Digitaltechnik "Virtuell bin ich besser"
Handys, Internet und Computer machen uns zu Supermenschen, zu Cyborgs – behauptet die Anthropologin Amber Case. Sie untersucht, wie Alltagstechnik unser Leben verändert und unbemerkt Teil unserer Identität wird.
ZEIT Wissen: Frau Case, sind Sie ein Cyborg?
Amber Case: Ja. Ebenso wie Sie.
ZEIT Wissen: Ich? Wieso?
Case: Jedes Mal wenn Sie auf einen Computerbildschirm schauen oder Ihr Handy nutzen, gehen Sie eine Beziehung mit nicht menschlicher Technologie ein. Sie machen das regelmäßig, es gehört zu Ihrem Alltag. Somit sind Sie ein Cyborg. Das ist eigentlich nichts Besonderes, und dennoch sind viele überrascht, als wollten sie es nicht wahrhaben.
- Amber Case
-
Von Technik verstand Amber Case schon immer viel – von Menschen weniger. Deshalb studierte sie Soziologie und Anthropologie. Heute erforscht die 24-jährige Cyborg-Anthropologin die Beziehung von Mensch und Technik. Um diese zu verbessern, entwickelt sie Computerprogramme bei der Firma Vertigo in Portland.
Sie zählt zu den aufstrebenden Frauen der IT-Branche und provoziert gern mit steilen Thesen, die sie auch auf www.cyborganthropology.com verkündet.
ZEIT Wissen: Vielleicht deshalb, weil viele bei dem Begriff Cyborg sofort an »Robocop« oder den »Terminator« denken...
Case: Schon möglich. Dabei wurde der Begriff zum ersten Mal 1960 in einem Artikel über Raumfahrt verwendet. Ein Cyborg, so heißt es dort, sei ein Organismus, dem körperfremde Komponenten hinzugefügt werden, damit er sich an eine neue Umgebung anpassen kann. Die Definition gilt noch immer, ist mit der Zeit jedoch ein wenig verfeinert worden.
ZEIT Wissen: Also sind Cyborgs Menschen, die nicht ohne Technik leben können – die sich von ihr beherrschen lassen.
Case: Das ist doch Unsinn! Die Technik steht im Dienst der Menschen. Wir schaffen Roboter, Handys und andere technische Geräte nach unseren eigenen Bedürfnissen. Sie machen uns funktionaler, produktiver, einfach besser. Die Technik macht uns zu Supermenschen.
ZEIT Wissen: Klingt nach einem Science-Fiction-Klischee.
Case: Nein. Genau da bewegen wir uns hin. Über Tausende von Jahren haben uns Werkzeuge körperlich stärker gemacht. Jetzt erleben wir eine Weiterentwicklung des mentalen Ichs. Die Veränderungen, die wir durchleben, fordern uns mehr heraus als jene Prozesse, die die industrielle Revolution mit sich brachte.
ZEIT Wissen: Das ist eine steile These – auch für eine studierte Cyborg-Anthropologin.
Case: Ich beobachte es jeden Tag auf Facebook, bei Twitter und in Blogs. Es ist offensichtlich: Autos machen uns schneller, das Internet lässt uns umfassender denken, und durch Netzwerke werden wir sozialer. In einer Studie habe ich mich damit auseinandergesetzt, welche Effekte die Mobiltelefonie auf soziale und räumliche Beziehungen hat. Das Ergebnis: Der öffentliche Raum wird durch die vermehrte Nutzung von Handys immer stärker privatisiert. Zeit und Raum schrumpfen, weil die Menschen immer und überall private Gespräche führen – ob auf der Straße, im Bus oder im Restaurant.
ZEIT Wissen: Es gibt viele Leute, die es massiv stört, intime Momente anderer mit anhören zu müssen...
Case: Die Beziehung der Menschen zur Technik ist zwar sehr individuell. Dennoch binden sich viele an ihr Gerät. Grob lassen sich drei Cyborg-Typen klassifizieren: Typ 1 nutzt seinen Computer nur manchmal, Typ 2 hingegen braucht ihn als ständige Referenz – die Person hat das Handy, das Smartphone oder den Tablet-Computer immer bei sich – und ein Cyborg-Typ 3 ist immer verbunden, hat den Blick ständig auf das Display gerichtet.
