Forschung Links-Rechts-Forschung

Mit Experimenten und Feldstudien ergründen Forscher das Wesen von Konservativen und Linken. Die politische Haltung lässt sich demnach sogar an der Büroeinrichtung erkennen. Absurd? Das denken nur Konservative.

Konservativ oder eher links? Angeblich sagt die Büroeinrichtung einiges über uns aus

Konservativ oder eher links? Angeblich sagt die Büroeinrichtung einiges über uns aus

Gerechtigkeit

Die Nationalflagge verbrennen? Kein großes Problem für einen Linken. Aber Arme bestiehlt man natürlich nicht. Denn Gerechtigkeit und das Vermeiden von Leid sind die beiden Säulen linker Moral. Selbst für viel Geld würden Linke nicht dagegen verstoßen, versicherten sie Forschern der University of Virginia [1]. Rechte halten neben Gerechtigkeit und Schadensvermeidung noch andere Werte in Ehren: die eigene Gruppe (nicht gegen die eigene Mannschaft wetten), Autorität (nicht den eigenen Vater schlagen, auch nicht mit seinem Einverständnis in einem Sketch) und Reinheit (bitte keine Bluttransfusion von einem Sittlichkeitsverbrecher).

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Kindheit

Als Dreijährige wirken die späteren Linken kompetent, autonom und ausdrucksfreudig, und sie verlassen sich gern auf sich selbst [2]. Die späteren Rechten zeigen als Dreijährige einen Hang zu Schuldgefühlen, mögen keine Unsicherheiten und erstarren bei Schwierigkeiten. Auch als Erwachsene sind Rechte ängstlicher – im Labor erkennen sie Wörter wie »Schlange« oder »Straßenräuber« besonders schnell. Psychologen glauben deshalb, dass Ängste konservativer machen. Veränderungen könnten ja gefährlich sein. Rechte bevorzugen ein einfaches, klares Weltbild [3].

Wohnung

Linke sind offener für neue Erfahrungen, und entsprechend viel liegt in ihren Schlafzimmern herum: Bücher über alles Mögliche, CDs aus den Bereichen Weltmusik, Folk, Klassik und Rock, dazu Landkarten, Kinokarten und Kunstobjekte. US-Forscher haben für diese Erkenntnis 76 Schlafzimmer besucht und die Bewohner nach ihrer politischen Einstellung befragt.

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Die Schlafzimmer der Rechten sind ordentlicher: Mehr Wäschekörbe wurden gesichtet, mehr Bügeleisen sowie Nadel und Faden – allerdings auch mehr Alkoholika. Hinzu kommen viele Sportutensilien und etliche Nationalflaggen, außerdem hängen sogar im Schlafzimmer Terminkalender. Rechte besitzen nämlich eine Extradosis Gewissenhaftigkeit [4].

Zufriedenheit

Linke sind oft nicht besonders glücklich. So priesen sich 2006 in den USA nur 28 Prozent der linken Demokraten als sehr glücklich, jedoch 47 Prozent der rechten Republikaner. In anderen Teilen der Welt ergibt sich ein ähnliches Bild, wobei die Unterschiede in armen Ländern sogar noch größer ausfallen [5]. Rechte genießen das Leben recht unbeschwert. Das liegt daran, dass sie weniger als die Linken an der Ungerechtigkeit der Welt leiden. Sie finden, dass jeder seines Glückes Schmied sei – oder eben nicht.

Leser-Kommentare
  1. "Weniger intelligente Menschen finden die Welt unheimlich und neigen daher eher zum Konservativen." das ist schon richtig und für die Erkentniss braucht man keine Forscher, aber was nützt den Linken ihre ganzer Verstand wenn sie zuviel denken. Also ein hoch auf dei große Koalition!

    • tom310
    • 18.09.2009 um 12:34 Uhr

    Schublade auf...Phrasenschwein rein...Schublade zu.
    Endlich ist alles, aber auch alles wissenschaftlich und statistisch unterlegt, ich darf meinen Vorurteilen freien Lauf lassen, sind ja alle bestätigt. Die ganze linke Gefühlsduselgerechtigkeit und die ganze rechte, bu!, ach da laufen sie schon wieder.

