Fahrzeugantrieb: Die Zukunft des Autos
Weil umweltfreundliche Motoren noch lange nicht massentauglich sind, optimieren die Hersteller ihre Autos auf andere Weise.
Ohne Auto geht es oft nicht. Bei strömendem Regen zum Kindergarten, der große Wochenendeinkauf, der Ausflug ins Grüne und natürlich die jährliche Urlaubsfahrt – wem diese Begründungen für ein eigenes Auto bekannt vorkommen, der hat vermutlich eins vor der Tür stehen. Und wenn er damit fährt, regt sich womöglich das schlechte Gewissen. Autofahren, daran lässt sich nicht rütteln, ist umweltschädlich. Gänzlich auflösen lässt sich der Konflikt zwischen Umweltschutz und dem Bedürfnis nach Automobilität nicht. Wohl aber abmildern. Etwa indem man weniger Auto fährt. Oder indem man ein Fahrzeug wählt, das weniger Sprit verbrennt und weniger Schadstoffe ausstößt oder das mit einem alternativen Antrieb ausgestattet ist.
Es gibt solche Modelle längst – mit Sparmotoren, Erdgas- oder Ethanolantrieb, Hybridsystemen oder Elektromotoren. Nur eines gibt es nicht: das Auto der Zukunft, das eine Auto, das alle Probleme lösen wird. Nicht einmal die Hersteller haben derzeit eine klare Vorstellung davon, wie ein solcher Wagen aussehen müsste. Die Automobilbranche sei »zunehmend verunsichert«, lautete der zentrale Befund des Beratungsunternehmens KPMG, das kürzlich 200 der größten Unternehmen der Fahrzeugbranche nach dem »Auto der Zukunft« befragte. Besonders bei der Antriebstechnik herrscht Konfusion. Experten sind sich zwar einig darin, dass die ferne Zukunft der Elektromobilität gehört, doch welche Technologie in den nächsten zehn bis zwanzig Jahren die Autos antreiben soll, darüber gehen die Meinungen auseinander.
Sicher ist: Weitermachen wie bisher führt in eine Sackgasse. Von einem Umdenken ist zwar noch nichts zu spüren: Allein in China, dem größten Automarkt der Welt, wurden im vergangenen Jahr mehr als 13 Millionen Pkw neu zugelassen. Mehr als 99 Prozent dieser Autos tanken Benzin – so wie schon der Benz-Patent-Motorwagen von 1886, der als weltweit erstes Automobil mit Verbrennungsmotor gilt. Doch Dieter Zetsche, Vorstandschef der Daimler AG, ist überzeugt: »In 50 Jahren wird es ganz sicher keine Verbrennungsmotoren mehr geben.«
Was aber dann? Das ist die Königsfrage der Autoindustrie. Und weil eine eindeutige Antwort bislang fehlt, verfolgen die Hersteller eine »Fächerstrategie«, wie es die Ingenieure vom Verband der Automobilindustrie (VDA) ausdrücken. Will heißen: Es wird in mehrere Richtungen geforscht, entwickelt, ausprobiert. Wobei es meist darauf hinausläuft, den Antrieb in irgendeiner Form zu elektrifizieren. Das fängt schon mit der sogenannten Start-Stopp-Automatik an, mit der inzwischen nahezu alle aktuellen Automodelle ausgerüstet werden.
Die Technik beendet den Irrsinn, dass der Motor auch dann kostbaren Treibstoff verfeuert, wenn das Auto gar nicht fährt. Vor einer roten Ampel etwa oder beim nervigen Warten hinter einem Lieferwagen, der warnblinkend die Fahrbahn blockiert. Eine Start-Stopp-Automatik beendet in solchen Fällen den Abgasausstoß – indem sie den Motor vorübergehend stilllegt. Tritt der Fahrer die Kupplung, um den ersten Gang einzulegen und weiterzufahren, springt der Motor schlagartig wieder an. Technisch erfordert eine Start-Stopp-Automatik nur geringen Mehraufwand – im Prinzip ist es ein stärkerer Starter, also ein kleiner Elektromotor. Die Zusatzkosten betragen etwa hundert Euro, dafür sinkt der Spritverbrauch im Stadtverkehr um etwa fünf Prozent.
