Forschung Links-Rechts-ForschungSeite 2/2
Ekel vor Spinnen
Linke zeigen geringere körperliche Schreckreaktionen. Das stellte sich heraus, als US-Wissenschaftler Freiwilligen am Computer nacheinander 33 Bilder zeigten. Zwischen harmlosen Fotos präsentierten sie plötzlich eine große Spinne auf einem entsetzten Gesicht oder eine offene Wunde mit Maden. Der dadurch ausgelöste Schreck bringt Menschen ins Schwitzen und vergrößert so die Leitfähigkeit der Haut – bei Linken allerdings eher wenig [6]. Rechte sind schreckhafter – je stärker sie für Patriotismus, Rüstungsausgaben und die Todesstrafe eintreten, desto eher fahren sie zusammen. Das zeigte sich auch in einem zweiten Experiment. Diesmal erschreckten die Forscher ihre Probanden mit plötzlichem Lärm aus dem Kopfhörer. Die stramm Konservativen blinzelten deutlich häufiger als die Anhänger von Waffenverboten.
Intelligenz
Linke schneiden im Mittel in Intelligenztests besser ab als Rechte. Das zeigen beispielsweise die Testergebnisse von fast 3000 Studienbewerbern an diversen US-Uni- versitäten [7].Verschiedene Erklärungen dafür werden diskutiert. Erstens: Schlaue Kinder können eigenständiger denken und werden so zu Linken, für die eine offene Geisteshaltung typisch ist. Zweitens: Starres Denken macht konservativ. Drittens: Weniger intelligente Menschen finden die Welt unheimlich und neigen daher eher zum Konservativen.
Töchter und Söhne
Linke haben mehr Töchter. Natürlich nicht, weil die politische Überzeugung das Geschlecht der Kinder bestimmen würde, sondern weil Menschen nach links rücken, wenn sie eine Tochter bekommen. Das gilt nicht nur für Wähler, sondern auch für amerikanische Kongressabgeordnete. Offenbar »unterminiert die Verbundenheit der Väter mit ihren Töchtern das Patriarchat«, kommentierte die Soziologin Rebecca Warner ihren Befund [8]. Rechte haben mehr Söhne. Hätten alle Wählerinnen und Wähler in Großbritannien einen Sohn mehr, bekämen die Konservativen zweieinhalb Prozent mehr Stimmen. In Deutschland gilt dies für die Väter genauso, für Frauen allerdings nicht. Den britischen Forschern ist das ein Rätsel [9].
Forschung
Linke stellen an den Universitäten den Großteil der Sozialwissenschaftler und verantworten somit auch die Studien da-rüber, wer links wählt und wer rechts. In den USA kommen auf einen rechten Forscher vier bis sieben linke. Werden ihre Ergebnisse als politisch motiviert angegriffen, antworten die (linken) Forscher, Daten seien nun mal Daten. Rechte ziehen die Forschungsergebnisse zu ihrer Persönlichkeit lautstark in Zweifel. Einen Forschungsüberblick karikierten sie als »Konservative spinnen«-Studie. Ein amerikanischer Kongress-Abgeordneter verlangte, dass solche Studien nicht mehr mit Steuergeld bezahlt werden sollten. Andere Kritiker argumentieren, dass auch extreme Linke engstirnig seien [10] – allerdings bestätigen Studien das nur bedingt [11].
Quellen:
[1] Journal of Personality and Social Psychology 96, Mai 2009, S. 1029 ff.;
[2] Journal of Research in Personality 40, Okt. 2006, S. 734 ff.;
[3] Psychological Bulletin 129, 2003, S. 339;
[4] Political Psychology 29, Dez. 2008, S. 807 ff.;
[5] Science 321, 2008, S. 1667 ff.;
[6] Psychological Science 19, Juni 2008, S. 565 ff.;
[7] Intelligence 37, Mai/Juni 2009, S. 294 ff.;
[8] Gender & Society 13, August 1999, S. 503 ff.;
[9] Noch unveröffentlicht;
[10] Psychological Bulletin 129, Mai 2003, S. 376 ff.;
[11] Psychological Bulletin 129, Mai 2003, S. 383 ff.