- Datum 26.04.2011 - 09:43 Uhr
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Ich habe etliche Diskussionen in Foren und auch bei Facebook mit meinen Kontakten dort geführt und irgendwann festgestellt, dass die Teilhabe von Jedermann auch zu einer Art Konservatismus im Netz führt. In den 90ern bis in 2000er hinein konnte ich zum Beispiel problemlos Debatten mit ausschweifenden Vergleichen zu vergangenen Epochen der deutschen Geschichte führen. Die meisten verstanden sie und konnten ihnen entweder zustimmen oder ablehnend gegenüberstehen. Heute ist das Netz so dermaßen vom Bürgertum durchsiecht, dass solchen Vergleichen sofort mit reflexhaftem Kopfschütteln begegnet wurden oder schlimmstenfalls in persönlichen Anfeindungen endeten. Diskussion: Null.
Es findet an der Stelle dann auch keine besondere Weiterentwicklung mehr statt. Es bleibt alles beim Alten, so wie es ohne die schöne neue Technik auch schon war.
Ich kann zwar nicht fuer die 90' sprechen, aber auch nach 2000 ist dieser Abwaertstrend zu beobachten.
Foren, Kommentare etc. sind immer weniger dazu geeignet, produktive Diskussionen zu führen. Selbst auf Zeit.de musste ich zumindest bei den Kommentaren diesen Trend feststellen. Allein innerhalb des letzten Jahres gab es hier aus meiner Sicht sehr starken Anstieg an unsachlichen, persoenlich beleidigenden oder wuetenden Kommentaren. Komischerweise gehören Europafeindlichkeit, Technikskepsis und Auslaenderfeindlichkeit zu typischen Einstellungen.
Ist das ein allgemeiner Trend oder erleben wir nur den Einzug der bildungsferneren Bevoelkerung in die digital Welt?
Ich kann zwar nicht fuer die 90' sprechen, aber auch nach 2000 ist dieser Abwaertstrend zu beobachten.
Foren, Kommentare etc. sind immer weniger dazu geeignet, produktive Diskussionen zu führen. Selbst auf Zeit.de musste ich zumindest bei den Kommentaren diesen Trend feststellen. Allein innerhalb des letzten Jahres gab es hier aus meiner Sicht sehr starken Anstieg an unsachlichen, persoenlich beleidigenden oder wuetenden Kommentaren. Komischerweise gehören Europafeindlichkeit, Technikskepsis und Auslaenderfeindlichkeit zu typischen Einstellungen.
Ist das ein allgemeiner Trend oder erleben wir nur den Einzug der bildungsferneren Bevoelkerung in die digital Welt?
Ich habe gegenwaertig nur damit zu kaempfen, dass ich nicht weiss, wer alles meine Daten in der Vergangenheit mitgelesen hat und komische Feedbacks gegenwaertig erhalte. Ich finde, dass ist ein super gefaehrliches Medium. Ich werde in Zukunft alles persoenliche mit dem Medium unterbinden und wieder auf persoenlichen direkten Austausch setzen. Dann weiss ich jedenfalls, wer mich im Anschluss verleumdet.
Dass wir alle Cyborgs seien, diese "steile" These von Donna Haraway scheint immer wenn sie eine/r wiederholt zu provozieren, ob in der Variante von Nik Bostrom oder hier Amber Case. Warum eigentlich? Nun, das liegt an unterschiedlichen Phantasmen, die einen provozieren können. Die einen fürchten den Verlust an Kontrolle, von dem sie meinen der Mensch würde dies an "unbeseelte" Maschinerie abgeben, die anderen verbinden mit dieser die Erlangung von einem Mehr an Kontrolle über das Chaos. Die Pfade in "virtualisierte" Wirklichkeit sind beiderseits voller hoffnungsschwangerer Versprechen und bedrohlicher Ängste. Und gerade das macht sie eben menschlich, quasi anthropisch. Damit bleibt aber auch die Digitalität Gegenstand der Anthropologie und die Frage, wozu Cyborg Anthropology? Auch die virtuelle Welt bildet am endet eine Menschenwirklichkeit nur ab, wie Menschen schon immer versucht haben sich die Welt wohnlich einzurichten und dabei ihrem Hoffen und Bangen gefolgt sind. Virtualität ist nichts so furchtbar Neues, sondern einfach nur Gewahrwerden nocht nicht realiserter Potentiale, deren Versprechen ist das es Furcht oder Hoffnung bestätigen wird. Virtualität war und ist schon explizites Thema seit dem 19.Jahrhundert, implizit wohl noch länger. Virtualität ist DAS Thema, aus dem Anthropologie selbst entstammt, das mancher glaubt, man müsse doppelt moppeln zeigt nur, das vor allem eiens sich geändert hat, die Spannen von Gedächtnis und Aufmerksamkeit werden kürzer.
