, Herzschrittmacher und vielleicht auch beheizbare Kleidungsstücke. Wann wird es so weit sein? Darauf antwortet David Schatz, der Mann fürs Marketing: In eineinhalb bis zwei Jahren sollen die ersten Geräte mit WiTricity auf dem Markt sein.
Ganz neu ist die drahtlose Stromübertragung nicht. Das Prinzip wird in der Industrie für die Energieversorgung von Sensoren genutzt, etwa in Fertigungsstraßen für Autos. Soljacic ist aber der Erste, der drahtlosen Strom für jeden verwendbar machen will.
Dass sich die großen Elektronikfirmen noch kaum damit beschäftigt haben, könnte daran liegen, dass die Ausführung verzwickt ist. Das größte Problem ist die Effizienz: Nach zwei Metern erreicht nur etwa die Hälfte der Energie das Gerät, eine indiskutable Verschwendung. Verringern ließe sie sich durch einen kleineren Abstand zwischen Stromquelle und Empfänger. Über einen Meter kommen 90 Prozent der Energie an, sagt Soljacic. »Die Technik kann im Alltag einigermaßen effizient funktionieren«, meint Will Stewart vom Optoelektronik-Forschungszentrum der Universität Southampton. »Aber wir werden den drahtlosen Strom nicht überall im Haus haben, sondern vielleicht nur am Schreibtisch.«
Der Chipfabrikant Intel hat die Technik schon ausprobiert, sein Urteil klingt zurückhaltend: Es gebe noch viele Probleme, aber die Entwickler hofften, sie eines Tages lösen zu können. Auch Soljacic hat noch einiges zu tun. Der Prototyp setzt fünf Prozent der Energie als elektromagnetische Strahlung frei, und die liegt über den erlaubten Grenzwerten. Außerdem funktioniert die Übertragung noch nicht, wenn sich der Empfänger bewegt.
Auf die Idee, magnetische Resonanzen zu nutzen, kam der Physiker durch seine Forschung am MIT. Dort beschäftigt er sich mit nichtlinearer Optik und Nanophotonik. »Da gibt es elektromagnetische Resonatoren, die machen im Prinzip das Gleiche wie meine Spulen, nur mit viel höheren Frequenzen«, erklärt er. Als einen Geniestreich verkauft er seinen Einfall nicht.
Seine erstaunliche Karriere stellt er gern als eine Reihe günstiger Gelegenheiten dar. Dass er 1992 überhaupt in die USA kam, sei »fast ein Zufall«, sagt der gebürtige Kroate. »Der Krieg zu Hause wurde immer schlimmer. Manche Kriege gehen immer weiter und ergeben einfach keinen Sinn. Und dann stirbt man ohne Grund.« Trotzdem hätte er sich fast freiwillig gemeldet, erzählt Soljacic. »Meine Mutter kannte den Befehlshaber vor Ort und hat ihm gesagt, er solle mich nicht nehmen. Sie hat es verdorben.« Er grinst.
Soljacic bewarb sich am MIT, um eine »Option« zu haben, wie er sagt. Sein letztes Schuljahr in Zagreb verbrachte er zum großen Teil im Keller. »Wahrscheinlich konnte ich deshalb so gut für die MIT-Prüfung lernen.« Er bekam den Studienplatz und ein Stipendium gleich dazu.
Die kabellose Stromübertragung erforscht er am MIT eher nebenbei – und nicht ganz uneigennützig. »Es wäre praktisch«, sagt er, »wenn ich bei dem ganzen Hin und Her zwischen MIT, Firma und Hotels nicht dauernd an das Ladegerät denken müsste.« Das fällt ihm offensichtlich schwer: Auf seinem Regal liegen drei Laptop-Adapter.
- Datum 02.06.2009 - 08:51 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 08.04.2009 Nr. 03
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Für die Leistung (ca. 50 Watt), die ein normaler Laptop fordert, müssten da aber sicherlich einige Windungen an Kupferdraht im Portablen verlegt werden. Wenn der dann ein Kilo schwerer wird, klemmt man ihn sich auch nicht mehr "einfach so" unter den Arm.