  2. "und werden so zu Linken, für die eine offene Geisteshaltung typisch ist"

    Selten so gelacht...

    Der Artikel ist wirklich ziemlich dämlich übersetzt, da die meisten Ergebnisse aus den USA stammen.
    Selbst wenn man die Kategorisierung zwischen rechts und links überhaupt noch für sinnvoll erachtet, ist schon nach der Auswahl der Fragen und der Beobachtungen klar, dass im Prinzip in den meisten Fällen das Ausmaß an liberalen Ansichten untersucht wurde. Dass sich da die Unterschiede was Toleranz, offene Geisteshaltung etc. angeht im Zweiparteiensystem der USA zwischen Republikanern und Demokraten finden lassen, also "rechts" und "links", mag nicht weiter verwundern.
    Diese Ergebnisse jedoch auf die deutschen Begrifflichkeiten auszuweiten bzw. damit auch auf unser deutsches/europäisches Parteienspektrum, ist natürlich unzulässig.
    Was viele Konservative und Linke bei uns nämlich schön vereint, ist eine auf reiner Ideologie basierende, faktenfreie Scheinwelt, gepaart mit einem selbstkritiklosen Sendungsbewusstsein. Von offener Geisteshaltung keine Spur...

    Eine Leser-Empfehlung
  3. Es hat seinen Grund, dass es "die Rechte und "die Linke" gibt.
    Worauf fußt denn politische Gesinnung? Auf Weltanschauung, Erfahrungswerten und Vorurteilen. Wobei die beiden letzten Punkte häufig ineinander übergehen und Objektivität kaum mehr möglich ist.
    Dennoch, auch wenn ich persönlich eine gewisse Ordnung schätze, umgebe ich mich deutlich lieber mit "linken" Menschen, als mit "rechten". Am liebsten allerdings mit ausgewogenen Persönlichkeiten, die in der Lage sind, sachlich zu bleiben, oder wieder zu werden.
    Wenn ich das nun analysieren müsste, fände ich sofort parallele Verhaltens- und Denkmuster auf beiden Seiten. Insofern birgt dieser Artikel für mich keinen neuen Erkenntnisse.

    • Puzi
    • 18.09.2009 um 13:03 Uhr

    Lachhaft :) Natuerlich muss ich als Konservativer so handeln. Auch wenn ich gegen Waffenbesitz und fast Doktorand bin.

    Aber vielleicht zeigen solche Studien auf welch toenernen Fuessen Soziologen ihre Gebilde bauen. Bei einer genuegend grossen Grundmenge finden sich immer Unterschiede zwischen den Gruppen. Das hat jedoch erstmal nicht viel zu sagen, solange nicht die Size of Effect bekannt ist.

    Fuer Statistikfremde (und geneigte Soziologen):
    Nimmt zufaellig eine Mann und eine Frau her und schaut wer ist groesser, so wirds mit sagen wir 80% der Kerl sein. Waeren beide Geschlechter im Schnitt gleich gross, so waere die Chance 50%.
    Ab welchem Unterschied der Wissenschaftler sagt: Dieser Wert ist signifikant und nicht dem Zufall geschuldet haengt dabei schwer von 1. Annahmen ueber die zugrunde liegende Gruppe, 2. der Anzahl der Untersuchten ab.

    Wenn also jetzt 50000 Demokraten und 50000 Republikaner (das werden wahrscheinlich die Linken bzw. Rechten gewesen sein) untersucht werden, dann kann schon ein Prozent unterschied signifikant sein. zB koennte bei der Frage nach der Intelligenz in 51 von 100 Faellen der Demokrat intelligenter sein - Signifikanz hoch, Size of Effect / RELEVANZ vernachlaessigbar klein.