- Wie Autos umweltfreundlicher werden
-
1 Beginn der Vernetzung: Ab 2015 sollen Neuwagen mit dem Notrufsystem E-Call samt SIM-Karte ausgestattet sein.
2 Strom aus Windkraftanlagen oder anderer CO₂-neutraler Technik lässt auch Elektroautos klimafreundlich fahren.
3 Biokraftstoffe können die CO₂-Bilanz verbessern, begünstigen jedoch Monokulturen und machen Nahrungsmittel knapp.
4 Die Zahl der Gas-, Biosprit-, Wasserstoff- oder Stromtankstellen entscheidet, welche Antriebsart sich rasch verbreitet.
5 Moderne Verbrennungsmotoren verfügen über eine Zylinderabschaltung; Ersparnis: rund 0,5 Liter pro 100 Kilometer.
6 Leichtlaufreifen helfen, bis zu sechs Prozent Sprit zu sparen, können den Bremsweg allerdings etwas verlängern.
7 Cockpit-Animationen, die bei sparsamem Fahren Blätter wachsen lassen, ködern den Effizienz-Ehrgeiz des Fahrers.
8 Autos sollen künftig miteinander oder mit der Infrastruktur kommunizieren, um etwa Ampelphasen zu beeinflussen.
Kleckerkram, könnte man denken: Beim nächsten Tritt aufs Gaspedal, um einen dahinzuckelnden Kleinwagen zu überholen, ist die Verbrauchsersparnis schon wieder dahin. Das stimmt – und auch wieder nicht. Denn die Autohersteller bündeln viele solcher kleinen Spritspar-Innovationen, um in der Summe doch zu einer nennenswerten Kraftstoffersparnis zu gelangen – und damit den CO₂-Ausstoß deutlich zu verringern. Das müssen sie auch: Die EU hat für das Jahr 2015 einen CO₂-Höchstwert von 120 Gramm pro Kilometer vorgeschrieben, 2020 dürfen es nur noch 95 Gramm sein. Im vergangenen Jahr lag der Durchschnittswert aller neu zugelassenen Autos in Deutschland aber erst bei 146,1 Gramm CO₂ je Kilometer.







Die Evolution des Automobils endete im Jahr 1995 mit Einstellung der Baureihe W124 von Mercedes. 95% aller späteren PKW-Modelle waren eine Beleidigung für die Augen und nötigen neuerdings jeden Autofahrer durch Alarmtöne jeder Art oder eine Start-Stopp-Automatik.
Damals gab es alles, was ein Auto braucht: Komfort, Sicherheit, Leistung und Emotion.
Im Detail: Klimaanlage, Automatik, Tempomat, el. Sitze mit Heizung, el. Spiegel und Fensterheber, ABS, 4 Airbags, 279PS und ein klassisch schönes Design ohne nachgezogenen Lidstrich und tuntig gefärbten Stränchen.
Es ist eine Freude so ein Auto zu fahren. Keine Alarmkonzerte ohne Gurt, beim Spurwechsel und bei Vollbremsungen. Ein entspanntes souveränes Fahrgefühl und dabei mehr Leistung als alle TDI-Choleriker.
Noch dazu ist so ein Auto (trotz diverser Anfeindungen von grünen Fanatikern) sozial, ökologisch und ökonomisch korrekt. Das glauben Sie nicht?
- ein Neuwagen weniger musste klimaschädlich produziert werden
- kein Feinstaub und weniger Schadstoffe als jeder Diesel
- von der Mineralölsteuer lebt ein Hartz4-ler
- die Anschaffung und Betriebskosten für 3Jahre sind billiger als der reine Wertverlust des neuen Golf6 nach 3 Jahren
- noch dazu steigt der Wert meines 400E um 400-500€ pro Jahr
... wirklich mit 4 Airbags? Würde mich brennend interessieren!
... wirklich mit 4 Airbags? Würde mich brennend interessieren!
Zitat:....Individualität ist das Grundmerkmal einer freiheitlichen Grundausrichtung, alberne Versuche werden allesamt scheitern wenn sie diesen Umstand vergessen zu beachten.....
