Forscher zur Bundestagswahl "Wir brauchen ein eigenes Mondprogramm"
In 50 Jahren dient uns der Mond als Rohstoffquelle, sagt der Planetenforscher Gerhard Neukum von der Freien Universität Berlin. Schon jetzt sollte sich Deutschland vorbereiten
"Es ist Zeit, dass wir Deutschen ein eigenes Mondprogramm entwickeln und zur Initialzündung ein Raumschiff zum Mond schicken. Lange war ja auch hierzulande die Haltung verbreitet: Der Mensch war schon auf dem Mond, also wissen wir alles. Doch tatsächlich gibt es noch immer viel zu entdecken, zumal wir jetzt einen breiteren Wissenshorizont und bessere Technik haben.
Es gibt gute Gründe, diese Mission allein zu wagen, mit eigenen Zielen, eigenen Forschern, eigenen Technologien. Die Europäische Weltraumorganisation (Esa) ist derzeit mit dem Mars zu beschäftigt und könnte ein konkurrenzfähiges Mondprogramm nicht schnell genug anstoßen.
Zudem könnten wir auf einer eigenen Mission unsere Ideen besser umsetzen und uns auf die Führung eines künftigen Esa-Mondprogramms vorbereiten.

Schließlich steht uns ein neues Wettrennen zum Mond bevor. Dieser wird uns in 50 Jahren nicht nur als Forschungsobjekt und Teleskopstandort dienen, sondern auch als Rohstoffquelle. Um als Partner bei der Erschließung ernst genommen zu werden, müssen wir zeigen, dass wir eine Mission technisch, politisch und wirtschaftlich bewerkstelligen können. Das wäre unsere Eintrittskarte in den Zirkel der Mond-Explorateure.
Die Mission würde nicht zu viel kosten, nur 350 Millionen Euro in fünf Jahren, weniger, als China von uns als frei verfügbare Entwicklungshilfe erhält. Und sie würde sich bestimmt eher auszahlen. Wir dürfen diese historische Chance nicht verpassen! Natürlich wäre die Mission nur der Auftakt für ein größeres Programm, das Deutsche und Europäer mit anderen planen könnten.
Langfristig muss Europa auch darüber nachdenken, neben automatischen Sonden Menschen zum Mond zu schicken. Wollen wir dort Rohstoffe fördern, muss jemand vor Ort die Infrastruktur aufbauen, Roboter werden das nicht leisten können. Und man darf nicht vergessen: Die bemannte Raumfahrt ist ein uralter Traum, seine Erfüllung schafft Begeisterung für Wissenschaft und Technologie. Und die bringt uns voran."
Protokoll: JENS UEHLECKE
- Datum 21.07.2009 - 16:13 Uhr
- Quelle ZEIT Wissen 04/2009
- Kommentare 47
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Ich bin mir nicht sicher, ob nationale Raumfahrtprogramme noch sinnvoll sind. Raumfahrt fördert ganz erheblich die Begeisterung für Wissenschaft und Technologie, aber Institutionen wie ESA, ESO und CERN sind darüber hinaus auch echt Speerspitzen für die europäische Vereinigung. Momentan befindet sich ein Belgier als Kommandant der ISS im All. Niemandauf der Welt betont aber, dass es ein Belgier ist. Für die NASA und die Russen ist er einfach ein Europäer, es ist unser Astronaut.
Wie dem auch sei, wichtig ist nur, dass Deutschland aus dem Dornröschenschlaf erwacht und erkennt, was für ein gewaltiges Potenzial für kommende Generationen in der Raumfahrt steckt. Mit den Linken und der grünen Esoterikparte ist da natürlich Nichts zu erreichen, wie der Artikel auch zeigt.
nachdem die Erde völlig ausgeplündert ist, kommt der Mond dran.
Ein neuer Traum für die Spitzen-Elite-Exzellenz-Wissenschaftzis von Morgen.
Wo wohnen sie denn, dass Sie die Erde als ja so ausgeplündert empfinden? Verzicht auf das Internet könnt aber ein guter Beitrag sein, die Plünderung zu stoppen. Wie wär's Herr Schmidt, fagen Sie doch einfach mal damit an.
