Scherzbeiträge Achtung, Lexikon!
Misstrauen Sie Wikipedia? Dann blättern Sie einmal in den seriösesten Nachschlagewerken Deutschlands. Dort finden sich einige Scherzeinträge ohne jeden Wahrheitsgehalt

Um die eher trockene Anmutung von Lexikoneinträgen aufzulockern, lassen sich Lexikon-Redaktionen schon mal zu einem Scherz hinreißen
Es ist unter Herausgebern und Lexikon-Autoren mittlerweile eine Art Brauch. In den prominenten und bekanntesten sowie seriösesten Nachschlagewerken stehen zahlreiche U-Boote: Scherzeinträge, die komplett erfunden sind. Eine kleine Auswahl der besten Lexikonlügen finden Sie hier – mit Stellungnahmen der Autoren:
Stein|laus: (engl.) stone louse; syn. Petrophaga lorioti; kleinstes einheim. Nagetier aus der Fam. der Lapivora (…) Übertragung: durch Nahrungsaufnahme, Speichel (sog. stone louse kissing disease nach ICD-10), Einatmen von Steinstäuben; Sympt. bei St.-Befall: Euphorie* mit typ. Mimik (Kontraktion des Musculus* risorius u. Musculus* orbicularis oculi) (…) Klin. Bedeutung: (…) Lausotoxin-Injektion in Gesichtsmuskeln (begünstigt Entstehung von Lachfalten) (…) Pschyrembel, S. 1826, 261. Aufl. Berlin 2007
»Die Herausgeber waren in einer Bierlaune«, erinnert sich Martina Bach, leitende Redakteurin im Verlag Walter de Gruyter. Und so gelangte die vom Humoristen Loriot erfundene Steinlaus im Jahr 1983 in die 255. Auflage des angesehenen Medizinlexikons »Pschyrembel«. Von Ausgabe zu Ausgabe wird der Eintrag seither aktualisiert. So soll die Steinlaus mittlerweile sogar gegen Feinstaub helfen. Der »Pschyrembel Psychiatrie« warnt hingegen seit Kurzem vor einer Steinlaus- Phobie. Der Scherzartikel wurde zum Vorbild für andere Lexikon-Redaktionen.
Zecken, Ixodida, weltweit verbreitete Gruppe der Milben mit etwa 800 Arten, die an landlebenden Wirbeltieren (einschließlich Mensch) und an im Meer lebenden Säugetieren Blut saugen (…) Durch am Menschen saugende Z. können gefährl. Krankheiten übertragen werden (…) Man unterscheidet die Lederzecken (Argasidae) und die Schildzecken (…), zu Letzteren gehören u. a. die ausschließlich am Menschen saugende Gemeine Steuer-Z. (Ixodes fiscalis) und der Holzbock. Brockhaus Enzyklopädie, S. 481, 20. Auflage, Mannheim 1999
»In jeder Ausgabe wird ein neuer fingierter Artikel platziert und der alte gelöscht«, sagt Claudia Haschke vom Wissenmedia Verlag, der den Brockhaus seit 2009 herausgibt. Erfunden wurde die Gemeine Steuer-Zecke noch von der alten Redaktion. Nur ein kleiner Kreis sei eingeweiht, sagt Haschke, der Autor bleibe anonym. Scherzartikel haben eine lange Tradition in Nachschlagewerken, sie dienten ursprünglich dazu, Plagiate zu entlarven. Heute, sagt Haschke, seien sie nur noch ein Brauch, den niemand aufgeben wolle.
