Pseudowissenschaften: Der akademische Geist
Esoteriker unterwandern die deutschen Hochschulen. Der Unterschied zwischen Wissenschaft und Unsinn verwischt.
Marco Bischof hat viel geforscht. Seine Publikationen umfassen Themen wie den Gralsmythos, elektronische Magie und Ufos – veröffentlicht fast ausschließlich in Esoterikpostillen. Inzwischen ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Viadrina in Frankfurt an der Oder.
Dietmar Cimbal trat als astrologischer Ernährungs- und Lebensberater in Erscheinung. Zuvor hat er mal in Tiermedizin promoviert. Die Universität Viadrina hat ihn nun zum Gastprofessor für Biokybernetik und Bioregulation berufen.
Harald Walach versucht, paranormale Phänomene mit einer großzügigen Auslegung der Quantenphysik zu erklären. In der Esoterikszene wird das als Durchbruch bejubelt. An der Universität Viadrina leitet Wallach seit Kurzem das Institut für transkulturelle Gesundheitswissenschaften . Dort können Ärzte, Apotheker und Therapeuten einen berufsbegleitenden Studiengang in Komplementärmedizin belegen. Abschluss: Master of Arts, Promotion zum Dr. phil. möglich. An ersten Dissertationen wird gearbeitet.
Dieser Text stammt aus dem aktuellen ZEIT Wissen Magazin, das am Kiosk erhältlich ist. Klicken Sie auf das Bild, um auf die Seite des Magazins zu gelangen.
Was an der Viadrina passiert, erstaunt vor allem deswegen, weil die Universität bisher nicht durch esoterische Umtriebe aufgefallen ist. Ihre Geschichte reicht bis ins 16. Jahrhundert zurück, schon Wilhelm und Alexander von Humboldt besuchten hier Vorlesungen. Nach der Neugründung 1991 standen prominente Persönlichkeiten an der Spitze der Hochschule, erst Gesine Schwan, die zweimal für das Bundespräsidentenamt kandidierte, jetzt Gunter Pleuger, der Deutschland früher bei den Vereinten Nationen vertrat. Er sieht die Viadrina schon auf dem Weg zu einem führenden Zentrum der Komplementärmedizin. Fachleute dagegen sind erstaunt: Der emeritierte Berliner Physik-Professor Martin Lambeck rechnet mit 75 Nobelpreisen, sollten sich die Thesen bewahrheiten, die im Umfeld des neuen Instituts vertreten werden.
Der Fall zeigt: Irrationale Lehren findet man mittlerweile selbst an unverdächtigen Institutionen. Auch in Behörden, Bildungsstätten und Unternehmen hält die Esoterik Einzug. Oft wird der Hokuspokus dabei mit Steuergeldern gefördert.
Das Land Nordrhein-Westfalen etwa bezuschusst Fortbildungen im pseudopsychologischen Familienaufstellen zu 50 Prozent aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds. Die Bundesagentur für Arbeit unterstützt mit Bildungsgutscheinen Erwerbslose, die sich zum Astrologen weiterbilden möchten. Ein Problem sieht die Bundesagentur darin nicht: Die Astrologie sei »sicher keine wissenschaftlich anerkannte« Disziplin, erklärt ein Sprecher, aber eine, für die es einen Arbeitsmarkt gebe. Im Klartext: In den Amtsstuben glaubt man nicht unbedingt an die Sternendeuterei, aber solange es genug andere tun, ist sie förderwürdig.
Manche Unternehmen wählen ihr Personal nach Schädelform und Sternzeichen aus. Die Gewerkschaften mischen ebenfalls mit. Ver.di beschäftigt in Hamburg eine Seminarleiterin, die »energetische Psychotherapie« praktiziert und ihren Kursteilnehmern empfiehlt, unliebsame Gefühle durch Klopfen auf bestimmte Körperpunkte zu lindern.
Am anfälligsten für die Unterwanderung durch Esoteriker sind ausgerechnet die Universitäten. Das Internetprojekt esowatch.com zählt deutschlandweit 17 Hochschulen mit pseudowissenschaftlichen Lehr- und Forschungsangeboten. Besonders deutlich zu beobachten ist der Einzug des Hokuspokus in der Medizin.
