KalifornienKiffen gegen die Schmerzen
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Das Durchschnittsalter der Patienten beträgt 39 Jahre

»Es ist alles so absurd, was da passiert«, sagt Yvonne White, 58. Sie sitzt seit 1988 im Rollstuhl, Hüfte und Sprunggelenke sind festgeschnallt, der rechte Arm ist gelähmt. 1979 hat man bei ihr multiple Sklerose festgestellt. »Ich hatte sieben gute Jahre seit dem Ausbruch. Das war’s.« Ihre blauen Augen funkeln in ihrem dunklen Gesicht. »Mit Cannabis kann ich die meisten von den vielen Tabletten einfach weglassen.« Sie braucht kein Valium mehr, kein Vicodin, ein Morphinderivat, »und das ganze andere Zeugs auch nicht. Wenn ich das alles nehme, bin ich groggy, schlafe nur, hab keinen Willen mehr, nichts.« Stattdessen raucht sie acht Joints pro Tag. »Jetzt kann ich wieder jeden Sonntag in die Kirche gehen.« Dann zieht sie sich die Lippen nach. Und lächelt.

Marjorie Gardiner, 74, ist das Lächeln vergangen. »Das ist alles so schlimm«, sagt sie, während sie im Hauptraum der Berkeley Patients Group an einer Plastikdose mit Sour Diesel riecht. »Schizophren ist das hier in Kalifornien. Dabei will ich bloß meine blöden Schmerzen loswerden.«

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Gardiners arthritisch verkrüppelte Hände können die Dose kaum halten. Sie ist klapperdürr, trägt Kopftuch und Paisleybluse. Sie hat eine künstliche Hüfte und zwei künstliche Kniegelenke. »Marihuana ist immer noch billiger als die ganzen Tabletten, die ich sonst schlucken müsste. Die machen mich dämlich, die Dinger. Das bin dann nicht mehr ich.« Sie stopft sich ihre Glaspfeife. »Mein Doktor sagt, er sei froh, dass ich nicht saufe gegen die Schmerzen.«

Amanda Reiman, eine Ärztin mit einem Tattoo vom Knöchel bis zum Knie leitet die Verteilungsstelle der Berkeley Patients Group: »Wir fragen nicht, ob jemand das Marihuana wirklich braucht. Auch ein Apotheker sagt ja nicht: Sie sehen aber nicht wie jemand aus, der ein Anti-Depressivum braucht!« Das Durchschnittsalter der Patienten hier beträgt 39 Jahre. Sie sitzen auf hellen Stühlen, stopfen sich ihre Pfeife und schauen aus der verglasten Rotunde auf die San Pablo Avenue.

Der wohl entscheidende Schlüssel für die Wirkung von Cannabis ist das sogenannte Endocannabinoid-System – ein körpereigenes Botenstoffsystem, das ähnliche Angriffspunkte hat wie Cannabis. Die Endocannabinoide, vor allem das sogenannte Anandamid, aktivieren zwei Rezeptoren, die vor allem im Gehirn sitzen. Sie regeln dort etwa das Hungergefühl, schützen aber auch vor zu großer neuronaler Aktivität. Fällt das Endocannabinoid-System aus oder funktioniert es nicht richtig, kann man Ängste kaum steuern oder negative Ereignisse nicht richtig löschen. In Tierversuchen zeigte sich zudem, dass ein Mangel an einem der Rezeptoren zu Depressionen führt, ein überaktives System mit zu vielen Rezeptoren dagegen zu Fettleibigkeit.

Im übrigen Körper haben die Endocannabinoide stark schmerzlindernde und entzündungshemmende Wirkung. Sie seien »an vielen Orten im Körper protektiv wirksam«, sagt Beat Lutz vom Institut für Physiologische Chemie der Universität Mainz. Er erforscht das Cannabinoid-System und seine Rolle für das Gedächtnis. »Das Endocannabinoid-System zu verstehen wird exponentiell komplizierter, je weiter es vom Gehirn weggeht«, sagt Lutz. »Es gibt noch viel zu entdecken.«

Studien legen zum Beispiel die Vermutung nahe, dass es auch eine Unterfunktion des Endocannabinoid-Systems geben kann, die zu schweren chronischen Krankheiten führen kann. »Generell können wir vom System viel mehr Gutes als Schlechtes sagen«, so Lutz.