Unzufriedenheitssatz (…), ursprünglich wohl auf Heraklit (…) zurückgehendes, später vielfach modifiziertes philosophisches Theorem zur Bezeichnung der epistemischen Normalsituation, die durch die Nicht-Existenz von Entscheidungsverfahren über die Allgemeingültigkeit philosophischer und/oder wissenschaftlicher Aussagen (…) charakterisierbar ist, in der Form »es gibt keine philosophische Zufriedenheit mit philosophischen Einsichten« (…) Motor und Wesen der philosophischen (…) Wissensbildung. Enzyklopädie Philosophie und Wissenschaftstheorie, Bd. 4, S. 436, Stuttgart 2004
Drei bis vier Nihil-Artikel seien in jedem Band versteckt, verrät der Herausgeber Jürgen Mittelstraß. Der Konstanzer Philosophieprofessor hat den Unzufriedenheitssatz selbst erfunden. Sein Motto: Wissenschaft muss Spaß machen. Das Schreiben von Scherzartikeln lockere die Arbeit an den streng vorgegebenen, eher drögen Formaten auf. »Ein Autor soll auch mal seine Individualität einbringen«, sagt Mittelstraß. Ein guter Scherz müsse aber doppelbödig sein und philosophische Probleme parodieren.
Kur|schatten: umgangssprachlich Bez. für eine Person in einer zeitlich u. räumlich auf den Kuraufenthalt beschränkten Partnerschaft; als natürliches Mittel zur Förderung des Kurerfolges schulmedizinisch anerkannt, infolge der besonderen alternativmedizinischen Eigenheit jedoch ethischen u. familienpolitischen Bedenken ausgesetzt; wohl deswegen nicht regelmäßig Teil des Kurplans*. Gelegentliche Initiativen, dies zu ändern (…), scheiterten schon in den Ansätzen am Widerstand der Krankenkassenträger u. Kirchen(…) Pschyrembel Naturheilkunde und alternative Heilverfahren, S. 206, 3. Auflage, Berlin 2006
Oft weiß schon nach wenigen Jahren niemand mehr so genau, wie ein U-Boot-Artikel entstanden ist. Das gilt auch für diesen Eintrag. Sicher ist, dass der Scherzartikel über die Steinlaus aus dem allgemeinen »Pschyrembel« das Vorbild war. »Das spornte an«, sagt Ulrike Lippe vom Verlag De Gruyter. »Und es weckte einen gewissen Neid bei den anderen Redaktionen.« Den kurierten die für Naturheilkunde zuständigen Redakteure mit ihrem Kurschatten.
Apopudobalia: Antike Sportart, wohl eine antike Form des neuzeitlichen Fußballspiels (…) Im 1./2. Jh. n. Chr. wurde die A. durch röm. Legionen bis nach Britannien getragen, von wo sie sich im 19. Jh. erneut ausbreitete. Trotz seiner (…) hohen Popularität wurde der Sport bereits in der frühchristl. Lit. verdammt (…) Der Neue Pauly. Enzyklopädie der Antike, S. 895, 1. Auflage, Stuttgart 1996
»Es war ein spontaner Einfall«, sagt der Autor Mischa Meier. Ende der neunziger Jahre arbeitete er am »Neuen Pauly« mit und verfasste für seinen Professor zahlreiche Artikel. Den Eintrag Apopudobalia nickte dieser wissend ab und faxte ihn an die Redaktion. Erst als das Lexikon gedruckt war, fiel dem Verlag der Scherz auf. Ein italienischer Gelehrter hatte sich über die fehlerhafte Wortbildung mokiert, ohne die Ironie im Text zu bemerken. Der Verlag habe daraufhin gedroht, erzählt Meier, das Werk komplett einzustampfen – auf seine Kosten. Ihn retteten all die Historiker, die den Text amüsiert lasen. Inzwischen ist der Artikel berühmt und der Verlag stolz darauf. Mischa Meier ist heute Professor für Alte Geschichte an der Universität Tübingen.