Die Komplementärmedizin an der Universität Viadrina geht zurück auf Hartmut Schröder, einen Professor für Sprachwissenschaft, der sich inzwischen mehr für medizinische Fragen interessiert – aus rein geisteswissenschaftlicher Sicht, wie Schröder betont: »Krankheit und Gesundheit werden ja kulturell sehr unterschiedlich wahrgenommen.« Es gehe um ein kulturwissenschaftliches Weiterbildungsangebot für Mediziner.
Dagegen wäre nichts einzuwenden, im Gegenteil. Man wüsste gern, warum so viele Menschen auf Therapien schwören, denen jeder Wirknachweis fehlt, und welche kulturgeschichtlichen Wurzeln der Glaube an Globuli oder Bachblütentropfen eigentlich hat. Gelehrt wird aber das Spektrum alternativer Medizin selbst samt Anwendung. Im Curriculum stehen Akupunktur und die Arbeit mit Heilsätzen und heilenden Klängen, in Körperübungen sollen sich die Studenten mit der chinesischen Lebenskraft Qi vertraut machen, Kurse in Ayurveda und anthroposophischer Medizin sind geplant. Ein Kooperationspartner der Viadrina war die Deutsche Gesellschaft für Energetische und Informationsmedizin, ein obskurer Lobbyverband von Medizinern, die lieber mit Schwingungen als mit dem Skalpell behandeln. »Dieser Studiengang hat eindeutig propagandistische Zwecke«, urteilt Martin Mahner von der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften .







"Manche Unternehmen wählen ihr Personal nach Schädelform und Sternzeichen aus."
Müsste man dagegen nicht klagen können? Wenn ich beispielsweise als Sternzeichen Jungfrau bin, und das Unternehmen stellt nur Steinböcke und Widder ein?
Eugenik und Rassismus par excellence
Der Kampf gegen die Dummheit hat gerade erst begonnen!!
Wenn man die Wissenschaft gegen allerlei Hokuspokus im Namen des Kampfes gegen die Dummheit verteidigen will, so sollte man dies doch nicht mit vollkommen zusammenhangslosen Vorwürfen tun, maxforim.
Die Einstellung von Mitarbeitern nach astrologischen Methoden ist für Sie „Eugenik und Rassismus par excellence“?
Eugenik? – Glauben Sie wirklich, dass Sternzeichen genetisch vererbt werden? Und dass der Zweck der Nichteinstellung darin liegt, gewisse Sternzeichen von der Fortpflanzung auszuschließen?
„Rassismus“? – Sind Sternzeichen für Sie wirklich verschiedene Rassen? (Auf den blöden Witz, dass eine Diskriminierung von Steinböcken und Widdern doch eher Arten- als Rassendiskriminierung ist, verzichte ich ausdrücklich.)
Wenn man die Wissenschaft gegen allerlei Hokuspokus im Namen des Kampfes gegen die Dummheit verteidigen will, so sollte man dies doch nicht mit vollkommen zusammenhangslosen Vorwürfen tun, maxforim.
Die Einstellung von Mitarbeitern nach astrologischen Methoden ist für Sie „Eugenik und Rassismus par excellence“?
Eugenik? – Glauben Sie wirklich, dass Sternzeichen genetisch vererbt werden? Und dass der Zweck der Nichteinstellung darin liegt, gewisse Sternzeichen von der Fortpflanzung auszuschließen?
„Rassismus“? – Sind Sternzeichen für Sie wirklich verschiedene Rassen? (Auf den blöden Witz, dass eine Diskriminierung von Steinböcken und Widdern doch eher Arten- als Rassendiskriminierung ist, verzichte ich ausdrücklich.)
"Esoteriker unterwandern die deutschen Hochschulen. Der Unterschied zwischen Wissenschaft und Unsinn verwischt." Vor allem in den Wirtschafts- und Rechts"wissenschaften".
