In Europa werden die Warnungen kaum ernst genommen
Kein Grund zur Sorge? Der Trafo, der am 30. Oktober 2003 den Blackout in Malmö verursachte, gehörte Eon. Vattenfall stand zuletzt wegen defekter Trafos im AKW Krümmel in den Schlagzeilen. Der Mythos vom unverwundbaren europäischen Stromnetz ist ohnehin längst zerstört, seitdem Eon am 4. November 2006 eine Höchstspannungsleitung über der Ems abschaltete, um die gefahrlose Unterquerung eines Kreuzfahrtschiffs zu gewährleisten.
Der Strom verteilte sich auf andere Leitungen – und überlastete sie. Nacheinander brachen Teile des Stromnetzes zusammen, sogar in Frankreich. 15 Millionen Menschen hatten eineinhalb Stunden lang keinen Strom. Wenn es im Weltall stürmt, könnten es Tage oder Wochen sein.
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»In Europa gibt es ähnliche systemische Risiken wie in Nordamerika«, sagt der Stromnetz-Gutachter John Kappenman. Er hat die Weltraumwettergefahr für die Stromnetze in den USA, England, Schweden, Norwegen und Japan untersucht, auf seine Analysen stützt sich die NAS. »Die richtig großen Stürme werden auch Kontinentaleuropa bedrohen«, befürchtet Kappenman.
Netz- und Satellitenbetreiber könnten Schäden verhindern, wenn sie früh genug gewarnt würden. Der Sturm von 2003 war da ein Glücksfall: Mit dem Materieauswurf ging ein starker Röntgenblitz einher, den der Soho-Satellit beobachtete. Die US-Weltraumwetterwarte verschickte daraufhin eine Warnung, einige Atomkraftwerke in den USA drosselten ihre Leistung. Doch solche Maßnahmen sind teuer, und die Weltraumwettervorhersage ist noch sehr ungenau.
Während des vergangenen Zyklus zählten Nasa-Wissenschaftler auf der Sonne 21.000 Blitze und 13.000 Materieauswürfe. Die wenigsten richteten Schaden an. Dass eine gefährliche Teilchenfront auf die Erde zurast, lässt sich zweifelsfrei erst mit dem älteren, ausfallgefährdeten ACE-Satelliten beurteilen, der die Teilchenfront direkt nachweist. Die Vorwarnzeit beträgt dann aber nur noch 15 bis 45 Minuten.
In den USA diskutieren Politiker und Experten nun darüber, wie sich das Frühwarnsystem verbessern ließe. Die beiden Nasa-Satelliten der »Stereo«-Mission, seit drei Jahren im All, werden dabei helfen. Auch Europa könnte davon profitieren – wenn nur jemand die Warnungen ernst nähme. Volker Bothmer, an Stereo beteiligt, hat schon eine Idee, wie man das Thema auf die Tagesordnung bringt: »Den nächsten großen Knaller von der Sonne in Richtung Erde werden wir mit Stereo direkt verfolgen. Wenn alles klappt, gibt es sofort eine Sturmwarnung.«
- Datum 29.09.2009 - 11:41 Uhr
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- Quelle ZEIT Wissen 05/2009
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Scotty!!!
Alle verfügbare Reserveenergie sofort auf die Schilde!
This fu..ing black/yellow coloured Country sucks!" *g*
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die Grünen uns nochmal erzählen, Solarenergie wäre ungefährlicher als Atomkraft. Alles Blender!
die lässt sich einfach nicht politisch begrenzen, tja.
Daher kann man nur entscheiden, ob man denn diese "gefährliche" Naturgewalt besser für positive Zwecke nutzen möchte, oder diese Ressource weiterhin größtenteils brach liegen lassen will und die allseits bekannten Gefahren der Nuklear-Energie lieber zusätzlich in Kauf nimmt ;-))
Warum machen Sonnenwinde bitte die Solarenergie gefährlich?
Den Zusammenhang müssen Sie uns unbedingt näher erklären.
Ich bin sehr gespannt!
Genauso wie von Eon erwähnten Blitzableiter hat auch die Solarenergie, das Sonnenlicht, die Solarmodule oder gar die Photonik nichts mit den Sonnenstürmen zu tun. Die Stürme bestehen aus Protonen bzw aus Röntgenblitzen wie im Artikel erwähnt.
Darüberhinaus will man die Solarenergie so nah wie möglich an den subtropischen Regionen, als z.B. Nordafrika, wo es die geringste Folgen der Stürme gibt, die Stromquelle also weniger geschützt werden muss als in nördlichen oder südlichen Teilen der Erde.
Das die Grünen sich zu sehr auf den Atomausstieg als auf den Kohleausstieg mit geplanten Arbeitsplatztransfer konzentrieren, ist ein anderes Thema.
Europa muss sich zwar nicht an der Paranoia der großen Staaten orientieren, sollte aber tatsächlich ihre Sorglosigkeit und Ignoranz abwerfen. Das Stromnetz ist nicht nur gegenüber den Sonnenstürmen, sondern auch für immer häufigere Netzüberlastungen und mögliche Angriffe anfällig. Die Firmen sind so reich, die könnten ohne Probleme die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen (Netzausbau,Modernisierung) finanzieren.
die lässt sich einfach nicht politisch begrenzen, tja.
Daher kann man nur entscheiden, ob man denn diese "gefährliche" Naturgewalt besser für positive Zwecke nutzen möchte, oder diese Ressource weiterhin größtenteils brach liegen lassen will und die allseits bekannten Gefahren der Nuklear-Energie lieber zusätzlich in Kauf nimmt ;-))
Warum machen Sonnenwinde bitte die Solarenergie gefährlich?
Den Zusammenhang müssen Sie uns unbedingt näher erklären.
Ich bin sehr gespannt!
Genauso wie von Eon erwähnten Blitzableiter hat auch die Solarenergie, das Sonnenlicht, die Solarmodule oder gar die Photonik nichts mit den Sonnenstürmen zu tun. Die Stürme bestehen aus Protonen bzw aus Röntgenblitzen wie im Artikel erwähnt.
Darüberhinaus will man die Solarenergie so nah wie möglich an den subtropischen Regionen, als z.B. Nordafrika, wo es die geringste Folgen der Stürme gibt, die Stromquelle also weniger geschützt werden muss als in nördlichen oder südlichen Teilen der Erde.
Das die Grünen sich zu sehr auf den Atomausstieg als auf den Kohleausstieg mit geplanten Arbeitsplatztransfer konzentrieren, ist ein anderes Thema.
Europa muss sich zwar nicht an der Paranoia der großen Staaten orientieren, sollte aber tatsächlich ihre Sorglosigkeit und Ignoranz abwerfen. Das Stromnetz ist nicht nur gegenüber den Sonnenstürmen, sondern auch für immer häufigere Netzüberlastungen und mögliche Angriffe anfällig. Die Firmen sind so reich, die könnten ohne Probleme die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen (Netzausbau,Modernisierung) finanzieren.
Aber was unwidersprochen bleibt sind die Annahmen der Klimarechenprogramme, dass die Sonne keinerlei Einfluss habe auf die Entwicklung globaler Temperaturen.
Die AGW'Leute sollten sich einmal diesen Artikel zu Gemüte führen.
die lässt sich einfach nicht politisch begrenzen, tja.
Daher kann man nur entscheiden, ob man denn diese "gefährliche" Naturgewalt besser für positive Zwecke nutzen möchte, oder diese Ressource weiterhin größtenteils brach liegen lassen will und die allseits bekannten Gefahren der Nuklear-Energie lieber zusätzlich in Kauf nimmt ;-))
das wäre schön. Bei dem, was sich gerade in der SPD Spitze abspielt, wäre nun jede Ablenkung recht. Warum geschieht denn nichts!? Tut doch etwas!! Keine Überschwemmung, Hochwasser? Jahrtausendwende? Wiedervereinigung? Weihnachten? Ostern? Miniermotte? Bücherrettung? Auch nicht!? Oh nein! Aber zum Glück sind dem Autor die Sonnenstürme aufgefallen, die uns nun gerade hochaktuell, besonders jetzt kurz nach der Wahl so bedrohen. Puhh...
Warum machen Sonnenwinde bitte die Solarenergie gefährlich?
Den Zusammenhang müssen Sie uns unbedingt näher erklären.
Ich bin sehr gespannt!
tja das alte Problem kommt wieder auf. Erst heißt es Panikmache, dann sind alle überrascht....
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