Einzigartige Erfindungen 15 Ideen, die unser Leben verändern
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Sonnenfängerfarbe

Sonnenfängerfarbe

Wer die Energie der Sonne nutzen will, muss bisher mühsam Solarpaneele aufs Dach schrauben. Wäre es nicht praktisch, könnte man sein Haus einfach mit einer Farbe anpinseln, die das Sonnenlicht in Strom verwandelt? Einen großen Schritt in diese Richtung hat das australische Unternehmen Dyesol gemacht. Es hat einen Farbstoff entwickelt, der auf den Halbleiter Titandioxid aufgetragen wird. Fällt Sonnenlicht auf die Farbe, fließen Elektronen in den Halbleiter - wie in einer herkömmlichen Solarzelle entsteht ein Strom.

Die Stahlfirma Corus streicht damit bereits testweise Stahlfolie für Dächer an. Der Vorteil: Der Farbstoff und das Titandioxid sind billiger als das Silizium in normalen Solarzellen. Zudem funktioniert die Farbe sogar dann, wenn die Sonne nicht direkt darauf scheint. Allerdings wandelt sie in der Praxis nur 7Prozent der Sonnenenergie in Strom um, Siliziumzellen schaffen bis zu 20 Prozent. Bis 2015 will Dyesol den Wirkungsgrad auf 15 Prozent steigern.

Vorher wird die Farbe wohl nur im kleinen Maßstab zum Einsatz kommen. Die Firma G24 Innovations etwa beschichtet damit schon Plastikfolien, die zum Beispiel auf Taschen genäht werden. Die knautschfähigen Sonnenkraftwerke sollen bald unterwegs Handys und Notebooks aufladen. Stefanie Schramm

 
Leser-Kommentare
    • tsu
    • 07.04.2010 um 11:52 Uhr

    bitte bitte ändern, bevor es noch jemand sieht - sie tut den augen weh, so weh.

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    Redaktion

    ist geändert.

    Redaktion

    ist geändert.

  1. Redaktion

    ist geändert.

  2. Ich fand die 15 Themen exzellent recherchiert und gewählt.

    Was oft bei diesem Artikeln fehlt ist eine (quantitiative) Bwertung der Trends zueinander und auch ein Vergleich zu nicht genannten Themen.

    Ein Anfang dazu für DIESE 15 Themen ist auf http://www.mqs.at/index_f...
    zu finden.

  3. Sehr interessante Erfindungen, gewiss, aber ob wir, die wir jetzt leben, das alles tatsächlich erleben werden. (Ganz abgesehen davon, ob wir manches davon überhaupt erleben WOLLEN!)

    Amüsiert hat mich allerdings Seite 7, das "Sonnenfeuer auf Erden". 2019, in weniger als 10 Jahren, soll es also experimentell funktionieren. Schön. Allerdings: die Kernfusionsforschung gibt es bereits seit den 1960er Jahren, also seit fast 50 Jahren. Jahr für Jahr werden dafür Milliarden Dollar weltweit ausgegeben. Und seit fast 50 Jahren wird von den Fachleuten der Durchbruch in spätestens 10 Jahren versprochen. Glaubwürdiger wurde es dadurch nicht.

    • Akanda
    • 07.07.2010 um 1:43 Uhr

    Dieser Aussteller zeigte ein System, mit dem man die Bewegung der Augen des Betrachters erfassen kann und dementsprechend Computerprogramme reagieren lassen kann.

    http://www.tobii.com/corp...

    Beispiele: beim Lesen eines Textes registriert das Programm, wann der Leser am unteren Bildrand angekommen ist und justiert entsprechend die Textdarstellung.

    Das Programm kann zwischen Mann und Frau unterscheiden und dem entsprechend die Werbebotschaft anpassen. Es besteht auch die Möglichkeit, die auf einem Bilddetail verwendete Zeit zu erfassen und dadurch auf das Interesse des Betrachters zu schliessen.

    --------------

    Dieser Aussteller hat ein EEG-Interface entwickelt, mit dem man allein durch Denken Wörter und Sätze in das System buchstabieren kann:

    http://intendix.com/

    • Akanda
    • 07.07.2010 um 2:05 Uhr

    ... allerdings nicht als von aussen zugeführte Substanz, sondern als Knowhow, mit dem Nervensystem auf gesunde Art und Weise Endorphine zu produzieren:

    http://www.tm.org/benefit...

    Die Technik der Transzendentalen Meditation (Meditation.de) hat sich bei selbst schweren Suchterkrankungen als (oft einzig) wirksames Mittel erwiesen.

  4. oder die Gefügigpille? Wo ist die Grenze?

  5. Kleiner Irrtum, Frau Schramm:

    Die Kernfusion nach gegenwärtigem Ablaufplan erzeugt insgesamt sogar mehr radioaktiven Müll, allerdings - zugegebenermaßen - der allergrößte Teil eher schwach radioaktiv im Gegensatz zum Atommüll aus Kernspaltung.

    Insoweit ist das auch nicht das Allheilmittel - jedenfalls nach gegenwärtigem Stand der Wissenschaft.

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