    Insgesamt warne ich vor saemtlichen Aussagen, die mit Hilfe von Statistiken belegt werden. Statistik luegt nicht - aber sie kann masslos verwirren. Dies passiert regelmaessig in der Wissenschaft und umso haeufiger in der realen Welt.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • Ranjit
    • 18.09.2009 um 16:10 Uhr

    Lieber Putzi,
    Ich fürchte sie haben einen anderen Artikel gelesen als ich. In dem Artikel den ich las, wurde auf die Kenngrößen nicht eingegangen.
    Jedoch beinhaltet Psychologische Forschung immer Signifikanz und Effektstärke.
    Dass die Signifikanz durch sehr große Stichproben leichter zu erreichen ist, als durch kleine ist wahr. Nur ist das auch völlig gewollt, da die Signifikanz kein inhaltliches Urteil darstellt, sondern nur eine statistische Überprüfung. Signifikanztests überprüfen, mit welcher Wahrscheinlichkeit die Alternativhypothese auf einen realen Effekt zurückgeht und nicht nur ein Stichprobenartefakt ist. Dieser Test ist natürlich umso trennschärfer, je größer die Stichprobe ist, da der Zufallsfehler weniger ins Gewicht fällt. Ist ein Gruppenunterschied bzw. ein Zusammenhang signifikant, so wird natürlich auch die Effektgröße betrachtet.

    "Aber vielleicht zeigen solche Studien auf welch toenernen Fuessen Soziologen ihre Gebilde bauen."
    Vielleicht zeigen derartige Artikel in Interaktion mit Ihnen auch nur ihre Vorurteile auf. Nebenbei bemerkt ist es ein häufiger Denkfehler anzunehmen, nur perfekte statistische Sicherheit ist nützlich. Dies ist ein Irrglaube, da sie zum einen nicht existiert und zum anderen da jedes bisschen zusätzliche Erklärungskraft hilft.
    Wir verzichten doch auch nicht an medizinische Forschung und Versorgung nur weil sie nicht zu 100% funktioniert. Wir sind eher dankbar für jedes zusätzlich gerettete Leben.

    Im Text steht: "Linke schneiden im Mittel in Intelligenztests besser ab als Rechte. Das zeigen beispielsweise die Testergebnisse von fast 3000 Studienbewerbern an diversen US-Universitäten. Da steht nichts von 100.000 Getesteten." Über das Ausmaß des Unterschieds habe ich hier nichts gelesen. Signifikant größer mit einer Irrtumswahrscheinlichkeit von 1% bedeutet nicht, dass der Unterschied der Messgrößen 1% sei, sondern, dass es mit einer Wahrscheinlichkeit von die Gegenannahme (Rechte sind im Vergleich zu Linken gleichintelligent oder sogar intelligenter) richtig ist. Aber vielleicht können Sie ihr Beispiel mit 100.000 Testpersonen mal vorrechnen.

    • Ranjit
    • 18.09.2009 um 16:10 Uhr

    Lieber Putzi,
    Ich fürchte sie haben einen anderen Artikel gelesen als ich. In dem Artikel den ich las, wurde auf die Kenngrößen nicht eingegangen.
    Jedoch beinhaltet Psychologische Forschung immer Signifikanz und Effektstärke.
    Dass die Signifikanz durch sehr große Stichproben leichter zu erreichen ist, als durch kleine ist wahr. Nur ist das auch völlig gewollt, da die Signifikanz kein inhaltliches Urteil darstellt, sondern nur eine statistische Überprüfung. Signifikanztests überprüfen, mit welcher Wahrscheinlichkeit die Alternativhypothese auf einen realen Effekt zurückgeht und nicht nur ein Stichprobenartefakt ist. Dieser Test ist natürlich umso trennschärfer, je größer die Stichprobe ist, da der Zufallsfehler weniger ins Gewicht fällt. Ist ein Gruppenunterschied bzw. ein Zusammenhang signifikant, so wird natürlich auch die Effektgröße betrachtet.