Sie stellen die Frage schon wie ein Esoteriker.
Die Antwort darauf liegt nicht im Ungefähren, sodass ein esoterischer Interpretationsspielraum sich eröffnen würde. Der Unterschied ist ganz klar.Einfach mal ein Buch über Wissenschaftliche Methoden aufschlagen und lesen. Darin werden Sie auch sowas wie Fehlerrechnung usw. entdecken. D.h. mathematische Modelle und eine quantitative Evaluation!
Und dann fragen Sie auch noch, wer die Grenze ziehen soll!Als wäre das eine art Gretchen Frage. Meiner Meinung nach pseudointelektuell. Naja, das ist ja charakteristisch für Esoterik.
Das weiß auch die hohe Wissenschaft schon seit langem - spätestens aber seit Heisenberg.
Das bedeutet: Ihr hochgelobtes mathematisches Modell ist genau das - ein Modell. Und damit zwar sicherlich geeignet, die Wirklichkeit zu abstrahieren, also zu vereinfachen und berechenbar zu machen, aber niemals (per definitionem) in der Lage diese unverändert widerzuspiegeln.
Wegen dieser systemimmanenten Messungenauigkeit taugt die Wissenschaft dann aber nicht als "Maß aller Dinge".
Beschäftigen Sie sich gerne mal mit Wissenschaftstheorie. Sie werden sehen, dass die Fragen nach den Grenzen, der Methodologie und intersubjektiven Prozessen von Wissenschaft(en) nicht unbedingt so problemlos zu beantworten sind, wie Ihnen es scheint. Vielleicht würden Sie dann zum Schluss kommen, dass ihr Esoterik-Vorwurf gegenüber einem anderen Kommentatoren ja selbst schlicht verkappter Obskurantismus ist?!
Sie schreiben: "Einfach mal ein Buch über Wissenschaftliche Methoden aufschlagen und lesen. Darin werden Sie auch sowas wie Fehlerrechnung usw. entdecken. D.h. mathematische Modelle und eine quantitative Evaluation! Und dann fragen Sie auch noch, wer die Grenze ziehen soll!"
Aber gewiss doch.
Wenden Sie solche wiss. Kriterien einfach mal auf sozialwissenschaftliche/ herkömmliche med. "Studien" an, etwa bezüglich von Korrelationen, über Pädagogik und sonstige Teile der 'Erziehungswissenschaft' einschließlich diverser therapeutischer Methoden/Moden/Schulen ... Da fließen die Moneten nur so, völlig sinnlos, in vielen Teilen und Bereichen sogar absolut schädlich, aber "wissenschaftlich" legitimiert.
Das weiß auch die hohe Wissenschaft schon seit langem - spätestens aber seit Heisenberg.
Das bedeutet: Ihr hochgelobtes mathematisches Modell ist genau das - ein Modell. Und damit zwar sicherlich geeignet, die Wirklichkeit zu abstrahieren, also zu vereinfachen und berechenbar zu machen, aber niemals (per definitionem) in der Lage diese unverändert widerzuspiegeln.
Wegen dieser systemimmanenten Messungenauigkeit taugt die Wissenschaft dann aber nicht als "Maß aller Dinge".
Beschäftigen Sie sich gerne mal mit Wissenschaftstheorie. Sie werden sehen, dass die Fragen nach den Grenzen, der Methodologie und intersubjektiven Prozessen von Wissenschaft(en) nicht unbedingt so problemlos zu beantworten sind, wie Ihnen es scheint. Vielleicht würden Sie dann zum Schluss kommen, dass ihr Esoterik-Vorwurf gegenüber einem anderen Kommentatoren ja selbst schlicht verkappter Obskurantismus ist?!
Sie schreiben: "Einfach mal ein Buch über Wissenschaftliche Methoden aufschlagen und lesen. Darin werden Sie auch sowas wie Fehlerrechnung usw. entdecken. D.h. mathematische Modelle und eine quantitative Evaluation! Und dann fragen Sie auch noch, wer die Grenze ziehen soll!"
Aber gewiss doch.