- Datum 18.09.2009 - 12:04 Uhr
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- Quelle ZEIT Wissen 05/2009
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"Weniger intelligente Menschen finden die Welt unheimlich und neigen daher eher zum Konservativen." das ist schon richtig und für die Erkentniss braucht man keine Forscher, aber was nützt den Linken ihre ganzer Verstand wenn sie zuviel denken. Also ein hoch auf dei große Koalition!
Schublade auf...Phrasenschwein rein...Schublade zu.
Endlich ist alles, aber auch alles wissenschaftlich und statistisch unterlegt, ich darf meinen Vorurteilen freien Lauf lassen, sind ja alle bestätigt. Die ganze linke Gefühlsduselgerechtigkeit und die ganze rechte, bu!, ach da laufen sie schon wieder.
"und werden so zu Linken, für die eine offene Geisteshaltung typisch ist"
Selten so gelacht...
Der Artikel ist wirklich ziemlich dämlich übersetzt, da die meisten Ergebnisse aus den USA stammen.
Selbst wenn man die Kategorisierung zwischen rechts und links überhaupt noch für sinnvoll erachtet, ist schon nach der Auswahl der Fragen und der Beobachtungen klar, dass im Prinzip in den meisten Fällen das Ausmaß an liberalen Ansichten untersucht wurde. Dass sich da die Unterschiede was Toleranz, offene Geisteshaltung etc. angeht im Zweiparteiensystem der USA zwischen Republikanern und Demokraten finden lassen, also "rechts" und "links", mag nicht weiter verwundern.
Diese Ergebnisse jedoch auf die deutschen Begrifflichkeiten auszuweiten bzw. damit auch auf unser deutsches/europäisches Parteienspektrum, ist natürlich unzulässig.
Was viele Konservative und Linke bei uns nämlich schön vereint, ist eine auf reiner Ideologie basierende, faktenfreie Scheinwelt, gepaart mit einem selbstkritiklosen Sendungsbewusstsein. Von offener Geisteshaltung keine Spur...
Es hat seinen Grund, dass es "die Rechte und "die Linke" gibt.
Worauf fußt denn politische Gesinnung? Auf Weltanschauung, Erfahrungswerten und Vorurteilen. Wobei die beiden letzten Punkte häufig ineinander übergehen und Objektivität kaum mehr möglich ist.
Dennoch, auch wenn ich persönlich eine gewisse Ordnung schätze, umgebe ich mich deutlich lieber mit "linken" Menschen, als mit "rechten". Am liebsten allerdings mit ausgewogenen Persönlichkeiten, die in der Lage sind, sachlich zu bleiben, oder wieder zu werden.
Wenn ich das nun analysieren müsste, fände ich sofort parallele Verhaltens- und Denkmuster auf beiden Seiten. Insofern birgt dieser Artikel für mich keinen neuen Erkenntnisse.
Lachhaft :) Natuerlich muss ich als Konservativer so handeln. Auch wenn ich gegen Waffenbesitz und fast Doktorand bin.
Aber vielleicht zeigen solche Studien auf welch toenernen Fuessen Soziologen ihre Gebilde bauen. Bei einer genuegend grossen Grundmenge finden sich immer Unterschiede zwischen den Gruppen. Das hat jedoch erstmal nicht viel zu sagen, solange nicht die Size of Effect bekannt ist.
Fuer Statistikfremde (und geneigte Soziologen):
Nimmt zufaellig eine Mann und eine Frau her und schaut wer ist groesser, so wirds mit sagen wir 80% der Kerl sein. Waeren beide Geschlechter im Schnitt gleich gross, so waere die Chance 50%.
Ab welchem Unterschied der Wissenschaftler sagt: Dieser Wert ist signifikant und nicht dem Zufall geschuldet haengt dabei schwer von 1. Annahmen ueber die zugrunde liegende Gruppe, 2. der Anzahl der Untersuchten ab.