    "Aber vielleicht zeigen solche Studien auf welch toenernen Fuessen Soziologen ihre Gebilde bauen."
    Vielleicht zeigen derartige Artikel in Interaktion mit Ihnen auch nur ihre Vorurteile auf. Nebenbei bemerkt ist es ein häufiger Denkfehler anzunehmen, nur perfekte statistische Sicherheit ist nützlich. Dies ist ein Irrglaube, da sie zum einen nicht existiert und zum anderen da jedes bisschen zusätzliche Erklärungskraft hilft.
    Wir verzichten doch auch nicht an medizinische Forschung und Versorgung nur weil sie nicht zu 100% funktioniert. Wir sind eher dankbar für jedes zusätzlich gerettete Leben.

    Im Text steht: "Linke schneiden im Mittel in Intelligenztests besser ab als Rechte. Das zeigen beispielsweise die Testergebnisse von fast 3000 Studienbewerbern an diversen US-Universitäten. Da steht nichts von 100.000 Getesteten." Über das Ausmaß des Unterschieds habe ich hier nichts gelesen. Signifikant größer mit einer Irrtumswahrscheinlichkeit von 1% bedeutet nicht, dass der Unterschied der Messgrößen 1% sei, sondern, dass es mit einer Wahrscheinlichkeit von die Gegenannahme (Rechte sind im Vergleich zu Linken gleichintelligent oder sogar intelligenter) richtig ist. Aber vielleicht können Sie ihr Beispiel mit 100.000 Testpersonen mal vorrechnen.

  4. Der gesamte Bericht ist fragwürdig, oberflächklich bis unbefriedigend. Er vergleicht grob fahrlässig Verhaltens- und Denkweisen mit dem einem Prädikat, was weder gründlich noch überzeugend ist. Im politischen Sprachgebrauch sind Rechte und Linke zu Schlagworten mit unterschiedlich negativen Eigenschaten verkommen. So wird mit Begriffen operiert wie z.B. "bürgerliches Lager" "die Mitte" , "Schmuddelkinder" "Rechtsradikale" und der Eindruck vermittelt, das es eben die Guten und die Bösen gibt. Linke sind böse, Rechte noch etwas schlechter. Mit einem solchen Schubladendenken kann zwar Propaganda betrieben werden. Überzeugungen entstehen dadurch keinesfalls. Den LINKEN ein Verständnis zur Demokratie, eine Treue zur Verfassung und die Fähigkeit zu demokratischen Bündnissen (auf welcher Ebene auch immer) abzusprechen, ist blanker Unsinn. Wird aber dennoch von Politikern der großen Parteien behauptet. Die FDP z.b., die kaum mehr Wählerstimmen als die LINKE verbuchen kann, erweckt wiederholt den Eindruck, als vertrete sie fast zweidrittel der Bevölkerung. Es fehlt an einem demokratisch fairen Umgang mit Parteien und das Respektieren anderer Meinungen. Die Rechten, darübner besteht weitgehend Konsens, sind eine gefährliche Randerscheinung im Staat und müssen gemeinsam von allen demokratzischen Kräften und den Parteien attakiert, und bekämpft werden. Es ist irreführend und falsch, Rechte und Linke in so einem Vergleich zu betrachten oder gar gegenüber zu stellen.

    • P_S
    • 18.09.2009 um 13:34 Uhr
    7. @Puzi

    Entschuldigen Sie bitte, aber zu ihrer Bemerkung:
    Ab welchem Unterschied der Wissenschaftler sagt: Dieser Wert ist signifikant und nicht dem Zufall geschuldet haengt dabei schwer von 1. Annahmen ueber die zugrunde liegende Gruppe, 2. der Anzahl der Untersuchten ab.
    Ein Wissenschaftler der den Begriff signifikant gebraucht und davon ausgeht es ist nicht dem Zufall geschuldet, ist kein Wissenschaftler.
    Wie Sie sicherlich wissen, gilt für Signifikant, dass die anzunehmende Irrtumswahrscheinlichkeit unter dem Signifiakanzniveau (bei Normalverteilung 5 % ) liegt.
    Interressant bzw. ernster wird es erst wenn etwas hochsiginfikant ist, dann ist die Irrtumswahrscheinlichkeit <= 1 % (Je nach Literatur sogar <= 0.3 % ). D.h. der Hypothesentest, der der wissenschaftlichen Aussage zugrunde liegt, trifft bei Siginfikant zu 95 % zu, bei hoch Signifikant zu 99 %. Aber beide sagen nie 100 %.
    Oder anders, wer Signifikant im mathematisch - statistischem Sinne gebraucht, sagt im gleichen Atemzug das er sich irren kann!