Wenden Sie solche wiss. Kriterien einfach mal auf sozialwissenschaftliche/ herkömmliche med. "Studien" an, etwa bezüglich von Korrelationen, über Pädagogik und sonstige Teile der 'Erziehungswissenschaft' einschließlich diverser therapeutischer Methoden/Moden/Schulen ... Da fließen die Moneten nur so, völlig sinnlos, in vielen Teilen und Bereichen sogar absolut schädlich, aber "wissenschaftlich" legitimiert.
bedarf möglicherweise der Ergänzung. Was gerade aus der Anthroposophie heraus für die einzelnen Lebensbereiche geleistet wird, ist von unschätzbarem Wert. Gerade über die Frage der Wirksamkeit der biologisch dynamischen Präparate liegen Doktorarbeiten und wissenschaftliche Erkenntnisse vor. Was nicht so ohne weiteres erklärlich ist sollte doch neugierig machen und nicht ängstlich. Wie können sie die Wirkung von "Mondphasen" per se in Abrede stellen, wenn doch die Sonne einen nicht zu leugnenden Einfluss auf das Pflanzenwachstum hat, der Mond ohne Zweifel auf den Flüssigkeitshaushalt der Erde und des menschlichen Organismus? Im übrigen ist ihr Seitenhieb auf die Waldorfschulen recht billig und unfundiert geraten.Eine differenzierte und vor allem fundierte Kenntnis der Grundlagen wären schon von Nöten um Kritik üben zu können, sonst befinden wir uns im Bereich von Vorurteilen und das möchte ja niemand.
Man fragt sich ja manchmal, warum so einfache Zusammenhänge, wie Kuhhörner im Acker und nach Mondphasen säen nicht schon vor tausenden von Jahren zu großen Erfolgen in der Landwirtschaft geführt haben, so sie doch so einfach anzuwenden sind, und kaum technischer und chemischer Expertise benötigen. Da kommt dann wieder die Standard-Grün-Links-Lustige-Studiere-Publizistik-auf-Magister-Schmäh von der Industrie, dem Kapitalismus, den Amerikaner, die sowas unter Verschluss halten. Ein Blick in die Wissenschaftstheorie offenbart hingegen ein überragendes Konzept: OCKHAMS RAZOR. Wenn zwei konkurrierende Theorien gleichsam in der Lage sind, eine Beobachtung zu erklären, wähle die einfache. Also, schnipp-schnapp, die einfache Antwort ist WEIL DIESER GANZE HOKUSPOKUS NICHT FUNKTIONIERT!
Der Unbelehrbare möge (es sei ihm nicht verboten) auf eigene Kosten (und bitte auf eigenem Boden) ein Experiment durchführen, um seine Mondphasen-Theorien zu verifizieren bzw. das Gegenteil zu falsifizieren (für den Popper-Fetisch), sofern er den auch weiß, wie man so etwas macht (also Statistik, Experimentaldesign, keine Mathematik, nur ein paar Zahlen). Aber damit wären die Eso-Spaßvögel intellektuell hoffnungslos überfordert, außerdem passt das alles nicht in ihre heile, runde, nach Kamille duftende Rudolf-Steiner-Welt...
Der Kampf gegen die Dummheit hat gerade erst begonnen!
Was die "Anthroposophie" unter "wissenschaftliche Erkenntnisse" versteht ist wissenschaftlich oft nicht haltbar.
Die anthroposophische Definition von "wissenschaftlich" folgt einer ganz eigenen Logik und ist nicht gleichzusetzen mit der üblichen wissenschaftlichen Herangehensweise eines Naturwissenschaftlers.
PS Gibt es eine Pseudopedia für Doktorarbeiten? ;-)
http://www.tagesschau.de/...
Globuli gegen Malaria.
