Rio-Gipfel: Aufbruch an der Basis
20 Jahre nach dem Erdgipfel von Rio ist klar: Umweltpolitik ist da am besten, wo sie von den Bürgern mit angepackt wird – in den Städten.
Eine der größten Errungenschaften des Öko-Stadtteils Vauban ist ein Bau, der gar nicht existiert: ein Parkhaus, vom Gesetz verlangt und doch nie errichtet. Als die Franzosen 1992 die Kaserne Vauban im Süden von Freiburg räumten, rang sich die Stadt durch, dort etwas Neues zu wagen, eine neue Art von Quartier: familienfreundlich, umweltfreundlich, für Radfahrer, für Kinder. Und alles unter Beteiligung der Bürger. Die schlugen vor, man solle in Vauban den Verzicht aufs Auto propagieren. Das Baugesetz sieht so etwas aber nicht vor. Es verlangt für jede neue Wohnung einen Stellplatz. Da half nur ein Kniff: »Wir reservierten ein Grundstück für das Parkhaus, bauten es aber nicht«, sagt Roland Veith vom Amt für Projektentwicklung und Stadterneuerung.
Just als die Kaserne in Freiburg frei wurde, berieten in Rio de Janeiro die Mächtigen auf dem Erdgipfel, wie man in Zukunft pfleglicher mit dem Globus umgehen könnte. Noch nie zuvor hatten so viele Staatschefs einem Gipfel die Ehre erwiesen: Der Ernst der Lage war offenbar erkannt worden. Sie verabschiedeten die Agenda 21, eine Rezeptsammlung zur Rettung der Welt. Nichts wurde ausgelassen: Energie, Konsum, Verkehr, Ungleichheit, Armut. »Im Wesentlichen ist darin festgehalten, dass die Industrieländer ihren Ressourcenverbrauch drosseln sollen, damit die Entwicklungsländer auch noch etwas Umwelt verbrauchen können«, fasst Sabine Drewes von der Heinrich-Böll-Stiftung den 312 Seiten starken Wälzer zusammen.
Der Erdgipfel von Rio und das Vorzeigeviertel in Freiburg haben mehr gemeinsam als nur das Jahr 1992. Denn Vauban verkörpert geradezu die Agenda 21 – genauer gesagt die »Lokale Agenda 21«, die in einem wichtigen Kapitel des Dokuments beschrieben ist. Es ist ein Programm, das die Kommunen zu Nachhaltigkeit in all ihren Vorhaben auffordert. Freiburg folgte diesem Ruf, Hunderte deutsche Kommunen folgten ebenfalls, Tausende weltweit. 20 Jahre später tagen die Mächtigen wieder in Rio, und die Welt zieht Bilanz: Was wurde erreicht? Die Kurzantwort lautet: viel zu wenig.
- Rio 1992
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Beim Rio-Gipfel von 1992 sollte die internationale Umweltpolitik mit fünf Dokumenten vorangebracht werden:
1 Das Rahmenübereinkommen der Vereinten Nationen über Klimaänderungen wurde auf dem Erdgipfel von 154 Nationen unterzeichnet und war der Start für internationale Klimaverhandlungen.
2 Die Rio-Erklärung über Umwelt und Entwicklung schrieb 27 Grundsätze für eine nachhaltige Entwicklung fest, die den Menschen ein gesundes und produktives Leben ermöglichen soll.
- Agenda 21
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3 Die Walderklärung, die völkerrechtlich ebenso wenig bindend ist wie die Rio-Erklärung, formulierte Ziele für eine nachhaltige Bewirtschaftung von Wäldern weltweit.
4 Das Übereinkommen über biologische Vielfalt wurde auf dem Erdgipfel ausgehandelt, um das weltweite Artensterben zu stoppen und eine gerechte Nutzung der biologischen Ressourcen zu ermöglichen.
5 Die Agenda 21 war als Aktionsprogramm gedacht, das den Staaten und – als lokale Agenda 21 – den Gemeinden konkrete umwelt- und entwicklungspolitische Ziele an die Hand gibt.