Supermobil könnte aber z. B. eine Lösung mit virtuellen PCs sein, deren Speicherabbild man einfach auf einen USB-Stick überträgt, das man dann andernorts wieder in einen andere PC lädt. Man müsste also nicht mal laufende Prozesse im virtuellen PC beenden und wäre ultramobil.
Übrigens, meine elektrische Zahnbürste lädt auch kabellos.
"Soljacic ist aber der Erste, der drahtlosen Strom für jeden verwendbar machen will."
quatsch.
das prinzip ist das gleiche wie bei den drahtlosen elektro-zahnbürsten oder bei der induktiven übertragung von ton (sogenannte t-spule bei hörgeräten zb).
versuche das zb zum handy-laden oder zum laden eines laptops kommerziell nutzbar zu machen gibt es auch seit jahren -- nur scheiterten sie alle an den erwähnten verlusten über die wachsende strecke.
statt also haltloser pr-arien "XY hat das rad erfunden!", wäre es weitaus interessanter gewesen, zu erfahren was soljacic' ansatz auszeichnet und zur verleihung des mcarthur-stirpendiums geführt hat.
davon hinweider erfährt man gar nichts -- alles nur pr-text.
nb:
"Klingt wie auswendig gelernt. Hat der Marketingmann ihm das aufgeschrieben? Nein, versichert Soljacic, die Geschichte sei wahr."
wieviel reflexionsvermögen bringt so ein reporter eigentlich mit? wenn s tatsächlich schon dutzende oder mehr male die geschichte erzählt hat, klingt sie notgedrungen wie auswendig gelernt -- die formulierung hingegen impliziert, dass sich die verfasserin über ihre rolle überhaupt keine gedanken gemacht hat.
es heißt ja auch "FÜR JEDEN verwendbar machen.."; also auch für menschen mit zehn handys und drei laptops, die OHNE elektrische zahnbürste auskommen..
Die geballte Ladung der Lese- und naturwissenschaftlicher Inkompetenz in Kommentaren hier ist erschreckend. Dazu noch gepaart mit üblicher Besserwisserei und Mecker-Mentalität.
"das prinzip ist das gleiche wie bei den drahtlosen elektro-zahnbürsten oder bei der induktiven übertragung von ton"
Nein, es ist nicht! Es steht klar im Text, man muss lediglich lesen können:
"Sein Trick besteht darin, Sender und Empfänger genau aufeinander abzustimmen: Die Quelle, eine stromdurchflossene Spule, sendet ein pulsierendes Magnetfeld mit einer bestimmten Frequenz. Nur wenn eine zweite, exakt auf diese Frequenz geeichte Spule in der Nähe ist, wird Energie übertragen. [...] Physiker sprechen von gekoppelter Resonanz."
Das Schlüsselwort hier ist "Resonanz". Rein induktive Übertragung hätte bei diesen Entfernungen (Luftspalt! Niedrige Permeabilität!) einen Wirkungsgrad bestenfalls im Promillebereich, würde jede Kreditkarte in der Umgebung löschen und jeden Schlüsselbund zum glühen bringen.
Weiter, Kommentar #11 von Hans Schirmer:
"War alles schon Da [...] Vor dem 2. Weltkrieg hatte ein Freund meines Vaters einen Schrebergarten in der Nähe Leipzigs.In der Nähe dieses Gartens stand ein Sendemast des "Reichssenders" Leipzig."
Wieder, es ist nicht das gleiche Prinzip. Warum diese Technik nie von praktischer Bedeutung war und wird, steht auch im Text:
"Versucht man wie Tesla mit Radiowellen Energie zu übertragen, verteilt sie sich gleichmäßig im Raum, nur ein winziger Teil kommt beim Empfänger an. Bündelt man sie dagegen, etwa in einem Laserstrahl, lässt sie sich zwar gezielt transportieren, aber nur, wenn niemand im Weg steht. »Alles, was da rumläuft, kann schnell gebraten werden«, sagt Soljacic."