Also wenn wir von Anthroposophie als Geisteswissenschaft sprechen, dann ist das nicht so gemeint wie im herkömmlichen universitären Sinne. Wissenschaft von dem Geistigen ist damit gemeint und nimmt sich das Übersinnliche zum Gegenstand. Dazu muss man allerdings erst etwas geistiges in Welt und Mensch erleben oder zumindest annehmen können. Ansonsten gilt ebenfalls der Satz, Anthroposophie ist ein Erkenntnisweg, der das geistige im Menschenwesen zum Geistigen im Weltall führen möchte.Nicht mehr und nicht weniger. Für die philosophischen Schriften vor allem für die Philosophie der Freiheit gilt allerdings im höchsten Masse Wissenschaftlichkeit auch im Universitären Sinne. Es ist eine saubere erkenntnistheoretische Abhandlung und eine, auf der Auseinandersetzung mit dem deutschen Idealismus fußende Freiheitsphilosophie.
Man fragt sich ja manchmal, warum so einfache Zusammenhänge, wie Kuhhörner im Acker und nach Mondphasen säen nicht schon vor tausenden von Jahren zu großen Erfolgen in der Landwirtschaft geführt haben, so sie doch so einfach anzuwenden sind, und kaum technischer und chemischer Expertise benötigen. Da kommt dann wieder die Standard-Grün-Links-Lustige-Studiere-Publizistik-auf-Magister-Schmäh von der Industrie, dem Kapitalismus, den Amerikaner, die sowas unter Verschluss halten. Ein Blick in die Wissenschaftstheorie offenbart hingegen ein überragendes Konzept: OCKHAMS RAZOR. Wenn zwei konkurrierende Theorien gleichsam in der Lage sind, eine Beobachtung zu erklären, wähle die einfache. Also, schnipp-schnapp, die einfache Antwort ist WEIL DIESER GANZE HOKUSPOKUS NICHT FUNKTIONIERT!
Der Unbelehrbare möge (es sei ihm nicht verboten) auf eigene Kosten (und bitte auf eigenem Boden) ein Experiment durchführen, um seine Mondphasen-Theorien zu verifizieren bzw. das Gegenteil zu falsifizieren (für den Popper-Fetisch), sofern er den auch weiß, wie man so etwas macht (also Statistik, Experimentaldesign, keine Mathematik, nur ein paar Zahlen). Aber damit wären die Eso-Spaßvögel intellektuell hoffnungslos überfordert, außerdem passt das alles nicht in ihre heile, runde, nach Kamille duftende Rudolf-Steiner-Welt...
Der Kampf gegen die Dummheit hat gerade erst begonnen!
Was die "Anthroposophie" unter "wissenschaftliche Erkenntnisse" versteht ist wissenschaftlich oft nicht haltbar.
Die anthroposophische Definition von "wissenschaftlich" folgt einer ganz eigenen Logik und ist nicht gleichzusetzen mit der üblichen wissenschaftlichen Herangehensweise eines Naturwissenschaftlers.
PS Gibt es eine Pseudopedia für Doktorarbeiten? ;-)
http://www.tagesschau.de/...
Globuli gegen Malaria.
Also wenn wir von Anthroposophie als Geisteswissenschaft sprechen, dann ist das nicht so gemeint wie im herkömmlichen universitären Sinne. Wissenschaft von dem Geistigen ist damit gemeint und nimmt sich das Übersinnliche zum Gegenstand. Dazu muss man allerdings erst etwas geistiges in Welt und Mensch erleben oder zumindest annehmen können. Ansonsten gilt ebenfalls der Satz, Anthroposophie ist ein Erkenntnisweg, der das geistige im Menschenwesen zum Geistigen im Weltall führen möchte.Nicht mehr und nicht weniger. Für die philosophischen Schriften vor allem für die Philosophie der Freiheit gilt allerdings im höchsten Masse Wissenschaftlichkeit auch im Universitären Sinne. Es ist eine saubere erkenntnistheoretische Abhandlung und eine, auf der Auseinandersetzung mit dem deutschen Idealismus fußende Freiheitsphilosophie.
Es war halt schon immer so, dass die Leute das fürchten was sie nicht verstehen.
Und da es heute immer schwerer und anstrengender wird die Technik zu verstehen auf der unser gesamter Lebensstil aufgebaut ist, gehen die Leute wieder gerne dahin wo ihnen jemand sagt: "Das ist so." Ist viel einfacher als Erklärungen und Beweise zu verlangen und diese zu verstehen.