Leserkommentare
    • Nibbla
    • 02.05.2012 um 8:38 Uhr

    Alkohol macht aggressiver und richtet mehr Schaden an. (Nicht dass ich jetzt für Verbot von Alkohol bin, aber diese Zweigleisigkeit nervt schon stark)

    19 Leserempfehlungen
  1. ... Cannabisverbot schadet und hilft in erster Linie keinem. Opferlosen Straftaten (und nichts andere ist die aktuelle Strafrechtslage, selbst bei Besitz kleineren Menge zwecks Eigenbedarf) führen zu einer unnötig erschwerten Eingliederung von auffällig gewordenen Jugendlichen, welche zwar keinen Menschen geschadet, aber in einem ähnlichen Strafrahmen wie für Körperverletzung o.ä. belangt werden.
    Daher ist es schon längst überfällig, Cannabis vielleicht nicht zu legalisieren, aber die Kriminalisierung der Konsumenten endlich zu stoppen. Das so eine Auflockerung in Deutschland undenkbar ist, ist nicht zuletzt einer panischen Angst vor einem rasanten Anstieg der Konsumentenzahlen begründet. Das diese unbegründet ist, zeigt das Beispiel der Niederlande, in der prozentual weniger Jugendliche zu Cannabis greifen, als hier in Deutschland.

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    • joG
    • 02.05.2012 um 8:56 Uhr

    ... Cannabisverbot schadet und hilft in erster Linie keinem."

    Das ist leider nicht ganz richtig. Es hilft den Dealern. Vor allem verdient der Großhandel sehr viel daran.

    • joG
    • 02.05.2012 um 8:56 Uhr

    ... Cannabisverbot schadet und hilft in erster Linie keinem."

    Das ist leider nicht ganz richtig. Es hilft den Dealern. Vor allem verdient der Großhandel sehr viel daran.

  2. um das lächerliche Verbot schert sich ja ohnehin keiner. Und verbotene Früchte schmecken gleich nochmal so gut ;-)

    4 Leserempfehlungen
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    • Nibbla
    • 02.05.2012 um 8:56 Uhr

    aber in Holland ist es viel angenehmer, wenn man weiss was man kriegt und alles viel freundlicher ist, als zB in Prag auf irgendeiner zwielichtigen Toilette von ner Bar von nem zwielichtigen Kerl aus ner Mauerspalte/Versteck was zu kaufen.

    wenn sie mit gras erwischt werden, können sie ihren lappen vergessen! was heisst hier lächerliches verbot?
    kriminalisierung ist absolut nicht lächerlich!
    ein freund von mir wurde mit einer menge von 50g gras erwischt, der lappen war ein halbes jahr weg, und das bei einem selbstständigen, nennen sie das bitte noch einmal lächerlich.
    das ist bei weitem nicht so lustig, wie sie vielleicht denken mögen.

    • GDH
    • 02.05.2012 um 12:23 Uhr

    Sie meinen "verbotene Früchte schmecken gleich nochmal so gut".

    Naja, leider gibt's da keinen richtigen Verbraucherschutz, also weder Grenzwerte für irgendwelche Pestizide, Pilze oder was da sonst noch so alles dran sein kann noch vorschriften, wie richtig zu wiegen, auszuzeichnen usw. ist.

    Für manche Konsumenten mag das natürlich einen besonderen Reiz ausmachen, dass sie nie so genau wissen, was sie da eigentlich rauchen/schlucken...

    Gut für die öffentliche Gesundheit und Ordnung kann ich's nicht finden.