Und dann das Meckern:
"wäre es weitaus interessanter gewesen, zu erfahren was soljacic' ansatz auszeichnet und zur verleihung des mcarthur-stirpendiums geführt hat"
Die Klick-Kompetenz ist auch nicht gerade ausgeprägt. Im Kasten neben dem Artikel ist der Link zu MaxArthur Foundation angegeben. Für Internet-Analphabeten zitiere ich von dort:
"In July 2007, he published a paper that revisited an idea of Nikola Tesla that electrical power can be transmitted wirelessly. Though radiative power transfer of the sort Tesla envisioned is impractical, Soljačić demonstrated both theoretically and experimentally that strongly coupled magnetic resonances can wirelessly transfer 60 watts of power over 2 meters with reasonable efficiency and low electrical field emissions. This method of wireless power transmission may someday lead to devices in homes, offices, and hospitals that use significant amounts of power without requiring batteries or wall-socket connections."
Im Übrigen fand ich den Artikel von Frau Schramm sehr gut. Aber offensichtlich muss ich meine Meinung korrigieren, denn die meisten Leser (oder zumindest Kommentatoren) sind mit dessen fachlicher Tiefe überfordert.
es heißt ja auch "FÜR JEDEN verwendbar machen.."; also auch für menschen mit zehn handys und drei laptops, die OHNE elektrische zahnbürste auskommen..
Die geballte Ladung der Lese- und naturwissenschaftlicher Inkompetenz in Kommentaren hier ist erschreckend. Dazu noch gepaart mit üblicher Besserwisserei und Mecker-Mentalität.
"das prinzip ist das gleiche wie bei den drahtlosen elektro-zahnbürsten oder bei der induktiven übertragung von ton"
Nein, es ist nicht! Es steht klar im Text, man muss lediglich lesen können:
"Sein Trick besteht darin, Sender und Empfänger genau aufeinander abzustimmen: Die Quelle, eine stromdurchflossene Spule, sendet ein pulsierendes Magnetfeld mit einer bestimmten Frequenz. Nur wenn eine zweite, exakt auf diese Frequenz geeichte Spule in der Nähe ist, wird Energie übertragen. [...] Physiker sprechen von gekoppelter Resonanz."
Das Schlüsselwort hier ist "Resonanz". Rein induktive Übertragung hätte bei diesen Entfernungen (Luftspalt! Niedrige Permeabilität!) einen Wirkungsgrad bestenfalls im Promillebereich, würde jede Kreditkarte in der Umgebung löschen und jeden Schlüsselbund zum glühen bringen.
Weiter, Kommentar #11 von Hans Schirmer:
"War alles schon Da [...] Vor dem 2. Weltkrieg hatte ein Freund meines Vaters einen Schrebergarten in der Nähe Leipzigs.In der Nähe dieses Gartens stand ein Sendemast des "Reichssenders" Leipzig."
Wieder, es ist nicht das gleiche Prinzip. Warum diese Technik nie von praktischer Bedeutung war und wird, steht auch im Text:
"Versucht man wie Tesla mit Radiowellen Energie zu übertragen, verteilt sie sich gleichmäßig im Raum, nur ein winziger Teil kommt beim Empfänger an. Bündelt man sie dagegen, etwa in einem Laserstrahl, lässt sie sich zwar gezielt transportieren, aber nur, wenn niemand im Weg steht. »Alles, was da rumläuft, kann schnell gebraten werden«, sagt Soljacic."
Und dann das Meckern:
"wäre es weitaus interessanter gewesen, zu erfahren was soljacic' ansatz auszeichnet und zur verleihung des mcarthur-stirpendiums geführt hat"
Die Klick-Kompetenz ist auch nicht gerade ausgeprägt. Im Kasten neben dem Artikel ist der Link zu MaxArthur Foundation angegeben. Für Internet-Analphabeten zitiere ich von dort:
"In July 2007, he published a paper that revisited an idea of Nikola Tesla that electrical power can be transmitted wirelessly. Though radiative power transfer of the sort Tesla envisioned is impractical, Soljačić demonstrated both theoretically and experimentally that strongly coupled magnetic resonances can wirelessly transfer 60 watts of power over 2 meters with reasonable efficiency and low electrical field emissions. This method of wireless power transmission may someday lead to devices in homes, offices, and hospitals that use significant amounts of power without requiring batteries or wall-socket connections."
