Mobilität in der Stadt Modernes Leben
Der frühere Trend zum Wohnen am Ortsrand war ein Fehler. Nur in einer dicht besiedelten Stadt ist zeitgemäße Mobilität möglich.
Die Häuser sind bunt und umweltfreundlich. In den begrünten Innenhöfen spielen Kinder. Büros, Arztpraxen und Kneipen finden sich gleich um die Ecke. Autos hingegen sieht man im Französischen Viertel von Tübingen so gut wie keine. Die müssen draußen bleiben. Stellplätze gibt es nur am Rand des Quartiers, in kostenpflichtigen Parkhäusern.
Das »Viertel«, wie die Tübinger ihren neuen Stadtteil nennen, gönnt sich diesen Luxus. Bewusst entschied sich der Stadtrat gegen den Autoverkehr, als er Anfang der neunziger Jahre begann, das frei werdende Kasernengelände zu bebauen. Damals war das eine gewagte Strategie. Heute gilt das Französische Viertel als städtebauliches Vorzeigeobjekt. Es beweist, wie urbanes Leben aussehen kann, bei dem der Verkehr nicht im Mittelpunkt steht. Und dennoch ist es nur ein Mosaikstein bei dem Versuch, die Städte fit für die Mobilität von morgen zu machen.
Als »Stadt mit Eigenschaften« und »Stadt der kurzen Wege« preist Tübingen sein neues Viertel. Das Quartier soll, so der Wille der Städteplaner, alles andere sein als eine reine Schlafstadt: Gewerbebetriebe, Werkstätten und Läden mischen sich unter die drei- bis fünfgeschossigen Wohngebäude. Etwa 700 Arbeitsplätze haben die 150 neu angesiedelten Unternehmen in den vergangenen Jahren geschaffen. Knapp 2.500 Menschen leben heute auf dem zehn Hektar großen Areal.
Das Französische Viertel ist der bewusste Gegenentwurf zur Stadt des vergangenen Jahrhunderts. Damals, vor allem in den fünfziger und sechziger Jahren, setzten Stadtväter alles daran, ihre Metropolen dem Auto untertan zu machen. Getrieben vom Wunsch nach Freiheit und angestachelt von einer starken Automobillobby, entstanden breite Straßen, Parkplätze, innerstädtische Autobahnen. Wer konnte, zog zum Wohnen an den Stadtrand – und erzeugte damit noch mehr Verkehr.
- Neue Ideen für den Stadtverkehr
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1. Künftig könnte der öffentliche Verkehr – Carsharing, Stadtrad, Bus, Bahn – über eine virtuelle Mobilitätskarte per Smartphone gebucht und abgerechnet werden.
2. Eine aufeinander abgestimmte Taktung von Ampeln und öffentlichen Verkehrsmitteln sorgt für ein reibungsloses Fortkommen von Bussen und Straßenbahnen.
3. Der in China konzipierte »Straddling Bus« ist ein riesiger Schienenbus, unter dem Autos hindurchfahren können. Er könnte Staus in Millionenstädten lindern.
4. Mit kleinen, autonom fahrenden Kabinen bietet das in Paderborn entwickelte Railcab-Konzept eine Art Schienentaxi, das individuelle Fahrten im öffentlichen Nahverkehr ermöglicht.
5. Das niederländische Konzept des Shared Space verzichtet auf Ampeln und Verkehrsschilder und macht Fußgänger, Rad- und Autofahrer zu gleichberechtigten Verkehrsteilnehmern.
Heute ist klar, dass dies ein Fehler war. Die städtischen Straßen sind voll. Die Busse und Bahnen, die sie entlasten sollen, sind es ebenfalls. »Die autogerechte Stadt ist ein Modell der Vergangenheit«, sagt Vittorio Magnago Lampugnani, Professor für die Geschichte des Städtebaus an der ETH Zürich. »Wir müssen anfangen, die Städte wieder zu verdichten. Nur in einer dichten Stadt ist Mobilität auch ohne Auto möglich.« Nur dort, so Lampugnani, gehen Menschen gern zu Fuß, nur dort setzen sie sich bedenkenlos aufs Fahrrad, nur dort sind öffentliche Verkehrsmittel einigermaßen rentabel.
