Glaube und Wissenschaft: Können gute Wissenschaftler religiös sein?
Gott hat in der Naturwissenschaft keinen Platz – dennoch sind viele Forscher gläubig. Kann das gut gehen? Darüber diskutieren ein Physiker und ein Philosoph.
PRO von Gerhard Börner

Der 70-Jährige Kosmologe forscht am Max-Planck-Institut für Astrophysik in Garching
Wer meint, dass Naturwissenschaftler nicht religiös sein können, hängt dem mechanistischen Weltbild des 19. Jahrhunderts an. Damals schien es, als ließe sich die Welt durch die Bewegung und Kollision kleinster Partikel erklären. Eine Illusion, wie man heute weiß: Die Quantenmechanik zeigt, dass sich Materie ständig wandelt und verflüchtigt. Und der modernen Kosmologie zufolge hat sich das Universum aus einem Urknall entwickelt, in dem Raum, Zeit und Energie entstanden sind. Kategorien wie Raum und Zeit, nach denen wir unsere Erfahrungen ordnen, sind Veränderungen unterworfen. Das schafft Freiraum für den religiösen Glauben.
Der nicht religiöse Naturwissenschaftler versucht, alles, was ist, auf physikalische Größen und Prozesse zu reduzieren. Für den gläubigen Forscher besteht der Sinn im Wirken des Schöpfers, der die Welt im Innersten zusammenhält. Beide Einstellungen sind Glaubenssache, sind möglich, sind naturwissenschaftlich weder zu beweisen noch zu widerlegen, beeinflussen auch keineswegs die Methodik und die Ergebnisse der Forschung. Sicher wissen können wir nur das, was uns die Naturwissenschaft sagt, aber sie schweigt zu vielen Fragen, die uns tief berühren. Ob ein Forscher diese Fragen als glücklicher Atheist oder als tief Glaubender beantwortet, bleibt seine persönliche Entscheidung.







Die Naturwissenschaft kann nur innerweltlich operieren. Jegliche Erkenntnis die sie gewinnt hängt von einer vorstrukturierten (möglichst mathematisch-rationalen) Theorie ab, die auf empirische Daten angewendet wird. Wenn ein Gott im Sinne eines Schöpfers existieren sollte, "existiert" er außerhalb von Welt, dass heißt außerhalb von Existenz. Er könnte ansonsten nicht die Welt als "causa sui" bedingen, so wie sich Mathematik an sich nicht mathematisch beweisen kann. Nicht umsonst ist die Mystik teil einer jeden Religion, um auf "Nichtexistenz", auf das Unsagbare, zugreifen zu können. Jedenfalls kann die Naturwissenschaft keine Aussagen über diese Form der Wirklichkeit treffen. Deswegen schließen sich Evolutionstheorie und die Annahme einer Schöpfung auch nicht aus.
Herr Kanitscheider spricht ja genau über diese Argumentation der Sorte "Religion ist unabhängig von Massbarer wirklichkeit". Lesen sie sich was er sagt nochmal genau durch und versuchen sie den Inhalt seiner Aussage zu begreifen. Ich fasse es nochmal für sie zusammen, in anderen Worten: Entweder interagiert Gott irgendwo und irgendwie mit der Existenz - dann muss etwas Messbares entstehen oder es findet keine Interaktion statt. Oder er/es bleibt außerhalb der Existenz - dann ist es zwar nicht Messbar - aber eben auch irrelevant.
Dem Gott AUßERHALB der Existenz sind die 10 Gebote dann genauso wurscht wie Betversntaltungen in spitzen Steinhäusern. Und das macht es/ihn/wasimmer irrelevant.
"Die Naturwissenschaft kann nur innerweltlich operieren." -Zitat Areopagita
Warum sollte die Naturwissenschaft nicht "innerweltlich" operieren können? Die Naturwissenschaft hat den Materialismus bereits transzendiert!
http://www.youtube.com/wa...