Wenn also jetzt 50000 Demokraten und 50000 Republikaner (das werden wahrscheinlich die Linken bzw. Rechten gewesen sein) untersucht werden, dann kann schon ein Prozent unterschied signifikant sein. zB koennte bei der Frage nach der Intelligenz in 51 von 100 Faellen der Demokrat intelligenter sein - Signifikanz hoch, Size of Effect / RELEVANZ vernachlaessigbar klein.
Insgesamt warne ich vor saemtlichen Aussagen, die mit Hilfe von Statistiken belegt werden. Statistik luegt nicht - aber sie kann masslos verwirren. Dies passiert regelmaessig in der Wissenschaft und umso haeufiger in der realen Welt.
Lieber Putzi,
Ich fürchte sie haben einen anderen Artikel gelesen als ich. In dem Artikel den ich las, wurde auf die Kenngrößen nicht eingegangen.
Jedoch beinhaltet Psychologische Forschung immer Signifikanz und Effektstärke.
Dass die Signifikanz durch sehr große Stichproben leichter zu erreichen ist, als durch kleine ist wahr. Nur ist das auch völlig gewollt, da die Signifikanz kein inhaltliches Urteil darstellt, sondern nur eine statistische Überprüfung. Signifikanztests überprüfen, mit welcher Wahrscheinlichkeit die Alternativhypothese auf einen realen Effekt zurückgeht und nicht nur ein Stichprobenartefakt ist. Dieser Test ist natürlich umso trennschärfer, je größer die Stichprobe ist, da der Zufallsfehler weniger ins Gewicht fällt. Ist ein Gruppenunterschied bzw. ein Zusammenhang signifikant, so wird natürlich auch die Effektgröße betrachtet.
"Aber vielleicht zeigen solche Studien auf welch toenernen Fuessen Soziologen ihre Gebilde bauen."
Vielleicht zeigen derartige Artikel in Interaktion mit Ihnen auch nur ihre Vorurteile auf. Nebenbei bemerkt ist es ein häufiger Denkfehler anzunehmen, nur perfekte statistische Sicherheit ist nützlich. Dies ist ein Irrglaube, da sie zum einen nicht existiert und zum anderen da jedes bisschen zusätzliche Erklärungskraft hilft.
Wir verzichten doch auch nicht an medizinische Forschung und Versorgung nur weil sie nicht zu 100% funktioniert. Wir sind eher dankbar für jedes zusätzlich gerettete Leben.
Im Text steht: "Linke schneiden im Mittel in Intelligenztests besser ab als Rechte. Das zeigen beispielsweise die Testergebnisse von fast 3000 Studienbewerbern an diversen US-Universitäten. Da steht nichts von 100.000 Getesteten." Über das Ausmaß des Unterschieds habe ich hier nichts gelesen. Signifikant größer mit einer Irrtumswahrscheinlichkeit von 1% bedeutet nicht, dass der Unterschied der Messgrößen 1% sei, sondern, dass es mit einer Wahrscheinlichkeit von die Gegenannahme (Rechte sind im Vergleich zu Linken gleichintelligent oder sogar intelligenter) richtig ist. Aber vielleicht können Sie ihr Beispiel mit 100.000 Testpersonen mal vorrechnen.
Lieber Putzi,
Ich fürchte sie haben einen anderen Artikel gelesen als ich. In dem Artikel den ich las, wurde auf die Kenngrößen nicht eingegangen.
Jedoch beinhaltet Psychologische Forschung immer Signifikanz und Effektstärke.
Dass die Signifikanz durch sehr große Stichproben leichter zu erreichen ist, als durch kleine ist wahr. Nur ist das auch völlig gewollt, da die Signifikanz kein inhaltliches Urteil darstellt, sondern nur eine statistische Überprüfung. Signifikanztests überprüfen, mit welcher Wahrscheinlichkeit die Alternativhypothese auf einen realen Effekt zurückgeht und nicht nur ein Stichprobenartefakt ist. Dieser Test ist natürlich umso trennschärfer, je größer die Stichprobe ist, da der Zufallsfehler weniger ins Gewicht fällt. Ist ein Gruppenunterschied bzw. ein Zusammenhang signifikant, so wird natürlich auch die Effektgröße betrachtet.