Fragen sie mal den Papst.
»Es ist prinzipiell seriös und richtig, komplementäre Medizin zu erforschen.« Stimmt, solange man mit solider wissenschaftlicher Methodik ergebnisoffen forscht.
So konnte gezeigt werden, dass Yoga und Meditation bei Krebspatienten Symptome lindern (ohne den Krebs selber zu bekämpfen):
z.B.: www.asco.org/ASCOv2/Meeti...
Auf der anderen Seite sprechen viele kontrollierte wissenschaftliche Studien dagegen, dass Homöopathie funktioniert:
z.B.: www.ncbi.nlm.nih.gov/site...
Ebenso gibt es exzellente Studien zur biologischen Landwirtschaft. So konnte z.B. vor kurzem gezeigt werden, dass biologisch bebaute Felder mehr Artenvielfalt und weniger Blattläuse haben, als konventionell mit Anti-Blattlausmitteln behandelte:
http://www.ncbi.nlm.nih.g...
Als dies ist gute, interessante und födernswerte Wissenschaft. Zur Pseudowissenschaft beginnt, wenn man nicht mehr offen nach einer (positiven oder negativen) Antwort sucht, sondern um jeden Preis etwas zu beweisen versucht und dabei keiner strengen wissenschaftlichen Methodik folgt.
"Ebenso gibt es exzellente Studien zur biologischen Landwirtschaft. So konnte z.B. vor kurzem gezeigt werden, dass biologisch bebaute Felder mehr Artenvielfalt und weniger Blattläuse haben, als konventionell mit Anti-Blattlausmitteln behandelte:"
bestreitet auch keiner, aber Kuhhörner vergräbt dennoch keiner....
Es ging meines wissens im text nicht generell um biologische Methoden sondern um abergläubische wie eben irgendwelche Hörner vergraben.
"Ebenso gibt es exzellente Studien zur biologischen Landwirtschaft. So konnte z.B. vor kurzem gezeigt werden, dass biologisch bebaute Felder mehr Artenvielfalt und weniger Blattläuse haben, als konventionell mit Anti-Blattlausmitteln behandelte:"
bestreitet auch keiner, aber Kuhhörner vergräbt dennoch keiner....
Es ging meines wissens im text nicht generell um biologische Methoden sondern um abergläubische wie eben irgendwelche Hörner vergraben.
...wer hat in den letzten fünf Jahren mehr Schaden angerichtet?
Volks/Betriebswirtschaftsdozenten oder astrologische Ernährungs- und Lebensberater :-)
Esoterik und Pseudowissenschaften können enorme Schäden und Leid verursachen, aber dasfindet eben eher im verborgenen statt.
Eine längere Beschäftigung mit Esoterik und Pseudowissenschaften und vor allem der Glaube an deren Erklärungsversuche, die gerne einmal auf höheren Wesen oder Kräften beruhen, führen auch in anderen Lebensbereichen zu leichtgläubigkeit. Spätestens an diesem Punkt sind diese Leute offensichtlich empfänglicher für Betrüger und Scharlatane.
Esoterik und Pseudowissenschaften können enorme Schäden und Leid verursachen, aber dasfindet eben eher im verborgenen statt.
Eine längere Beschäftigung mit Esoterik und Pseudowissenschaften und vor allem der Glaube an deren Erklärungsversuche, die gerne einmal auf höheren Wesen oder Kräften beruhen, führen auch in anderen Lebensbereichen zu leichtgläubigkeit. Spätestens an diesem Punkt sind diese Leute offensichtlich empfänglicher für Betrüger und Scharlatane.
Homöopathie und Ayurveda (was vom Sanskrit kommt und ungefähr Wissen vom Leben bedeutet) sollen Humbug sein ?
Ich glaube nicht das man eine 5000 Jahre alte Wisschenschaft einfach so abtun kann. Wärend in den westlichen Ländern noch Aderlass Standart war, und sich ehrlich gesagt nicht viel entwickelt hat, versucht Ayurveda die Menschen zu heilen indem sie keine Trennung zwischen Körper und Geist zieht.