Viele der neuen Stadtviertel, die derzeit auf ehemaligen Kasernengeländen, auf verlassenen Industrieflächen oder aufgegebenen Güterbahnhöfen entstehen, orientieren sich bereits an diesem Ideal – zumindest im Westen Deutschlands. In ostdeutschen Städten sind kühne Entwürfe dagegen kein Thema. Dort gibt es zu viele Wohnungen. Deshalb geht es vor allem darum, die vorhandenen Überkapazitäten zurückzubauen und frühere Großsiedlungen in eine lebensfreundliche Umgebung zu verwandeln.
Dieser Text stammt aus dem aktuellen ZEIT Wissen Magazin, das am Kiosk erhältlich ist. Klicken Sie auf das Bild, um auf die Seite des Magazins zu gelangen
Doch auch in der alten Bundesrepublik können die neuen Quartiere den Status quo nur punktuell verbessern; sie verändern nicht den Rest der Stadt. Das sei aber auch nicht nötig, meint Lampugnani: »Wir brauchen keinen kompletten Umbau unserer Innenstädte, wir brauchen keine exaltierten, futuristischen Projekte. Gerade in den gewachsenen Städten reichen behutsame Korrekturen der einzelnen Quartiere.« Fahrbahnen, die weniger Raum einnehmen, gehören für den Italiener dazu. Genau wie neue, vier- bis fünfgeschossige Gebäude mit grünen Höfen. Etwa 300 bis 400 Einwohner pro Hektar gibt Lampugnani als Ziel vor – und damit eine noch dichtere Bebauung als im Französischen Viertel. Zum Vergleich: Die Berliner Innenstadt kommt heute nur noch auf etwa 100 Einwohner pro Hektar, Anfang des 20. Jahrhunderts waren es noch mehr als 300. »Solch ein Wert wäre ein gutes Maß für eine Stadt, in der Urbanität entstehen kann, die aber auch Privatheit, Parkanlagen und überhaupt genügend öffentlichen Raum bietet«, sagt Lampugnani.
- Datum 06.11.2012 - 15:30 Uhr
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...ein Traum - sogar für mich als eingefleischtem Autofahrer: Schnell und bezahlbar, sehr flexibel - und fitnessfördernd, hier kann man gut auf das eigene Auto verzichten.
... wohl etwas mit dem "Alptraum" etlicher Bundesländer bezüglich des Länderfinanzausgleichs zu tun hat?
Immerhin gönnt sich Berlin "arm, aber sexy" mit ca. 3,5 Mrd. Euro p.a. für sich alleine die Hälfte der gesamten Transferleistungen.
... wohl etwas mit dem "Alptraum" etlicher Bundesländer bezüglich des Länderfinanzausgleichs zu tun hat?
Immerhin gönnt sich Berlin "arm, aber sexy" mit ca. 3,5 Mrd. Euro p.a. für sich alleine die Hälfte der gesamten Transferleistungen.
...eine Redaktionsempfehlung wert sein, so bekommen Sie wenigstens eine von mir.
Mein Vorschlag: B-W wird zur grünen Zone erklärt. Dorthin schieben wir dann das ganze Karottenkuchen Milieu ab und dann bauen sie sich dort ihre kleine heile wunderbare Gutmenschen "wir sind gegen alles" Welt auf. Ergebnis: Alle sind glücklich:-)
"Gutmensch".. können wir das nicht zum Unwort der Zeitonline Artikel küren..
Sie schlechtmensch Sie... Nun finde ich ja karottenkuchen auch eklig.. Aber es wäre doch schön sich über Argumente zu unterhalten und nicht mangels erkenntnis über verbale entgleisungen..
"Gutmensch".. können wir das nicht zum Unwort der Zeitonline Artikel küren..
