Genveränderte PflanzenAngeklagt: Die Grüne Gentechnik

Im Streit um genveränderte Pflanzen geht es oft sehr emotional zu. Zeit für den Austausch von Argumenten – in einer fiktiven Verhandlung.

Kaum eine Technologie polarisiert so stark wie die Grüne Gentechnik. Für ihre Anhänger sieht es nicht gut aus: Im November 2010 schränkte das Bundesverfassungsgericht die Aussaat von gentechnisch veränderten Pflanzen ein, im September 2011 verfügte der Europäische Gerichtshof, dass Honig mit Pollen aus Genmais nicht verkauft werden darf, und im Februar befand das Leipziger Verwaltungsgericht, dass eine Ernte zu vernichten ist, die unabsichtlich genverändertes Saatgut enthält. Was aber ist wirklich dran an den Vorwürfen? ZEIT Wissen zeigt in einer fiktiven Gerichtsverhandlung, welche Argumente Gegner und Befürworter vorbringen – und welches Urteil eine Richterin fällen könnte.

Seit den Morgenstunden belagert eine Menschenmenge das Gerichtsgebäude. Die Stimmung ist aufgeheizt, »Gen-Dreck weg« fordern Gegner auf Transparenten. Auch Unterstützer der Grünen Gentechnik machen auf sich aufmerksam, »Pflanzenbiotechnologie rettet Menschenleben«, mahnen sie. Im Gebäude herrscht angespannte Ruhe. Dort soll entschieden werden, ob Deutschland zur gentechnikfreien Zone wird, ohne Anbau oder Einfuhr von transgenen Pflanzen. Für den letzten Verhandlungstag hat die Vorsitzende Richterin noch einmal die sieben beteiligten Parteien vorgeladen, deren Vertreter ihre Plädoyers halten.

Der Industrievertreter: Frau Vorsitzende, Grüne Gentechnik ist in den vergangenen Jahren Zielscheibe heftiger Kampagnen geworden. Zu Unrecht. Das Einfügen artfremder Gene in Nutzpflanzen ist kein Bruch mit der Pflanzenzüchtung, die Menschen seit Jahrtausenden betreiben, nein, es ist ihre konsequente Weiterentwicklung. Der Unterschied besteht nur darin, dass wir jetzt präziser als je zuvor neue Eigenschaften heranzüchten können. 20 Jahre biologische Sicherheitsforschung haben keine Hinweise dafür erbracht, dass transgene Pflanzen ihre Umwelt schädigen oder, zu Lebens- und Futtermitteln verarbeitet, eine Gefahr für Menschen und Nutztiere darstellen. Auch die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit hat zahlreiche Studien in Auftrag gegeben, die zu denselben Ergebnissen kommen.

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Die vorsitzende Richterin: Also ist die Grüne Gentechnik nur eine Option unter vielen?

Der Industrievertreter: Nein. Ohne sie werden wir eine wachsende Weltbevölkerung nicht nachhaltig ernähren können. Der Goldene Reis etwa kann Betacarotin produzieren, eine Vorstufe von Vitamin A, dessen Mangel jährlich Millionen Menschen erblinden lässt. Möglich sind auch Reispflanzen, die Dürren oder Überschwemmungen überstehen. Außerdem haben die heute schon existierenden gentechnisch veränderten Pflanzen – Mais, Soja, Raps, Baumwolle – enorme Ertragssteigerungen ermöglicht. Grüne Gentechnik ist die Art von Pflanzenzucht, die den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts gerecht wird.

Debatte
Auf ZEIT ONLINE schreiben führende Agrar-Experten über Chancen und Risiken der Grünen Gentechnik

Auf ZEIT ONLINE schreiben führende Agrar-Experten über Chancen und Risiken der Grünen Gentechnik

Der Vertreter einer Umweltorganisation: Bislang gibt es kaum Langzeitstudien über die Risiken transgener Pflanzen. Wenn etwa in Versuchen Ratten 90 Tage mit Goldenem Reis gefüttert werden und dabei keine Schädigungen auftreten, ist das nicht aussagekräftig. Hingegen zeigen Studien, dass Gensoja, das gegen das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat resistent ist, den Stoff anreichern kann. Glyphosat ist jedoch toxischer als ursprünglich angenommen, es schädigt Ökosysteme und verringert die Artenvielfalt. Ungeklärt ist, ob die artfremden Gene über einen horizontalen Gentransfer auf andere Organismen überspringen. Wir wissen auch nicht, wie die übertragenen Gene das Genom der Pflanze durcheinanderbringen. Außerdem beunruhigt mich, dass Insekten, gegen die transgene Pflanzen »fit« gemacht werden, Resistenzen ausbilden können. Dann müssten neue Pestizide her. Es ist aber ein offenes Geheimnis, dass die agrochemische Industrie seit Langem keine guten neuen Wirkstoffe gefunden hat.