- Rio+20
Von Mitte Juni 2012 an findet in Rio wieder eine große UN-Nachhaltigkeitskonferenz statt. Sie ist in drei Phasen gegliedert: Ab dem 13. Juni bereiten Vertreter der Regierungen das Abschlussdokument des Gipfels vor. Ab dem 16. Juni diskutieren Wissenschaftler, Unternehmer, Umweltschützer, Armutsexperten, Gewerkschafter und UN-Vertreter Aspekte der nachhaltigen Entwicklung. Ihre Empfehlungen gegen Arbeitslosigkeit, Armut und Hunger, für Wald- und Meeresschutz, umweltfreundlichen Städtebau, verantwortungsvollen Konsum und eine nachhaltige Energieversorgung werden den rund 100 Staats- und Regierungschefs vorgelegt, die vom 20. bis zum 22. Juni über eine Abschlusserklärung verhandeln. Angela Merkel wird nicht in Rio sein.
- Gipfel-Themen
Auf der Konferenz geht es ums große Ganze: Wie kann der Umbau zu einer ökologischen Wirtschaftsweise gelingen, die den armen Ländern Entwicklungschancen bietet? "Green Economy im Kontext nachhaltiger Entwicklung und Armutsreduzierung" heißt das etwas sperrig offiziell. Es soll über Nachhaltigkeitsziele beraten werden, die 2015 die UN-Milleniumsentwicklungsziele ablösen könnten. Möglicherweise wird in Rio auch beschlossen, das Umweltprogramm der Vereinten Nationen, Unep, aufzuwerten.
- Wachstumsdebatte
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Das Konzept einer Green Economy ist auf dem Rio+20-Gipfel umstritten. Lassen sich Wachstum und Nachhaltigkeit wirklich vereinbaren? Wir haben Experten gefragt und veröffentlichen Ihre Antworten in den kommenden Tagen auf ZEIT ONLINE.
Den Auftakt macht Hans Christoph Binswanger mit einem Aufruf zur Mäßigung: "Besser leben durch weniger Wachstum".
Auf ihn folgen Christian Hey und Karin Holm-Müller (Sachverständigenrat für Umweltfragen) mit einer Kritik der Wachstumskritik, sowie Niko Paech (Uni Oldenburg), der nachhaltiges Wachstum für unmöglich hält.
Vor 20 Jahren verbrauchte die Menschheit etwa so viele Ressourcen, wie die Erde dauerhaft zur Verfügung stellen kann. Heute verbrauchen wir anderthalb mal so viel – unser Planet ist zu klein geworden für unsere Ansprüche. Diesem generellen Rückschritt stehen zwar einzelne Fortschritte gegenüber: In Teilen Europas ist die Luft heute sauberer, ebenso das Wasser in Flüssen und Seen. In anderen Belangen sieht es jedoch düster aus. Trotz der Klimaverhandlungen, die ebenfalls auf dem Gipfel 1992 ihren Anfang nahmen, steigt der globale Ausstoß von Treibhausgasen stetig weiter.
»Bisherige Erfahrungen deuten darauf hin, dass die globale Strategie der Klimagipfel und Emissionszertifikate höchst anfällig ist für Täuschungen, während kommunale Strategien mit Energiesparhäusern und optimalen öffentlichen Verkehrsmitteln weit mehr Substanz besitzen«, stellte der Umwelthistoriker Jochen Radkau fest. Vauban bestätigt diese Beobachtung. Hier gibt es pro tausend Einwohner nur 167 Autos, während es in ganz Freiburg 369 sind, in ganz Deutschland gar 504. Dazu glänzt Vauban mit überdurchschnittlich vielen Energiesparhäusern und sogar solchen, die mehr Energie produzieren, als ihre Bewohner verbrauchen.
Dieser Text stammt aus dem aktuellen ZEIT Wissen Magazin, das am Kiosk erhältlich ist. Klicken Sie auf das Bild, um auf die Seite des Magazins zu gelangen
Auch andere Städte in Europa sind der Maxime »Think globally, act locally« gefolgt. Stockholm drückte seinen CO₂-Ausstoß zwischen 1990 und 2010 um mehr als ein Viertel auf 3,4 Tonnen pro Kopf und Jahr. Der deutsche Schnitt liegt bei etwa elf Tonnen. Stockholms Rezept: Man nutzt Fernwärme aus erneuerbaren Quellen, 80 Prozent der Haushalte sind ans System angeschlossen. Die Londoner fahren wegen der berühmten Staugebühr immerhin 20 Prozent weniger Auto. Das dänische Thisted setzt seit 30 Jahren auf erneuerbare Energie, mittlerweile ist der Versorgungsgrad bei fast 100 Prozent angelangt. »Solche Vorzeigestädte sind wichtig: Sie belegen, dass der ökologische Umbau funktionieren kann«, sagt der Stadtforscher Stefan Kuhn von Iclei, einem Zusammenschluss von 2.500 Städten, die nachhaltig wirtschaften wollen.