Sie schlechtmensch Sie... Nun finde ich ja karottenkuchen auch eklig.. Aber es wäre doch schön sich über Argumente zu unterhalten und nicht mangels erkenntnis über verbale entgleisungen..
...kommt es aber darauf an, ob man tatsaechlich ganz auf ein Auto verzichtet oder ob man nicht insgeheim doch mit dem Auto kalkuliert. Eine Stadtwohnung ist in der Regel nicht teurer, als die Kosten einer Hauses oder einer Wohnung auf dem Land PLUS den Kosten (Anschaffung, Unterhalt, Parken) fuer ein Auto. Fuer mich laeuft es finanziell auf dasselbe hinaus. Eine Wohnung in 10 Munten Fussweg zur Arbeit (und in Fussentfernung zu Schulen, Einkaufsmoeglichkeiten etc.) kostet 1000 Euro, 3 Monatstickets fuer den oeffentlichen Nahverkehr 162 Euro. eine vergleichbare Wohnung auf dem Land wuerde ca. 700 Euro kosten - dazu kaemen dann aber mindestens Kosten von 600 Euro im Monat (mit umgelegten anschaffungskosten oder Leasingrate)fuer ein Auto. Mir bleiben also noch 140 Euro im Monat fuer Taxifahrten (die ich brauche, wenn ich Freunde besuche, die ungeunstig zum oeffentlichen Nahverkehr wohnen).
...haben Sie noch nicht einmal die ersparten Nerven und Zeitaufwand für das Pendeln eingerechnet, auch nicht die zunehmende Fitness durch vermehrte Benutzung Ihres Bewegungsapparates.
Das ist ein guter Einwand.
Die Rechnung stimmt aber nicht bei einem billigen Auto - gibt ja schon Neuwagen für 100 Euro im Monat.
Und sie funktioniert nicht, wenn die Innenstadtlagen richtig "in" sind. Dann ist das Delta zur Umlandmiete größer und mein Tipp: In gefragten Lagen wird der Abstand noch größer werden. Insbesondere wenn Gutverdiener den edlen Vorort verschmähen und mehr in die Städte ziehen. Dann sind Wohnungspreise (von Miete reden ja nur Träumer) von 800.000 kein Problem
Und weil die Welt nicht gerecht ist, werden dann mehr Gutverdiener in der City(mit Auto in der eigenen Garage) leben und mehr Domestiken außerhalb - ohne Auto und ohne echtes Nahverkehrsnetz
Wäre jedenfalls meine Prognose
...haben Sie noch nicht einmal die ersparten Nerven und Zeitaufwand für das Pendeln eingerechnet, auch nicht die zunehmende Fitness durch vermehrte Benutzung Ihres Bewegungsapparates.
Das ist ein guter Einwand.
Die Rechnung stimmt aber nicht bei einem billigen Auto - gibt ja schon Neuwagen für 100 Euro im Monat.
Und sie funktioniert nicht, wenn die Innenstadtlagen richtig "in" sind. Dann ist das Delta zur Umlandmiete größer und mein Tipp: In gefragten Lagen wird der Abstand noch größer werden. Insbesondere wenn Gutverdiener den edlen Vorort verschmähen und mehr in die Städte ziehen. Dann sind Wohnungspreise (von Miete reden ja nur Träumer) von 800.000 kein Problem
Und weil die Welt nicht gerecht ist, werden dann mehr Gutverdiener in der City(mit Auto in der eigenen Garage) leben und mehr Domestiken außerhalb - ohne Auto und ohne echtes Nahverkehrsnetz
Wäre jedenfalls meine Prognose
Schön wär's. Leider scheint das Gegenteil der Fall zu sein: wie ich kürzlich las, plant man neuerdings XXL-Parkplätze, um den im Trend liegenden überbreiten Karossen gerecht zu werden.
http://www.sueddeutsche.d...