    • Nibbla
    • 02.05.2012 um 8:56 Uhr

    aber in Holland ist es viel angenehmer, wenn man weiss was man kriegt und alles viel freundlicher ist, als zB in Prag auf irgendeiner zwielichtigen Toilette von ner Bar von nem zwielichtigen Kerl aus ner Mauerspalte/Versteck was zu kaufen.

    wenn sie mit gras erwischt werden, können sie ihren lappen vergessen! was heisst hier lächerliches verbot?
    kriminalisierung ist absolut nicht lächerlich!
    ein freund von mir wurde mit einer menge von 50g gras erwischt, der lappen war ein halbes jahr weg, und das bei einem selbstständigen, nennen sie das bitte noch einmal lächerlich.
    das ist bei weitem nicht so lustig, wie sie vielleicht denken mögen.

    • GDH
    • 02.05.2012 um 12:23 Uhr

    Sie meinen "verbotene Früchte schmecken gleich nochmal so gut".

    Naja, leider gibt's da keinen richtigen Verbraucherschutz, also weder Grenzwerte für irgendwelche Pestizide, Pilze oder was da sonst noch so alles dran sein kann noch vorschriften, wie richtig zu wiegen, auszuzeichnen usw. ist.

    Für manche Konsumenten mag das natürlich einen besonderen Reiz ausmachen, dass sie nie so genau wissen, was sie da eigentlich rauchen/schlucken...

    Gut für die öffentliche Gesundheit und Ordnung kann ich's nicht finden.

    • joG
    • 02.05.2012 um 8:56 Uhr

    ... Cannabisverbot schadet und hilft in erster Linie keinem."

    Das ist leider nicht ganz richtig. Es hilft den Dealern. Vor allem verdient der Großhandel sehr viel daran.

    18 Leserempfehlungen
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    Es hilft auch konservativer Politik.

    Welch ökonomischer Situation die kleinen Dealer entspringen ist ja auch praktisch, gibt es doch all den Sarrazins, Wilders und anderen Hetzern die nötige Kriminalität in den Statistiken um gegen Einwanderer zu wettern.

    Illegales Cannabis ist ein Erfolgsmodel was den Bildungsweg anbetrieft.

    Das geht vom kleinen Türken ohne Hauptschulabschluss hin zum schicken Drogendöschen der deutschen Studentin.

    der Staat verdient das Geld was die Großhändler verdienen und reguliert den Endverkauf? Dann ist das Zeug wenigstens sauber und man kann den Leuten vielleicht auch beibringen es in Masen zu konsumieren.

    Was ja ein weiterer Grund wäre es zu legalisieren...

    Legales Cannabis könnten Patienten und Konsumenten dann zB in der Apotheke kaufen, wo die Herkunft, Verarbeitung und Qualität sichergestellt werden können.

    Somit würden weder der "kleine Dealer" noch das organisierte Drogenkartell weiter profitieren. Aber das ist ein Thema für sich -> Sinnhaftigkeit/Sinnlosigkeit des "War on drugs"

    und gut ist. Jedoch würde da die Pharmalobby etwas dagegen haben.
    Dazu kommt das sich der Staat schwer in seine neue Rolle agrumentativ einfinden muss, eben seinen Haushalt durch eine einstmal gehetzten und verklärten Droge mit zu finanzieren.
    Allerdings klappte das beim Kaffee Mitte der 50er auch.

    Aber ich sehe da kaum Chancen. Wer Alkoholwerbung im TV/Öffentlichkeit erlaubt (meist vor Sportveranstaltungen - Droge und Sport) und die stark körperliche Abhängigkeit seiner Konsumenten in kauf nimmt, wird sich schwer tun eingeschlagene Sackgassen zu verlassen.

    Es hilft auch konservativer Politik.

    Welch ökonomischer Situation die kleinen Dealer entspringen ist ja auch praktisch, gibt es doch all den Sarrazins, Wilders und anderen Hetzern die nötige Kriminalität in den Statistiken um gegen Einwanderer zu wettern.

    Illegales Cannabis ist ein Erfolgsmodel was den Bildungsweg anbetrieft.

    Das geht vom kleinen Türken ohne Hauptschulabschluss hin zum schicken Drogendöschen der deutschen Studentin.

    der Staat verdient das Geld was die Großhändler verdienen und reguliert den Endverkauf? Dann ist das Zeug wenigstens sauber und man kann den Leuten vielleicht auch beibringen es in Masen zu konsumieren.