Desweiteren hat die Naturwissenschaft festgestellt, dass es ein objektives Wissen gar nicht geben kann, da der Beobachter – das Subjekt – immer einen Einfluß auf das Objekt der Beobachtung ausübt (measurement theory).
indem Sie die übliche Verteidigungslinie wählen. „Mystiker“ kann man auch „innerhalb“ der Naturwissenschaft und Mathematik werden, wenn man das Staunen nicht verlernt hat; nur redet man dann halt nicht so viel.
Am offensichtlichsten ist die Ausweichstrategie in der Rede vom „Unsagbaren“, auf das die Religion zugreife. Wie steht es mit den Abermillionen von Seiten, die darüber geschrieben wurden und werden und in denen unglaublich viel Konkretes darüber steht. Oder soll man das nach der Art auslegen, hier werde mit Worten das „Außerweltliche“ sozusagen von innen her beschrieben? Dem stehen die klaren Ist-Behauptungen des Katechismus und die gängige Glaubens- und Fürbittenpraxis entgegen, die sich auf Eigenschaften genau im „innerweltlichen“ Sinne beziehen inklusive Einflussnahme des „Auerweltlichen“ darauf. Oder sollen Gebete rein „psychologisch“ sein? Der Rest ist Operieren mit der Mehrfachbedeutung von Worten und begriffliche Augenwischerei. Typisch bei der Transsubstantiation, wo man einfach umdefiniert. Sind das alles nicht bloße Eskapismen?
Mir scheint, dass die Postulierung eines unsagbaren „Außerweltlichen“ erst recht die Katastrophe für das bedeutet, was nach meinem Verständnis „eigentlich“ gemeint ist. Kann man nicht „innerweltlich“ „religiös“ sein (wenn ich selbst einmal mit Worten spielen darf)? Die Mystiker bezeugen im Übrigen eher genau den Fehler üblicher, verfasster, rede- und ritualseliger Religionen, indem sie fast regelhaft mit diesen in Konflikt gerieten.
Es ging mir nicht darum eine Lanze für das Christentum und seine Rituale zu brechen. Ich wollte nur darauf aufmerksam machen, dass aus ontologischer Perspektive ein Schöpfergott nicht teil des Systems "Universum/Welt/Ganzheit" sein kann, da sich Systeme nicht durch sich selber bedingen können. (So ist die logische Notwendigkeit der Logik auch nicht logisch beweisbar). Ein solcher Gott fiele (Konjunktiv!) aus dem Forschungsbereich der Naturwissenschaft, die sich mit dem System "Welt" auseinandersetzt. Das gibt natürlich auch einen gutes Argument gegen die Existenz Gottes ab, wenn er außerhalb von Existenz, ... ja was eigentlich. Eine weitere Möglichkeit ist Gott als das System selber, als Tatsache, dass etwas existiert zu begreifen. Lässt sich aber mit der christlichen Vorstellung von einem personalen Gott schwer vereinbaren.
Herr Kanitscheider spricht ja genau über diese Argumentation der Sorte "Religion ist unabhängig von Massbarer wirklichkeit". Lesen sie sich was er sagt nochmal genau durch und versuchen sie den Inhalt seiner Aussage zu begreifen. Ich fasse es nochmal für sie zusammen, in anderen Worten: Entweder interagiert Gott irgendwo und irgendwie mit der Existenz - dann muss etwas Messbares entstehen oder es findet keine Interaktion statt. Oder er/es bleibt außerhalb der Existenz - dann ist es zwar nicht Messbar - aber eben auch irrelevant.
Dem Gott AUßERHALB der Existenz sind die 10 Gebote dann genauso wurscht wie Betversntaltungen in spitzen Steinhäusern. Und das macht es/ihn/wasimmer irrelevant.
"Die Naturwissenschaft kann nur innerweltlich operieren." -Zitat Areopagita
Warum sollte die Naturwissenschaft nicht "innerweltlich" operieren können? Die Naturwissenschaft hat den Materialismus bereits transzendiert!
http://www.youtube.com/wa...