In meinem Wohnviertel am Münchner Stadtrand, das wegen der guten Anbindung an die Münchner Innenstadt von Pendlern aus dem Umland frequentiert wird, mussten wir Juristen bemühen, um die Stadtverwaltung dazu zu bringen, durch entsprechende Parkverbote wenigstens die Gehwege für Fußgänger freizuhalten. Staus allerorten, der Nahverkehr ist total überlastet. Vom "Gegenentwurf" zur Stadt des vergangenen Jahrhunderts ist nicht viel zu bemerken, und ich denke, das ist typisch für die meisten deutschen Städte.
Das Auto hat de facto eine Vormachtstellung, was die Begünstigung verschiedener Mobilitätskonzepte im öffentlichen städtischen Raum angeht. Soweit so gut. Schauen wir uns doch einmal an, was das Auto rational betrachtet für unsere Städte bedeutet, verglichen mit anderen Verkehrsmitteln:
- Das Auto benötigt auf der Fahrbahn selbst in Relation zur beförderten Personenmenge mit Abstand am meisten Platz. Dies nicht nur rein physisch, sondern z.B. auch durch Belegung von Sicherheitsabständen bei den innerorts üblichen Geschwindigkeiten.
- Das Auto benötigt nicht nur im Fließverkehr übermäßig viel Platz, sondern auch und gerade im ruhenden Verkehr. Ein Auto steht 90% seines Lebens irgendwo herum, und das nicht nur auf Privatgrundstücken sondern oft auch an Plätzen, die sonst dem wirklichen Verkehr zugesprochen werden könnten
- Die für das Auto nötigen Straßen zerschneiden Städte regelrecht, Passanten werden an ihrer Freizügigkeit extrem behindert (Ausweichen auf Fußgängerüberquerungen, Wartezeiten an Ampeln)
- Autos verpesten die Umwelt in Relation zu allen anderen Verkehrsmitteln enorm, und stellen durch ihre Emissionen (Dreck, Lärm) ein erhebliches Gesundheitsrisiko für die städtisch lebende Bevölkerung dar
- Autos gefährden andere Verkehrsteilnehmer überproportional. Vergleich der Todesraten bei Kollisionen Auto<->Fußgänger oder Auto<->Fahrrad ist lehrreich.
Fazit: Rational betrachtet muss man sich fragen: Warum lassen wir diesen Wahnsinn überhaupt zu?
Autos werden mit "Freiheit" assoziiert - sie versachaffen aber bestenfalls jeweils einer einzigen Person ein wenig mehr Freiheit, waehrend sie, um das zu ermoeglichen ununterbrochen die Freiheit anderer behindern und einschraenken.
Autos werden mit "Freiheit" assoziiert - sie versachaffen aber bestenfalls jeweils einer einzigen Person ein wenig mehr Freiheit, waehrend sie, um das zu ermoeglichen ununterbrochen die Freiheit anderer behindern und einschraenken.
...also nicht dort wohnen muss, den muss man belächeln. Da können die Stadtplaner zu Erkenntnissen kommen und planen was sie wollen, teuer, eng, laut und wenig naturverbunden wird die Wohnqualität immer bleiben.
Ich wollte da nicht tot im Keller hängen.
Aber umgekehrt könnte ich finanziell schon nicht aufs land, und zudem müsste ich zu weit Fahren... zur Arbeit.
Aber vor allem, würde auch sie, wenn alle so denken würden wie Sie ebenfals kein schickes grünes Land mehr erleben können..
Der Energieverbrauch von Großstädten und die Verdichtete BAuweise sind bis zu faktor 3 Energiesparsamer als eine Zersiedlung der landschaft..
Sie haben also sozusagen nur dank der opferbereitschaft der anderen Ihr schönes grünes Heim
Es gibt aber auch Ausnahmen bei den Großstädten. In der Stadt Hagen in Westfalen, ca. 180000 Einwohner, braucht man nicht mehr als 10 Minuten Fußweg, um aus der Stadtmitte hinaus auf die umliegenden Berge und in den Wald zu kommen.
Aber umgekehrt könnte ich finanziell schon nicht aufs land, und zudem müsste ich zu weit Fahren... zur Arbeit.
