PseudowissenschaftenDer akademische Geist

Esoteriker unterwandern die deutschen Hochschulen. Der Unterschied zwischen Wissenschaft und Unsinn verwischt. von Bernd Kramer

Marco Bischof hat viel geforscht. Seine Publikationen umfassen Themen wie den Gralsmythos, elektronische Magie und Ufos – veröffentlicht fast ausschließlich in Esoterikpostillen. Inzwischen ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Viadrina in Frankfurt an der Oder.

Dietmar Cimbal trat als astrologischer Ernährungs- und Lebensberater in Erscheinung. Zuvor hat er mal in Tiermedizin promoviert. Die Universität Viadrina hat ihn nun zum Gastprofessor für Biokybernetik und Bioregulation berufen.

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Harald Walach versucht, paranormale Phänomene mit einer großzügigen Auslegung der Quantenphysik zu erklären. In der Esoterikszene wird das als Durchbruch bejubelt. An der Universität Viadrina leitet Wallach seit Kurzem das Institut für transkulturelle Gesundheitswissenschaften . Dort können Ärzte, Apotheker und Therapeuten einen berufsbegleitenden Studiengang in Komplementärmedizin belegen. Abschluss: Master of Arts, Promotion zum Dr. phil. möglich. An ersten Dissertationen wird gearbeitet.

ZEIT Wissen 4/2011
ZEIT Wissen 4/2011

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Was an der Viadrina passiert, erstaunt vor allem deswegen, weil die Universität bisher nicht durch esoterische Umtriebe aufgefallen ist. Ihre Geschichte reicht bis ins 16. Jahrhundert zurück, schon Wilhelm und Alexander von Humboldt besuchten hier Vorlesungen. Nach der Neugründung 1991 standen prominente Persönlichkeiten an der Spitze der Hochschule, erst Gesine Schwan, die zweimal für das Bundespräsidentenamt kandidierte, jetzt Gunter Pleuger, der Deutschland früher bei den Vereinten Nationen vertrat. Er sieht die Viadrina schon auf dem Weg zu einem führenden Zentrum der Komplementärmedizin. Fachleute dagegen sind erstaunt: Der emeritierte Berliner Physik-Professor Martin Lambeck rechnet mit 75 Nobelpreisen, sollten sich die Thesen bewahrheiten, die im Umfeld des neuen Instituts vertreten werden.

Der Fall zeigt: Irrationale Lehren findet man mittlerweile selbst an unverdächtigen Institutionen. Auch in Behörden, Bildungsstätten und Unternehmen hält die Esoterik Einzug. Oft wird der Hokuspokus dabei mit Steuergeldern gefördert.

Das Land Nordrhein-Westfalen etwa bezuschusst Fortbildungen im pseudopsychologischen Familienaufstellen zu 50 Prozent aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds. Die Bundesagentur für Arbeit unterstützt mit Bildungsgutscheinen Erwerbslose, die sich zum Astrologen weiterbilden möchten. Ein Problem sieht die Bundesagentur darin nicht: Die Astrologie sei »sicher keine wissenschaftlich anerkannte« Disziplin, erklärt ein Sprecher, aber eine, für die es einen Arbeitsmarkt gebe. Im Klartext: In den Amtsstuben glaubt man nicht unbedingt an die Sternendeuterei, aber solange es genug andere tun, ist sie förderwürdig.

Manche Unternehmen wählen ihr Personal nach Schädelform und Sternzeichen aus. Die Gewerkschaften mischen ebenfalls mit. Ver.di beschäftigt in Hamburg eine Seminarleiterin, die »energetische Psychotherapie« praktiziert und ihren Kursteilnehmern empfiehlt, unliebsame Gefühle durch Klopfen auf bestimmte Körperpunkte zu lindern.

Am anfälligsten für die Unterwanderung durch Esoteriker sind ausgerechnet die Universitäten. Das Internetprojekt esowatch.com zählt deutschlandweit 17 Hochschulen mit pseudowissenschaftlichen Lehr- und Forschungsangeboten. Besonders deutlich zu beobachten ist der Einzug des Hokuspokus in der Medizin.

Die Komplementärmedizin an der Universität Viadrina geht zurück auf Hartmut Schröder, einen Professor für Sprachwissenschaft, der sich inzwischen mehr für medizinische Fragen interessiert – aus rein geisteswissenschaftlicher Sicht, wie Schröder betont: »Krankheit und Gesundheit werden ja kulturell sehr unterschiedlich wahrgenommen.« Es gehe um ein kulturwissenschaftliches Weiterbildungsangebot für Mediziner.