- Datum 12.03.2010 - 13:16 Uhr
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- Quelle ZEIT Wissen 02/2010
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der unterschied zu wikipedia ist der, daß dort meine oma artikel über kernphysik verfasst. und auch unsere rewe kassiererin, wo ich nicht sagen kann ob sie tatsächlich psychologie studiert hat, schreibt gerne über diese themen wikipediaseiten voll.
ja, das ist ein ganz guter spass. denn so schreibt quasi die hausfrau für die hausfrau. in einer für alle verständlichen sprache.
ach kommen sie, daß mit dem wahrheitsgehalt, oder den zitaten...wer will das heutzutage denn schon noch? die leute wollen unterhalten werden. auch in einem sogenannten lexikon.
dr. dr. dr. Woher weißt du eigentlich, was die Rewe-Kassiererin drauf hat? eben, ihr Akademiker seid zweierlei: überheblich und selbstgerecht
Moin,
Sie glauben, das hat gesessen. Nun, ich kann Sie beruhigen, Sie sind das Opfer gleich zweier Vorurteile. Das erste betrifft die Wikipedia, ich als bildungsferner Mensch schreibe dort auch, wenngleich inzwischen eher wenig. Aus meiner Innensicht kann ich beruhigen, dass die dort verfassten Artikel sehr wohl von Sachverstand geprägt sind, ich kenne MPI-Mitarbeiter, eine ganze Reihe Akademiker, die dort schreiben. Daneben gibt es auch einen hohen Grad Spezialwissen bei interessierten Laien. Sie sollten einmal versuchen, den Beweis für Ihre Theorie zu führen. Zweites Vorurteil: in den Redaktionen von allgemeinen Lexika sitzen nicht unbedingt Fachwissenschaftler der betreffenden Themen, es sind oft Sprachwissenschaftler, die eben auch keinen Bezug zur Festkörperphysik, zur Kernphysik, zur Physiologie der Primaten oder sonst einem naturwissenschaftlichen Fachgebiet haben. Bei Fachlexika mag es (noch) anders sein. Ich habe seinerzeit übrigens den WP-Artikel "Gimbal Lock" lesbar gemacht, damit eben auch Ihre Oma und die REWE-Verkäuferin verstehen, wovon Sie glauben, dass diese es nicht verstehen sollen: http://de.wikipedia.org/w... (es ist nur teilweise gelungen, was der Materie geschuldet ist). Übrigens, es ist Ihnen ja nicht verwehrt, schlechte WP-Artikel zu verbessern und Falsches zu berichtigen, Sie brauchen es nur zu tun. Handeln statt Meckern hat schon immer weiter gebracht.
Beste Grüße
Grabert
Ihre Oma schreibt über Kernphysik?
Entweder hat Ihre Oma tatsächlich Ahnung davon oder innerhalb kürzester Zeit wird ein Mitarbeiter des Portal:Physik auf Wikipedia bemerken, dass da ziemlicher Unsinn steht.
Hochspezialisierte Artikel lassen sich kaum unbemerkt manipulieren.
Ein anderer Mechanismus - eine hohe Zahl von Lesern - schützt häufig gelesene Artikel wie "Berlin" oder "Barrack Obama".
Lediglich bei nur gering spezialisierten Artikeln mit wenigen Besuchen (Hinterbänkler des Bundestages, mittelständische Unternehmen, Kreisstädte, kleinere US-Bundesstaaten usw.) kann ein Fehler länger unentdeckt bleiben.
Spätestens mit Einführung der "Sichtung" durch erfahrene Autoren dürfte die Mehrzahl der Artikel zuverlässig sein.