Wenn sie denken unsere Schuldmedizin sei besser, in der einfach alles mit Giften oder Strahlung abgetötet oder einfach aus dem Körper geschnippelt wird ohne überhaupt zu verstehen wie das System Mensch funktioniert, frage ich mich wer hier naiv oder abergläubisch ist.
In Waldorfschulen werden Kinder wenigstens noch wie Menschen behandelt und sitzen nicht nur ihre Zeit ab und bekommen lächerliche, willkürliche Noten für Auswenidiggelerntes.
Dynamische Landwirschaft soll auch Hokuspokus sein? - natürlich!! züchten wir unsere gentechnischen Monsterpflanzen lieber im Gewächshaus, Saatgut,Pestizide und Design by Monsanto. Was hat der Boden, der Mond oder die Sonne den schon für einen Einfluss auf Tiere und Pflanzen, ist doch eh alles nur Geschwätz!?
Klar versuchen sich immer Trittbrettfahrer dran zu hängen, Ufos, Kobolde etc. daran glaub ich erst wenn ich welche gesehen habe ;-), aber sie können doch nicht alles in einen Topf werfen.
ich würde mir als anhänger der schulmedizin schon zutrauen etwas von der funktion des menschlichen körpers zu verstehen, wenn sie zweifel an der kompetenz der mediziner haben kann ich sie nur herzlichst einladen, mal eine vorlesung biochemie/anatomie/physiologie/pharmakologie/pathologie... zu besuchen, das sollte ihre zweifel mindern. und homöopathie ist eine 5000 jahre alte "wissenschaft"? seltsam, ich dachte dieser schwachsinn ist so vor knapp über 100 jahren aufgekommen. übrigens ist wissenschaft stets im wandel, da die homöopathie aber seit ihrer "entdeckung" unverändert geblieben ist schließt das eigentlich schon ihre berechtigung, sich als wissenschaft zu bezeichnen, aus. im gegensatz zu homöopathen wissen wir eigentlich schon ganz gut, was wir machen, in den meisten fällen zumindest.
"Ich glaube nicht das man eine 5000 Jahre alte Wisschenschaft einfach so abtun kann. Wärend in den westlichen Ländern noch Aderlass Standart war, und sich ehrlich gesagt nicht viel entwickelt hat, versucht Ayurveda die Menschen zu heilen indem sie keine Trennung zwischen Körper und Geist zieht."
Ich kann micht jetzt täuschen, aber ich glaube zu wissen das man hierzulande eine höhere Lebenserwartung hat als in Indien.
mit Verlaub!
1) Traditionen werden mit dem Alter nicht wahrer. Vielleicht hat man auch 5000 Jahre lang geglaubt, dass die Erde eine Scheibe ist - na und?
2) wer mit dem "System Mensch" hantiert, schafft hohen Erklärungsbedarf. Wenn man selbst die Definitionsgewalt über das "System Mensch" gepachtet hat, kann man anderen immer billig vorwerfen, dass sie keine Definition haben. Ich habe aber den ganz starken Verdacht, dass diese Systemdefinition einer philosophisch-kritischen Überprüfung sowieso nicht standhalten würde.
Haben Sie statt Beschimpfungen auch ein paar Argumente?
Sie beschweren sich, daß man der Esotherik nicht gebührend Beachtung schenkt, Sie haben aber keinerlei Argumente, warum wir stattdessen der alten Medizin vertrauen sollen.
Zitat
" Wenn sie denken unsere Schuldmedizin sei besser, in der einfach alles mit Giften oder Strahlung abgetötet oder einfach aus dem Körper geschnippelt wird ohne überhaupt zu verstehen wie das System Mensch funktioniert"
Ooch bitte, informieren Sie sich doch mal....
Seit 5000 Jahren! Dann kann es ja nicht falsch sein....
Wir sollten Frauen wieder unterdrücken!
Sie schliessen von einem "Sein" auf ein "Sollen".