Dagegen wäre nichts einzuwenden, im Gegenteil. Man wüsste gern, warum so viele Menschen auf Therapien schwören, denen jeder Wirknachweis fehlt, und welche kulturgeschichtlichen Wurzeln der Glaube an Globuli oder Bachblütentropfen eigentlich hat. Gelehrt wird aber das Spektrum alternativer Medizin selbst samt Anwendung. Im Curriculum stehen Akupunktur und die Arbeit mit Heilsätzen und heilenden Klängen, in Körperübungen sollen sich die Studenten mit der chinesischen Lebenskraft Qi vertraut machen, Kurse in Ayurveda und anthroposophischer Medizin sind geplant. Ein Kooperationspartner der Viadrina war die Deutsche Gesellschaft für Energetische und Informationsmedizin, ein obskurer Lobbyverband von Medizinern, die lieber mit Schwingungen als mit dem Skalpell behandeln. »Dieser Studiengang hat eindeutig propagandistische Zwecke«, urteilt Martin Mahner von der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften .

Leserkommentare
  1. Seit Planck ist ja wohl klar, daß unsere Welt nicht das ist, was viele in ihr sehen wollen. Z.B. hat so ein Bauwerk wie die Cheopspyramide ein Volumen an Masse, das in einer Streichholzschachtel Platz hätte (Atomkerne sind das Einzige, was überhaupt Masse hat). Was ist der Rest

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    haben Masse, Gluonen haben Masse, Bosonen haben Masse usw.

    Ich frage mich immer wer dümmer ist. Leute die einen solchen
    Kommentar schreiben, oder diejenigen die ihn empfehlen.

  2. hat der modernen Wissenschaft vieles vorweggenommen. Ist natürlich in der Lesart des Geo-Abonnenten-Mainstreams ein Tabu.

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    daher wüsste ich gerne was Steiner denn der Wissenschaft vorweggenommen hat.

    Können Sie mich aufklären, oder ist das geheim?

    Grüße,

    der Saque

    Steiner hat nicht wissenschaftlich gearbeitet.
    Steiner hat selbst gesagt: Es gibt viele Bereiche, die die Wissenschaft noch nicht ausreichend untersucht hat.
    Er verlangte von dieser, das zu tun.
    Bis dahin hat er sich seine Fragen einfach mal selber beantwortet. Denn seine Vorstellung von Wissenschaft war eher eine andere.
    Alle Antworten die die Wissenschaft von damals bis heute brachte, werden von seinen Jüngern nicht angenommen. Diese glauben lieber, was der Meister sich zusammengereimt hat.

    (Ich kann ihnen die Quelle raussuchen. Habe Steiner gelesen, obwohl ich Waldorfschüler bin. Dieser darf ja nur blind seinem Klassenlehrer vertrauen. Was für eine Anmaßung mir Schriften durchzulesen die nur Erleuchtete erkennen können...)

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    Antwort auf "Der Akademische Geist,"
  4. ...Sie können Wissenschaftler nicht für das Verantwortlich manchen, was mit ihrem Wissen gemacht wird, genauso wenig wie Sie einen Autohersteller nicht für Autounfälle verantwortlich machen können.

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    Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Pauschalisierungen und Anschuldigungen. Die Redaktion/sh

    Doch, denn Wissenschaft hat ihren Sinn in dem Ziel, Erkenntnisse zu gewinnen und Wahrheit zu finden.
    Dieser Zweck bestimmt und legitimiert sie. Also muß man auch die Folgen wissenschaftlicher Erkenntnisse der Wissenschaft selber zuschreiben (zumindest teilweise).

  5. Der Rest unseres Universums besteht aus Denkgewohnheiten (Informationen). Da heißt es, kreativ zu sein, alles ist möglich. Wir können daraus (den Informationen) schon eine Menge basteln, wo sollen die Grenzen sein?

  6. Nur weil es Steuerverschwendung gibt, ist Geldverschwendung für Hokus-Pokus nicht gerechtfertigt.

    Eben aufgrund der seriöser Forschung weiß man, dass dieser Hokuspokus Spinnerei bleibt.

    Die Esoterik und die damit einhergenden Spinnereien waren bisher Verhinderer der Aufklärung - nicht deren ungeliebte Schwester. Es ist seit Jahrhunderten erkennbar, dass sich daraus nichts von Nutzen für die wissenschaftliche Weiterentwicklung ergeben hat.

    Gaukler und Scharlatane haben den Menschen schon immer Geld aus der Tasche gezogen. Was für Schausteller und Rummelplatz-Budenbesitzer erklecklich scheint, hat dennoch nichts an Universitäten verloren. Schon gar nicht als Lehre.

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    Schauen Sie sich einfach die Wissenschaftsgeschichte an. Es wimmelt dort geradezu von Ideen, die über Jahre, Jahrzehnte oder gar Generationen hinweg als Humbug, Unfug, völlig Spinnerei oder gar Ketzertum verlacht wurden - und heute als etablierte wissenschaftliche Wahrheit gelten.