Genau! Nicht das wir auch noch das empfindliche Mond Ökosystem stören, das Mondschaf könnt ja auch noch aussterben dank des zukünftig möglichen schrecklichen menschlichen Raubbaus am Mond!
Bleiben wir doch lieber hier und beuten nur die Erde aus.
Ungeachtet der Probleme, denen wir auf diesem Planeten bereits heute gegenüberstehen, ist es letztlich unausweichlich, zu anderen Himmelskörpern vorzustoßen. Selbst wenn die derzeit zwingendsten Probleme wie Klimaerwärmung, Überbevölkerung und dergleichen gelöst werden sollten, ist es doch nur ein Frage der Zeit, bis die nicht erneuerbaren Ressourcen der Erde aufgebraucht sind. Auch eine ökologisch sinnvolle, nachhaltige Nutzung sowie ausgefeilte Recycling-Techniken werden diese Konsequenz nicht abwenden, sondern lediglich - und sei es auch lange Zeit - hinauszögern können.
Spätestens dann wird es erforderlich, diese Ressourcen auf anderen Himmelskörpern zu gewinnen. Dass ein solches Unterfangen nicht von heute auf morgen zu bewerkstelligen ist, sondern intensive Vorarbeit und -bereitung benötigt, sollte keiner weiteren Erklärung bedürfen. Insofern stimme ich Herrn Neukum zu. Aus denselben Gründen erschließt sich mir auch nicht, warum es sich dabei um einen "neuen Traum für unsere [...] Wissenschaftzis" handeln soll. Insbesondere, wenn man betrachtet, wie vergleichsweise wenig das von Herrn Neukum angeregte Programm kosten würde. Allerdings stimme ich dem Vorkommentator HDApollo zu: ein Alleingang der BRD wäre wenig sinnvoll.
Ein weiterer Aspekt sei noch kurz erwähnt: Nach unserem bisherigen Kenntnisstand ist die Erde der einzige Planet, der Bewusstsein hervorgebracht hat. Ergo lässt sich behaupten, wir seien das "Bewusstsein des Universums", zumindest so lange, bis das Gegenteil durch den Nachweis der Existenz anderer intelligenter Lebensformen bewiesen ist. Und angesichts der Tatsache, dass ein einzelner Planet leicht ausgelöscht werden kann, wäre es geradezu unverantwortlich, das Bewusstsein des Universums auf einen einzigen Planeten zu konzentrieren, weshalb die Besiedelung anderer Himmelskörper auch aus diesem Grund geboten ist.
(Leider weiß ich nicht mehr, wer diese Überlegung angestellt hat. Ich denke, es war Stephen Hawking, könnte ich jedoch auch irren.)
Gruß, Sabelotodo
Wo wohnen sie denn, dass Sie die Erde als ja so ausgeplündert empfinden? Verzicht auf das Internet könnt aber ein guter Beitrag sein, die Plünderung zu stoppen. Wie wär's Herr Schmidt, fagen Sie doch einfach mal damit an.
Genau! Nicht das wir auch noch das empfindliche Mond Ökosystem stören, das Mondschaf könnt ja auch noch aussterben dank des zukünftig möglichen schrecklichen menschlichen Raubbaus am Mond!
Bleiben wir doch lieber hier und beuten nur die Erde aus.
Ungeachtet der Probleme, denen wir auf diesem Planeten bereits heute gegenüberstehen, ist es letztlich unausweichlich, zu anderen Himmelskörpern vorzustoßen. Selbst wenn die derzeit zwingendsten Probleme wie Klimaerwärmung, Überbevölkerung und dergleichen gelöst werden sollten, ist es doch nur ein Frage der Zeit, bis die nicht erneuerbaren Ressourcen der Erde aufgebraucht sind. Auch eine ökologisch sinnvolle, nachhaltige Nutzung sowie ausgefeilte Recycling-Techniken werden diese Konsequenz nicht abwenden, sondern lediglich - und sei es auch lange Zeit - hinauszögern können.