Leserkommentare
    • tobmat
    • 11.04.2012 um 10:44 Uhr

    Natürlich gibt es Lanzeitstudien. Die Natur ist ie größte. Schließlich werden gentechnisch veränderte Pflanzen seit über 10 Jahren angebaut und auch der Nahrungskette des Menschen zugeführt. Und das nicht in Einzelfällen sondern Milliarden Menschen kommen täglich damit in Kontakt.
    Wo sind die befürchteten Schäden?

    2 Leserempfehlungen
  1. @ Guts-X:

    Das die Selbstmordrate auf Grund der Gentechnik gestiegen ist, ist ein Mythos. Ein Zusammenhang konnte nie nachgewiesen werden. Vielmehr blieb die Selbstmordrate unter Kleinbauern seid der Einführung von GV-Baumwolle konstant. Der Ertrag hat sich im gleichen Zeitraum aber fast verdoppelt.

    @ Autobahn München-Ulm:

    Sie bringen nur Argumente von klaren GV-Gegnern ins Spiel. Da von Greenpeace u.a. NGOs schon öfter Sachen verdreht wurden und Unwahrheiten (s.o.) ins Spiel gebracht wurden glaube ich diesen Organisationen nicht unbedingt. Wenn sie klare wissenschaftliche Belege von unabhängigen Wissenschaftlern vorlegen können, können wir gerne weiter diskutieren.

    @ Diskussion um Zulassung von Medikamenten:

    Hierbei wird gerne vergessen, dass eine Ungefährlichkeit niemals nachgewiesen werden kann. Dies gilt auch für alle anderen Sachverhalten. Egal ob Bio-Landbau oder Gentechnik. Die Wissenschaft rechnet nur mit Wahrscheinlichkeiten. Beispiel: So treten beim Verzehr von Joghurt beispielsweise zu 99,999999999...% keine Nebenwirkungen auf. Das vllt doch etwas passieren kann, kann nie ganz ausgeschlossen werden. Das gleich gilt für die Gentechnik.

    Um auch sonst mit ein paar Mythen aufzuräumen, ist dieser Artikel zu empfehlen:
    http://www.welt.de/politi...

    3 Leserempfehlungen
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    Bitte seien Sie doch so nett, und erklären Sie wenigstens, was verdreht wurde, wohin es verdreht wurde und schön wäre noch, wenn Sie es richtig hinbiegen könnten.

    So, wie Sie jetzt schreiben, ist nur ersichtlich, dass Sie die Argumente der anderen Seite nicht mögen, und dass Sie sich deswegen wohl irgendwie vorstellen, dass die Argumente hingedreht sein müssen.

    Meinen Sie nicht, dass die Verkäufer der Gentechnik viel mehr Grund haben, etwas hinzudrehen? Einfach weil die sehr viel Geld investiert haben und nun sehr viel Geld verdienen möchten?

    Sie haben vollkommen Recht, dass viel mehr unabhängige Wissenschaftler bei der Beurteilung und vor allem der Zulassung beteiligt sein müssten. Es ist ein seit Jahren andauernder Skandal, dass immer wieder hohe Angestellte von Zulassungsbehörden wie der FDA oder der EPA zu Firmen wie Monsanto und wieder zurück wechseln. Von Unabhängigkeit kann da in keinster Weise mehr die Rede sein.

    Auch sollten wir vielleicht die Warnungen ehemaliger Mitarbeiter von Monsanto ernster nehmen, die aussagen, dass Untersuchungsergebnisse, die an offizielle Stellen weitergereicht werden, wenn es um die Genehmigungen der GVOs geht, manipuliert sind. Immerhin scheinen Sie jemand zu sein, der sich an verdrehten Tatsachen stört.
    http://www.gralsmacht.com... (Seite 2, unteres Drittel, Tiruverda Jagadisan)

    Bitte seien Sie doch so nett, und erklären Sie wenigstens, was verdreht wurde, wohin es verdreht wurde und schön wäre noch, wenn Sie es richtig hinbiegen könnten.