Im Übrigen fand ich den Artikel von Frau Schramm sehr gut. Aber offensichtlich muss ich meine Meinung korrigieren, denn die meisten Leser (oder zumindest Kommentatoren) sind mit dessen fachlicher Tiefe überfordert.
der bericht ist nicht zum ersten mal veröffentlicht. ich habe denselben wortlaut schonmal gelesen (etwa vor zwei wochen) in einem kostenlosen studentenmagazin o.ä.
in SPON hat die gute Stefanie ihren Artikel vor 4 Wochen schon Mal verkauft,
was an der Kompetenz dieser Stefanie aber wenig ändert:
http://www.spiegel.de/wis...
Kabellose Stromübertragung ist nun mal extrem verlustreich, technisch schon immer machbar gewesen (auch Funk ff ist nichts Anderes) , aber eben für fast alle sonstigen Bereiche Unsinn. Die erwähnten Zahnbürsten sind zwar praktisch, aber trotzdem wird dann mehr Energie verbraucht.
Vom "Elektrosmog" hat die Stefanie auch noch nie was gehört.
Warum fällt mir immer wieder auf, dass Artikel mit schweren physikalischen Kenntnismängeln oder gar Fehlern doch recht oft von Autorinnen stammen?
Werden die nicht gegengelesen?
Einen Artikel über diesen Herren und seine so unheimlich revolutionäre, neuartige Idee gibts auch in der ZDF-Mediathek unter dem Suchbegriff "Strom ohne Kabel".
In Farbe und bunt + Ton!
Faszinierend!
in SPON hat die gute Stefanie ihren Artikel vor 4 Wochen schon Mal verkauft,
was an der Kompetenz dieser Stefanie aber wenig ändert:
http://www.spiegel.de/wis...
Kabellose Stromübertragung ist nun mal extrem verlustreich, technisch schon immer machbar gewesen (auch Funk ff ist nichts Anderes) , aber eben für fast alle sonstigen Bereiche Unsinn. Die erwähnten Zahnbürsten sind zwar praktisch, aber trotzdem wird dann mehr Energie verbraucht.
Vom "Elektrosmog" hat die Stefanie auch noch nie was gehört.
Warum fällt mir immer wieder auf, dass Artikel mit schweren physikalischen Kenntnismängeln oder gar Fehlern doch recht oft von Autorinnen stammen?
Werden die nicht gegengelesen?
Einen Artikel über diesen Herren und seine so unheimlich revolutionäre, neuartige Idee gibts auch in der ZDF-Mediathek unter dem Suchbegriff "Strom ohne Kabel".
In Farbe und bunt + Ton!
Faszinierend!
Fein versteckte Seitenhiebe auf Tesla: natürlich galt er in seiner Zeit als "Exzentriker", da er ein wirklicher Visionär war und sich vollkommen seiner Arbeit widmete. Sein Altruismus gab ihm jedoch die Möglichkeit nicht dem Streben nach materiellen Werten zu erliegen, wie viele dies taten. Vielleicht ist es auch dieser Aspekt der Unabhängigkeit vom eigenen Ego, der es Tesla ermöglichte, über die Grenzen hinweg zu denken. Wirkliche Veränderungen finden nur dann statt, wenn wir uns von bekannten Konventionen lösen können. Bleiben wir im bekannten Laufgitter, mag die Anordnung gewisser Elemente beinflussbar sein, die Konstellation selbst aber nicht. Die Grundlagen für das hier Vorgestellte sind lange bekannt. Abgekupfert ist eben nicht vergoldet.
es heißt ja auch "FÜR JEDEN verwendbar machen.."; also auch für menschen mit zehn handys und drei laptops, die OHNE elektrische zahnbürste auskommen..
Super!!
50% Verlust auf zwei Meter
Wenn ich alle meine Geräte so betreibe, ist die Stromrechnung doppelt so hoch.
– wer es sich leisten kann, möge es sich bitte installieren.