    Was ja ein weiterer Grund wäre es zu legalisieren...

    Legales Cannabis könnten Patienten und Konsumenten dann zB in der Apotheke kaufen, wo die Herkunft, Verarbeitung und Qualität sichergestellt werden können.

    Somit würden weder der "kleine Dealer" noch das organisierte Drogenkartell weiter profitieren. Aber das ist ein Thema für sich -> Sinnhaftigkeit/Sinnlosigkeit des "War on drugs"

    und gut ist. Jedoch würde da die Pharmalobby etwas dagegen haben.
    Dazu kommt das sich der Staat schwer in seine neue Rolle agrumentativ einfinden muss, eben seinen Haushalt durch eine einstmal gehetzten und verklärten Droge mit zu finanzieren.
    Allerdings klappte das beim Kaffee Mitte der 50er auch.

    Aber ich sehe da kaum Chancen. Wer Alkoholwerbung im TV/Öffentlichkeit erlaubt (meist vor Sportveranstaltungen - Droge und Sport) und die stark körperliche Abhängigkeit seiner Konsumenten in kauf nimmt, wird sich schwer tun eingeschlagene Sackgassen zu verlassen.

    • Nibbla
    • 02.05.2012 um 8:56 Uhr

    aber in Holland ist es viel angenehmer, wenn man weiss was man kriegt und alles viel freundlicher ist, als zB in Prag auf irgendeiner zwielichtigen Toilette von ner Bar von nem zwielichtigen Kerl aus ner Mauerspalte/Versteck was zu kaufen.

    5 Leserempfehlungen
    Antwort auf "Nun ja,"
  3. ...das allein genügt mir um zu wissen das es im Krankheitsfall legalisiert werden sollte.
    Wenn die Pharmaindustrie fürchtet Geld zu verlieren, muss Cannabis, immerhin ein Naturprodukt(Bio), wirklich(!) funktionieren...

    15 Leserempfehlungen
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    • Pjotr_
    • 02.05.2012 um 9:27 Uhr

    Natürlich funktioniert Cannabis. Die Wirkung von Cannabinoiden, allem voran THC, ist mittlerweile wirklich gut erforscht. Sowohl für eine Indikation in der Schmerztherapie als auch für eine antitumorigene Wirkung von THC liegen sehr viele Studien vor. Dass Cannabis ein Naturprodukt ist, bzw. dass THC aus einem Naturprodukt stammt, ist aber wirklich von keinerlei Bedeutung - ein Großteil der traditionellen Chemotherapeutika stammt aus Pflanzen und wird - sofern kein anderer Syntheseweg bekannt - immer noch aus ihnen gewonnen.

    Immer wieder werden reflexartig und sich selbst verstärkend die Argumente "Big Pharma ist dagegen" und "Es hilft bei Krankheiten" angeführt. Leider wird durch ständige Wiederholung die Aussage auch nicht richtig.

    In D. ist seit knapp einem Jahr Cannabisextrakt in der MS-Behandlung zugelassen und damit rezeptpflichtig verfügbar (http://de.wikipedia.org/w...). Die Studien zum Nutzen bei MS zeigen einen vagen Effekt, trotzdem ist die Zulassung erfolgt. "Big Pharma" verdient gut an dem Präparat!

    Nach eigener Erfahrung (MS-Schwerpunktpraxis) mit mehreren Dutzend Behandlungen ist der Nutzen gering, der überwiegende Teil der Patienten hat weit mehr Nebenwirkungen als Wirkungen und wünscht keine Dauerbehandlung. Die vorher schon "überzeugten Kiffer" (fast alle MS-Betroffenen Menschen probieren auch mal wegen des auch hier anklingende Hypes THC aus) sind auch mit dem Medikament zufrieden.