Spätestens dann wird es erforderlich, diese Ressourcen auf anderen Himmelskörpern zu gewinnen. Dass ein solches Unterfangen nicht von heute auf morgen zu bewerkstelligen ist, sondern intensive Vorarbeit und -bereitung benötigt, sollte keiner weiteren Erklärung bedürfen. Insofern stimme ich Herrn Neukum zu. Aus denselben Gründen erschließt sich mir auch nicht, warum es sich dabei um einen "neuen Traum für unsere [...] Wissenschaftzis" handeln soll. Insbesondere, wenn man betrachtet, wie vergleichsweise wenig das von Herrn Neukum angeregte Programm kosten würde. Allerdings stimme ich dem Vorkommentator HDApollo zu: ein Alleingang der BRD wäre wenig sinnvoll.
Ein weiterer Aspekt sei noch kurz erwähnt: Nach unserem bisherigen Kenntnisstand ist die Erde der einzige Planet, der Bewusstsein hervorgebracht hat. Ergo lässt sich behaupten, wir seien das "Bewusstsein des Universums", zumindest so lange, bis das Gegenteil durch den Nachweis der Existenz anderer intelligenter Lebensformen bewiesen ist. Und angesichts der Tatsache, dass ein einzelner Planet leicht ausgelöscht werden kann, wäre es geradezu unverantwortlich, das Bewusstsein des Universums auf einen einzigen Planeten zu konzentrieren, weshalb die Besiedelung anderer Himmelskörper auch aus diesem Grund geboten ist.
(Leider weiß ich nicht mehr, wer diese Überlegung angestellt hat. Ich denke, es war Stephen Hawking, könnte ich jedoch auch irren.)
Gruß, Sabelotodo
Wo wohnen sie denn, dass Sie die Erde als ja so ausgeplündert empfinden? Verzicht auf das Internet könnt aber ein guter Beitrag sein, die Plünderung zu stoppen. Wie wär's Herr Schmidt, fagen Sie doch einfach mal damit an.
Genau! Nicht das wir auch noch das empfindliche Mond Ökosystem stören, das Mondschaf könnt ja auch noch aussterben dank des zukünftig möglichen schrecklichen menschlichen Raubbaus am Mond!
Bleiben wir doch lieber hier und beuten nur die Erde aus.
Rohstoffe vom Mond?
Ich glaub, damit ist Helium-3 gemeint. Damit hätten wir hier eine weitere Meinungsäußerung, daß zur Sicherung der künftigen Energieversorgung die Sonnenblume im Vorgarten und ein paar PV-Module auf dem Dach vielleicht doch etwas knapp werden könnten. Mal sehen, welche Wege die öffentliche Debatte (und die daraus folgenden Strukturen) bei uns so nehmen.
"Rohstoffe vom Mond?
Ich glaub, damit ist Helium-3 gemeint. Damit hätten wir hier eine weitere Meinungsäußerung, daß zur Sicherung der künftigen Energieversorgung die Sonnenblume im Vorgarten und ein paar PV-Module auf dem Dach vielleicht doch etwas knapp werden könnten."
Lustig. Um gleich Nägel mit Köpfen zu machen (mit denen wir unsere Zukunft zimmern können) schlage ich vor, wir benutzen sämtliche Einnahmen vom ersten funktionierenden Fusionskraftwerk, um damit ein gigantisches Mondprogramm zu finanzieren, das mittels zur Erde verbrachtem 3He den Energiebedarf der Menschheit auf alle Zeiten lösen wird.
Das Sonnenblumenöl können wir dann zum Betrieb der Raketen aufsparen.
"Rohstoffe vom Mond?
Ich glaub, damit ist Helium-3 gemeint. Damit hätten wir hier eine weitere Meinungsäußerung, daß zur Sicherung der künftigen Energieversorgung die Sonnenblume im Vorgarten und ein paar PV-Module auf dem Dach vielleicht doch etwas knapp werden könnten."
Lustig. Um gleich Nägel mit Köpfen zu machen (mit denen wir unsere Zukunft zimmern können) schlage ich vor, wir benutzen sämtliche Einnahmen vom ersten funktionierenden Fusionskraftwerk, um damit ein gigantisches Mondprogramm zu finanzieren, das mittels zur Erde verbrachtem 3He den Energiebedarf der Menschheit auf alle Zeiten lösen wird.
