Norwegen als Batterie Europas
Die Lösung: Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung, kurz HGÜ. Turmhohe Apparate hängen dafür in speziellen Konverterhallen von der Decke. Sie wandeln am Kabelanfang, dort, wo die Energie losgeschickt wird, den sinusförmigen Wechselstrom in Gleichstrom um. Die Konverterstation am anderen Ende macht daraus wieder Wechselstrom. Dabei spielt es technisch keine Rolle, ob der Strom vom Kontinent nach England oder umgekehrt fließt. Die Fließrichtung kann in der Steuerungssoftware per Mausklick umgekehrt werden: Lediglich die Polarität wird geändert, schon fließt die Energie in die andere Richtung.
Ein Trüppchen von Zuschauern hat sich im Kontrollraum der Konverterstation versammelt. Auf ihren Helmen steht BritNed, Tennet oder Siemens. Sie alle setzen große Hoffnungen in die HGÜ-Technik. Siemens hat die Anlagen unter anderem nach China geliefert, um den Strom der großen Wasserkraftwerke im Westen in Tausende Kilometer entfernte Megacitys zu transportieren. Einige der HGÜ-Leitungen funktionieren mit einer Spannung von 800 Kilovolt und können die Leistung von sechs Kernkraftwerken übertragen. Für 2014 ist sogar eine 1.100-Kilovolt-Leitung geplant.
Das sind abenteuerliche Dimensionen, besonders wenn man bedenkt, dass sich eine solche Leitung im Notfall nicht so einfach abschalten lässt. Denn für HGÜ gibt es noch keine Ausschalter. Wechselspannung kann man in Sekundenbruchteilen vom Netz trennen, wenn die sinusförmige Spannung beim Wechsel von Plus nach Minus den Wert null Volt annimmt. Mit mannshohen Schaltern lässt sich dann auch eine Höchstspannungsleitung unterbrechen. Notausschalter für extrem hohe Gleichspannungen sind dagegen erst in der Entwicklung, sie werden so groß sein wie ein Einfamilienhaus. Wer heute das BritNed-Kabel schnell mal abschalten wollte, wäre auf TNT angewiesen. Auf Sprengstoff.
Aber ans Abschalten denkt jetzt niemand. Um Punkt 14 Uhr startet der Belastungstest des BritNed-Kabels. Ein großer Moment für die Leute mit den Tennet-Helmen. Tennet ist der niederländische Netzbetreiber, der 2010 das deutsche Höchstspannungsnetz des E.on-Konzerns übernahm, einen Streifen von der deutsch-dänischen Grenze bis zu den Alpen.

Wie viele Menschen in Deutschland leben im direkten Umkreis von Atomkraftwerken? Bitte klicken Sie auf das Bild, um zur interaktiven Grafik zu gelangen
Das Kabel ist in Betrieb; 250 Megawatt werden nach England geschickt. In den Hallen brummt es leise; draußen melden sich sanft die Kühlgebläse der Transformatoren. Alles sehr unspektakulär. Doch für Netzbetreiber und Stromproduzenten ist dieser Tag ein großes Ereignis. Wenn im April alle Trafos in Maasvlakte brummen, wird man britischen Windstrom bei Bedarf auf den Kontinent leiten können. Morgens zum Beispiel, wenn das Vereinigte Königreich noch schläft, aber Kontinentaleuropa sich schon einen Kaffee kocht und die Fabriken hochfährt. Oder umgekehrt, wenn in England mal Flaute herrscht, während über Norddeutschland eine Sturmfront fegt.
Und wenn beide Seiten Windstrom im Überfluss produzieren? Dann brauchte man einen Energiespeicher, den man bei Wind auffüllen und bei Flaute wieder anzapfen könnte. Eine europäische Superbatterie. Die Stromnetz-Ingenieure haben auch schon eine Idee: Norwegen!
Norwegen erzeugt Strom nahezu ausschließlich aus Wasserkraft. Und weil norwegische Wasserkraftwerke meist als Pumpspeicher-Kraftwerke ausgelegt sind, bietet das Land eine der raren Möglichkeiten, elektrische Energie indirekt zu speichern: Bei zu viel Strom im Netz pumpt man damit Wasser in ein höher gelegenes Becken. Steigt der Verbrauch wieder an, kann man das Wasser ins Tal laufen und dabei eine Turbine antreiben lassen. Norwegen als Batterie Europas ist ein wichtiger Teil der Supergrid-Vision – man muss die Batterie nur noch anschließen.
Tennet betreibt bereits die Hochspannungsleitung NorNed zwischen dem niederländischen Eemshaven und dem norwegischen Feda. Mit 580 Kilometern ist sie das längste Unterwasser-HGÜ-Kabel der Welt. Es verbindet die niederländischen, belgischen, französischen und deutschen Stromverbraucher mit Norwegens Pumpspeicher-Kraftwerken. Für den geplanten Zuwachs des Ökostroms reicht die Kapazität jedoch nicht aus. Als Nächstes sollen Schottland, Irland und Wales mit Skandinavien verbunden werden. Tennet plant außerdem zwei neue Kabel von den Niederlanden nach Norwegen, und im Jahr 2014 soll auch Deutschland direkt mit Norwegen verbunden werden, über ein 570 Kilometer langes Unterwasserkabel von Butjadingen an der deutschen Nordseeküste nach Flekkefjord. Doch politischer Streit um das Genehmigungsverfahren droht das Projekt zu verzögern.
Warum die Verbindungen eher heute als morgen gebraucht werden, weiß man 700 Kilometer östlich von Maasvlakte vielleicht am besten. In Berlin-Friedrichshain residiert der Netzbetreiber »50 Hertz«, der Anfang 2010 das ostdeutsche Netz einschließlich Hamburg vom schwedischen Energieversorger Vattenfall übernahm. Die Leitstelle ist ein Gebäude mit vielen Computern und einem Kontrollraum mit einer gewaltigen Netzüberwachungswand. Vier Mitarbeiter haben hier alle wichtigen Hochspannungsleitungen im Blick – und zwei entscheidende Kennziffern: Die erste zeigt die Netzfrequenz an, die unter allen Umständen nahezu exakt 50 Hertz betragen muss. Wird dem Netz zu viel Leistung abverlangt, geht die Frequenz in die Knie. Wird zu viel eingespeist, steigt sie an. Hier reagiert der europäische Stromverbund in gewissen Grenzen automatisch auf Abweichungen. Bei Energiemangel in Mecklenburg-Vorpommern werden französische Kernkraftwerke etwas hochgefahren, bis die Frequenz wieder stimmt.
Die zweite, fast täglich wichtiger werdende Kennziffer beschreibt die Menge der eingespeisten Windenergie. Heute sind es rund 220 Megawatt – »ein laues Lüftchen«, kommentiert der vor der Wand sitzende Netzüberwacher. In Berlin herrscht an diesem Tag Windstille. Doch wehe, es weht! In Ostdeutschland ist fast ein Drittel der deutschen Windenergie-Kapazität installiert, an manchen Tagen liefert der Wind schon 50 bis 80 Prozent der im Netz verbrauchten Elektrizität.
- Datum 13.04.2011 - 14:38 Uhr
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Ein lückenloses Mobilfunknetz will jeder - aber einen Handymast in der Nachbarschaft?
Solarenergie ja bitte! - aber eine spiegelnde Photovoltaikanlage in der Nachbarschaft?
Günstiger Strom - aber eine Hochspannungsleitung in unmittelbarer Nähe?
Sicherlich wird auch hier wieder ein plötzlich auftauchendes, brütendes Paar der vom Aussterben bedrohten Sumpfohreule einen Bau verhindern.
natürlich, die grünen verhindern ein smartgrid, dass Milliarden von kwh spart...Kein Bürger und kein Grüner hat etwas gegen Erdkabel, nur sind die halt ein wenig teurer als Überlandleitungen und das "Die Bürger und die Grünen blockieren den Netzausbau"-Argument hätte umgehend keinen Wind mehr in den Segeln, die Stromkonzerne würden sich also finanziell und argumentativ das Wasser abgraben und das kann ja nicht sein - Eine Zukunftstechnologie die von allen Seiten unterstützt würde und noch dazu ohne Komfortverlust den Stromverbrauch senkt. Nein sowas geht wirklich nicht.
wenn wir schon bei dem diskussionsniveau und derart fundamentlosen behauptungen angelangt sind, scheinen ja einige richtig angst vor zukünftiger grüner politik zu haben. Da schwimmen die Felle davon, vorbei die 200PS Kutschen, vorbei mit freier Fahrt für freie Bürger.
es sind nicht "die Grünen" alleine ;)
Heutzutage werden Elektrogeräte mit der Standby- Funktion verkauft, obwohl es für den großflächigen Gebrauch, damit meine ich den Haushalt, ein völliger Quatsch ist.
Es ist doch pure Faulheit und Bequemlichkeit nach dem Fernsehfilm nicht an das Gerät hinzugehen und es komplett auszuschalten, u.U. den Stecker ziehen.
Nein, dafür hat man doch die Fernbedienung. Sie versetzt das Geräte aber nur in den Standby-Modus. Das mal nur als Beispiel, es könnten auch alle möglichen modernen Backöfen mi Digitaluhr etc. genannt werden.
Wer seinen Mitmenschen sagt, " ich gehe nachm Filmschauen ans Gerät hin und schalt es komplett aus", der bekommt ein Lächeln oder Kopfschütteln der anderen zurück.
Und das ist doch das größte Problem.
Die Gier nach unbegrenzt verfügtbarer Energiemenge, zu jeder Tageszeit.
Schade, dass es keine aktuellen Studien gibt, die untersuchen wie groß die Ersparnis wäre, wenn alle elektrischen Geräte nicht den "Standby-Knopf" haben sondern den "Off-Knopf" oder wenn der Mensch von sich aus den Fernseher vorm Schlafengehen wirklich ausschaltet.
Es muss technisch geregelt werden, da der Mensch zu faul, teilweise zu dumm ist, die Auswirkungen seiner Aktion, hier "ich brauch kein Standby, kein über die Nacht laufender PC während ich schlaf" zu verstehen. Denn dadurch sinkt die Stromproduktion erheblich. Bei Unternehmen ist es was anderes, weil Schichtbetrieb z.b. 24h am Tag Strom verlangen.
dann waren es die technologiefeindlichen Schwarzen und Gelben, die den innovativen Ausbau erneuerbarer Technologien aufgehalten haben, um weiter 50 Jahre alte Atomkraftwerke zu betreiben.
Bevor man Parteipropaganda schluckt und ins Internet spuckt, sollte man sie gegebenenfalls auch verdauen.
Naja also wenn das dreifache an Kosten wenig ist...
Gut aber für den typischen sorgenfreien grünen Oberschicht Bürger ist das ja ohnehin bezahlbar...
Ich denke sie verwechseln da einiges.
natürlich, die grünen verhindern ein smartgrid, dass Milliarden von kwh spart...Kein Bürger und kein Grüner hat etwas gegen Erdkabel, nur sind die halt ein wenig teurer als Überlandleitungen und das "Die Bürger und die Grünen blockieren den Netzausbau"-Argument hätte umgehend keinen Wind mehr in den Segeln, die Stromkonzerne würden sich also finanziell und argumentativ das Wasser abgraben und das kann ja nicht sein - Eine Zukunftstechnologie die von allen Seiten unterstützt würde und noch dazu ohne Komfortverlust den Stromverbrauch senkt. Nein sowas geht wirklich nicht.
wenn wir schon bei dem diskussionsniveau und derart fundamentlosen behauptungen angelangt sind, scheinen ja einige richtig angst vor zukünftiger grüner politik zu haben. Da schwimmen die Felle davon, vorbei die 200PS Kutschen, vorbei mit freier Fahrt für freie Bürger.
es sind nicht "die Grünen" alleine ;)
Heutzutage werden Elektrogeräte mit der Standby- Funktion verkauft, obwohl es für den großflächigen Gebrauch, damit meine ich den Haushalt, ein völliger Quatsch ist.
Es ist doch pure Faulheit und Bequemlichkeit nach dem Fernsehfilm nicht an das Gerät hinzugehen und es komplett auszuschalten, u.U. den Stecker ziehen.
Nein, dafür hat man doch die Fernbedienung. Sie versetzt das Geräte aber nur in den Standby-Modus. Das mal nur als Beispiel, es könnten auch alle möglichen modernen Backöfen mi Digitaluhr etc. genannt werden.
Wer seinen Mitmenschen sagt, " ich gehe nachm Filmschauen ans Gerät hin und schalt es komplett aus", der bekommt ein Lächeln oder Kopfschütteln der anderen zurück.
Und das ist doch das größte Problem.
Die Gier nach unbegrenzt verfügtbarer Energiemenge, zu jeder Tageszeit.
Schade, dass es keine aktuellen Studien gibt, die untersuchen wie groß die Ersparnis wäre, wenn alle elektrischen Geräte nicht den "Standby-Knopf" haben sondern den "Off-Knopf" oder wenn der Mensch von sich aus den Fernseher vorm Schlafengehen wirklich ausschaltet.
Es muss technisch geregelt werden, da der Mensch zu faul, teilweise zu dumm ist, die Auswirkungen seiner Aktion, hier "ich brauch kein Standby, kein über die Nacht laufender PC während ich schlaf" zu verstehen. Denn dadurch sinkt die Stromproduktion erheblich. Bei Unternehmen ist es was anderes, weil Schichtbetrieb z.b. 24h am Tag Strom verlangen.
dann waren es die technologiefeindlichen Schwarzen und Gelben, die den innovativen Ausbau erneuerbarer Technologien aufgehalten haben, um weiter 50 Jahre alte Atomkraftwerke zu betreiben.
Bevor man Parteipropaganda schluckt und ins Internet spuckt, sollte man sie gegebenenfalls auch verdauen.
Naja also wenn das dreifache an Kosten wenig ist...
Gut aber für den typischen sorgenfreien grünen Oberschicht Bürger ist das ja ohnehin bezahlbar...
Ich denke sie verwechseln da einiges.
Verkabelt Europa!
[...]
Aufwachen, hier spicht die Realität. Unsere Nachbarn bauen setzen auf mehr AKWs, sogar die britischen und manche schweizer GRÜNE/N.
Ihr könnt jedes AKW einreißen, die WOLKE kommt über die Grenze und stahlt auf den BIOhof. Wie ungerecht!
Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Polemik und bleiben Sie sachlich. Danke. Die Redaktion/ag
Ohhh, das war echt mal kreativ und witzig. Bekommt das dann kein Miderheitenbonus?
Beleidigt? Weltbild im wanken?
Ohhh, das war echt mal kreativ und witzig. Bekommt das dann kein Miderheitenbonus?
Beleidigt? Weltbild im wanken?
Ohhh, das war echt mal kreativ und witzig. Bekommt das dann kein Miderheitenbonus?
Beleidigt? Weltbild im wanken?
in unserem Land leider keine Randgruppe.
Ergo: Für Sie auch kein Minderheitenbonus!
in unserem Land leider keine Randgruppe.
Ergo: Für Sie auch kein Minderheitenbonus!
haben wir (auch ohne Atomkraftwerke) überhaupt kein Problem der Energiegewinnung. Nur eines der Energieverteilung und ein noch größeres der Energiespeicherung. Ein Klondike für Forschung und Entwicklung.
In diesem Artikel wird, wie allgemein in jüngerer Zeit in diversen Medien, Norwegen habe große Pumpspeicherkapazitäten, so dass es praktisch Deutschland und ganz Europa mitversorgen könne. Ich habe keine Ahnung, woher diese Information stammt, aber sie so stimmt nicht.
Auf fornybar.no heisst es dazu "I Norge finnes bare noen få pumpekraftverk i drift. Det største er Saurdal i Rogaland. Effekten er 640 MW og det er 500 høydemeter mellom magasinene. Det øverste magasinet, Blåsjø, er Norges største magasin målt i energi" (Norwegen hat nur einige wenige Pumpspeicherkraftwerke in Betrieb. Das größte befindet sich in Saurdal in Rogaland. Die Leistung beträgt 640MW, der Höhenunterschied zwischen den Becken 500m. Das obere Becken, der Blåsjø ist Norwegens größter Speicher nach Energiegehalt.) Darin liegt auch eine Logik: Speicherkraftwerke braucht nur, wer Kraftwerke hat, deren Leistungsabgabe nicht gut regelbar ist - entweder bei Großkraftwerken, die Tag und Nacht durchlaufen oder eben bei den Erneuerbaren wie Wind und Sonne. Wasserkraftwerke, wie sie Norwegen versorgen, benötigen normalerweise keinen weiteren Speicher, der ist bereits eingebaut. Es ergibt keinen Vorteil, das Wasser aus einem Becken ablaufen zu lassen, um es in ein anderes hinauf zu pumpen.
Trotzdem kann man Norwegen als Energiespeicher einsetzen, indem Überschüsse von uns in ihr Netz eingespeist werden und dort den Verbrauch von Wasserkraft senken. Oder indem man dort mehr Kraftwerke mit unteren Becken aufrüstet.
Leider gibt es in Norwegen das Problem, dass die Wasserspeicher seit Jahren chronisch leer sind. Dies wird auch immer mal wieder in den lokalen Medien thematisiert. Das Ganze führt zu der bizarren Situation, dass das Land zwar teilweise Strom ins Ausland verkauft, letztendlich aber mehr Strom zukauft, als es verkauft.
(Quelle bspw. Aftenposten (norw.) http://www.aftenposten.no...)
Strom aus Deutschland nach Norwegen geleitet wird, dort dem Hochpumpen von Wasser dient, dass bei Bedarf wieder abgelassen wird, um Turbinen anzutreiben, der so erzeugte Strom wiederum über lange Leitungen nach Deutschland geliefert wird. Da dürfte doch selbst bei Gleichstrom kaum die Hälfte der ursprünglichen Energie wieder in Deutschland ankommen. Oder irre ich mich da?
Norwegen verfügt über Wasserspeicher von 80 TWh u. versorgt sich zu 99% daraus. Von Strommangel kann also keine Rede sein. Sollte dies geschehen könnten jederzeit WKA aufgestellt werden.
In neue energie 07/2010 wird eine Liste gezeigt die sämtliche Pumpspeicher, auch die Schwedens, auflistet.
Leider gibt es in Norwegen das Problem, dass die Wasserspeicher seit Jahren chronisch leer sind. Dies wird auch immer mal wieder in den lokalen Medien thematisiert. Das Ganze führt zu der bizarren Situation, dass das Land zwar teilweise Strom ins Ausland verkauft, letztendlich aber mehr Strom zukauft, als es verkauft.
(Quelle bspw. Aftenposten (norw.) http://www.aftenposten.no...)
Strom aus Deutschland nach Norwegen geleitet wird, dort dem Hochpumpen von Wasser dient, dass bei Bedarf wieder abgelassen wird, um Turbinen anzutreiben, der so erzeugte Strom wiederum über lange Leitungen nach Deutschland geliefert wird. Da dürfte doch selbst bei Gleichstrom kaum die Hälfte der ursprünglichen Energie wieder in Deutschland ankommen. Oder irre ich mich da?
Norwegen verfügt über Wasserspeicher von 80 TWh u. versorgt sich zu 99% daraus. Von Strommangel kann also keine Rede sein. Sollte dies geschehen könnten jederzeit WKA aufgestellt werden.
In neue energie 07/2010 wird eine Liste gezeigt die sämtliche Pumpspeicher, auch die Schwedens, auflistet.
Leider gibt es in Norwegen das Problem, dass die Wasserspeicher seit Jahren chronisch leer sind. Dies wird auch immer mal wieder in den lokalen Medien thematisiert. Das Ganze führt zu der bizarren Situation, dass das Land zwar teilweise Strom ins Ausland verkauft, letztendlich aber mehr Strom zukauft, als es verkauft.
(Quelle bspw. Aftenposten (norw.) http://www.aftenposten.no...)
natürlich, die grünen verhindern ein smartgrid, dass Milliarden von kwh spart...Kein Bürger und kein Grüner hat etwas gegen Erdkabel, nur sind die halt ein wenig teurer als Überlandleitungen und das "Die Bürger und die Grünen blockieren den Netzausbau"-Argument hätte umgehend keinen Wind mehr in den Segeln, die Stromkonzerne würden sich also finanziell und argumentativ das Wasser abgraben und das kann ja nicht sein - Eine Zukunftstechnologie die von allen Seiten unterstützt würde und noch dazu ohne Komfortverlust den Stromverbrauch senkt. Nein sowas geht wirklich nicht.
wenn wir schon bei dem diskussionsniveau und derart fundamentlosen behauptungen angelangt sind, scheinen ja einige richtig angst vor zukünftiger grüner politik zu haben. Da schwimmen die Felle davon, vorbei die 200PS Kutschen, vorbei mit freier Fahrt für freie Bürger.
ein Wenig teurer ist gut, diese sind bis zu 6 mal teurer im Bau und bei der Wartung als Überlandleitungen.
Also letztens gab es hier einen Artikel wo es um die umstrittene Anbindung eines Windparks durch Eon oder RWE oder wen auch immer ging, die nur das Überlandkabel bezahlen wollten, nicht aber das Erdkabel. Die Kosten für Erde waren laut Artikel 20 Millionen, was exakt dem doppelten der Überlandleitung entsprach.
Wo also kommt ihre 6 her?
Ist auch irgendwo egal...mit dem aktuellen Stromnetz kann es doch so oder so nicht weitergehen oder müssen wir auf Teufel komm Raus Blindleistungen zum Verpuffen in den Leitungen bereitstellen...Ich mein, wenn der Verlust 5 bis 10% nur im Netz beträgt (Ich weiß, hochmoderne Überlandleitungen schaffen bei Wechselstrom 3,6% auf 500km, aber hochmodern ist ja nicht wirklich zutreffend fürs dt. Stromnetz) entspricht das beim deutschen Stromverbrauch von rund 600 TwH (inkl. Verlust) einem Verlust von 3 bis 6 TwH, wenn man diesen auf 1 bis 2 senkt und dazu die Einspar/Effizienzeffekte des Smartgrids, sollte doch schon einiges drin sein.
einer Einsparnis von 3 bis 4 Twh entsprächen ja bei den derzeitigen Gestehungskosten (10 Cent richtig?) immerhin...lass mich lügen...300-400 Millionen Euro jährlich...
ein Wenig teurer ist gut, diese sind bis zu 6 mal teurer im Bau und bei der Wartung als Überlandleitungen.
Also letztens gab es hier einen Artikel wo es um die umstrittene Anbindung eines Windparks durch Eon oder RWE oder wen auch immer ging, die nur das Überlandkabel bezahlen wollten, nicht aber das Erdkabel. Die Kosten für Erde waren laut Artikel 20 Millionen, was exakt dem doppelten der Überlandleitung entsprach.
Wo also kommt ihre 6 her?
Ist auch irgendwo egal...mit dem aktuellen Stromnetz kann es doch so oder so nicht weitergehen oder müssen wir auf Teufel komm Raus Blindleistungen zum Verpuffen in den Leitungen bereitstellen...Ich mein, wenn der Verlust 5 bis 10% nur im Netz beträgt (Ich weiß, hochmoderne Überlandleitungen schaffen bei Wechselstrom 3,6% auf 500km, aber hochmodern ist ja nicht wirklich zutreffend fürs dt. Stromnetz) entspricht das beim deutschen Stromverbrauch von rund 600 TwH (inkl. Verlust) einem Verlust von 3 bis 6 TwH, wenn man diesen auf 1 bis 2 senkt und dazu die Einspar/Effizienzeffekte des Smartgrids, sollte doch schon einiges drin sein.
einer Einsparnis von 3 bis 4 Twh entsprächen ja bei den derzeitigen Gestehungskosten (10 Cent richtig?) immerhin...lass mich lügen...300-400 Millionen Euro jährlich...
Wanderer durch den Wald, kommst du auf eine Lichtung, beschienen von der Sonne und etwas romantisch "zwielichtig"? Nein du erfährst den entspannenden Anblick eines Windrades. Gehts du übers Feld, wie schön sind die Leitungen glänzend in der Sonne.
Das mus alles sein,sonst klappts nicht mit den Versprechungen der Poltik für den sofortigen Ausstieg. Diese festgezimmerte Struktur sorgt auch für Dauersubvention. Da braucht sich keiner mehr anstrengen, etwas Dezenteres zu entwickeln. Und regionale Lösungen? Wieso, wenn man nur anzapfen muss?.
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