    Unabhängig von o.g. halte ich persönlich aus eigener Meinungsbildung (Neurologe/Psychiater) Cannabisprodukte auch nicht für gefährlicher als Alkohol; allerdings heißt das sehr wohl, dass ich schwerwiegende Komplikationen unter Cannabis erlebe (Kontrollverlust in erster Linie).

    Abschließend. Würde Alkohol heute neu "entdeckt"/synthetisiert werden, die Substanz hätte nicht den Hauch einer Chance als verkehrsfähig eingeschätzt zu werden (viel zu gefährlich)....

    Grüße

    T.

    • Pjotr_
    • 02.05.2012 um 9:27 Uhr

    Natürlich funktioniert Cannabis. Die Wirkung von Cannabinoiden, allem voran THC, ist mittlerweile wirklich gut erforscht. Sowohl für eine Indikation in der Schmerztherapie als auch für eine antitumorigene Wirkung von THC liegen sehr viele Studien vor. Dass Cannabis ein Naturprodukt ist, bzw. dass THC aus einem Naturprodukt stammt, ist aber wirklich von keinerlei Bedeutung - ein Großteil der traditionellen Chemotherapeutika stammt aus Pflanzen und wird - sofern kein anderer Syntheseweg bekannt - immer noch aus ihnen gewonnen.

    Immer wieder werden reflexartig und sich selbst verstärkend die Argumente "Big Pharma ist dagegen" und "Es hilft bei Krankheiten" angeführt. Leider wird durch ständige Wiederholung die Aussage auch nicht richtig.

    In D. ist seit knapp einem Jahr Cannabisextrakt in der MS-Behandlung zugelassen und damit rezeptpflichtig verfügbar (http://de.wikipedia.org/w...). Die Studien zum Nutzen bei MS zeigen einen vagen Effekt, trotzdem ist die Zulassung erfolgt. "Big Pharma" verdient gut an dem Präparat!

    Nach eigener Erfahrung (MS-Schwerpunktpraxis) mit mehreren Dutzend Behandlungen ist der Nutzen gering, der überwiegende Teil der Patienten hat weit mehr Nebenwirkungen als Wirkungen und wünscht keine Dauerbehandlung. Die vorher schon "überzeugten Kiffer" (fast alle MS-Betroffenen Menschen probieren auch mal wegen des auch hier anklingende Hypes THC aus) sind auch mit dem Medikament zufrieden.

    Unabhängig von o.g. halte ich persönlich aus eigener Meinungsbildung (Neurologe/Psychiater) Cannabisprodukte auch nicht für gefährlicher als Alkohol; allerdings heißt das sehr wohl, dass ich schwerwiegende Komplikationen unter Cannabis erlebe (Kontrollverlust in erster Linie).

    Abschließend. Würde Alkohol heute neu "entdeckt"/synthetisiert werden, die Substanz hätte nicht den Hauch einer Chance als verkehrsfähig eingeschätzt zu werden (viel zu gefährlich)....

    Grüße

    T.

    • Pjotr_
    • 02.05.2012 um 9:27 Uhr

    Natürlich funktioniert Cannabis. Die Wirkung von Cannabinoiden, allem voran THC, ist mittlerweile wirklich gut erforscht. Sowohl für eine Indikation in der Schmerztherapie als auch für eine antitumorigene Wirkung von THC liegen sehr viele Studien vor. Dass Cannabis ein Naturprodukt ist, bzw. dass THC aus einem Naturprodukt stammt, ist aber wirklich von keinerlei Bedeutung - ein Großteil der traditionellen Chemotherapeutika stammt aus Pflanzen und wird - sofern kein anderer Syntheseweg bekannt - immer noch aus ihnen gewonnen.

    5 Leserempfehlungen
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    • Anthon
    • 03.05.2012 um 7:34 Uhr

    "Sowohl für eine Indikation in der Schmerztherapie als auch für eine antitumorigene Wirkung von THC liegen sehr viele Studien vor."

    Danke!

    • Anthon
    • 03.05.2012 um 7:34 Uhr

    "Sowohl für eine Indikation in der Schmerztherapie als auch für eine antitumorigene Wirkung von THC liegen sehr viele Studien vor."

    Danke!

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