"Aber vielleicht zeigen solche Studien auf welch toenernen Fuessen Soziologen ihre Gebilde bauen."
Vielleicht zeigen derartige Artikel in Interaktion mit Ihnen auch nur ihre Vorurteile auf. Nebenbei bemerkt ist es ein häufiger Denkfehler anzunehmen, nur perfekte statistische Sicherheit ist nützlich. Dies ist ein Irrglaube, da sie zum einen nicht existiert und zum anderen da jedes bisschen zusätzliche Erklärungskraft hilft.
Wir verzichten doch auch nicht an medizinische Forschung und Versorgung nur weil sie nicht zu 100% funktioniert. Wir sind eher dankbar für jedes zusätzlich gerettete Leben.
Im Text steht: "Linke schneiden im Mittel in Intelligenztests besser ab als Rechte. Das zeigen beispielsweise die Testergebnisse von fast 3000 Studienbewerbern an diversen US-Universitäten. Da steht nichts von 100.000 Getesteten." Über das Ausmaß des Unterschieds habe ich hier nichts gelesen. Signifikant größer mit einer Irrtumswahrscheinlichkeit von 1% bedeutet nicht, dass der Unterschied der Messgrößen 1% sei, sondern, dass es mit einer Wahrscheinlichkeit von die Gegenannahme (Rechte sind im Vergleich zu Linken gleichintelligent oder sogar intelligenter) richtig ist. Aber vielleicht können Sie ihr Beispiel mit 100.000 Testpersonen mal vorrechnen.
Der gesamte Bericht ist fragwürdig, oberflächklich bis unbefriedigend. Er vergleicht grob fahrlässig Verhaltens- und Denkweisen mit dem einem Prädikat, was weder gründlich noch überzeugend ist. Im politischen Sprachgebrauch sind Rechte und Linke zu Schlagworten mit unterschiedlich negativen Eigenschaten verkommen. So wird mit Begriffen operiert wie z.B. "bürgerliches Lager" "die Mitte" , "Schmuddelkinder" "Rechtsradikale" und der Eindruck vermittelt, das es eben die Guten und die Bösen gibt. Linke sind böse, Rechte noch etwas schlechter. Mit einem solchen Schubladendenken kann zwar Propaganda betrieben werden. Überzeugungen entstehen dadurch keinesfalls. Den LINKEN ein Verständnis zur Demokratie, eine Treue zur Verfassung und die Fähigkeit zu demokratischen Bündnissen (auf welcher Ebene auch immer) abzusprechen, ist blanker Unsinn. Wird aber dennoch von Politikern der großen Parteien behauptet. Die FDP z.b., die kaum mehr Wählerstimmen als die LINKE verbuchen kann, erweckt wiederholt den Eindruck, als vertrete sie fast zweidrittel der Bevölkerung. Es fehlt an einem demokratisch fairen Umgang mit Parteien und das Respektieren anderer Meinungen. Die Rechten, darübner besteht weitgehend Konsens, sind eine gefährliche Randerscheinung im Staat und müssen gemeinsam von allen demokratzischen Kräften und den Parteien attakiert, und bekämpft werden. Es ist irreführend und falsch, Rechte und Linke in so einem Vergleich zu betrachten oder gar gegenüber zu stellen.
Entschuldigen Sie bitte, aber zu ihrer Bemerkung:
Ab welchem Unterschied der Wissenschaftler sagt: Dieser Wert ist signifikant und nicht dem Zufall geschuldet haengt dabei schwer von 1. Annahmen ueber die zugrunde liegende Gruppe, 2. der Anzahl der Untersuchten ab.
Ein Wissenschaftler der den Begriff signifikant gebraucht und davon ausgeht es ist nicht dem Zufall geschuldet, ist kein Wissenschaftler.