    Nicht zuletzt waren einige der Gründerväter der heutigen Naturwissenschaft zutiefst in einer esoterischen Weltsicht verwurzelt.

    Das sollte uns lehren uns allzu sicher über die Qualität heutiger Spinnereien zu sein.

    Das haben Sie nicht zu beurteilen.
    Es ist das Unwissenschaftlichste überhaupt, voreingenommen zu urteilen wie Sie es tun.

    Esoterik pauschal als Hokuspokus einzustufen, erscheint mir wissenschaftlich nicht belegbar. Bitte benennen Sie doch wenigstens eine wissenschaftliche Quelle, die die Esoterik pauschal - und alle ihre verschiedenen Ausprägungen im Einzelnen fundiert und nachprüfbar als Spinnerei bewertet. Ich denke, das können Sie nicht.

    Nur einfach platt über Esoterik mit den ihr zugeordneten vielfältigen und sehr verschiedenen Weltanschauungen, die auf die spirituelle Entwicklung des Individuums ausgerichtet sind, herzuziehen und sich dabei m. E. nicht belegbar auf "seriöse Forschung" zu berufen, ist unter Umständen keine gute Argumentation gegen die tatsächlich bestehenden "Scheinargumente der Esoterik" und könnte eventuell geeignet sein, die möglicherweise vorhandenen positiven Auswirkungen esoterischer Praktiken unter den Teppich zu kehren und auch fehlerhaft als nachteilig zu bewerten (unter Esoterik verstehe ich hier einen inneren, spirituellen Erkenntnisweg, der der Entwicklung von Geist und Psyche dient).

    Ich bin mir sicher, dass einige der unter diesem Begriff "Esoterik" gefassten Körper- und Geistesübungen geeignet sind, einem Menschen die Entwicklung zu einem sogenannten spiritus rector zu ermöglichen. Dieser kann dann m. E. durchaus beachtenswerte und u. a. geldwerte Leistungen für Gesellschaft und Wissenschaft erbringen, die er ohne diese "Persönlichkeitsentwicklung" nicht hätte leisten können.

  7. Diese pauschale Unangreifbarkeit der Wissenschaftler muß ein Ende haben. Haben etwa die Entwickler der Atombombe gedacht, man würde damit nur ein Silvesterfeuerwerk veranstalten? Oder hat etwa Wernher von Braun nicht gewußt, was mit den Zwangsarbeitern los ist, die er für seine Raketenfabrik geordert hat?

    So einfach, wie Sie es darstellen, ist es nicht.

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    • gee81
    • 31. Mai 2011 14:40 Uhr

    Homöopathie und Ayurveda (was vom Sanskrit kommt und ungefähr Wissen vom Leben bedeutet) sollen Humbug sein ?
    Ich glaube nicht das man eine 5000 Jahre alte Wisschenschaft einfach so abtun kann. Wärend in den westlichen Ländern noch Aderlass Standart war, und sich ehrlich gesagt nicht viel entwickelt hat, versucht Ayurveda die Menschen zu heilen indem sie keine Trennung zwischen Körper und Geist zieht.
    Wenn sie denken unsere Schuldmedizin sei besser, in der einfach alles mit Giften oder Strahlung abgetötet oder einfach aus dem Körper geschnippelt wird ohne überhaupt zu verstehen wie das System Mensch funktioniert, frage ich mich wer hier naiv oder abergläubisch ist.

    In Waldorfschulen werden Kinder wenigstens noch wie Menschen behandelt und sitzen nicht nur ihre Zeit ab und bekommen lächerliche, willkürliche Noten für Auswenidiggelerntes.

    Dynamische Landwirschaft soll auch Hokuspokus sein? - natürlich!! züchten wir unsere gentechnischen Monsterpflanzen lieber im Gewächshaus, Saatgut,Pestizide und Design by Monsanto. Was hat der Boden, der Mond oder die Sonne den schon für einen Einfluss auf Tiere und Pflanzen, ist doch eh alles nur Geschwätz!?

    Klar versuchen sich immer Trittbrettfahrer dran zu hängen, Ufos, Kobolde etc. daran glaub ich erst wenn ich welche gesehen habe ;-), aber sie können doch nicht alles in einen Topf werfen.

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    • LeMans
    • 31. Mai 2011 14:53 Uhr

    Haben Sie statt Beschimpfungen auch ein paar Argumente?

    Sie beschweren sich, daß man der Esotherik nicht gebührend Beachtung schenkt, Sie haben aber keinerlei Argumente, warum wir stattdessen der alten Medizin vertrauen sollen.