Das Sonnenblumenöl können wir dann zum Betrieb der Raketen aufsparen.
Bisher kann man ja kaum funktionsfähige Klos für die ISS bauen, was sollen wir auf dem Mond? Die ISS ist ein Milliardengrab ohne grossem Nutzen. Wozu auf den Mond? Man war da und dann hat für Jahrzehnte niemand mehr nach dem Mond gekräht. Auf einmal wird er wieder hervorgeholt. Der Raumfahrt fehlt ein Ziel und die normalen Themen (Teleskope, Satellite, Erkundung, ...) ist anscheinend zu langweilig.
Falls es noch nicht bekannt ist, wir haben aktuell ein paar Probleme auf DIESEM Planeten. Vielleicht bequemen sich die Damen und Herren Wissenschaftler zur Lösung beizutragen und machen nicht immer neue Baustellen auf. Insbesondere nicht super teure auf dem Mond, Mars oder sonst wo...
Aktuell haben unsere Weltraumexperten den erdnahen Bereich mit Schrott vollgemüllt. Da könnte doch auch mal aufgeräumt werden...
'Nationale Weltraummissionen' sind wirklich das letzte, was wir brauchen ....
Ja, wir haben derzeit Probleme auf diesem Planeten. Darf man fragen, was Sie persönlich zu deren Lösung beitragen, abgesehen davon, andere Leute von sinnvollen Tätigkeiten abzuhalten?
Zielgerichtete Forschung produziert aller Erfahrung nach Technologien, die auch für den Alltag nützlich sind und Ansätze für die von Ihnen angesprochenen "irdischen" Probleme aufzeigen könnte. Aber abgesehen davon wird Fortschritt im Bereich der Raumfahrt nur dann stattfinden, wenn man sich immer neue Herausforderungen stellt und ein Mondprogramm könnte tatsächlich die europäische Raumfahrt von der Stagnation abhalten.
Sie schreiben: "Falls es noch nicht bekannt ist, wir haben aktuell ein paar Probleme auf DIESEM Planeten. Vielleicht bequemen sich die Damen und Herren Wissenschaftler zur Lösung beizutragen und machen nicht immer neue Baustellen auf. Insbesondere nicht super teure auf dem Mond, Mars oder sonst wo..."
Wie stellen Sie sich das vor, was sollen "die Herren Wissenschaftler" denn Ihrer Meinung nach tun? In Waisenhäusern die Treppe putzen? Wenn Ihnen das so wichtig erscheint, können Sie das ja tun, aber stellen Sie sich bitte nicht anderen Menschen in den Weg, die ihre Fähigkeiten auf deren Spezialgebiet einsetzen wollen. Es ist die Pflicht (meiner Meinung nach) jedes Menschen, sich seiner Fähigkeiten möglichst effizient zu bedienen, um die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Wenn es nun Menschen gibt, die das durch Arbeit auf dem Gebiet der Raumfahrt tun, so sollte man sich Ihnen nicht in den Weg stellen.
Kurz: "Lead, follow or get out of the way." - aber einfach nur unkonstruktive und behindernde Kommentare abzugeben, hilft niemandem.
Ja, wir haben derzeit Probleme auf diesem Planeten. Darf man fragen, was Sie persönlich zu deren Lösung beitragen, abgesehen davon, andere Leute von sinnvollen Tätigkeiten abzuhalten?
Zielgerichtete Forschung produziert aller Erfahrung nach Technologien, die auch für den Alltag nützlich sind und Ansätze für die von Ihnen angesprochenen "irdischen" Probleme aufzeigen könnte. Aber abgesehen davon wird Fortschritt im Bereich der Raumfahrt nur dann stattfinden, wenn man sich immer neue Herausforderungen stellt und ein Mondprogramm könnte tatsächlich die europäische Raumfahrt von der Stagnation abhalten.