All diese Teilerfolge allein der Lokalen Agenda 21 anzurechnen wäre zu schmeichelhaft, sagt Kuhn. Viele Vorreiter-Kommunen betraten den ökologischen Pfad lange vor 1992. In Thisted gab die Ölkrise den Impuls, in Freiburg das geplante Atomkraftwerk von Wyhl. Es schreckte bereits in den 1970er Jahren manche Bewohner der Region so nachhaltig auf, dass sie den Grundstein legten für eine Entwicklung, die heute als Solarboom von Freiburg bekannt ist. »Diese Pioniere begannen damit, Solaranlagen zu bauen, als noch alle darüber lachten«, sagt Nico Storz von der Freiburger Solaragentur fesa, einem Kernstück der Bewegung. »Sie merkten schnell: Von der Regierung kommt keine Hilfe, von den Unternehmen auch nicht, also wandten sie sich an die Bürger.« Die sprangen ein und finanzierten die ersten Solarkraftwerke selbst.
Daraus ist eine florierende Branche geworden. Im sonst industriearmen Freiburg gibt es nun eine Solarmodulfabrik, das Fraunhofer-Institut für solare Energiesysteme und Dutzende verwandte Betriebe. Überall auf den Dächern glitzern die blauschwarzen Module, die fast täglich von Delegationen aus aller Welt bestaunt werden. »Selbst daraus wurde ein Geschäft«, sagt Kuhn. Die Besucher können im CO₂-neutralen Hotel absteigen, und es gibt sogar spezielle Agenturen, die Solarrundgänge organisieren.
In solch einer Umgebung fielen die Samen der Lokalen Agenda 21 auf fruchtbaren Boden. Das Programm gibt den Bewohnern eine wichtige Rolle bei der nachhaltigen Renovierung ihrer Kommunen. Und in der Tat zeigen wissenschaftliche Studien, dass eine Bürgerbeteiligung gute Ergebnisse liefern kann: So funktionieren etwa Naturschutzgebiete in vielen Entwicklungsländern besser, wenn die Bewohner mitreden dürfen.
Bei der Lokalen Agenda 21 sei aber auch einiges schiefgegangen, sagt Sabine Drewes von der Böll-Stiftung: »Es entstanden viele blutleere Leitbilder, manche Stadtverwaltungen setzten die Bürgerideen nicht um, weil sie nichts damit anfangen konnten.« In anderen Städten hingegen erwiesen sich die Bürger als zäh. In Münster, München und Heidelberg zum Beispiel oder eben in Freiburg. Überall dort zeigte sich, dass eine rührige Minderheit das Verhalten der Masse ändern kann. »Man muss sich nur das Beispiel des regionalen Stromversorgers badenova anschauen«, sagt Nico Storz. Der habe 2008 in kurzer Zeit sechs Prozent seiner Freiburger Kunden an die Elektrizitätswerke Schönau (EWS) verloren. Die EWS waren im nahen Schönau von Bürgern gegründet worden, die nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl eine grüne Stromversorgung etablieren wollten. Diese Öko-Konkurrenz habe die badenova dazu getrieben, für Privatkunden ebenfalls nur noch atomfreien Strom anzubieten, sagt Storz. »Die haben gerade noch rechtzeitig gemerkt, dass sie umsteigen müssen.«
Am Ziel ist Freiburg damit aber noch lange nicht. Bis 2010 wollte die Stadt zehn Prozent des Stroms aus erneuerbaren Quellen gewinnen, tatsächlich waren es nur 3,7 Prozent. Der Verbrauch sank nicht wie geplant um zehn, sondern stieg um drei Prozent. Dennoch gilt Freiburg als Vorbild dafür, wie man aus seinen Möglichkeiten – hier: der südlichen Sonne – das Beste herausholen kann. Die Stadtwerke in München möchten gar bis 2025 nur noch erneuerbaren Strom liefern. Diese Nachhaltigkeitsstrategien »wären ohne Anstöße von unten nicht möglich gewesen«, sagt die Entwicklungsforscherin Katrin Nolting vom Berliner Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung.
