Sergey Brin: Mit Google gegen Parkinson

Sergey Brin, der Mitgründer von Google, musste nicht weit gehen, um sein Erbgut entziffern zu lassen. Seine Frau besitzt ein Unternehmen, das Gentests für jedermann anbietet. Ergebnis: Sergey Brin trägt eine Genvariante, die die Wahrscheinlichkeit erhöht, an Parkinson zu erkranken.

Brin, dessen Vermögen auf 18,7 Milliarden Dollar geschätzt wird, spendete 50 Millionen Dollar für die Parkinson-Forschung. Er hofft, dass Wissenschaftler Biomarker finden, mit denen der Ausbruch der Krankheit erkannt wird, bevor die ersten Symptome auftreten. Dann könnten Medikamente früher verschrieben werden.

Zudem will er eine neue Technik vorantreiben, die riesige Datenmengen durchforstet, um nach Gemeinsamkeiten von Parkinson-Kranken zu suchen – das Google-Prinzip.

Bill und Melinda Gates: Kämpfer gegen Aids und Malaria

Niemand hat der Wissenschaft so viel Geld gespendet wie Bill und Melinda Gates. Mit ihrer 1994 gegründeten Stiftung haben sie inzwischen 25 Milliarden Dollar für medizinische Forschung, Entwicklungshilfe und Bildung ausgegeben.

Vor allem die Entwicklungsländer sollen vom Kampf gegen Aids, Tuberkulose und Malaria profitieren. Anfang 2011 musste Bill Gates jedoch feststellen, dass sich hitzebeständige Impfstoffe gegen Malaria nicht so schnell entwickeln lassen wie neue Software bei Microsoft. »Ich dachte, einige der geförderten Ideen würden schon jetzt Leben retten«, sagte er.

Aber es gibt Hoffnung: Ein neuer Impfstoff verringerte das Risiko von Säuglingen um 56 Prozent, an Malaria zu erkranken. Bevor flächendeckend geimpft wird, muss der Impfstoff aber noch wirksamer sein.