Desweiteren hat die Naturwissenschaft festgestellt, dass es ein objektives Wissen gar nicht geben kann, da der Beobachter – das Subjekt – immer einen Einfluß auf das Objekt der Beobachtung ausübt (measurement theory).
indem Sie die übliche Verteidigungslinie wählen. „Mystiker“ kann man auch „innerhalb“ der Naturwissenschaft und Mathematik werden, wenn man das Staunen nicht verlernt hat; nur redet man dann halt nicht so viel.
Am offensichtlichsten ist die Ausweichstrategie in der Rede vom „Unsagbaren“, auf das die Religion zugreife. Wie steht es mit den Abermillionen von Seiten, die darüber geschrieben wurden und werden und in denen unglaublich viel Konkretes darüber steht. Oder soll man das nach der Art auslegen, hier werde mit Worten das „Außerweltliche“ sozusagen von innen her beschrieben? Dem stehen die klaren Ist-Behauptungen des Katechismus und die gängige Glaubens- und Fürbittenpraxis entgegen, die sich auf Eigenschaften genau im „innerweltlichen“ Sinne beziehen inklusive Einflussnahme des „Auerweltlichen“ darauf. Oder sollen Gebete rein „psychologisch“ sein? Der Rest ist Operieren mit der Mehrfachbedeutung von Worten und begriffliche Augenwischerei. Typisch bei der Transsubstantiation, wo man einfach umdefiniert. Sind das alles nicht bloße Eskapismen?
Mir scheint, dass die Postulierung eines unsagbaren „Außerweltlichen“ erst recht die Katastrophe für das bedeutet, was nach meinem Verständnis „eigentlich“ gemeint ist. Kann man nicht „innerweltlich“ „religiös“ sein (wenn ich selbst einmal mit Worten spielen darf)? Die Mystiker bezeugen im Übrigen eher genau den Fehler üblicher, verfasster, rede- und ritualseliger Religionen, indem sie fast regelhaft mit diesen in Konflikt gerieten.
Es ging mir nicht darum eine Lanze für das Christentum und seine Rituale zu brechen. Ich wollte nur darauf aufmerksam machen, dass aus ontologischer Perspektive ein Schöpfergott nicht teil des Systems "Universum/Welt/Ganzheit" sein kann, da sich Systeme nicht durch sich selber bedingen können. (So ist die logische Notwendigkeit der Logik auch nicht logisch beweisbar). Ein solcher Gott fiele (Konjunktiv!) aus dem Forschungsbereich der Naturwissenschaft, die sich mit dem System "Welt" auseinandersetzt. Das gibt natürlich auch einen gutes Argument gegen die Existenz Gottes ab, wenn er außerhalb von Existenz, ... ja was eigentlich. Eine weitere Möglichkeit ist Gott als das System selber, als Tatsache, dass etwas existiert zu begreifen. Lässt sich aber mit der christlichen Vorstellung von einem personalen Gott schwer vereinbaren.
Doppelposting entfernt. Die Redaktion/ew
Postulat Anfag:
...ich bin nämlich Gott und habe die Welt Gestern so wie sie ist (einschliesslich mich selbt), mit allen Erinnerungen geschaffen.
Postulat Ende.
Und damit habe ich eine neue unwiederlegbare Religion erschaffen. Nich einmal ich selbts kann mich da wiederlegen.
Und das obwohl ich Wissenschaftler bin. Sie sehen, auch ich kann ihr Spiel spielen.
Religionen wurden erschaffen um ungebildete zu manipulieren. Am besten funktionieren dabei die Eingott Religionen, welche Angst machen und Penalisieren.
Alaaah und Amen.
Logisch widersprechen sich NW und Religion nicht, schließlich sind die Religionen so vage und dehnbar, dass man immer jede empirische Beobachtung wegerklären kann ("Der Teufel hat die Fossilien versteckt.", "Der Teufel sorgt dafür, dass Radionukliddatierungsmethoden uralte Zeiten ausspucken, die vor der biblischen Erschaffung der Welt liegen.", "Gott existiert außerhalb der Welt", etc.pp.). Durch solche Ad-Hoc-Erklärungen sind die Religionen recht resistent gegen logische Widerspruche zu den Beobachtungen der NW.