Eine solche Klassifizierung macht eher den Eindruck, als sei sie auf maximale Aufmerksamkeit denn auf wissenschaftliche Korrektheit ausgelegt.
Ich kann zwar nicht fuer die 90' sprechen, aber auch nach 2000 ist dieser Abwaertstrend zu beobachten.
Foren, Kommentare etc. sind immer weniger dazu geeignet, produktive Diskussionen zu führen. Selbst auf Zeit.de musste ich zumindest bei den Kommentaren diesen Trend feststellen. Allein innerhalb des letzten Jahres gab es hier aus meiner Sicht sehr starken Anstieg an unsachlichen, persoenlich beleidigenden oder wuetenden Kommentaren. Komischerweise gehören Europafeindlichkeit, Technikskepsis und Auslaenderfeindlichkeit zu typischen Einstellungen.
Ist das ein allgemeiner Trend oder erleben wir nur den Einzug der bildungsferneren Bevoelkerung in die digital Welt?
In seinen Anfängen bestand der Großteil der Nutzer des Internet aus einer digitalen Avantgarde. Sie hatte eine gewisse Technikaffinität, war mehr oder weniger gebildet und kämpfte an "vorderster Front" - und war unter sich. Ihr prozentuale Anteil an der Gesamtbevölkerung des Netzes hat sich seitdem offensichtlich verringert.
Wo sie hin ist? Nirgendwo, sie ist dort wo sie immer ist: an der Front. Nur verläuft die heute eben andernorts. :)
"Selbst auf Zeit.de musste ich zumindest bei den Kommentaren diesen Trend feststellen. Allein innerhalb des letzten Jahres gab es hier aus meiner Sicht sehr starken Anstieg an unsachlichen, persoenlich beleidigenden oder wuetenden Kommentaren. Komischerweise gehören Europafeindlichkeit, Technikskepsis und Auslaenderfeindlichkeit zu typischen Einstellungen."
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"unsachlich" ist häufig nur eine Kategorie der Zensoren hier ;) - however: Ich gehe davon aus, dass vielen Menschen mittlerweile die Toleranz und die Geduld abhanden gekommen ist, die immergleichen Diskussionen zu führen. Obwohl die Sachverhalte ausdiskutiert sind: z.B. Verkehrspolitik, Drogenpolitik, Rauchergesetze, Atomkraft, Zensur im Internet, Bürgerrechte, u.v.a.m
Wie soll man da noch geduldig die schon unzählige Male aufgeführten, richtigen Argumente formulieren? Warum eigentlich. Es will ja doch nicht verstanden werden.
Ob Ihr Eindruck richtig ist, Europafeindlichkeit, Technikskepsis und Ausländerfeindlichkeit hätten zugenommen, wäre zu prüfen.
- Zur Europafeindlichkeit: der Begriff muss zuerst definiert werden.
- Zur Technikskepsis: es klingt durch, dass Sie Technikskepsis für pauschal negativ bewerten. Auch hier wäre genauer zu definieren: Aber Atomkraft, Gentechnik etc. kritisch zu bewerten kann nicht schlecht sein. Und die Technikfreunde beurteilen dann Windkraft skeptisch - nicht stichhaltig.
- Ausländerfeindlichkeit: Vielleicht sind immer mehr Dumme dazugekommen?
Ob die Sachverhalte der von Ihnen genannten Themen bereits ausdiskutiert sind, beizweifle ich schon deshalb, weil sich immer etwas aendern kann, man sich nie sicher sein kann, die Sachverhalte richtig eingeschaetzt zu haben und diese bequeme Haltung nicht weiterhilft, sondern eher ignorant macht. Ich selbst mache mir diese Haltung natuerlich auch haeufiger zu eigen. Wieso sollte man sich Muehe geben, seine Meinung klar und differenziert zu formulieren, wenn nicht zu erwarten ist, dass mehr als pauschale Unterstellungen und reflexhafte rhetorische Angriffe zurueckkommen. Bei 5 Seiten Kommentaren, von denen die meisten Leser-Empfehlungen nichts weiter als Aeusserungen von 'Wutbuergern' sind vergeht schnell die Lust, sich ueberhaupt noch zu beteiligen. Die stetig sinkende Anzahl von Redaktions-Empfehlungen ist fuer mich ein Indiz dafuer, dass so auch einige andere denken.