    So, wie Sie jetzt schreiben, ist nur ersichtlich, dass Sie die Argumente der anderen Seite nicht mögen, und dass Sie sich deswegen wohl irgendwie vorstellen, dass die Argumente hingedreht sein müssen.

    Meinen Sie nicht, dass die Verkäufer der Gentechnik viel mehr Grund haben, etwas hinzudrehen? Einfach weil die sehr viel Geld investiert haben und nun sehr viel Geld verdienen möchten?

    Sie haben vollkommen Recht, dass viel mehr unabhängige Wissenschaftler bei der Beurteilung und vor allem der Zulassung beteiligt sein müssten. Es ist ein seit Jahren andauernder Skandal, dass immer wieder hohe Angestellte von Zulassungsbehörden wie der FDA oder der EPA zu Firmen wie Monsanto und wieder zurück wechseln. Von Unabhängigkeit kann da in keinster Weise mehr die Rede sein.

    Auch sollten wir vielleicht die Warnungen ehemaliger Mitarbeiter von Monsanto ernster nehmen, die aussagen, dass Untersuchungsergebnisse, die an offizielle Stellen weitergereicht werden, wenn es um die Genehmigungen der GVOs geht, manipuliert sind. Immerhin scheinen Sie jemand zu sein, der sich an verdrehten Tatsachen stört.
    http://www.gralsmacht.com... (Seite 2, unteres Drittel, Tiruverda Jagadisan)

  2. http://www.spiegel.de/wir...

    Scheint's war Stärke aus Kartoffeln schon damals auf dem absteigenden Ast.

    Wie man's dreht und wendet, wirklich lukrativ ist grüne Gentechnik nur für die Konzerne, die die Saat verkaufen und die dazu passenden Spritzstoffe.

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    • tobmat
    • 11.04.2012 um 12:38 Uhr

    Amflora gibt es seit 1996. 2009 erfolgte dann die Zulassung. Diese 13 Jahre sind natürlich auch für traditionelle Züchtungen genügend Zeit um nach zu ziehen. Die Gentechnik war hier ganz klar schneller. Man hat sie nur lange genug per Bürokratie ausgebremst.

    • tobmat
    • 11.04.2012 um 12:38 Uhr

    Amflora gibt es seit 1996. 2009 erfolgte dann die Zulassung. Diese 13 Jahre sind natürlich auch für traditionelle Züchtungen genügend Zeit um nach zu ziehen. Die Gentechnik war hier ganz klar schneller. Man hat sie nur lange genug per Bürokratie ausgebremst.

  3. Hier ein Gegenbeweis, dass sich Gentechnik nicht nur für die Konzerne, sondern auch für die Landwirte in bspw. Indien lohnt.

    Das Fazit des Artikels "Benefits of geneticallymodifiedcrops for the poor: householdincome, nutrition, and health." lautet, dass die BT-Baumwolle in Indien den Einsatz von Insektiziden reduziert und den Ertrag erhöht hat. Gleichzeitig wurden Arbeitsplätze geschaffen und das Einkommen in den ländlichen Räumen stieg an. ("In particular, the example from India showed that Bt cotton not only reduces insecticide use and increases yield, but also contributes to employment generation and income gains among the rural poor.")

    hier nachzulesen:
    http://www.sciencedirect....

    Eine Leserempfehlung
  4. Bitte seien Sie doch so nett, und erklären Sie wenigstens, was verdreht wurde, wohin es verdreht wurde und schön wäre noch, wenn Sie es richtig hinbiegen könnten.

    So, wie Sie jetzt schreiben, ist nur ersichtlich, dass Sie die Argumente der anderen Seite nicht mögen, und dass Sie sich deswegen wohl irgendwie vorstellen, dass die Argumente hingedreht sein müssen.

    Meinen Sie nicht, dass die Verkäufer der Gentechnik viel mehr Grund haben, etwas hinzudrehen? Einfach weil die sehr viel Geld investiert haben und nun sehr viel Geld verdienen möchten?

    Sie haben vollkommen Recht, dass viel mehr unabhängige Wissenschaftler bei der Beurteilung und vor allem der Zulassung beteiligt sein müssten. Es ist ein seit Jahren andauernder Skandal, dass immer wieder hohe Angestellte von Zulassungsbehörden wie der FDA oder der EPA zu Firmen wie Monsanto und wieder zurück wechseln. Von Unabhängigkeit kann da in keinster Weise mehr die Rede sein.