Aber: Es gibt sehr wohl einen _methodologischen_ Widerspruch wenn ein Naturwissenschaftler gleichzeitig religiös ist. Einerseits legt er während seiner Arbeit die hohen empirischen Standards der NW an; andererseits ist er in seinem Privatleben bereit, die wirrsten, unplausibelsten Behauptungen einfach nur deshalb zu akzeptieren, weil irgendwer die vor 2000 Jahren in ein Buch geschrieben hat.
Mir als Wissenschaftler ist völlig unklar, wie man diese beiden Denkweisen in einer Persönlichkeit vereinen kann. Wie schafft man es, seinen gesunden Menschenverstand einfach auszuschalten, sobald man abends das Institut verlässt?
Postulat Anfag:
...ich bin nämlich Gott und habe die Welt Gestern so wie sie ist (einschliesslich mich selbt), mit allen Erinnerungen geschaffen.
Postulat Ende.
Und damit habe ich eine neue unwiederlegbare Religion erschaffen. Nich einmal ich selbts kann mich da wiederlegen.
Und das obwohl ich Wissenschaftler bin. Sie sehen, auch ich kann ihr Spiel spielen.
Religionen wurden erschaffen um ungebildete zu manipulieren. Am besten funktionieren dabei die Eingott Religionen, welche Angst machen und Penalisieren.
Alaaah und Amen.
Logisch widersprechen sich NW und Religion nicht, schließlich sind die Religionen so vage und dehnbar, dass man immer jede empirische Beobachtung wegerklären kann ("Der Teufel hat die Fossilien versteckt.", "Der Teufel sorgt dafür, dass Radionukliddatierungsmethoden uralte Zeiten ausspucken, die vor der biblischen Erschaffung der Welt liegen.", "Gott existiert außerhalb der Welt", etc.pp.). Durch solche Ad-Hoc-Erklärungen sind die Religionen recht resistent gegen logische Widerspruche zu den Beobachtungen der NW.
Aber: Es gibt sehr wohl einen _methodologischen_ Widerspruch wenn ein Naturwissenschaftler gleichzeitig religiös ist. Einerseits legt er während seiner Arbeit die hohen empirischen Standards der NW an; andererseits ist er in seinem Privatleben bereit, die wirrsten, unplausibelsten Behauptungen einfach nur deshalb zu akzeptieren, weil irgendwer die vor 2000 Jahren in ein Buch geschrieben hat.
Mir als Wissenschaftler ist völlig unklar, wie man diese beiden Denkweisen in einer Persönlichkeit vereinen kann. Wie schafft man es, seinen gesunden Menschenverstand einfach auszuschalten, sobald man abends das Institut verlässt?
Kann man das ("viele") vielleicht in relativen Zahlen nennen statt solche unquantitative manipulierende aussage zu machen?
Na dann mal gucken in meiner Umgebung von PhD Naturwissenschaflern....Oh ja ich kenne ein Paar die man religioes nennen koennte, die grosse Mehrheit hat damit jedoch nichts am Hut. Im Gegenteil. Ich wuerde uber den Daumen weniger als 10% zaehlen. Dann schauen wir zum Vergleich die Armen und Ungebildeten an. Da sieht es umgekehrt aus.
Wie kann man ein kritischer Wissenschaftler sein, wenn man sich die Aroganz erlaubt die Fragen aller Fragen mit einem Dogma und nicht hinterfragbarem Postulat zu beantworten.
Ich frage daher trotzdem: Wer hat gott erschaffen? Ist Gott gläubig? Irgendwie endet diese Frage in einer unedlichen Summe. Vielleicht ist die antwort ja "pi" oder "e". Vielleicht ist es aber auch keine endliche Reihe am Ende.
Ganz klar NEIN also.