Trotz aller Fortschritte geht der globale ökologische Umbau viel zu langsam voran. Er sei aber auch eine gewaltige Aufgabe, sagt Stadtforscher Kuhn: »Um wirklich etwas zu ändern, müssen wir richtig viel Energie einsparen, etwa 80 Prozent.« Schaltbare Steckerleisten, Sparlampen und Kombitickets werden da nicht genügen. Auch die Politik ist gefragt – sie sollte ihre Rolle nicht unterschätzen: »Wenn der Bund das Benzin um 20 Cent verteuert, hat das einen Effekt, den die Kommunen in 20 Jahren Arbeit nicht erreichen«, sagt Kuhn. Allerdings müssten die Bürger den Politikern in Berlin auch signalisieren, dass teureres Benzin opportun ist – und so weit sind viele dann doch noch nicht.
In den Entwicklungs- und Schwellenländern fällt die Bilanz ähnlich durchwachsen aus wie im Westen. China zum Beispiel investiert tatsächlich viel in den Umweltschutz, aber jede Woche geht ein neues Kohlekraftwerk ans Netz. Und viele Metropolen im südlichen Teil der Erde bemühen sich zwar um Ökologie, aber sie kämpfen mit starker Zuwanderung, Armut, sozialer Ungleichheit, Korruption.
Der Städteverbund Iclei hat 14 Mitgliedern im Süden geholfen, eine eigene Lokale Agenda 21 zu entwickeln. So wurde in Quito in Ecuador oder im südafrikanischen Durban die Bevölkerung eingeladen, mit den Behörden über Verbesserungen zu debattieren. Wie in Deutschland versandete auch hier manches. Ein Grund: Viele dieser Projekte werden von Industrieländern oder internationalen Organisationen bezahlt. Wenn diese Finanzierung auslaufe, warnt Kuhn, seien die Programme gefährdet.
Der UN-Gipfel im Juni, der ebenfalls in Rio stattfindet, soll der nachhaltigen Entwicklung nun neuen Schub geben. Das Nachfolgeprogramm zur Agenda 21, das in Rio verabschiedet werden soll, enthalte jedoch zu viele Phrasen, zu wenige konkrete Ziele, bemängeln Kritiker. Daran habe schon die Lokale Agenda 21 gekrankt, sagt Sabine Drewes von der Böll-Stiftung. Oft werde alles Mögliche in den Nachhaltigkeitsbegriff gepackt: »Es verfehlt den Zweck, wenn eine Stadtverwaltung bei der Erfolgskontrolle die Quote der Volkshochschulbesuche genauso stark gewichtet wie die Senkung des CO₂-Ausstoßes.« Soziale Aspekte hätten in der Lokalen Agenda 21 zwar einen wichtigen Platz – aber man dürfe deswegen den Schutz der Umwelt nicht aus den Augen verlieren.
Die lebendige Szene der Ökoaktivisten in Freiburg nervt momentan die Behörden mit der Forderung, auch Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen stärker zu fördern. Sie produzieren aus Abwärme Strom und erreichen somit einen besseren Wirkungsgrad. Dadurch seien sie ideal für alte Häuser, die kaum gedämmt werden könnten, sagt der Energieberater Ingo Falk – also für einen Großteil der Immobilien, nicht nur in Freiburg. So ließe sich der CO₂-Ausstoß Deutschlands deutlich senken. »Aber die Stadt zeigt sich wieder einmal träge, sie fürchtet die Kosten.« Deshalb hätten sich einige Bürger entschlossen, die Sache selbst in die Hand zu nehmen.
20 Kilometer südlich, auf einem Acker am Rand des Örtchens Tunsel, hat eine andere Gruppe den Charme der Scholle neu entdeckt – und liegt damit im Trend des »Urban Gardening«, der in verschiedenen Schattierungen von New York bis nach Afrika Furore macht. Die Freiburger Variante heißt Gartencoop und hat sich der solidarischen Landwirtschaft verschrieben. 260 Haushalte finanzieren zusammen einen ökologischen Gemüsebetrieb. Die Kartoffeln, Salate und Schwarzwurzeln werden per Lieferwagen in die Stadt gefahren, die Feinverteilung übernehmen Mitglieder mit dem Rad samt Anhänger. Gegessen wird, was der Acker hergibt.
Die Gartencoop ziele über das Bedürfnis hinaus, sich gesunde Nahrung zu sichern, sagt Mitinitiator Luciano Ibarra. Es handle sich um eine Art Freiluftlabor für die postfossile Zukunft. »Dann muss die Landwirtschaft ganz anders funktionieren als heute.« Erdöl treibt nicht nur Landmaschinen und Liefer-Lkw an, es steckt auch im Kunstdünger. Die Gartencoop setzt auf natürliche Düngung, Handarbeit und kleine Oldtimer-Traktoren, die den Boden schonen. Irgendwann möchte Ibarra sie auf Elektroantrieb umstellen. Ergänzt wird die Ökologie durch soziale Ziele. Jedes Mitglied bezahlt so viel Betriebskosten, wie es kann, und hilft den angestellten Gärtnern, soviel es geht.