Ich empfinde die "Zensur" der Zeit ausserdem nicht als inhaltliche Zensur, sondern nur als Zensur der Form und des Tones.
Meinungen die, ich hier immer haeufiger Lese(ueberspitzt):
Gegen jede Art von eu-Solidaritaet, gegen den "Teuro", Europa ist eine quasi-Diktatur, ein tiefes grundsaetzliches Misstrauen gegeueber allen Politikern und Groszunternehmern(zb Banker)
Was Technikskepsis betrifft, geht es mir vor allem populaere Anti-Mainstream-Haltungen und Skepsis gegenueber jeder technischen Neuentwicklung (braucht man nicht, will man nicht, soll man nicht).
In seinen Anfängen bestand der Großteil der Nutzer des Internet aus einer digitalen Avantgarde. Sie hatte eine gewisse Technikaffinität, war mehr oder weniger gebildet und kämpfte an "vorderster Front" - und war unter sich. Ihr prozentuale Anteil an der Gesamtbevölkerung des Netzes hat sich seitdem offensichtlich verringert.
Wo sie hin ist? Nirgendwo, sie ist dort wo sie immer ist: an der Front. Nur verläuft die heute eben andernorts. :)
"Selbst auf Zeit.de musste ich zumindest bei den Kommentaren diesen Trend feststellen. Allein innerhalb des letzten Jahres gab es hier aus meiner Sicht sehr starken Anstieg an unsachlichen, persoenlich beleidigenden oder wuetenden Kommentaren. Komischerweise gehören Europafeindlichkeit, Technikskepsis und Auslaenderfeindlichkeit zu typischen Einstellungen."
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"unsachlich" ist häufig nur eine Kategorie der Zensoren hier ;) - however: Ich gehe davon aus, dass vielen Menschen mittlerweile die Toleranz und die Geduld abhanden gekommen ist, die immergleichen Diskussionen zu führen. Obwohl die Sachverhalte ausdiskutiert sind: z.B. Verkehrspolitik, Drogenpolitik, Rauchergesetze, Atomkraft, Zensur im Internet, Bürgerrechte, u.v.a.m
Wie soll man da noch geduldig die schon unzählige Male aufgeführten, richtigen Argumente formulieren? Warum eigentlich. Es will ja doch nicht verstanden werden.
Ob Ihr Eindruck richtig ist, Europafeindlichkeit, Technikskepsis und Ausländerfeindlichkeit hätten zugenommen, wäre zu prüfen.
- Zur Europafeindlichkeit: der Begriff muss zuerst definiert werden.
- Zur Technikskepsis: es klingt durch, dass Sie Technikskepsis für pauschal negativ bewerten. Auch hier wäre genauer zu definieren: Aber Atomkraft, Gentechnik etc. kritisch zu bewerten kann nicht schlecht sein. Und die Technikfreunde beurteilen dann Windkraft skeptisch - nicht stichhaltig.
- Ausländerfeindlichkeit: Vielleicht sind immer mehr Dumme dazugekommen?
Ob die Sachverhalte der von Ihnen genannten Themen bereits ausdiskutiert sind, beizweifle ich schon deshalb, weil sich immer etwas aendern kann, man sich nie sicher sein kann, die Sachverhalte richtig eingeschaetzt zu haben und diese bequeme Haltung nicht weiterhilft, sondern eher ignorant macht. Ich selbst mache mir diese Haltung natuerlich auch haeufiger zu eigen. Wieso sollte man sich Muehe geben, seine Meinung klar und differenziert zu formulieren, wenn nicht zu erwarten ist, dass mehr als pauschale Unterstellungen und reflexhafte rhetorische Angriffe zurueckkommen. Bei 5 Seiten Kommentaren, von denen die meisten Leser-Empfehlungen nichts weiter als Aeusserungen von 'Wutbuergern' sind vergeht schnell die Lust, sich ueberhaupt noch zu beteiligen. Die stetig sinkende Anzahl von Redaktions-Empfehlungen ist fuer mich ein Indiz dafuer, dass so auch einige andere denken.
Ich empfinde die "Zensur" der Zeit ausserdem nicht als inhaltliche Zensur, sondern nur als Zensur der Form und des Tones.