    Auch sollten wir vielleicht die Warnungen ehemaliger Mitarbeiter von Monsanto ernster nehmen, die aussagen, dass Untersuchungsergebnisse, die an offizielle Stellen weitergereicht werden, wenn es um die Genehmigungen der GVOs geht, manipuliert sind. Immerhin scheinen Sie jemand zu sein, der sich an verdrehten Tatsachen stört.
    http://www.gralsmacht.com... (Seite 2, unteres Drittel, Tiruverda Jagadisan)

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    Als interessierter Leser habe ich im Forum bei transgen.de eine hilfreiche Quelle gefunden. Dort diskutieren nämlich auch Wissenschaftler, die Ahnung haben und genau die Schwachstellen von den "Gentechnik-ist-gefährlich"-Studien aufzeigen können. Es hängt nämlich ganz viel von einem vernünftigen Studiendesign ab. So quasi: wenn einzelne Zellen (Eizellen, Nierenzellen o.ä.) in Substanzen wie Roundup getunkt werden und kaputtgehen, dann ist es wissenschaftlich fragwürdig, denn in der Landwirtschaft werden ja auch nicht einzelne menschliche Zellen mit diesem Zeug betunkt. Den gleichen Effekt hätte es nämlich auch, einzelne Zelle in Spüli oder Cola zu tunken und dann zu schreien, dass das Zeug Zellen schädigt und daher verboten werden muss. Kurz und gut: es gibt Studien, die wissenschaftlich sinnvoll und gut sind, und es gibt solche, die mit einem gesunden Menschenverstand gar nix mehr zu tun haben. Mit solche Studien kann man aber ein völlig unwissendes Laienpublikum ganz gehörig in Angst und Schrecken versetzen. Terror pur. Und dann die Forderung, man brauche Unterstützung, um so was stoppen zu können. Und dann fließen die Spendengelder für weitere wissenschaftlich doofsinnige Studien. Panikmache als Geschäftsmodell. Wie sonst können Verbände überleben?

    Als interessierter Leser habe ich im Forum bei transgen.de eine hilfreiche Quelle gefunden. Dort diskutieren nämlich auch Wissenschaftler, die Ahnung haben und genau die Schwachstellen von den "Gentechnik-ist-gefährlich"-Studien aufzeigen können. Es hängt nämlich ganz viel von einem vernünftigen Studiendesign ab. So quasi: wenn einzelne Zellen (Eizellen, Nierenzellen o.ä.) in Substanzen wie Roundup getunkt werden und kaputtgehen, dann ist es wissenschaftlich fragwürdig, denn in der Landwirtschaft werden ja auch nicht einzelne menschliche Zellen mit diesem Zeug betunkt. Den gleichen Effekt hätte es nämlich auch, einzelne Zelle in Spüli oder Cola zu tunken und dann zu schreien, dass das Zeug Zellen schädigt und daher verboten werden muss. Kurz und gut: es gibt Studien, die wissenschaftlich sinnvoll und gut sind, und es gibt solche, die mit einem gesunden Menschenverstand gar nix mehr zu tun haben. Mit solche Studien kann man aber ein völlig unwissendes Laienpublikum ganz gehörig in Angst und Schrecken versetzen. Terror pur. Und dann die Forderung, man brauche Unterstützung, um so was stoppen zu können. Und dann fließen die Spendengelder für weitere wissenschaftlich doofsinnige Studien. Panikmache als Geschäftsmodell. Wie sonst können Verbände überleben?

  5. In meinem Post bezog ich mich auf die Selbstmordrate. Dieser Fakt ist einfach falsch und unwahr. Er wird aber von vielen Gegnern immer wieder aufgeführt.

    In dem von Ihnen zitierten Artikel befinden sich leider nur Behauptungen. Es wird nur davon gesprochen, dass sich Preise geändert haben usw. Vielleicht finden Sie ja eine Veröffentlichung in der signifikant belegte Tatsachen besprochen werden und nicht nur spekuliert wird.

    Eine Leserempfehlung
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    In meinen Links geht's nicht um Selbstmorde, sondern um Giftstoffe der Genpflanzen in Menschen und bei Organveränderungen bei Fütterungen an Ratten mit Monsanto-Gen-Mais und Gen-Kartoffeln.

