Richard Branson poses for a portrait in support of his new book, "Screw Business As Usual" at the Virgin Offices in New York, December 1, 2011. REUTERS/Andrew Burton (UNITED STATES - Tags: PROFILE BUSINESS TRANSPORT) © Andrew Burton/Reuters

Richard Branson: Krieg dem Kohlendioxid

Seine Mutter war eine der ersten Stewardessen Großbritanniens, später besaß Richard Branson seine eigenen Fluglinien, heute gehören ihm Dutzende Unternehmen der Virgin Group. Branson ist der viertreichste Brite.

Jetzt unterstützt er ausgerechnet den Kampf gegen den Klimawandel: Die Gewinne aus seinen Bahn-, Reise- und Flugunternehmen will er dafür ausgeben, neue Techniken zur Vermeidung von CO₂-Emissionen zu erforschen, insgesamt drei Milliarden Dollar.

Carbon War Room heißt diese Initiative, die sich unter anderem für effizientere Schiffe und Gebäude starkmacht. Außerdem hat Branson 25 Millionen Dollar Preisgeld für Unternehmen ausgelobt, die Wege zur Wiederverwertung von CO₂ finden.

Was treibt diesen Mann? »Ich will die Welt retten und Gewinne machen«, sagt Branson. Er werde sich gut fühlen, wenn Flugzeuge eines Tages mit Biosprit betankt werden können: Das spare Steuern.

Hasso Plattner: Nachhilfe für Informatiker

Hasso Plattner hat den Software-Konzern SAP mitgegründet und damit ein Vermögen verdient. Er ist heute einer der reichsten Deutschen.

In Südafrika – dort besitzt Plattner ein Golfhotel – fördert er die Grundlagenforschung zur Aids-Bekämpfung an zwei Universitäten. In Potsdam hat er mit mehr als 200 Millionen Euro ein ganzes Universitätsinstitut für Informatik aufgebaut. Es gebe hierzulande zu viele Software-Tüftler und zu wenige Software-Architekten, klagte er einmal.

Laut Hochschulranking bietet Potsdam einen der besten Informatik-Studiengänge an. Studenten entwickeln dort unter anderem Software für die Tumor-Dokumentation. Seit September gibt es Informatik-Kurse für jedermann bei: Professor Plattner.