Wozu sich anstrengen und Darwin, Quantentheorie und Relitivitaetstheorie lernen wenn die Antworten doch so einfach sind (selbt fuer die beschraenksten zu begreifen): Jungfrau Maria hat Gott geboren, und wenn wir Sterben wartet das Paradies. Darwin hat geirrt denn es gab ja Adam und Ewa. Nun ja, mann kann es auch etwas dehnen und an den kreativistischen Ansatz glauben, wie der ehemalige US Praesident und sein Frau.
Angst macht mir das. Wenn selbt Wissenschaftler beginnen an Dogmen zu glauben sind wir verloren.
Darwin, Einstein, die waren doch - beschränkte - Gläubige.
Ihre Meinung scheint sehr gefestigt zu sein, aber fundiert ist sie dennoch nicht.
Sie beschweren sich über mangelnde Datengenauigkeit im Artikel und erheben Ihre eigenen Daten mit der Daumengröße. Dann berufen Sie sich auf Ihre scheinbare "Autorität" als PhD und greifen in Ihre Vorurteilsschublade gegen Arme!
Jeder argumentatorisch Geschulte erkennt also schon 3 Fehlschlüsse in den ersten 2 Absetzen! Vielleicht wollen Sie auch nach Schopenhauers Kunstgriffen disputieren? Jedenfalls ist es ihrem angeblichen Dr.-Grad unwürdig!
Weiterhin scheinen Sie der Meinung zu sein, die emp. Wissenschaften beruhen nicht auf Dogmen? Wie wenig sie sich in ihrer eigenen Disziplin auskennen überrascht mich! Der Empirist W. v. O. Quine hat eindeutig 2 Dogmen in der emp. Wissenschaft nachgewiesen. Aber niemand hinterfragt sie, warum auch? Es ist doch so sehr bequem in seiner eigenen Schublade zu denken und andere geistige Disziplinen (dogmatisch) zu ignorieren. Ich frage mich dennoch, ob das dann noch faire Wissenschaft ist. Der Bedeutung des menschlichen Geistes wird es allerdings nicht gerecht.
Religiöse Wissenschaftler hat die Physik doch einige. Ich denke nur an Einstein und Heisenberg. Aber auch Newton, der oft als Begründer der empirischen Wissenschaft bezeichnet wird beschäftigte sich mit Hebräischer Lichtmystik.
Ein ganz klares JA, ansonsten wird man ewig nur Handlanger für die wahren geistigen Größen bleiben, die es verstehen über die eigenen Überzeugungen hinweg zu denken!
Darwin, Einstein, die waren doch - beschränkte - Gläubige.
Ihre Meinung scheint sehr gefestigt zu sein, aber fundiert ist sie dennoch nicht.
Sie beschweren sich über mangelnde Datengenauigkeit im Artikel und erheben Ihre eigenen Daten mit der Daumengröße. Dann berufen Sie sich auf Ihre scheinbare "Autorität" als PhD und greifen in Ihre Vorurteilsschublade gegen Arme!
Jeder argumentatorisch Geschulte erkennt also schon 3 Fehlschlüsse in den ersten 2 Absetzen! Vielleicht wollen Sie auch nach Schopenhauers Kunstgriffen disputieren? Jedenfalls ist es ihrem angeblichen Dr.-Grad unwürdig!
Weiterhin scheinen Sie der Meinung zu sein, die emp. Wissenschaften beruhen nicht auf Dogmen? Wie wenig sie sich in ihrer eigenen Disziplin auskennen überrascht mich! Der Empirist W. v. O. Quine hat eindeutig 2 Dogmen in der emp. Wissenschaft nachgewiesen. Aber niemand hinterfragt sie, warum auch? Es ist doch so sehr bequem in seiner eigenen Schublade zu denken und andere geistige Disziplinen (dogmatisch) zu ignorieren. Ich frage mich dennoch, ob das dann noch faire Wissenschaft ist. Der Bedeutung des menschlichen Geistes wird es allerdings nicht gerecht.
Religiöse Wissenschaftler hat die Physik doch einige. Ich denke nur an Einstein und Heisenberg. Aber auch Newton, der oft als Begründer der empirischen Wissenschaft bezeichnet wird beschäftigte sich mit Hebräischer Lichtmystik.