    Hier:
    http://www.keine-gentechn...
    http://www.greenpeace.de/...
    http://www.das-weisse-pfe...
    http://gothfair.de/blog/2...

    Bei den Selbstmorden scheint es so zu sein, dass in Indien in Summe der Baumwollertrag gestiegen ist, die Bauern aber keine Vorteile davon tragen, weil das Saatgut und die Chemikalien sie nun viel teurer kommen. Drum ermorden Sie sich nach wie vor selbst, weil sie im Leben keinen Ausweg aus den Schulden sehen.

    Vielleicht hat es der baumwollverarbeitenden Industrie geholfen, die ihre Baumwolle dank des gestiegenen Angebots nun noch billiger von den Bauern bekommt, vielleicht hat es den Konsumenten geholfen, die ihre Baumwollunterhosen bei H&M und C&A nun für weitere 30 Cent billiger kaufen können, die Bauern in Indien sind nach wie vor die Blöden.

    In meinen Links geht's nicht um Selbstmorde, sondern um Giftstoffe der Genpflanzen in Menschen und bei Organveränderungen bei Fütterungen an Ratten mit Monsanto-Gen-Mais und Gen-Kartoffeln.

    Hier:
    http://www.keine-gentechn...
    http://www.greenpeace.de/...
    http://www.das-weisse-pfe...
    http://gothfair.de/blog/2...

    Bei den Selbstmorden scheint es so zu sein, dass in Indien in Summe der Baumwollertrag gestiegen ist, die Bauern aber keine Vorteile davon tragen, weil das Saatgut und die Chemikalien sie nun viel teurer kommen. Drum ermorden Sie sich nach wie vor selbst, weil sie im Leben keinen Ausweg aus den Schulden sehen.

    Vielleicht hat es der baumwollverarbeitenden Industrie geholfen, die ihre Baumwolle dank des gestiegenen Angebots nun noch billiger von den Bauern bekommt, vielleicht hat es den Konsumenten geholfen, die ihre Baumwollunterhosen bei H&M und C&A nun für weitere 30 Cent billiger kaufen können, die Bauern in Indien sind nach wie vor die Blöden.

    • tobmat
    • 11.04.2012 um 12:18 Uhr

    "Golden Rice ist nachweislich kaum besser als normaler Reis."
    Das können sie doch sicherlich belegen.

    "Aber wenn von normalem Reis 100kg/Tag nötig wären um Nährstoffmangel vorzubeugen wären es beim golden Rice immer noch 75kg/Tag. Das kann keiner essen."

    Das ist schlicht und ergreifend falsch. Eine durchschnittliche Tagesportion Golden Rice langt um den täglichen Vitamin-A Bedarf zu 50% zu decken. Die Weiterentwicklung Golden Rice 2 hat ein vielfaches an Vitamin-A als der normale Golden Rice. Dann langen für den täglichen Bedarf 70 g Golden Rice 2.

    "Bei Gentechnik geht es auch nicht darum das Leben der Menschen zu verbessern sondern um Abzocke um jeden Preis."

    Deswegen wir das Saatgut für den Goldenen Reis also kostenlos verteilt und die Ernte darf also aus reiner Profitgier auch zur Ausssaat verwendet werden. Sie haben eine komische Argumentationslogik.

    Eine Leserempfehlung
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    Zu den Mangelerscheinungen kommt es bei vielen Menschen erst, weil sie durch Werbung beeinflusst nicht mehr ungeschälten sondern polierten Reis essen.

    Zu den Mangelerscheinungen kommt es bei vielen Menschen erst, weil sie durch Werbung beeinflusst nicht mehr ungeschälten sondern polierten Reis essen.

    • tobmat
    • 11.04.2012 um 12:21 Uhr

    "Hingegen zeigen alle unabhängigen Studien (nicht von Konzernen finanziert), wobei Tiere mit Genfutter gefüttert wurden, bei diesen massive Organschäden und Fortpflanzungsschwierigkeiten."

    Meinen sie alle Studien oder nur die die ihrer Meinung nach unabhängig sind?
    Was machen eigentlich die über 1 Milliarde Menschen die seit über 10 Jahren gentechnisch veränderte Nahrung zu sich nehmen? Nach ihrer Aussage müssten die ja alle schrecklich krank sein und unfruchtbar.

    Eine Leserempfehlung

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