Sie schreiben: "Falls es noch nicht bekannt ist, wir haben aktuell ein paar Probleme auf DIESEM Planeten. Vielleicht bequemen sich die Damen und Herren Wissenschaftler zur Lösung beizutragen und machen nicht immer neue Baustellen auf. Insbesondere nicht super teure auf dem Mond, Mars oder sonst wo..."
Wie stellen Sie sich das vor, was sollen "die Herren Wissenschaftler" denn Ihrer Meinung nach tun? In Waisenhäusern die Treppe putzen? Wenn Ihnen das so wichtig erscheint, können Sie das ja tun, aber stellen Sie sich bitte nicht anderen Menschen in den Weg, die ihre Fähigkeiten auf deren Spezialgebiet einsetzen wollen. Es ist die Pflicht (meiner Meinung nach) jedes Menschen, sich seiner Fähigkeiten möglichst effizient zu bedienen, um die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Wenn es nun Menschen gibt, die das durch Arbeit auf dem Gebiet der Raumfahrt tun, so sollte man sich Ihnen nicht in den Weg stellen.
Kurz: "Lead, follow or get out of the way." - aber einfach nur unkonstruktive und behindernde Kommentare abzugeben, hilft niemandem.
Ungeachtet der Probleme, denen wir auf diesem Planeten bereits heute gegenüberstehen, ist es letztlich unausweichlich, zu anderen Himmelskörpern vorzustoßen. Selbst wenn die derzeit zwingendsten Probleme wie Klimaerwärmung, Überbevölkerung und dergleichen gelöst werden sollten, ist es doch nur ein Frage der Zeit, bis die nicht erneuerbaren Ressourcen der Erde aufgebraucht sind. Auch eine ökologisch sinnvolle, nachhaltige Nutzung sowie ausgefeilte Recycling-Techniken werden diese Konsequenz nicht abwenden, sondern lediglich - und sei es auch lange Zeit - hinauszögern können.
Spätestens dann wird es erforderlich, diese Ressourcen auf anderen Himmelskörpern zu gewinnen. Dass ein solches Unterfangen nicht von heute auf morgen zu bewerkstelligen ist, sondern intensive Vorarbeit und -bereitung benötigt, sollte keiner weiteren Erklärung bedürfen. Insofern stimme ich Herrn Neukum zu. Aus denselben Gründen erschließt sich mir auch nicht, warum es sich dabei um einen "neuen Traum für unsere [...] Wissenschaftzis" handeln soll. Insbesondere, wenn man betrachtet, wie vergleichsweise wenig das von Herrn Neukum angeregte Programm kosten würde. Allerdings stimme ich dem Vorkommentator HDApollo zu: ein Alleingang der BRD wäre wenig sinnvoll.
Ein weiterer Aspekt sei noch kurz erwähnt: Nach unserem bisherigen Kenntnisstand ist die Erde der einzige Planet, der Bewusstsein hervorgebracht hat. Ergo lässt sich behaupten, wir seien das "Bewusstsein des Universums", zumindest so lange, bis das Gegenteil durch den Nachweis der Existenz anderer intelligenter Lebensformen bewiesen ist. Und angesichts der Tatsache, dass ein einzelner Planet leicht ausgelöscht werden kann, wäre es geradezu unverantwortlich, das Bewusstsein des Universums auf einen einzigen Planeten zu konzentrieren, weshalb die Besiedelung anderer Himmelskörper auch aus diesem Grund geboten ist.
(Leider weiß ich nicht mehr, wer diese Überlegung angestellt hat. Ich denke, es war Stephen Hawking, könnte ich jedoch auch irren.)
Gruß, Sabelotodo
Selten so einen Quatsch gelesen - das Leben existiert auf dieser Erde nun seit bald 4 Milliarden Jahren, und hat nie irgendwelche Resourcen aufgebraucht. Ja, der Mensch tut das, er tut das, weil er ausgesprochen dämlich ist. Da kann uns der Mond aber auch nicht helfen - soviel ich weiß, sitzen dort keine weisen Außerirdischen 'rum, die uns Ratschläge geben könnten, auf die wir dann auch hören würden. Und die endlichen Resourcen gibt's dort auch nicht, das sind nämlich alles Dinge, die das Leben auf der Erde produziert hat. Der Mond hat nur totes Gestein, Gestein, das es auch auf der Erde in ähnlicher chemischer Zusammensetzung gibt, denn der Mond war einst Teil der Erde.