    Zitat
    " Wenn sie denken unsere Schuldmedizin sei besser, in der einfach alles mit Giften oder Strahlung abgetötet oder einfach aus dem Körper geschnippelt wird ohne überhaupt zu verstehen wie das System Mensch funktioniert"

    Ooch bitte, informieren Sie sich doch mal....

    "Ich glaube nicht das man eine 5000 Jahre alte Wisschenschaft einfach so abtun kann. Wärend in den westlichen Ländern noch Aderlass Standart war, und sich ehrlich gesagt nicht viel entwickelt hat, versucht Ayurveda die Menschen zu heilen indem sie keine Trennung zwischen Körper und Geist zieht."

    Ich kann micht jetzt täuschen, aber ich glaube zu wissen das man hierzulande eine höhere Lebenserwartung hat als in Indien.

    mit Verlaub!

    1) Traditionen werden mit dem Alter nicht wahrer. Vielleicht hat man auch 5000 Jahre lang geglaubt, dass die Erde eine Scheibe ist - na und?

    2) wer mit dem "System Mensch" hantiert, schafft hohen Erklärungsbedarf. Wenn man selbst die Definitionsgewalt über das "System Mensch" gepachtet hat, kann man anderen immer billig vorwerfen, dass sie keine Definition haben. Ich habe aber den ganz starken Verdacht, dass diese Systemdefinition einer philosophisch-kritischen Überprüfung sowieso nicht standhalten würde.

    Seit 5000 Jahren! Dann kann es ja nicht falsch sein....
    Wir sollten Frauen wieder unterdrücken!

    Sie schliessen von einem "Sein" auf ein "Sollen".

    Wenn ein Wissenschaftler etwas schlechtes tut, dann ist die Wissenschaftliche Methode schlecht. Dabei bringt diese nur Wissen. Für die den Umgang mit Wissen können sie ethische Diskussionen führen (was leider zu wenig stattfindet).

    P.S.: Wissen sie, wie man alternative Medizin, die wirkt nennt? Medizin.

    Hören sie doch auf zum Arzt zu gehen, wenn diese so schlecht sind!
    Ich bin mir sicher, dass Ärtze besser verstehen wie "das System Mensch funktioniert" als irgendein Schamane, der nicht mal weiß wo die Milz liegt!

    ich würde mir als anhänger der schulmedizin schon zutrauen etwas von der funktion des menschlichen körpers zu verstehen, wenn sie zweifel an der kompetenz der mediziner haben kann ich sie nur herzlichst einladen, mal eine vorlesung biochemie/anatomie/physiologie/pharmakologie/pathologie... zu besuchen, das sollte ihre zweifel mindern. und homöopathie ist eine 5000 jahre alte "wissenschaft"? seltsam, ich dachte dieser schwachsinn ist so vor knapp über 100 jahren aufgekommen. übrigens ist wissenschaft stets im wandel, da die homöopathie aber seit ihrer "entdeckung" unverändert geblieben ist schließt das eigentlich schon ihre berechtigung, sich als wissenschaft zu bezeichnen, aus. im gegensatz zu homöopathen wissen wir eigentlich schon ganz gut, was wir machen, in den meisten fällen zumindest.

    Das ist ein eigenartiges 'Argument': Wie so soll es einen WErt darstellen, wenn Wissen alt ist?
    Klar war die Dampfmaschine eine tolle Erfindung und die Pyramiden lassen einen staunen, aber außer dass man seinen Hut ziehen kann, was es in der vergangenheit alles so gab und oft basis war für weitere Erfindungen und Entdeckungen, würde niemand einen Club gründen zur Wiedereinführung von Dampfmaschinen, weil sie schön sind, altes Wissen sind und mal gute Dienste geleistet haben als es nichts anderes gab.
    Dass ist wie mit manchem alten Gebäude, nur weil es alt ist hat es zwar einen musealen Wert aber ist archtiktonisch vielleicht mäßiger Durchschnitt.
    Es ist einfach nachweisbar, dass Homöopathie nicht mehr bewirkt als Placebos - wie will man das widerlegen? Ajuveda taugt vielleicht für Wellness aber nicht als ernsthafte Behandlung von ernstzunehmenden Krankheiten. Die heutigen Möglichkeiten der Überprüfung sind eben (nicht allwissend aber) doch deutlichst besser als früher. Man kann der aktuellen Medizin kaum vorwerfen, dass sie nicht zaubern kann, sondern Grenzen hat. Letzteres ist ja oft der Grund sich wirklungslosen Methoden zuzuwenden - weil amn hofft die könnte sanft Wunder bewirken. Steve Jobs ist doch das beste Beispiel dafür.
    Aber gegen Glauben hilft kein Wässerchen - sei es 'schulmedizinisch' oder komplementär.

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  • Schlagworte Gesine Schwan | Gunter Pleuger | Homöopathie | Studiengang | Kassel
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