dr. dr. dr. Woher weißt du eigentlich, was die Rewe-Kassiererin drauf hat? eben, ihr Akademiker seid zweierlei: überheblich und selbstgerecht
Moin,
Sie glauben, das hat gesessen. Nun, ich kann Sie beruhigen, Sie sind das Opfer gleich zweier Vorurteile. Das erste betrifft die Wikipedia, ich als bildungsferner Mensch schreibe dort auch, wenngleich inzwischen eher wenig. Aus meiner Innensicht kann ich beruhigen, dass die dort verfassten Artikel sehr wohl von Sachverstand geprägt sind, ich kenne MPI-Mitarbeiter, eine ganze Reihe Akademiker, die dort schreiben. Daneben gibt es auch einen hohen Grad Spezialwissen bei interessierten Laien. Sie sollten einmal versuchen, den Beweis für Ihre Theorie zu führen. Zweites Vorurteil: in den Redaktionen von allgemeinen Lexika sitzen nicht unbedingt Fachwissenschaftler der betreffenden Themen, es sind oft Sprachwissenschaftler, die eben auch keinen Bezug zur Festkörperphysik, zur Kernphysik, zur Physiologie der Primaten oder sonst einem naturwissenschaftlichen Fachgebiet haben. Bei Fachlexika mag es (noch) anders sein. Ich habe seinerzeit übrigens den WP-Artikel "Gimbal Lock" lesbar gemacht, damit eben auch Ihre Oma und die REWE-Verkäuferin verstehen, wovon Sie glauben, dass diese es nicht verstehen sollen: http://de.wikipedia.org/w... (es ist nur teilweise gelungen, was der Materie geschuldet ist). Übrigens, es ist Ihnen ja nicht verwehrt, schlechte WP-Artikel zu verbessern und Falsches zu berichtigen, Sie brauchen es nur zu tun. Handeln statt Meckern hat schon immer weiter gebracht.
Beste Grüße
Grabert
Ihre Oma schreibt über Kernphysik?
Entweder hat Ihre Oma tatsächlich Ahnung davon oder innerhalb kürzester Zeit wird ein Mitarbeiter des Portal:Physik auf Wikipedia bemerken, dass da ziemlicher Unsinn steht.
Hochspezialisierte Artikel lassen sich kaum unbemerkt manipulieren.
Ein anderer Mechanismus - eine hohe Zahl von Lesern - schützt häufig gelesene Artikel wie "Berlin" oder "Barrack Obama".
Lediglich bei nur gering spezialisierten Artikeln mit wenigen Besuchen (Hinterbänkler des Bundestages, mittelständische Unternehmen, Kreisstädte, kleinere US-Bundesstaaten usw.) kann ein Fehler länger unentdeckt bleiben.
Spätestens mit Einführung der "Sichtung" durch erfahrene Autoren dürfte die Mehrzahl der Artikel zuverlässig sein.
und: "Angela Merkel wurde als Sohn der evangelischen Pfarrerin..." - manchen der auf wikipedia dokumentierten Vandalismen eignet eine (weitgehend) unfreiwillige Komik, welche die von auf mich eher bräsig wirkenden Einträgen wie "Steinlaus" oder "Kurschatten" deutlich überbietet.
Medienkompetenz heißt auch, bei Wikipedia Quellenangaben zu kontrollieren. Dann leistet diese Seite zum schnellen Finden von gebündelten Informationen sehr gute Dienste.
Niemand verlangt von Wikipedia die wissenschaftliche "Ausgefeiltheit" eines medizinischen Nachschlagewerkes in Nobelpreisqualität.
Aber Wikipedia ist ein Nachschlagewerk, was schnell und übersichtlich die wesentlichsten Aspekte einer Frage beantwortet, und zielsicher auf Zusammenhänge (Links)im Text verknüpft.
Das man dabei hin und wieder auch mal die Quellen beleuchten sollte, scheint nicht nur selbstverständlich zu sein, sondern gehört zu den Grundanforderungen einer ordentlichen Recherche.
Auch im direkten Vergleich mit klassischen Enzyklopädien (Meyers, Brockhaus etc.) ist WIKI oftmals wesentlich umfangreicher, da es allein schon durch seine Medienform nicht begrenzt ist.
Wer sagt aber, das auch in einer gedruckten Enzyklopädie – oder neuerdings auch auf DVD- (und aktualisiert aller Jahre) alles noch stimmt?
Man schlage zum Beispiel man in der Brockhausausgabe 2003 Blue-ray-disc nach.
Wikipedia leistet vor allem eins –und genau das hat es denn klassischen Nachschlagewerken voraus – es gibt (Tag-)aktuelle Antworten, dabei vereint es beinahe alle Wissensgebiete und auch banales.
Denn auch Letzteres bedarf hin und wieder mal einer Beantwortung.