Ein ganz klares JA, ansonsten wird man ewig nur Handlanger für die wahren geistigen Größen bleiben, die es verstehen über die eigenen Überzeugungen hinweg zu denken!
...Beispiel, dass es möglich ist.
http://www.youtube.com/wa...
@Muslim85, meine Antwort zu Ihrem Kommentar:
http://www.youtube.com/wa...
@Muslim85, meine Antwort zu Ihrem Kommentar:
http://www.youtube.com/wa...
wird auch der gläubige oder gar der religiöse Wissenschaftler der wissenschaftilchen Methode bei der Erklärung des Naturgeschehens den Vorzug geben, .... wenn er denn Wissenschaftler bleiben will. Die Quantenphysik, der Kosmos, was auch immer braucht keinen Gott, keine Götter, und Göttchen, die physikalische Wirklichkeit (egal ob mentale Konstruktion, oder als platonische Wirklichkeit) ist phantastisch genug. Ach ja, und die Sinnfrage... es erschüttert mich nicht existenziell, wenn sie unbeantwortet bleibt, vorerst. Vielleicht 47? Vielleicht hat Gott die Hölle für die Leute geschaffen, die ihren Mitmenschen mit dieser Frage auf den Geist gehen?
..Das man in einem Umfeld arbeit wo man zu 99% von religiösen Menschen verschont bleibt. Denn die meisten meiner Kollegen sind Atheisten. Es ist sozusagen wie das Kloster der Ungläubigen. Wie wunderbar. Man muss sich nicht die Köpfe einschlagen um zu enscheiden wer mit welchem Dogma recht hat.
..Das man in einem Umfeld arbeit wo man zu 99% von religiösen Menschen verschont bleibt. Denn die meisten meiner Kollegen sind Atheisten. Es ist sozusagen wie das Kloster der Ungläubigen. Wie wunderbar. Man muss sich nicht die Köpfe einschlagen um zu enscheiden wer mit welchem Dogma recht hat.
... und ich Blödmann glaubte bisher, dass die Sinnfrage weder von der Philosophie noch von der Naturwissenschaft beantwortet werden kann, da sie zur Metaphysik gehört.
Ist überhaupt nicht zu beantworten. Wir Menschen wollen immer in allem zwanghaft eine höhere Bedeutung sehen. Dass wir einfach existieren reicht uns nicht, wir müssen auch noch superwichtig sein *kopfschüttel*
Ist überhaupt nicht zu beantworten. Wir Menschen wollen immer in allem zwanghaft eine höhere Bedeutung sehen. Dass wir einfach existieren reicht uns nicht, wir müssen auch noch superwichtig sein *kopfschüttel*
Postulat Anfag:
...ich bin nämlich Gott und habe die Welt Gestern so wie sie ist (einschliesslich mich selbt), mit allen Erinnerungen geschaffen.
Postulat Ende.
Und damit habe ich eine neue unwiederlegbare Religion erschaffen. Nich einmal ich selbts kann mich da wiederlegen.
Und das obwohl ich Wissenschaftler bin. Sie sehen, auch ich kann ihr Spiel spielen.
Religionen wurden erschaffen um ungebildete zu manipulieren. Am besten funktionieren dabei die Eingott Religionen, welche Angst machen und Penalisieren.
Alaaah und Amen.
Aha, vor ca. 100000 Jahren, in der frühen Steinzeit also, haben sich also ein paar Menschen zusammengesetzt und sich gedacht: "Lasst uns den anderen verklickern, dass es eine andere Realität gibt, die viel schöner und wahrer ist als die sichtbare, die sie nur erreichen können, wenn sie auf uns hören. So haben wir das perfekte Unterdrückungsinstrument."
Eher unrealistisch. Propaganda aus dem Realsozialismus. Natürlich wurde die Religion sehr oft zur Unterdrückung eingesetzt, erschaffen wurde sie zu diesem Zwecke nicht. Vielmehr ist sie eine Art des Menschen mit der Welt umzugehen. Das sie dabei in ihrer "Methode" weit irrationaler als die NW ist, ist natürlich unbestreitbar.