Solche Initiativen gehen in jene Richtung, die Sabine Drewes von der Böll-Stiftung fordert: Sie kombinieren Umweltschutz und soziale Anliegen. Um unseren ökologischen Fußabdruck aber wieder an die Größe der Erde anzupassen, wird sich unser Lebensstil wohl noch drastischer ändern müssen. Die Experimente in Freiburg und anderen Städten mit einer Lokalen Agenda 21 zeigen immerhin: Die Lage ist nicht hoffnungslos.








das der Bürger seinen Dreck selbst weg machen bzw. gewissen Dreck nicht erzeugen soll hätten wir diese Srudie nicht gebraucht.
Es kümmert sich doch weiterhin keine Regierung ernsthaft bei den wirtschaftlichen Entscheidungen um die Umwelt.
Sehr schöne Artikel zur Marie Antoinette Syndrom.
Auch der Vorschlag von der französichen Königin, gegen Hunger und Brotmangel mit einem Ausweichen auf Brioches zu begegnen, funktionierte nicht global aber immerhin in kleinen Kreisen.
Zu der Bedeeutung des Artikels und der dahin veranschaulichten Politik ist nicht hinzuzufügen
dass sie diesen Artikel geschrieben haben. Ich habe extra ganz durchgelesen, um zu sehen, ob Sie den Ökologischen Fussabdruck drin haben. Und ja, Sie haben ihn.
Für alle, die bereit sind etwas zu tun, aber nicht wissen wie, oder nicht wissen wo sie selber gerade stehen, ist der wirklich sehr gut.
Ich selbst arbeite in einem umweltschutz-Verein und "verbrauche" 2 Erden. D.h. ich muss auch zurückschrauben, obwohl ich selber schon viel dran mache.
Also ich hab gerade gelesen: Die Bewohner nutzen ihre solargarage nicht sondern parken lieber Wohnungsnah auf öffentlichen Stellplätzen. Schön wenn grüne Zukunft so gut funktioniert!
... der nicht wahr wird, wenn man ihn wiederholt. Wer eine Freiburger Sicht über diese Mythen lesen will, siehe: http://notesfromotherside...
... der nicht wahr wird, wenn man ihn wiederholt. Wer eine Freiburger Sicht über diese Mythen lesen will, siehe: http://notesfromotherside...
DAs System Erde ist langsam am Kippen. Es müssen nur genug der Subsysteme demontiert werden, bis das ganze kippt und das werden wir nch erleben, wenn wir so weiter machen.
Mal ein paar Link's:
http://www.terradaily.com...
http://www.terradaily.com...
http://www.terradaily.com...
http://www.terradaily.com...
Und hier mal Sate of the oceans, dem umfassendsden Bestandsaufnahme der Ozeane die je stattgefunden hat.
http://www.stateoftheocea...
Fazit des Zwischenberichts: die Ozeane sind am Umkippen - ist halt kein Teich mehr.
Grüße an alle
"funktioniert" bestenfalls dort, wo man sie quasi neu erstellen kann und genug zahlungsfähige Enthusiasten hat.
Brachen und Konversionsliegenschaften in wohlhabenden urbanen Landstrichen.
Im flächendeckend bestehenden Bestand und mit dem Normalohäuslebauer wird das nichts und es bleibt bei Vorzeigesachen.
Am Ziel ist Freiburg damit aber noch lange nicht. Bis 2010 wollte die Stadt zehn Prozent des Stroms aus erneuerbaren Quellen gewinnen, tatsächlich waren es nur 3,7 Prozent. Der Verbrauch sank nicht wie geplant um zehn, sondern stieg um drei Prozent. Dennoch gilt Freiburg als Vorbild
Als Vorbild für den Systemfehler unserer auf Wachstum fixierten Gesellschaft. So ein Vorbild wie Al Gore, dessen Familie den mehrfachen Energieverbrauch einen US-Normalfamilie hat (und der ist gewiss nicht niedrig), aber man kompensiert ja heftig durch Investitionen ins Gute.
... der nicht wahr wird, wenn man ihn wiederholt. Wer eine Freiburger Sicht über diese Mythen lesen will, siehe: http://notesfromotherside...
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