Wie erzählt man seinem Kind, dass Mama HIV-positiv ist?
Vorurteile sind nicht das einzige Problem, viele HIV-positive Mütter verschweigen ihre Infektion auch, um ihr Kind zu schützen. Sie wollen verhindern, dass andere Mütter ihren Kindern aus Angst vor einer Ansteckung verbieten könnten, zum Spielen zu kommen. Oder sie schweigen, weil sie es nicht ertragen könnten, wenn niemand zum Kindergeburtstag käme oder ihr Kind im Sportunterricht in keine Mannschaft gewählt würde.
Dass solche Sorgen nicht grundlos sind, hat Annette Haberl erlebt: Vor einiger Zeit kam eine verzweifelte Patientin zu ihr, deren völlig gesundem Sohn die Aufnahme in den Kindergarten verweigert wurde, nachdem die Leitung von der Infektion der Mutter erfahren hatte. »Manche Leute denken offenbar noch immer, sie könnten sich auf der Toilette oder gar über ein Wasserglas infizieren«, sagt Haberl. »Es ist unglaublich, wie wenig die Menschen auch nach 20 Jahren Aufklärung zu wissen scheinen. Man kann leider niemandem empfehlen, sich zu outen.«
Aber wie verhält man sich seinem eigenen Kind gegenüber? Wann ist der richtige Zeitpunkt, ihm die Wahrheit zu sagen? »Ich denke, das ist für HIV-positive Eltern inzwischen eines der größten Probleme«, sagt die Psychologin Ulrike Sonnenberg-Schwan. Eltern sollten anfangen, mit ihrem Kind darüber zu sprechen, sobald sie merken, dass es sich Fragen stellt. »Kinder spüren schon früh, wenn mit ihren Eltern etwas nicht stimmt.« Da sind zum Beispiel diese Tabletten, die die Mama immer nimmt. »Selbst kleine Kinder wissen, dass man Medikamente braucht, wenn man krank ist.« Und sie kriegen auch mit, dass ein Thema tabu ist, wenn die Erwachsenen Gespräche plötzlich abbrechen.
Kasper* zum Beispiel ist erst sieben – zu jung, um die Wahrheit zu erfahren, findet seine Mutter Tanja Schelling*. Allerdings hat er schon eine ganze Menge Fragen. »Manchmal möchte er wissen, ob ich bald sterbe«, sagt sie. Diese Angst hat ihm der eigene Vater in den Kopf gesetzt. Seit Tanja Schelling ihren Mann verlassen hat, erzählt er Kasper ständig, dass seine Mutter an einer Blutkrankheit leide.
Die junge Frau hat sich vor vielen Jahren bei ihrem damaligen Freund infiziert. Sie erfuhr erst davon, als sie schon in der neuen Beziehung lebte und mit Kasper schwanger war. »Mein Mann hat sich nie angesteckt, wir waren danach immer sehr vorsichtig«, sagt sie. Trotzdem habe seine Angst vor dem Virus die Ehe zerstört. Nach der Trennung versuchte er sogar, ihre HIV-Infektion vor Gericht einzusetzen, um das alleinige Sorgerecht für den Sohn zu bekommen. Gelungen ist ihm das nicht. Jetzt lässt er Kasper regelmäßig Blut abnehmen.
* Namen geändert
- Datum 08.03.2010 - 12:42 Uhr
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- Quelle ZEIT Wissen 2/2010
- Kommentare 8
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(winnermobil) Die Betroffene sollte immer im Hinterkopf behalten, dass die Krankheit ausbricht und eine Pflege durch andere ermöglicht werden muss. Aber eine Schwangerschaft deswegen abzubrechen, muss ja nicht zwingend sein.
Was mich immer wieder verwundert ist, daß "nur" Antikörper nachgewiesen werden und keine Viren. Soweit ich weiß schwimmen in unserem Blut ständig irgendwelche Antikörper und trotzdem gilt man deswegen nicht als krank.
Evangeline,Antikoerper sind immer speziell auf einen Erreger gerichtet. Du solltest keine Antikoerper gegen HIV im Blut haben, wenn du nicht den Virus in dir traegst.
Was mich SEHR wundert: vor Beginn einer Kinderwunschbehandlung/künstlichen Befruchtung wird IMMER ein HIV Test gemacht. Dabei hätte im beschriebenen Fall die Infektion doch auffallen müssen...??