Wir müssen endlich einsehen, dass wir mit dieser Erde auskommen müssen, dass wir keine Ersatzerde im Kofferraum haben, und dass um uns herum lauter tote Planeten sind, die für uns nicht bewohnbar sind. Terraforming gehört auch zu dem Science-Fiction-Quatsch, denn es fällt uns ja schon enorm schwer, unsere eigene Erde irgendwie im Griff zu kriegen (siehe globale Erwärmung). Der Aufwand, auf unseren Mond oder gar auf den Mars zu kommen, ist derart enorm, was könnte man hier unten mit dem Geld alles sinnvolles machen.
Er war es auch. Ideen, deren Zeit "reif" ist, werden unabhängig voneinender mehrfach entdeckt und geäußert.
Auf eine sehr poetische Weise hat es bereits Mitte der 60-er Jahre die Italienerin Oriana Fallaci in der Widmung ihres Buchs "Si el Sole muore" (Wenn die Sonne stirbt) ausgedrückt:
"Meinem Vater, der nicht auf den Mond will, weil auf dem Mond keine Blumen sind, noch Fische, noch Vögel.
Theodor Freeman, der, von einer Gans getötet, starb, als er dem Mond entgegenflog.
Meinen Freunden, den Astronauten, die zum Mond wollen, weil die Sonne sterben könnte."
Herzlichst Crest
... auf die Hüftsteaks vom Mondkalb bei Aldi in der Kühltheke!
Selten so einen Quatsch gelesen - das Leben existiert auf dieser Erde nun seit bald 4 Milliarden Jahren, und hat nie irgendwelche Resourcen aufgebraucht. Ja, der Mensch tut das, er tut das, weil er ausgesprochen dämlich ist. Da kann uns der Mond aber auch nicht helfen - soviel ich weiß, sitzen dort keine weisen Außerirdischen 'rum, die uns Ratschläge geben könnten, auf die wir dann auch hören würden. Und die endlichen Resourcen gibt's dort auch nicht, das sind nämlich alles Dinge, die das Leben auf der Erde produziert hat. Der Mond hat nur totes Gestein, Gestein, das es auch auf der Erde in ähnlicher chemischer Zusammensetzung gibt, denn der Mond war einst Teil der Erde.
Wir müssen endlich einsehen, dass wir mit dieser Erde auskommen müssen, dass wir keine Ersatzerde im Kofferraum haben, und dass um uns herum lauter tote Planeten sind, die für uns nicht bewohnbar sind. Terraforming gehört auch zu dem Science-Fiction-Quatsch, denn es fällt uns ja schon enorm schwer, unsere eigene Erde irgendwie im Griff zu kriegen (siehe globale Erwärmung). Der Aufwand, auf unseren Mond oder gar auf den Mars zu kommen, ist derart enorm, was könnte man hier unten mit dem Geld alles sinnvolles machen.
Er war es auch. Ideen, deren Zeit "reif" ist, werden unabhängig voneinender mehrfach entdeckt und geäußert.
Auf eine sehr poetische Weise hat es bereits Mitte der 60-er Jahre die Italienerin Oriana Fallaci in der Widmung ihres Buchs "Si el Sole muore" (Wenn die Sonne stirbt) ausgedrückt:
"Meinem Vater, der nicht auf den Mond will, weil auf dem Mond keine Blumen sind, noch Fische, noch Vögel.
Theodor Freeman, der, von einer Gans getötet, starb, als er dem Mond entgegenflog.
Meinen Freunden, den Astronauten, die zum Mond wollen, weil die Sonne sterben könnte."
Herzlichst Crest
... auf die Hüftsteaks vom Mondkalb bei Aldi in der Kühltheke!
Damit Rohstoffe vom Mond wirtschaftlich sinnvoll gefördert werden können müssen sie aber schon wirklich sehr wertvoll sein!
Ich frage mich, ob da nicht nur ein Forscher neue Gelder für seine abgefahrenen Träume braucht...
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