Aber vor allem, würde auch sie, wenn alle so denken würden wie Sie ebenfals kein schickes grünes Land mehr erleben können..
Der Energieverbrauch von Großstädten und die Verdichtete BAuweise sind bis zu faktor 3 Energiesparsamer als eine Zersiedlung der landschaft..
Sie haben also sozusagen nur dank der opferbereitschaft der anderen Ihr schönes grünes Heim
Es gibt aber auch Ausnahmen bei den Großstädten. In der Stadt Hagen in Westfalen, ca. 180000 Einwohner, braucht man nicht mehr als 10 Minuten Fußweg, um aus der Stadtmitte hinaus auf die umliegenden Berge und in den Wald zu kommen.
Ich bin jetzt stolze 70 und habe inzwischen die dritte Immobilie neu erworben. Bei der letzten war ich Gott sei dank keinem Stadtplaner ausgeliefert. Die erste Stadt in der ich gewohnt habe , war Wolfburg. Diese Stadt ist tatsächlich zu 100 % am Reißbrett entstanden und zwar vor 76 Jahren. Damals top-modern mit Wärme-Kraft-Kopplung und grün, grün, grün dazwischen. Natürlich auch Straßen mit Parkplätzen für die vielen VW's. In den 60er Jahren konnte man sagen: dier einzige Stadt zwischen Paris und Wladiwostok in der der Sozialismus verwirklicht wurde. Alles Erbpacht, keine Eigenheime nur Architekten-Groß-Träume. Weil dort kaum ein ZEIT-Leser wohnen will, muß das Volkswagenwerk einen sog. Wüstenzuschlag zahlen. Ich bin dann nach Bonn gezogen. Tolle Stadt - nur keine Grundstücke. dazu muß man im Rheinland jemanden kennen, der jemanden kennt. Dann wurde in Meckenheim eine super Siedlung mit Eigenheimen gebaut. Alles aus einer Architektenhand. Autos an die Peripherie. Im Quartier alles nur für Kinder - also das frühe Vauban. Ganze Horden von Architekturstudenten mit ihren Prof's pilgerten da durch und waren des Lobes voll. Nach dem Einkauf: Alles bis zum Haus schleppen; vor dem und nach dem Urlaub: alles gepäck an die Peripherie schleppen und das bei Wind und Wetter. Jeder schaute jedem in den Garten und nach 10 Jahren fingen die Leute an ihre Häuser zu "individualisieren". Schrecklich! Wenn das die Architekten auch nur geahnt hätten. Jetzt sind die Kinder edrwachsen und fort....
Ähnliches habe ich auch erlebt, bin selber in den 80er in so einer Siedlung groß geworden. Damals wurde das Konzept des verkehrsberuhigten Bereichs als Spielstraße umgesetzt. In unserer Stadt war das damals das erste Projekt welches unter dem Motto geplant wurde; viele weitere sollten später folgen.
Anfangs war das auch ein buntes Treiben in den Ein- und Zweifamilienhäusern: Kinder jeden Alters und vereinzelt auch ältere Herrschaften.
Fünfzehn Jahre später waren die meisten Kinder fort. Wegen der Eigenheime auch keine großartige Flukuation vorhanden.
Spielplatz verrottet und ungepflegt. Das anfängliche soziale Leben verebbt.
Ähnliches habe ich auch erlebt, bin selber in den 80er in so einer Siedlung groß geworden. Damals wurde das Konzept des verkehrsberuhigten Bereichs als Spielstraße umgesetzt. In unserer Stadt war das damals das erste Projekt welches unter dem Motto geplant wurde; viele weitere sollten später folgen.
Anfangs war das auch ein buntes Treiben in den Ein- und Zweifamilienhäusern: Kinder jeden Alters und vereinzelt auch ältere Herrschaften.
Fünfzehn Jahre später waren die meisten Kinder fort. Wegen der Eigenheime auch keine großartige Flukuation vorhanden.
Spielplatz verrottet und ungepflegt. Das anfängliche soziale Leben verebbt.
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