Wie Sie sicherlich wissen, gilt für Signifikant, dass die anzunehmende Irrtumswahrscheinlichkeit unter dem Signifiakanzniveau (bei Normalverteilung 5 % ) liegt.
Interressant bzw. ernster wird es erst wenn etwas hochsiginfikant ist, dann ist die Irrtumswahrscheinlichkeit <= 1 % (Je nach Literatur sogar <= 0.3 % ). D.h. der Hypothesentest, der der wissenschaftlichen Aussage zugrunde liegt, trifft bei Siginfikant zu 95 % zu, bei hoch Signifikant zu 99 %. Aber beide sagen nie 100 %.
Oder anders, wer Signifikant im mathematisch - statistischem Sinne gebraucht, sagt im gleichen Atemzug das er sich irren kann!
"Oder anders, wer Signifikant im mathematisch - statistischem Sinne gebraucht, sagt im gleichen Atemzug das er sich irren kann!"
Das wird aber leider häufig unterschlagen. Zum Beispiel auch in diesem Artikel. Des weiteren gibt es Untersuchungen, die die Glaubhaftigkeit von Aussagen anhand ihres p-Values untersucht - von Wissenschaftlern gegeben. Anstelle eines wunderschön linearen Verlaufs zeigt sich eine hässliche sigmoide (S-förmige Kurve) die bei 95% von nahezu 0 auf absolut glaubwürdig springt.
Und ihre Aussage geht am Kern des Problems vorbei: Ob eine Aussage bei kleinem Unterschied der Mittelwerte signifikant oder sogar hoch signifikant ist, hängt rein von der Sample Größe ab. Wiederholen sie eine Stichprobe mit gleichen Verhältnissen aber doppelt so vielen Teilnehmern, so steigt die Signifikanz. Schließlich ist der t (oder z Wert). Signifikanz sagt naemlich nichts aus über die Größe des Unterschiedes, lediglich über die Wahrscheinlichkeit (p-Value) der Existenz.
Sie würden sich wundern mit welcher Begeisterung zT wissenschaftler auf Signifkanzniveaus von 0.999999 herumreiten und die Streuung der Messwerte dieser Erkenntnis jedweden Nutzen raubt um einzelne Messpunkte einer der beiden Gruppen zuzuordnen.
"Oder anders, wer Signifikant im mathematisch - statistischem Sinne gebraucht, sagt im gleichen Atemzug das er sich irren kann!"
Das wird aber leider häufig unterschlagen. Zum Beispiel auch in diesem Artikel. Des weiteren gibt es Untersuchungen, die die Glaubhaftigkeit von Aussagen anhand ihres p-Values untersucht - von Wissenschaftlern gegeben. Anstelle eines wunderschön linearen Verlaufs zeigt sich eine hässliche sigmoide (S-förmige Kurve) die bei 95% von nahezu 0 auf absolut glaubwürdig springt.
Und ihre Aussage geht am Kern des Problems vorbei: Ob eine Aussage bei kleinem Unterschied der Mittelwerte signifikant oder sogar hoch signifikant ist, hängt rein von der Sample Größe ab. Wiederholen sie eine Stichprobe mit gleichen Verhältnissen aber doppelt so vielen Teilnehmern, so steigt die Signifikanz. Schließlich ist der t (oder z Wert). Signifikanz sagt naemlich nichts aus über die Größe des Unterschiedes, lediglich über die Wahrscheinlichkeit (p-Value) der Existenz.
Sie würden sich wundern mit welcher Begeisterung zT wissenschaftler auf Signifkanzniveaus von 0.999999 herumreiten und die Streuung der Messwerte dieser Erkenntnis jedweden Nutzen raubt um einzelne Messpunkte einer der beiden Gruppen zuzuordnen.
dass in Büros oft die Rechte nicht weiß, was die Linke tut - und umgekehrt.
Ob das irgendetwas mit dieser Studie zu tun hat, sollte unbedingt mal jemand in einer Studie untersuchen :-)
SCNR, Skarrin
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