Aus der Packungsbeilage eines sog. "HIV-Antikörpertests" (auch "AIDS-Test" genannt, aus dem engl. übersetzt):
Sensitivität und Spezifität
Es gibt gegenwärtig keinen anerkannten Standard für die Feststellung der An- oder Abwesenheit von HIV-1-Antikörpern in menschlichem Blut.
Daher wurde die Sensitivität berechnet basierend auf der klinischen Diagnose von AIDS und die Spezifität basierend auf Zufallsspendern.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
"HIV" ist weder der Verursacher einer Immunschwäche noch der Krankheiten, die unter dem Sammelbegriff "AIDS" unsinnigerweise zusammengefaßt werden!
Die Existenz des sog. Human Immunodeficiency Virus (HIV) ist niemals wissenschaftlich gezeigt worden!
Das AID-Syndrom ist nicht infektiös!
Sämtliche Test- und Nachweisverfahren für das "HIV" sind unfähig, eine Aussage über eine "HIV"-Infektion zu machen!
Ein kleiner Irrtum der Wissenschaft? Nein!
AIDS ist ein wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Skandal, eine Tragödie, die ihresgleichen sucht!
Unglaublich? Eine unverantwortbare Behauptung?
Mehr zu lernen hier:
http://aids-kritik.de/ind...
Viel zu lernen auch auf www.initiative.cc
Wünsche von Herzen glückliche Erkenntnisse!!! =)
1. Ist der damalige Freund von "Tanja Schelling" bestraft worden?
2. Warum hat ihr Ex-Mann seinen Standpunkt (ob der nun berechtigt ist oder nicht) darlegen können?
1. Nur interessant, wenn wissentlich krank.
2. Völlig uninteressant für diesen Artikel. Es geht nicht um Ex-Ehepaare und deren faire Aufrechnung. Absurd, dass diese Scheidungsthemen mit Penetranz hier immer wieder in andere Artikel eingeschleppt werden.
1. Nur interessant, wenn wissentlich krank.
2. Völlig uninteressant für diesen Artikel. Es geht nicht um Ex-Ehepaare und deren faire Aufrechnung. Absurd, dass diese Scheidungsthemen mit Penetranz hier immer wieder in andere Artikel eingeschleppt werden.
1. Nur interessant, wenn wissentlich krank.
2. Völlig uninteressant für diesen Artikel. Es geht nicht um Ex-Ehepaare und deren faire Aufrechnung. Absurd, dass diese Scheidungsthemen mit Penetranz hier immer wieder in andere Artikel eingeschleppt werden.
Kommentar 1:
Antikörper schwimmen im Blut herum und sind kein Nachweis für Pathogene (Viren, Bakterien, ect.)? Entschuldigen Sie, aber das ist Quatsch. Antikörper werden vom Immunsystem gebildet, sobald ein Eindringling auftaucht, damit er bekämpft werden kann. Das hat nichts damit zu tun, ob man sich schlecht/krank fühlt. http://de.wikipedia.org/w...
Zu Kommentar 5 :
Man kann gewissen Modeerscheinungen folgend sicher irgendwann in seinem Leben auf die Idee kommen, HIV wäre eine Erfindung der Pharmaindustrie und AIDS wäre nur ein Syptom verschiedener anderer Krankheiten. Davon ist die von Ihnen verlinkte Seite voll. Aber Ich bitte Sie, hier keine Falschinformationen zu verbreiten, dafür ist das Thema zu heikel und der Tod zu elend, auch wenn man inzwischen einige Jahrzehnte unter Vollmedikation überlebt.
HIV wird auch über die RNA-Sequenz, die spezifische Erbinformation dieses Retroviruses nachgewiesen und die ist nunmal spezifisch. Können Sie aber gerne auch in diesem überraschend gut geschriebenen Wikipedia-Artikel nachlesen http://de.wikipedia.org/w... .
Also kommen Sie hier bitte nicht mit: Es gibt keine eindeutige Nachweise.
Sonst zum Thema:
http://www.ncbi.nlm.nih.g...
http://www.ncbi.nlm.nih.g...
http://www.ncbi.nlm.nih.g...
Kritikpunkt an den immunologischen Nachweisen:
http://www.ncbi.nlm.nih.g...
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