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • Puzi
    • 18.09.2009 um 13:53 Uhr

    "Oder anders, wer Signifikant im mathematisch - statistischem Sinne gebraucht, sagt im gleichen Atemzug das er sich irren kann!"
    Das wird aber leider häufig unterschlagen. Zum Beispiel auch in diesem Artikel. Des weiteren gibt es Untersuchungen, die die Glaubhaftigkeit von Aussagen anhand ihres p-Values untersucht - von Wissenschaftlern gegeben. Anstelle eines wunderschön linearen Verlaufs zeigt sich eine hässliche sigmoide (S-förmige Kurve) die bei 95% von nahezu 0 auf absolut glaubwürdig springt.

    Und ihre Aussage geht am Kern des Problems vorbei: Ob eine Aussage bei kleinem Unterschied der Mittelwerte signifikant oder sogar hoch signifikant ist, hängt rein von der Sample Größe ab. Wiederholen sie eine Stichprobe mit gleichen Verhältnissen aber doppelt so vielen Teilnehmern, so steigt die Signifikanz. Schließlich ist der t (oder z Wert). Signifikanz sagt naemlich nichts aus über die Größe des Unterschiedes, lediglich über die Wahrscheinlichkeit (p-Value) der Existenz.

    Sie würden sich wundern mit welcher Begeisterung zT wissenschaftler auf Signifkanzniveaus von 0.999999 herumreiten und die Streuung der Messwerte dieser Erkenntnis jedweden Nutzen raubt um einzelne Messpunkte einer der beiden Gruppen zuzuordnen.

    • Puzi
    • 18.09.2009 um 13:53 Uhr

    "Oder anders, wer Signifikant im mathematisch - statistischem Sinne gebraucht, sagt im gleichen Atemzug das er sich irren kann!"
    Das wird aber leider häufig unterschlagen. Zum Beispiel auch in diesem Artikel. Des weiteren gibt es Untersuchungen, die die Glaubhaftigkeit von Aussagen anhand ihres p-Values untersucht - von Wissenschaftlern gegeben. Anstelle eines wunderschön linearen Verlaufs zeigt sich eine hässliche sigmoide (S-förmige Kurve) die bei 95% von nahezu 0 auf absolut glaubwürdig springt.

    Und ihre Aussage geht am Kern des Problems vorbei: Ob eine Aussage bei kleinem Unterschied der Mittelwerte signifikant oder sogar hoch signifikant ist, hängt rein von der Sample Größe ab. Wiederholen sie eine Stichprobe mit gleichen Verhältnissen aber doppelt so vielen Teilnehmern, so steigt die Signifikanz. Schließlich ist der t (oder z Wert). Signifikanz sagt naemlich nichts aus über die Größe des Unterschiedes, lediglich über die Wahrscheinlichkeit (p-Value) der Existenz.

    Sie würden sich wundern mit welcher Begeisterung zT wissenschaftler auf Signifkanzniveaus von 0.999999 herumreiten und die Streuung der Messwerte dieser Erkenntnis jedweden Nutzen raubt um einzelne Messpunkte einer der beiden Gruppen zuzuordnen.

  5. dass in Büros oft die Rechte nicht weiß, was die Linke tut - und umgekehrt.
    Ob das irgendetwas mit dieser Studie zu tun hat, sollte unbedingt mal jemand in einer Studie untersuchen :-)

    SCNR, Skarrin

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