Niemand verlangt von Wikipedia die wissenschaftliche "Ausgefeiltheit" eines medizinischen Nachschlagewerkes in Nobelpreisqualität.
Aber Wikipedia ist ein Nachschlagewerk, was schnell und übersichtlich die wesentlichsten Aspekte einer Frage beantwortet, und zielsicher auf Zusammenhänge (Links)im Text verknüpft.
Das man dabei hin und wieder auch mal die Quellen beleuchten sollte, scheint nicht nur selbstverständlich zu sein, sondern gehört zu den Grundanforderungen einer ordentlichen Recherche.
Auch im direkten Vergleich mit klassischen Enzyklopädien (Meyers, Brockhaus etc.) ist WIKI oftmals wesentlich umfangreicher, da es allein schon durch seine Medienform nicht begrenzt ist.
Wer sagt aber, das auch in einer gedruckten Enzyklopädie – oder neuerdings auch auf DVD- (und aktualisiert aller Jahre) alles noch stimmt?
Man schlage zum Beispiel man in der Brockhausausgabe 2003 Blue-ray-disc nach.
Wikipedia leistet vor allem eins –und genau das hat es denn klassischen Nachschlagewerken voraus – es gibt (Tag-)aktuelle Antworten, dabei vereint es beinahe alle Wissensgebiete und auch banales.
Denn auch Letzteres bedarf hin und wieder mal einer Beantwortung.
Wenn Vorurteile "Spass" machen, dann sieht "daß" ungefähr so aus wie Ihr Kommentar.
Niemand verlangt von Wikipedia die wissenschaftliche "Ausgefeiltheit" eines medizinischen Nachschlagewerkes in Nobelpreisqualität.
Aber Wikipedia ist ein Nachschlagewerk, was schnell und übersichtlich die wesentlichsten Aspekte einer Frage beantwortet, und zielsicher auf Zusammenhänge (Links)im Text verknüpft.
Das man dabei hin und wieder auch mal die Quellen beleuchten sollte, scheint nicht nur selbstverständlich zu sein, sondern gehört zu den Grundanforderungen einer ordentlichen Recherche.
Auch im direkten Vergleich mit klassischen Enzyklopädien (Meyers, Brockhaus etc.) ist WIKI oftmals wesentlich umfangreicher, da es allein schon durch seine Medienform nicht begrenzt ist.
Wer sagt aber, das auch in einer gedruckten Enzyklopädie – oder neuerdings auch auf DVD- (und aktualisiert aller Jahre) alles noch stimmt?
Man schlage zum Beispiel man in der Brockhausausgabe 2003 Blue-ray-disc nach.
Wikipedia leistet vor allem eins –und genau das hat es denn klassischen Nachschlagewerken voraus – es gibt (Tag-)aktuelle Antworten, dabei vereint es beinahe alle Wissensgebiete und auch banales.
Denn auch Letzteres bedarf hin und wieder mal einer Beantwortung.
Die Lexikonartikel und Anmerkungen sind köstlich, danke!
Alles Gute
Kai Hamann
PS zu den Kommentaren: Wikija oder Wikinein, ist mir egal und auch kein Thema des Artikels.
dr. dr. dr. Woher weißt du eigentlich, was die Rewe-Kassiererin drauf hat? eben, ihr Akademiker seid zweierlei: überheblich und selbstgerecht
wird schon nicht auf wikipedia auftauchen, geschweige denn die Lasche "bearbeiten" finden...
wird schon nicht auf wikipedia auftauchen, geschweige denn die Lasche "bearbeiten" finden...
anscheinend hat sich seit dem urlexikon zwar jeweils der eingeschleuste kalauer geaendert, nicht aber der humor der lexikraten. der ist aber allemal mehr wert als ein wikipedia-allgemeinwissen à la: "das meine meinung stimmt, beweist auch wikipedia/..."
wer sich bei politischen oder anderen sensiblen themen eine objektive meinung bilden moechte, sollte definitiv hinter die kulissen schauen. die autoren verdecken ihre befangenheit gluecklicherweise nur sehr spaerlich.
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