Psychologie: Woher wissen wir, was Realität ist?
Diese Frage stellt sich der Schauspieler Christoph Waltz. Ein Psychologieprofessor, ein Astrophysiker und ein Medienwissenschaftler versuchen ihm zu antworten.

wurde für die Darstellung eines SS-Offiziers im Film Inglorious Basterds mit dem Oscar als bester Nebendarsteller ausgezeichnet. In seinem neuen Film spielt er einen Zirkusdirektor - die Romanze Wasser für Elefanten kommt am 28. April ins Kino.
Eine Erfindung des Gehirns
»Die Realität ist nur eine Interpretation des Gehirns. Nehmen wir als Beispiel die Farbe Rot. Eigentlich sind es die Hirnzellen, die ein Wirrwarr von Lichtstrahlen so ordnen, dass wir uns orientieren können. Rot ist eine Erfindung des Hirns, das Wellenlängen als Farbe deutet. Diese Funktion ist im Lauf der Evolution entstanden, weil sie schon vor Jahrtausenden nützlich war, etwa damit Menschen im Dschungel Früchte erkennen konnten. Optische Täuschungen beweisen, wie sehr das Gehirn mogelt: In dem Versuch, Ordnung zu schaffen, sehen wir Dinge, die so gar nicht da sind. Der Blick durch ein Mikroskop überzeugt, dass die Welt völlig anders ist, als bloße Augen sie sehen. Wie sehr Realität eine Frage subjektiver Interpretationen ist, zeigen auch Träume und Halluzinationen, die man oft als echt erlebt.«
Erich Kasten, Psychotherapeut und Professor für Psychologie am Uniklinikum Lübeck
Alles auch in anderen Universen
Dieser Text stammt aus dem aktuellen ZEIT Wissen Magazin, das am Kiosk erhältlich ist. Klicken Sie auf das Bild, um auf die Seite des Magazins zu gelangen
»Realität ist das, was außerhalb des Denkens der Menschen existiert. Die erfolgreichste Methode, etwas darüber zu erfahren, ist die der modernen Naturwissenschaften. Dabei werden alle Annahmen über die Welt fortlaufend überprüft. Wir können dadurch heute unser Universum von kleinsten Strukturen bis zu den Grenzen des Kosmos im Wesentlichen beschreiben. Immer mehr Kosmologen sind nun der Ansicht, dass es nicht nur unser eigenes Universum, sondern ein sogenanntes Multiversum gibt, das aus unendlich vielen Universen besteht. Wenn es diese gibt, kommt alles, was in unserem Universum existiert, in identischer oder ähnlicher Form beliebig oft auch in anderen Universen vor. Diese Theorie der ewigen Bildung von immer neuen Universen aus einem sogenannten Quantenschaum ist durchaus plausibel.«
Heinz Oberhummer, emeritierter Professor für Astrophysik und Kosmologie
Neue Technik, neue Realität
»Eine Parallelwelt vermuten wir immer dann, wenn wir keinen oder nur erschwerten Zugang zu einer technisierten Erfahrung haben. Jugendliche im Jahr 1982, die ihre Walkman-Kopfhörer aufhatten, hatten sich »abgeschottet«, sie waren in einer anderen Realität. Inzwischen haben sich die meisten an diesen Anblick gewöhnt und selbst Erfahrung mit mobilem Musikhören. Heute haben sich Jugendliche »aus der Realität ausgeklinkt«, die vor einem Online-Rollenspiel sitzen. In 30 Jahren wird auch das als Alltagsverhalten gelten. Wir unterscheiden immer dann zwischen Realität und Parallelwelt, wenn uns etwas an der Technik stört, wir sie also wahrnehmen. Medienwissenschaftlich betrachtet, lässt sich also sagen: Realität ist, was wir mit Mitteln wahrnehmen können, die uns selbstverständlich geworden sind.«
Mathias Mertens, Autor des Buchs »Ladezeit. Andere Geschichten vom Computerspielen«









Wirklichkeit ist das, was der einzelne Mensch wahrnimmt. Realität ist das, woran er sich das Schienbein stößt.
...auch die Frage nach Wahrheit.
Zu empfehlen ist hier die Abhandlung der "Gödelschen Sätze":
http://de.wikipedia.org/w...
Realität ist auf jeden Fall ein wachsendes und sich verschiebendes System, das beliebig viele Bezugspunkte anvisieren kann und wird...
"Wirklichkeit ist das, was der einzelne Mensch wahrnimmt. Realität ist das, woran er sich das Schienbein stößt."
Ach ja? - Interessant.
Dann hat er sich also in Wirklichkeit gar nicht am Schienbein gestoßen?
ist zutiefst gestört, wenn ich sehe, dass sie "Verwechlung" mit "ck" schreiben!
...auch die Frage nach Wahrheit.
Zu empfehlen ist hier die Abhandlung der "Gödelschen Sätze":
http://de.wikipedia.org/w...
Realität ist auf jeden Fall ein wachsendes und sich verschiebendes System, das beliebig viele Bezugspunkte anvisieren kann und wird...
"Wirklichkeit ist das, was der einzelne Mensch wahrnimmt. Realität ist das, woran er sich das Schienbein stößt."
Ach ja? - Interessant.
Dann hat er sich also in Wirklichkeit gar nicht am Schienbein gestoßen?
ist zutiefst gestört, wenn ich sehe, dass sie "Verwechlung" mit "ck" schreiben!
ganz zu schweigen von der virtuellen welt des traums, wo mutti nicht aus dem schuhladen rauskommt und papa endlich im fkk club die sau raus läßt.
dem gehirn sei dank.
und dann wachen beide auf und fragen sich, war ich das?
gute frage.
Nicht verzagen - Buddha fragen...und dann an sich arbeiten.
Abhidharmakosa von Vasubandhu lesen, das hilft, der Sache näher zu kommen. Auch Nagarjuna hat sich umfassend geäußert. Dagegen wirkt jede atomistische Ontologie arm.
Abhidharmakosa von Vasubandhu lesen, das hilft, der Sache näher zu kommen. Auch Nagarjuna hat sich umfassend geäußert. Dagegen wirkt jede atomistische Ontologie arm.
Keiner der Gefragten hat wirklich geantwortet.
4. Schade
Keiner der Gefragten hat wirklich geantwortet.
.... und das genau ist Realität.
4. Schade
Keiner der Gefragten hat wirklich geantwortet.
.... und das genau ist Realität.
beobachten und fragen sie anschliessend was sie wahrgenommen haben. Im Umkehrschluss bitte ich jetzt unter gar keinen Umstaenden an einen Eisbaeren mit roten Shorts zu denken - merken sie was? Menschen sind komische Tiere..
Die schnelle Antwort: Realität ist, nutzen wir sie.
Herzlichst Crest
Zu erst entstand das Universum.
Nicht durch Big Bang eher durch die Kollision mit einem anderem Universum, durch den Reaktion dieser kollision hat sich zuerst das Universum ausgedehnt ohne Materie kurz danach ist erst die uns bekannte Materie und Gravitation Entstanden,und durch die Masse und entstandene Energie aus der Masse übertrug sich diese auf die Gravitation so das dadurch unsere Universum Ausdehnte, die Galaxien sind wahrscheinlich nur das wellen effekt der Gravitation bei der entstehung des Universums was wir als REALITÄT wahrnehmen.
Doch die gravitation hat seine höhepunkt erreicht,unser Universum hat seine Maximale ausdehnung erreicht, nun kommt das ganze zum ruhestand und wir haben das gefühl das das universum sich ausdehnen würde.
In zukunft wird die Gravitation eher an kraft verlieren.
und so endet für uns die Realität,in einem Kälteschlaf :(
Ist ja ein Ding: St. Moebius beschwert sich drüben in der Literatur - Rubrik, dass es keine Intellektuellen mehr gäbe und hier werden Wirklichkeitserfahrungen ohne Begirffe wie Konstruktivismus, Systemtheorie oder interaktionistische Modelle besprochen.
hat diese Begriffe nicht nötig. ;-)
Herzlichst Crest
hat diese Begriffe nicht nötig. ;-)
Herzlichst Crest
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