Meinungen die, ich hier immer haeufiger Lese(ueberspitzt):
Gegen jede Art von eu-Solidaritaet, gegen den "Teuro", Europa ist eine quasi-Diktatur, ein tiefes grundsaetzliches Misstrauen gegeueber allen Politikern und Groszunternehmern(zb Banker)
Was Technikskepsis betrifft, geht es mir vor allem populaere Anti-Mainstream-Haltungen und Skepsis gegenueber jeder technischen Neuentwicklung (braucht man nicht, will man nicht, soll man nicht).
Zitat: "Genau da bewegen wir uns hin. Über Tausende von Jahren haben uns Werkzeuge körperlich stärker gemacht."
Der naive Fortschrittsglaube.
Wer sagt eigentlich, dass das was seither richtig war, in Zukunft immernoch richtig ist?
Mit dem Fortschritt ist nicht nur der Wohlstand größer geworden, sondern auch die Probleme. Stellt sich die Frage, wie nah wir dem kritische Punkt sind, an dem die Probleme überhand nehmen. Wie lange sich das alles noch rentiert, und für wen?
Welche Probleme sollen denn größer geworden sein?
Wir müssen heute weniger arbeiten als früher, sind weit gebildeter als früher, leben länger und gesünder als früher und so weiter.
Klar ist es so, dass mehr Freiheiten im Leben auch neue Probleme schaffen, aber diese sind dann keine direkten Folgen des Fortschritts, sondern indirekte Folgen der gesellschaftlicehn Veränderung. Von welchen Problemen sprechen sie?
Welche Probleme sollen denn größer geworden sein?
Wir müssen heute weniger arbeiten als früher, sind weit gebildeter als früher, leben länger und gesünder als früher und so weiter.
Klar ist es so, dass mehr Freiheiten im Leben auch neue Probleme schaffen, aber diese sind dann keine direkten Folgen des Fortschritts, sondern indirekte Folgen der gesellschaftlicehn Veränderung. Von welchen Problemen sprechen sie?
Alles nicht neu sondern wohlbekannt.
Kann leider keine echten Veroeffentlichungen von der Dame finden. Woraus schoepft sich also ihre Prominenz in diesen Dingen? Was ist ihre Referenz?
Welche Probleme sollen denn größer geworden sein?
Wir müssen heute weniger arbeiten als früher, sind weit gebildeter als früher, leben länger und gesünder als früher und so weiter.
Klar ist es so, dass mehr Freiheiten im Leben auch neue Probleme schaffen, aber diese sind dann keine direkten Folgen des Fortschritts, sondern indirekte Folgen der gesellschaftlicehn Veränderung. Von welchen Problemen sprechen sie?
Zum einen gibt es globale Probleme die es früher nicht gab.
Wohin mit Industrieabfällen(z.B. Atommüll), Ozonloch, Erbgutschädigende Kunststoffe und Umweltgifte, Überfischung, ...
Sie sagen, das Leben ist besser weil wir weniger Arbeiten müssen. Aber mit dem Fortschritt der uns weniger Arbeiten lässt, verbinden wir nicht die zunehmende Unfruchtbarkeit und Krebserkrankungen in der Bevölkerung.
Ja, wenn man Fortschritt nur so einseitig sieht, wundert mich nichts.
Der glaube "technischer Fortschritt = Gut" ist längst überholt.
Alles hat seinen Preis!
Und hoher Wohlstand, hat einen noch höheren Preis!
Dass Sie das nicht erkennen können, liegt wohl daran, dass diesen "Kredit" an der Natur (Umweltschäden, etc.) zukünftige Generationen zurückzahlen müssen.
Aber gut, das hat jetzt nichts mehr mit dem Thema zu tun.
Zum einen gibt es globale Probleme die es früher nicht gab.
Wohin mit Industrieabfällen(z.B. Atommüll), Ozonloch, Erbgutschädigende Kunststoffe und Umweltgifte, Überfischung, ...
Sie sagen, das Leben ist besser weil wir weniger Arbeiten müssen. Aber mit dem Fortschritt der uns weniger Arbeiten lässt, verbinden wir nicht die zunehmende Unfruchtbarkeit und Krebserkrankungen in der Bevölkerung.
Ja, wenn man Fortschritt nur so einseitig sieht, wundert mich nichts.
Der glaube "technischer Fortschritt = Gut" ist längst überholt.
Alles hat seinen Preis!
Und hoher Wohlstand, hat einen noch höheren Preis!
Dass Sie das nicht erkennen können, liegt wohl daran, dass diesen "Kredit" an der Natur (Umweltschäden, etc.) zukünftige Generationen zurückzahlen müssen.
Aber gut, das hat jetzt nichts mehr mit dem Thema zu tun.
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