Die konnten eben nicht einmal die einfachsten Natureignisse verstehen. Sie hatten die richtigen Fragen, aber nicht die Wissenschaftlichen Mittel und Methodiken etwas besseres anzubieten als eben was sie hatten. Ihre Religionen sind schon längst tot. Niemand glaubt mehr an die Vikingergötter.
Die Perfektion des Unterdrückens über die Religion wurde von ein Paar Jarhunderten richtig umgestetzt und funktioniert bis heute tadellos. Besonders bei "modernen" Eingottreligionen.
Na dann gehen sie mal die Taliban von Jesus überzeugen. Ich betrachte die "Diskussion" lieber von der Ferne.
Verstehe Ihre letzte Aussage zu den Taliban nicht. Was hat das mit der Diskussion zu tun? Ich möchte niemanden vom Christentum überzeugen, bin selbst übrigens auch nicht gläubig, Agnostiker trifft es wahrscheinlich am besten.
Inhaltlich ein Mix aus verworrenen Beleidigungen (an denen sich der Zensor nicht stört) und kreativer Rechtschreibung (die ich hier nicht "wiederlegen" möchte), aber ungebildet sind die anderen. Soviel zur Selbstdarstellung des Atheismus, vielen Dank und herzlichen Glückwunsch.
Aha, vor ca. 100000 Jahren, in der frühen Steinzeit also, haben sich also ein paar Menschen zusammengesetzt und sich gedacht: "Lasst uns den anderen verklickern, dass es eine andere Realität gibt, die viel schöner und wahrer ist als die sichtbare, die sie nur erreichen können, wenn sie auf uns hören. So haben wir das perfekte Unterdrückungsinstrument."
Eher unrealistisch. Propaganda aus dem Realsozialismus. Natürlich wurde die Religion sehr oft zur Unterdrückung eingesetzt, erschaffen wurde sie zu diesem Zwecke nicht. Vielmehr ist sie eine Art des Menschen mit der Welt umzugehen. Das sie dabei in ihrer "Methode" weit irrationaler als die NW ist, ist natürlich unbestreitbar.
Die konnten eben nicht einmal die einfachsten Natureignisse verstehen. Sie hatten die richtigen Fragen, aber nicht die Wissenschaftlichen Mittel und Methodiken etwas besseres anzubieten als eben was sie hatten. Ihre Religionen sind schon längst tot. Niemand glaubt mehr an die Vikingergötter.
Die Perfektion des Unterdrückens über die Religion wurde von ein Paar Jarhunderten richtig umgestetzt und funktioniert bis heute tadellos. Besonders bei "modernen" Eingottreligionen.
Na dann gehen sie mal die Taliban von Jesus überzeugen. Ich betrachte die "Diskussion" lieber von der Ferne.
Verstehe Ihre letzte Aussage zu den Taliban nicht. Was hat das mit der Diskussion zu tun? Ich möchte niemanden vom Christentum überzeugen, bin selbst übrigens auch nicht gläubig, Agnostiker trifft es wahrscheinlich am besten.
Inhaltlich ein Mix aus verworrenen Beleidigungen (an denen sich der Zensor nicht stört) und kreativer Rechtschreibung (die ich hier nicht "wiederlegen" möchte), aber ungebildet sind die anderen. Soviel zur Selbstdarstellung des Atheismus, vielen Dank und herzlichen Glückwunsch.
Religion bezieht sich auf Dinge, die sich ausserhalb des Menschlichen Wirkungsraumes befinden. Daher können religiöse Ansichten wie die Existenz eines Gottes, Himmel und Hölle nicht wissenschaftlich beleg oder widerlegt werden. Somit ist es müßig zu streiten, ob es einen Gott gibt oder nicht.
Aus Sicht der Psychologie dienen Religionen dazu, Menschen Antworten auf Fragen zu geben, die nicht mit wissenschaftlichen Methoden erlangt werden können. Wie halt die frage nach der Existenz eines Gottes, dem Leben nach dem Tod.
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