.
Spätestens wenn eine 15Km Fahrt im Auto 1 1/2Std dauert und 5-10 Euro kostet werden "Autos zu Blumenkästen" :-)
.
Mal ernsthaft:
Es gibt gesellschaftlich und private Grenzkosten. Die gesellschaflichen sind schon erreicht, die privaten brauchen nicht mehr lang.
.
Dann kippt das System!
.
Gruss
Sikasuu
Grenzkosten können Sie mir nennen? Und mal ernsthaft 15 km Fahr in in 90 Minuten machen pro Kilometer 6 Minuten, das ist in etwa das was ein durchschnittlicher Läufer schafft. Schieben Sie Ihr Fahrzeug?
...in der rush hour mal die mehr stehenden als fahrenden
1000de Stinker anguckt, dann hat er schon recht mit so 15 km in 90 Sekunden!
Manchmal steh' ich auch da drin - praktisch gezwungenermassen! Wie mir das - wörtlich - stinkt...
AQber wo es geht, da surre ich mit meinem E-Bike locker vorbei und guck mir die vielen 100-saureGesichter an - sehen genauso aus wie meines - wenn ich hinterm Steuer sitze! Meines Verbrenners - aus 2000!
Und warte drauf, dass endlich mal ein vernünftiges, bezahlbares E-Auto auf den Markt kommt.
Aber ich bin zuversichtlich - was kommen muss, das kommt!
Und wenn's nicht von VW Opel doer MB kommt, dann halt von BYD, Saab oder woandersher!
...in der rush hour mal die mehr stehenden als fahrenden
1000de Stinker anguckt, dann hat er schon recht mit so 15 km in 90 Sekunden!
Manchmal steh' ich auch da drin - praktisch gezwungenermassen! Wie mir das - wörtlich - stinkt...
AQber wo es geht, da surre ich mit meinem E-Bike locker vorbei und guck mir die vielen 100-saureGesichter an - sehen genauso aus wie meines - wenn ich hinterm Steuer sitze! Meines Verbrenners - aus 2000!
Und warte drauf, dass endlich mal ein vernünftiges, bezahlbares E-Auto auf den Markt kommt.
Aber ich bin zuversichtlich - was kommen muss, das kommt!
Und wenn's nicht von VW Opel doer MB kommt, dann halt von BYD, Saab oder woandersher!
...in der rush hour mal die mehr stehenden als fahrenden
1000de Stinker anguckt, dann hat er schon recht mit so 15 km in 90 Sekunden!
Manchmal steh' ich auch da drin - praktisch gezwungenermassen! Wie mir das - wörtlich - stinkt...
AQber wo es geht, da surre ich mit meinem E-Bike locker vorbei und guck mir die vielen 100-saureGesichter an - sehen genauso aus wie meines - wenn ich hinterm Steuer sitze! Meines Verbrenners - aus 2000!
Und warte drauf, dass endlich mal ein vernünftiges, bezahlbares E-Auto auf den Markt kommt.
Aber ich bin zuversichtlich - was kommen muss, das kommt!
Und wenn's nicht von VW Opel doer MB kommt, dann halt von BYD, Saab oder woandersher!
Weiterhin sehe ich keinen großen Unterschied, wenn Sie statt benzingetrieben nunmehr e-mobil im Stau stehen. Sie etwa?
Weiterhin sehe ich keinen großen Unterschied, wenn Sie statt benzingetrieben nunmehr e-mobil im Stau stehen. Sie etwa?
Weiterhin sehe ich keinen großen Unterschied, wenn Sie statt benzingetrieben nunmehr e-mobil im Stau stehen. Sie etwa?
...
a) auf keinen Spritverbrauch (Geld durch den Auspuff!) im Steh-Status beschränken,
b) der Verkehrslärm wäre erheblich niedriger,
c) die Luft um vieles sauberer - und wenn Sie mal in der Kolonne standen mit so einem schlecht eingstellten Diesel davor, wissen Sie, was ich meine!
Man steht halt und kommt kaum vorwärts, aber E-angetrieben viel effizienter und sauberer!