Wenn ein Wissenschaftler etwas schlechtes tut, dann ist die Wissenschaftliche Methode schlecht. Dabei bringt diese nur Wissen. Für die den Umgang mit Wissen können sie ethische Diskussionen führen (was leider zu wenig stattfindet).
P.S.: Wissen sie, wie man alternative Medizin, die wirkt nennt? Medizin.
Hören sie doch auf zum Arzt zu gehen, wenn diese so schlecht sind!
Ich bin mir sicher, dass Ärtze besser verstehen wie "das System Mensch funktioniert" als irgendein Schamane, der nicht mal weiß wo die Milz liegt!
ich würde mir als anhänger der schulmedizin schon zutrauen etwas von der funktion des menschlichen körpers zu verstehen, wenn sie zweifel an der kompetenz der mediziner haben kann ich sie nur herzlichst einladen, mal eine vorlesung biochemie/anatomie/physiologie/pharmakologie/pathologie... zu besuchen, das sollte ihre zweifel mindern. und homöopathie ist eine 5000 jahre alte "wissenschaft"? seltsam, ich dachte dieser schwachsinn ist so vor knapp über 100 jahren aufgekommen. übrigens ist wissenschaft stets im wandel, da die homöopathie aber seit ihrer "entdeckung" unverändert geblieben ist schließt das eigentlich schon ihre berechtigung, sich als wissenschaft zu bezeichnen, aus. im gegensatz zu homöopathen wissen wir eigentlich schon ganz gut, was wir machen, in den meisten fällen zumindest.
"Ich glaube nicht das man eine 5000 Jahre alte Wisschenschaft einfach so abtun kann. Wärend in den westlichen Ländern noch Aderlass Standart war, und sich ehrlich gesagt nicht viel entwickelt hat, versucht Ayurveda die Menschen zu heilen indem sie keine Trennung zwischen Körper und Geist zieht."
Ich kann micht jetzt täuschen, aber ich glaube zu wissen das man hierzulande eine höhere Lebenserwartung hat als in Indien.
mit Verlaub!
1) Traditionen werden mit dem Alter nicht wahrer. Vielleicht hat man auch 5000 Jahre lang geglaubt, dass die Erde eine Scheibe ist - na und?
2) wer mit dem "System Mensch" hantiert, schafft hohen Erklärungsbedarf. Wenn man selbst die Definitionsgewalt über das "System Mensch" gepachtet hat, kann man anderen immer billig vorwerfen, dass sie keine Definition haben. Ich habe aber den ganz starken Verdacht, dass diese Systemdefinition einer philosophisch-kritischen Überprüfung sowieso nicht standhalten würde.
Haben Sie statt Beschimpfungen auch ein paar Argumente?
Sie beschweren sich, daß man der Esotherik nicht gebührend Beachtung schenkt, Sie haben aber keinerlei Argumente, warum wir stattdessen der alten Medizin vertrauen sollen.
Zitat
" Wenn sie denken unsere Schuldmedizin sei besser, in der einfach alles mit Giften oder Strahlung abgetötet oder einfach aus dem Körper geschnippelt wird ohne überhaupt zu verstehen wie das System Mensch funktioniert"
Ooch bitte, informieren Sie sich doch mal....
Seit 5000 Jahren! Dann kann es ja nicht falsch sein....
Wir sollten Frauen wieder unterdrücken!
Sie schliessen von einem "Sein" auf ein "Sollen".
Wenn ein Wissenschaftler etwas schlechtes tut, dann ist die Wissenschaftliche Methode schlecht. Dabei bringt diese nur Wissen. Für die den Umgang mit Wissen können sie ethische Diskussionen führen (was leider zu wenig stattfindet).
P.S.: Wissen sie, wie man alternative Medizin, die wirkt nennt? Medizin.
Hören sie doch auf zum Arzt zu gehen, wenn diese so schlecht sind!
Ich bin mir sicher, dass Ärtze besser verstehen wie "das System Mensch funktioniert" als irgendein Schamane, der nicht mal weiß wo die Milz liegt!
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