Benutzt man ein Kabel gibt’s nur 0.01% Verlust (wenn überhaupt)
In einer Zeit, in der
Energiesparen für jeden von uns auf der Tagesordnung steht ist schnurlose Energieübertragung zwar schön, aber nicht umweltfreundlich.
in SPON hat die gute Stefanie ihren Artikel vor 4 Wochen schon Mal verkauft,
was an der Kompetenz dieser Stefanie aber wenig ändert:
http://www.spiegel.de/wis...
Kabellose Stromübertragung ist nun mal extrem verlustreich, technisch schon immer machbar gewesen (auch Funk ff ist nichts Anderes) , aber eben für fast alle sonstigen Bereiche Unsinn. Die erwähnten Zahnbürsten sind zwar praktisch, aber trotzdem wird dann mehr Energie verbraucht.
Vom "Elektrosmog" hat die Stefanie auch noch nie was gehört.
Warum fällt mir immer wieder auf, dass Artikel mit schweren physikalischen Kenntnismängeln oder gar Fehlern doch recht oft von Autorinnen stammen?
Werden die nicht gegengelesen?
"Warum fällt mir immer wieder auf, dass Artikel mit schweren physikalischen Kenntnismängeln oder gar Fehlern doch recht oft von Autorinnen stammen?"
vermutlich, weil sie selektiv wahrnehmen.
die schludrige und von wenig ahnung geprägte berichterstattung über themen, die naturwissenschaften oder informationstechnologie betrifft, ist nicht geschlechtsspezifisch sondern im profil der jeweiligen publikation angelegt.
wenn ich die artikel gerade zu themen der it im allgemeinen revue passieren lasse, so sind schlamperei, haarsträubende behauptungen oder irreführende vereinfachungen gemischt mit platten pr-texten geschlechtsneutral auf verfasser verteilt (und ein benedikt erenz, der noch in einem beitrag über indonesische strumpfwikerinnen seinen geschichtsverfälschenden hasstiraden auf das böse preussen luft verschafft, ist da nur ein exempel dafür, dass das auch bei geisteswissenschaftlichen themen vorkommt).
Erst wurde DIE ZEIT beliefert. Woher SPON zwei Wochen später die Druckrechte bekam, weiß ich nicht, von Frau Schramm sicher nicht.
"Warum fällt mir immer wieder auf, dass Artikel mit schweren physikalischen Kenntnismängeln oder gar Fehlern doch recht oft von Autorinnen stammen?"
vermutlich, weil sie selektiv wahrnehmen.
die schludrige und von wenig ahnung geprägte berichterstattung über themen, die naturwissenschaften oder informationstechnologie betrifft, ist nicht geschlechtsspezifisch sondern im profil der jeweiligen publikation angelegt.
wenn ich die artikel gerade zu themen der it im allgemeinen revue passieren lasse, so sind schlamperei, haarsträubende behauptungen oder irreführende vereinfachungen gemischt mit platten pr-texten geschlechtsneutral auf verfasser verteilt (und ein benedikt erenz, der noch in einem beitrag über indonesische strumpfwikerinnen seinen geschichtsverfälschenden hasstiraden auf das böse preussen luft verschafft, ist da nur ein exempel dafür, dass das auch bei geisteswissenschaftlichen themen vorkommt).
Erst wurde DIE ZEIT beliefert. Woher SPON zwei Wochen später die Druckrechte bekam, weiß ich nicht, von Frau Schramm sicher nicht.
Man möchte natürlich nicht den Miesmacher spielen, aber wie schon einige Male erwähnt, ist der Wirkungsgrad der Übertragung bei Entfernungen, die mehr als einige Millimeter betragen, desaströs. Was aber wohl noch sehr viel gravierender ist und in dem Artikel nur mit einem Satz gestreift wird: Der sogenannte "Elektrosmog", also die Störabstrahlung tritt gegenüber der schon jetzt bei vielen als diabolisch verschrieenen Strahlung, die Handys und ähnliches abgeben, geradezu potenziert auf. In nichts Anderem "verschwindet" nämlich die nicht ankommende Energie, wenn auch in einem anderen Frequenzbereich. Insofern kann man die Sache im Haushalt getrost vergessen. Wenn man aber den Laptop in eine Halterung geben müsste, kann man auch gleich bei den bekannten Docking-Stations bleiben.
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