Iss das nix?!...
...
a) auf keinen Spritverbrauch (Geld durch den Auspuff!) im Steh-Status beschränken,
b) der Verkehrslärm wäre erheblich niedriger,
c) die Luft um vieles sauberer - und wenn Sie mal in der Kolonne standen mit so einem schlecht eingstellten Diesel davor, wissen Sie, was ich meine!
Man steht halt und kommt kaum vorwärts, aber E-angetrieben viel effizienter und sauberer!
Iss das nix?!...
Sie schreiben: "Sie verkennen die Dimension
und vor allem, dass die Unrentabilität nicht den Ferraribesitzer trifft wohl aber den zahlreicher vorhanden Polofahrer."
Und ich schrieb: "Und wenn dafür ein paar Polos ausgepreist werden."
Damit bestätigen Sie mich doch.
...
a) auf keinen Spritverbrauch (Geld durch den Auspuff!) im Steh-Status beschränken,
b) der Verkehrslärm wäre erheblich niedriger,
c) die Luft um vieles sauberer - und wenn Sie mal in der Kolonne standen mit so einem schlecht eingstellten Diesel davor, wissen Sie, was ich meine!
Man steht halt und kommt kaum vorwärts, aber E-angetrieben viel effizienter und sauberer!
Iss das nix?!...
a) Strom kostet auch Geld, auch wenn im Stau beim eMobil der Motor steht, werden Sie Strom verbrauchen, jede Wette.
b) Verkehrslärm wird nicht geringer, er verlagert sich auf hochfrequente Töne bzw. Tonlagen.
c) die Luft wird vielleicht punktuell besser, gesamt gesehen steht bei einem eMobil der Auspuff nur woanders
Man steht genauso, ein e-Antrieb ist ebenso effizient und in der Gesamtrechnung nicht ökologischer.
Aber macht nen grünen Schuh. Das ist doch das was Sie wollen?
....läuft der Motor und stop¬go da säuft er so richtig - bis 25 Ltr. / 100 km - nur mal den Verbrauchsanzeiger
angucken - falls Sie einen haben!
2. Ja - Sie wissen was bei einem stehenden E-Auto läuft?
Höchstens beim Bremsen Strom zurück in den Akku - statt
Brems- und Kupplungsabrieb in die Atmosphäre! Oder meinten
Sie die paar Watt für Brems- und Beleuchtung?
Es wirkt sich in der Praxis garnicht aus auf die Reichweite!
Ich weiss es! (;>))) Nennt man praktische Er-Fahr-ung...
3. Jedenfalls stösst das E-Auto eben keine Abgase und Partikel in die Luft - und Ihren Ventilator!
Gutes Schnaufen wünsch' ich - und rechnen können Sie auch nicht.
¨üssen Sie auch nicht - andere haben die Vorteile von E-Antrieb schon lange ausgerechnet!
Z.B. bei einem grünen Schuh in einer Lagerhalle - da fahren doch alle mit Diesel- und Benzin rum - die Stapelgabler?!
....läuft der Motor und stop¬go da säuft er so richtig - bis 25 Ltr. / 100 km - nur mal den Verbrauchsanzeiger
angucken - falls Sie einen haben!
2. Ja - Sie wissen was bei einem stehenden E-Auto läuft?
Höchstens beim Bremsen Strom zurück in den Akku - statt
Brems- und Kupplungsabrieb in die Atmosphäre! Oder meinten
Sie die paar Watt für Brems- und Beleuchtung?
Es wirkt sich in der Praxis garnicht aus auf die Reichweite!
Ich weiss es! (;>))) Nennt man praktische Er-Fahr-ung...
3. Jedenfalls stösst das E-Auto eben keine Abgase und Partikel in die Luft - und Ihren Ventilator!
Gutes Schnaufen wünsch' ich - und rechnen können Sie auch nicht.
¨üssen Sie auch nicht - andere haben die Vorteile von E-Antrieb schon lange ausgerechnet!
Z.B. bei einem grünen Schuh in einer Lagerhalle - da fahren doch alle mit Diesel- und Benzin rum - die Stapelgabler?!
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren