Gesundheitswesen Hilfe für die Helfer

Lange Wartezeiten, gehetzte Ärzte – der Alltag in deutschen Praxen frustriert alle Beteiligten. Viele Mediziner stoßen an die Grenzen ihrer Kräfte. In ihrer Not vertrauen sie auf Hilfe von außen und heuern Praxismanager an.

Es klingelt an der Praxistür, und Stefanie Howaldt geht in Deckung. Die Ärztin hockt sich hinter dem Tresen auf den Boden. Wenn der angemeldete Patient sie hier am Empfang sähe, würde er sie gleich wieder festnageln. So gern sie sich auf ein Gespräch mit ihm einließe – sie hat keine Zeit! Also taucht sie neben ihren Mitarbeiterinnen ab. Die arbeiten weiter, als wäre nichts.

Eine Ärztin, die sich vor ihren Patienten versteckt? Offenbar hat Howaldt ein Problem. Vielleicht ist die 48-jährige Internistin, Schwerpunkt chronisch entzündliche Darmerkrankungen, einfach zu gut in ihrem Job: Sie nimmt sich Zeit für ihre Patienten. Eine Stunde fürs Erstgespräch. Das rechnet sich nicht, aber es hat sich herumgesprochen. So nehmen ihre Patienten in Kauf, dass ihnen die Arzthelferinnen Howaldts Rat bisweilen telefonisch ausrichten, statt einen Termin zu vergeben. Und dass die Ärztin während des Behandlungsgesprächs immer wieder unterbrochen wird – etwa zur Blutabnahme, wenn ein anderer Patient eine schwierige Vene hat. Sogar wenn der Computer zickt, wird sie gerufen. Die Situation ist unbefriedigend: für die Patienten, für die Mitarbeiterinnen, für die Ärztin selbst. Aus Erschöpfung hat sie die Praxis schon einmal für drei Monate geschlossen, erzählt sie. Aber die Patienten kamen alle wieder.

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Über so viel Treue kann sich nicht jeder Mediziner freuen: Jeder zehnte Patient wechselte im vergangenen Jahr aus Unzufriedenheit den Arzt, zeigt eine Versichertenbefragung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV). Immer mehr Patienten in Deutschland ärgern sich über zu lange Wartezeiten. Fast jeder fünfte unzufriedene Patient gab dies bei der Umfrage als Grund für seinen Ärger an. Andere fühlen sich falsch behandelt, empfinden die Zeit im Behandlungszimmer als zu kurz, den Arzt als respektlos oder die Mitarbeiter als unhöflich.

ZEIT Wissen 4/2011
Dieser Text stammt aus dem aktuellen ZEIT Wissen Magazin, das am Kiosk erhältlich ist. Klicken Sie auf das Bild, um auf die Seite des Magazins zu gelangen.

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Ein typischer Arztbesuch in Deutschland: vor dem Tresen eine Menschenschlange. Am Telefon streitet sich eine Arzthelferin mit einer Patientin. Auf dem Spülkasten des Klos steht eine fremde Urinprobe zur Abholung. Im Wartezimmer ist kein Stuhl mehr frei, die Luft ist stickig. Auf die vorsichtige Frage, wie lang es wohl dauert – man habe ja einen Termin –, erhält man die Antwort: »Sie können gern noch mal einkaufen gehen.« Am Ende wird man in einem Gespräch von drei Minuten vom Doktor abgefertigt – so viel Zeit haben Allgemeinärzte heute im Durchschnitt für ihre Patienten.

Auch viele Ärzte sind unglücklich. Schickte man einen Doktor mit seinem Patienten zum Beziehungsberater, käme wohl heraus: Eigentlich wollen beide dasselbe mehr Zeit füreinander. Jeder zweite Mediziner klagt über zu wenig Zeit für die Patienten, ermittelte der NAV Virchow-Bund, der Verband der niedergelassenen Ärzte. Etwa 80 Prozent leiden an Symptomen eines Burn-outs.

Stefanie Howaldt hat beschlossen, etwas zu tun. So wie bisher kann es nicht weitergehen. »Bin ich strukturiert? Ich glaube, vordergründig nicht, nein.« Sie sitzt auf einem Besucherstuhl in ihrem Behandlungszimmer. Auf dem Schreibtisch liegen Zeitungsausschnitte, Abrechnungen, Visitenkarten, Post-its. Daneben steht Stefanie Zillessen an einem Flipchart. Zillessen ist Ärztecoach. Howaldt hat sie engagiert, um Herrin der Lage zu werden. Um all die Dinge zu schaffen, um die sie sich neben ihren Patienten kümmern muss: Abrechnungen und die Dokumentation medizinischer Studien, die sie durchführt. Vorträge, Publikationen. Mitarbeiterinnen, die, wie sie sagt, viel Liebe brauchen. Um das Privatleben: zwei Kinder, ein Mann, eine Klarinette. Im Coaching will sie herausfinden, wie sie ihren Tag besser strukturieren kann. Dies, so hofft sie, käme auch ihren Patienten zugute.

Die Überlastung von Medizinern und Personal kann gefährlich werden: wenn Medikamente verwechselt werden, der gestresste Arzt den umständlichen Schilderungen des Patienten nicht richtig zuhört oder der Patient die knappen Erläuterungen des Doktors missversteht. Ein Drittel der Herzkranken und ein Viertel der Diabetiker wissen von ihrer Diagnose nichts, stellten Forscher erschrocken fest, nachdem sie für die »Detect-Studie« zur ärztlichen Versorgungslage mehr als 55.000 Patienten befragt hatten.

Ein weites Feld für Praxismanager und Ärztecoachs. Sie unterrichten Ärzte beispielsweise im Knigge für einen höflichen Umgang mit Patienten oder bieten Führungskräftetrainings an. Manche versprechen Umsatzsteigerungen von 30 Prozent. Dass Training oder Beratung ihnen helfen können, spricht sich bei Ärzten langsam herum. An ihrer Praxisorganisation arbeiten müssen sie ohnehin: Seit Januar 2010 sind niedergelassene Mediziner gesetzlich verpflichtet, ein Qualitätsmanagement (QM) einzuführen. Sie sollen ihre Praxisabläufe systematisch nach fachlichen Standards optimieren und effizienter gestalten – von der Terminvergabe bis zum Notfallplan.

Leser-Kommentare
  1. Volle Wartezimmer und zu lange Wartezeiten - das macht krank! Als berufstätiger Patient hört man: Macht doch nichts! Sie haben das Recht, zum Arzt zu gehen, und wenn es nicht anders geht, auch während der Arbeitszeit!
    .
    Die Ärzte, die sowas sagen, stellen sich wohl vor, dass alle Patienten tagsüber am Fließband stehen. Dass denen aber Arbeit liegen bleibt, dass sie nicht zum wichtigen Meeting können, dass die Kollegen auf die Daten warten - egal!
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    Wenn die Sprechstunde erst um Neun anfängt, kann sich der Angestellte, der sonst um Acht im Büro ist, auf einen langen Arbeitstag gefasst machen. Vor Elf kann er nicht anfangen, da müssen drei Überstunden verbraucht werden.
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    Also werden Krankheiten verschleppt. Das schadet den Menschen, und der Wirtschaft auch.

  2. die sich am "fetten" Kuchen des deutschen Gesundheitssystems gerne satt machen wollen!

    Kein Wunder, das dass kranke Gesundheitssystem immer mehr und mehr ausmergelt, wenn immer mehr hungrige Zeitgenossen sich daran anwanzen und es stetig aussaugen.

    Um dem maroden Gesundheitssystem zu helfen braucht es nicht noch mehr Geldabzweiger, sondern einen grundlegenden Wechsel im System, der bei der rigorosen Bekämpfung der 3-Klassen-Medizin beginnt, weiter über die Grenzsetzung gegenüber den übergriffigen Pharma-Industrien, bis zu einer besseren Integration der medizinischen Ressourcen (z. B. einer Einbeziehung der super ausgestatteten Krankenhäuser, auch in die ambulante Behandlung) in das Gesundheitswesen.
    Außerdem muss dem scheints nur noch am maximalen Gewinn orientierte Gebaren innerhalb des ganzen "Gesundheits"Systems - und damit der rasant zunehmenden Beutelschneiderei zum Nachteil der Patienten - unbedingt Einhalt geboten werden!
    Gesundheit darf einfach nicht zum Spielball des Kapitalismus werden und zunehmend nur noch Reichen und Mächtigen vorbehalten sein, die es sich leisten können.

    Die Gesundheit der Bürger ist nicht zuletzt ein Gemeingut und sollte daher unter staatlicher Kontrolle liegen. Dann könnte, unter der Maxime von Kostendeckung und Senkung, vielleicht endlich die Vorbeugung gegen Erkrankungen und GesundErhaltung der Menschen in den Vordergrund rücken. Denn damit ist ja bisher leider nicht so viel Reibach zu machen, wie mit der ReparaturMedizin heutiger Tage!

  3. ...die Versicherten müssen nicht mehr bezahlen, die Ärzte zahlen aus eigener Tasche. Ich denke, dass viele dazu in der Lage sind und ein Teil der Ausgaben durch mehr Patienten ausgeglichen werden kann. Und ein Stück Lebensqualität für alle, sollte nicht Kosten gegenüber gerechnet werden. Dazu entstehen weitere Arbeitsplätze, ist doch sinnvoll.

    Eine Leser-Empfehlung
    • nitric
    • 09.06.2011 um 16:03 Uhr

    Was schlagen Sie vor, dass die Praxen schon um 06:30 öffnen oder erst um 22:00 Uhr schließen sollten, damit Berufstätige auch zum Arzt gehn können?

    Wenn man nicht gerade chronisch krank ist halten sich die jährlichen Arztbesuche wohl in Grenzen, sodass man drei mal im Jahr sich vormittags ein paar Stunden freinehmen muss.
    Wenn das bereits zuviel verlangt ist haben Sie einen ähnlich stressigen Job wie ihr Arzt!

    Haben Sie auch schon versucht irgendetwas amtliches zu erledigen zur Post zu gehen oder einen Termin in einer Bank wahrzunehmen. Das erweist sich bei üblichen Arbeitszeiten mindestens genauso schwierig.

    PS: ich bin kein Arzt...

  4. warum wird ein Mensch krank und glaubt, daß die Schulmedizin
    ihn gesund machen kann ?
    Ursache der meisten Krankheiten sind:
    Habe keine Zeit mich um mich SELBST zu kümmern, denn ich muß:
    1. länger schlafen und ohne Frühstück zur Arbeit hetzen
    anstatt früher aufzustehen und gemütlich frühstücken und dann locker und froh zur Arbeit gehen um fröhlich und aufgeschlossen mein Pensum zu erledigen, damit sowohl ich als auch mein Chef mit meiner Leistung zufrieden sind.
    Stattdessen denke ich über alles mögliche nach, was ich Heute noch, auch nach Feierabend noch alles zu erledigen habe, statt mich auf das WESENTLICHE zu konzentrieren.
    STRESS macht sich JEDER nur SELBST, denn JEDER kann im
    gleichen Moment nur EINE Sache richtig abwickeln.
    Durch diese Handlungsweise erhalte ich immer mehr Probleme,
    welche ja nach Feierabend weitergehen, durch diese Handlungsweise komme ich ja nicht zur Ruhe und die noch nicht erledigten Dinge welche ich im Unterbewußtsein behalte
    lassen mich dann Nachts nicht erholsam schlafen.
    Wie lange macht dies Körper und Geist mit ???
    Beim Arztbesuch ist dies zu erkennen, Pillen heilen keine
    geistigen Überlastungen, die sich in körperlichen Beschwerden äußern.
    KONTROLLE und Planung für sein eigenes Leben sind die
    Grundlage für ein gesundes und zufriedenes Dasein.
    Aber WER WILL DIES SCHON ???

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    Ich persönlich kann mir NICHT vorstellen, dass das Problem in der PSYCHISCHEN Belastung der PATIENTEN liegt.
    Mal EHRLICH, wieviele Patienten werden wegen DIESEN Beschwerden zum Arzt gehen - in diesem Fall ist wohl eher eine KUR angebracht. Nein, die meisten Patienten gehen wahrscheinlich wegen prophylaktischen UNTERSUCHUNGEN zum Arzt, eben um chronische Erkrankungen zu VERMEIDEN, und das spart letztendlich Geld und Zeit.

    Und NEIN, ich mache mich NICHT über ihre SCHREIBWEISE lustig.

    Ich persönlich kann mir NICHT vorstellen, dass das Problem in der PSYCHISCHEN Belastung der PATIENTEN liegt.
    Mal EHRLICH, wieviele Patienten werden wegen DIESEN Beschwerden zum Arzt gehen - in diesem Fall ist wohl eher eine KUR angebracht. Nein, die meisten Patienten gehen wahrscheinlich wegen prophylaktischen UNTERSUCHUNGEN zum Arzt, eben um chronische Erkrankungen zu VERMEIDEN, und das spart letztendlich Geld und Zeit.

    Und NEIN, ich mache mich NICHT über ihre SCHREIBWEISE lustig.

  5. 6. QM....

    Das QM ist teilweise so dumm undurchdacht und schafft im Grunde nur eine Mehrarbeit. Ich konnte das selbst schon mehrmals beobachten, da werden Dinge nicht vereinfacht sondern vielfach verkompliziert.

    Eine Leser-Empfehlung
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    Sie sollten Ihre Art des Qualitätsmanagements dringend überdenken. Undurchdachtes Qualitätsmanagement verkompliziert, aber zu einem guten "QM" gehört doch gerade, die Abläufe so zu definieren, dass sie flüssig laufen. Manchmal tun sie das von alleine, aber oft eben nicht.
    "QM" ist eben nicht nur ein bürokratisches Werkzeug, mit dessen Hilfe die Mitarbeiter zu knechten und in die Verzweifelung zu treiben sind.
    Ich "durfte" selber auch schon viele Ärzte konsultieren. Ein Teil hat den Laden im Griff gehabt, ein anderer Teil nicht (vermutlich sind es aber zum Guten Teil auch die Arzthelferinnen, die den Unterschied ausmachen).
    Wird im Medizinstudium Qualitätsmanagement und Qualitätskontrolle gelehrt? Jeder triviale Autozulieferer muss ein solchges Sytem vorweisen können und es regelmässig prüfen lassen, nur bei so wichtigen Themen wir Gesundheit und Schulen halten wir das für überflüssig.
    Hafensänger, der selber ein QM-Hasser ist....

    Sie sollten Ihre Art des Qualitätsmanagements dringend überdenken. Undurchdachtes Qualitätsmanagement verkompliziert, aber zu einem guten "QM" gehört doch gerade, die Abläufe so zu definieren, dass sie flüssig laufen. Manchmal tun sie das von alleine, aber oft eben nicht.
    "QM" ist eben nicht nur ein bürokratisches Werkzeug, mit dessen Hilfe die Mitarbeiter zu knechten und in die Verzweifelung zu treiben sind.
    Ich "durfte" selber auch schon viele Ärzte konsultieren. Ein Teil hat den Laden im Griff gehabt, ein anderer Teil nicht (vermutlich sind es aber zum Guten Teil auch die Arzthelferinnen, die den Unterschied ausmachen).
    Wird im Medizinstudium Qualitätsmanagement und Qualitätskontrolle gelehrt? Jeder triviale Autozulieferer muss ein solchges Sytem vorweisen können und es regelmässig prüfen lassen, nur bei so wichtigen Themen wir Gesundheit und Schulen halten wir das für überflüssig.
    Hafensänger, der selber ein QM-Hasser ist....

  6. ... muss man schon mitbringen, wenn man zum Arzt muss. Zeit muss man haben, wenn man auf einen Termin für eine Spezielle Untersuchung, z.B. Kernspin-Tomografie wartet. Noch mehr Zeit muss man haben, wenn man als Patient auf dem strukturschwachen Land lebt.
    Viel Zeit braucht der Arzt, wenn der Patient ihn aufsucht wegen Problemen am Arbeitsplatz, wegen familiärer Probleme oder wegen handfester psychosomatischer Störungen; gesprächsintensive Befindlichkeitsstörungen sind mit die größten Zeitfresser im Praxisalltag.
    Hinzu kommen Patienten mit akuten Erkrankungen, die nicht vorhersehbar, also auch nicht per Terminvergabe zu organisieren sind.
    Hinzu kommen Patienten mit Bagatell-Erkrankungen, die noch vor 20 Jahren mit Hausmitteln erfolgreich behandelt wurden, die aber dank der Werbung der Krankenkassen und der durch die Politik vermittelten Anspruchshaltung heute unbedingt einer ärztlichen Behandlung bedürfen.

    Überhaupt: wer ist denn heute für die Seelsorge zuständig?

    Hinzu kommen Begehren nach einer längst fälligen Kur, Anträge für Anerkennung von Behinderungen (-> Steuervorteile!), Anfragen von Krankenkassen, Arbeitsämtern, Versicherungen, Sozialgerichten, usw., usf.

    3-Klassen-Medizin ?? Na Klar !!
    1. Klasse: bedrohlich
    2. Klasse: notwendig
    3. Klasse: nicht notwendig

    PS: ich bin Arzt - Landarzt!
    ...und der Beruf macht mir nach 25 Jahren immer noch Freude ...

  7. ...das die noch das Geld für einen Manager übrig haben.
    [...]

    Aber das macht doch alles nichts, so wurde die Kostenexplosion der Krankenkassenbeiträg einzig auf die Arbeitnehmer umgelegt, die habens ja.

    Und die Ärzte jammern mal wieder und stellen sich als Übergötter in doppelweiss dar, die am liebsten jeden Menschen knuddeln würden.

    Die Realität ist viel mehr, dass niemand so wenig arbeitet wie Ärzte, Banke oder Beamte - all jene die in der Demokratie am meisten verdienen...

    ...würden die Leute, die richtige Arbeit vollbringen besser bezahlt werden und hätten nur soviel Belastung wie Ärzte, dann wären sie auch weniger krank.

    Gekürzt. Bitte achten Sie auf eine neutrale Wortwahl. Danke. Die Redaktion/vn

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