BiohackerDas Spiel mit den Bakterien
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Austausch mit dem FBI

Ein paar Monate später und um 1.500 Euro ärmer legte Trojok im Frühjahr 2011 mit den ersten Experimenten los. Allerdings nicht mit gentechnischen Veränderungen von Bakterien oder lebenden Organismen. Denn die sind in Deutschland – anders als in den USA – außerhalb von Sicherheitslabors verboten. Erlaubt ist aber zum Beispiel, aus dem eigenen Speichel ein wenig eigene DNA herauszuholen und davon im Heimlabor einen genetischen Fingerabdruck zu nehmen. Harmlose Versuche also, die kein Sicherheitslabor erfordern. Trojok machte sich dennoch Gedanken, wie Nachbarn oder Vermieter auf seine Experimente reagieren könnten. Gemeinsam mit der Berliner Biohackerin Lisa Thalheim entwarf er Leitlinien für eine sichere und verantwortungsbewusste DIY-Biologie: Biohacker-Labors sollen sich gegenseitig inspizieren, ein web of trust aufbauen und sich auf öffentlich vorzeigbare, verpflichtende Sicherheitsstandards einschwören. Das Regelwerk diskutierte er per E-Mail mit der weltweit vernetzten Biohacker-Community – und erregte so das Aufsehen des FBI.

Drei Wochen lang trug Trojok die Einladung des FBI mit sich herum. »Es war mir irgendwie suspekt, dass die mich auf einer Liste haben.« Er tauschte sich mit anderen Biohackern in Europa aus, fragte seine Uni-Professoren um Rat. Doch denen ist so etwas noch nie passiert. »Im Grunde habe ich mich dann aus purer Neugier entschieden hinzufliegen«, sagt Trojok. Außerdem lege er ja in seinem code of conduct großen Wert darauf, die Bedenken der Öffentlichkeit ernst zu nehmen. Und ist nicht das FBI irgendwie auch ein Teil der Gesellschaft?

Genetische Firewall
"Escherichia Coli"-Bakterien im Elektronenmikroskop

Klicken Sie auf das Bild, um zu lesen, wie Forscher mit synthetischer DNA dem Kampf gegen Viren aufnehmen.  |  © Wikicommons

Mitte Juni steht Trojok in dem fensterlosen Tagungszentrum eines Hotels von Walnut Creek, acht Stationen mit der Regionalbahn von San Francisco nach Nordosten. Draußen herrscht kalifornische Hitze, drinnen klimatisierte Kälte. Begrüßung durch eine freundliche FBI-Agentin, »FBI Menue« zum Mittagessen, abends ins plüschige, FBI-finanzierte – womöglich auch observierte – Hotelzimmer. Trojok freut sich zwar, seine Biohacking-Kollegen zu sehen. Doch das Gefühl, beobachtet zu werden, lässt sich nicht abschütteln.

Am nächsten Tag begrüßt Nathan Head, Leiter der Biological Countermeasures Unit des FBI, die Biohacker – ein kahlköpfiger, freundlicher Beamter mit Schlips und Anzug, der gar nicht zum Bild eines Agenten passt. Der promovierte Mikrobiologe scheint den Enthusiasmus der forschungsaffinen Biohacker nachvollziehen zu können. Es klingt nicht nach einer Spionagestrategie, wenn er erklärt, dass er den DIYbio Outreach Workshop organisiert habe, um »mehr über Biohacking zu lernen und zwischen den white hats und black hats unterscheiden zu können« – zwischen den harmlosen und den terroristisch motivierten Bastlern. Das FBI müsse auf technologische Trends wie das Biohacking eingestellt sein – und auch auf die Reaktion der Öffentlichkeit auf diesen Trend, ergänzt FBI-Agent Sean Donahue, der für »Massenvernichtungswaffen« zuständig ist. Wenn sich Politiker oder Bürger, von den Medien aufgeschreckt, über »unregulierte Amateurbiologen« sorgten, dann könne das FBI nun sagen: »Wir reden mit der Amateurgemeinde. Sie stellt keine Gefahr dar.«

Im Fall Steve Kurtz hatte das FBI noch ganz anders reagiert. Der Professor der Universität Buffalo hatte sich in seinen Kunstaktionen jahrelang mit Gentechnik auseinandergesetzt. Dann starb 2003 plötzlich seine Frau, routinemäßig inspizierte die örtliche Polizei sein Haus, fand diverse Petrischalen mit Bakterien und alarmierte das FBI. Wegen Verdachts auf »Bioterrorismus« wurde Kurtz festgenommen, sein Haus von Beamten in Schutzanzügen durchsucht. Nach fünf Jahren Verhandlung wurde Kurtz schließlich freigesprochen: Die Bakterienkulturen waren harmlos gewesen.

Inzwischen, nach rund drei Jahren Austausch mit der Biohacking-Bewegung, haben die Agenten gelernt, was die DIY-Biologen tun – und dass sie es mit Vorsicht tun. Mit der Einladung zur Konferenz hofft FBI-Mann Head, international Werbung für eine Kooperation von Biohacker-Gruppen mit den jeweiligen Behörden zu machen. Jetzt sei die »Gelegenheit da, diese Gruppen für Sicherheitsfragen zu sensibilisieren«. Nein, um Kontrolle gehe es dabei nicht, versichert Head. Aber man sei natürlich daran interessiert, die nationale Sicherheit zu schützen und schwarze Schafe rechtzeitig auszumachen, um so einen Anschlag zu verhindern. Dabei hofft er auf die Hilfe der Community.

Gut drei Dutzend Biohacker sind gekommen, meist junge Leute. Darunter Biologen, aber auch Programmierer, Elektrotechniker und Künstler. Ein bunter Haufen, den das Desinteresse an modischer Kleidung und die Lust am Forschen und Tüfteln vereint. Jeans und T-Shirts mit Uni-Emblem herrschen vor. In kurzen PowerPoint-Präsentationen präsentieren sie in dem Hotel in Walnut Creek ihre Arbeit. Eine Gruppe aus Los Angeles versucht etwa, spezielle Bakterien zu züchten, die Luftstickstoff schon bei 20 bis 30 Grad Celsius binden sollen statt wie bisher bei hohen Temperaturen. Vielleicht gelingt damit ein wichtiger Beitrag hin zu weniger Stickstoffdüngereinsatz in der Landwirtschaft.

Doch nicht alle Technologien sind geeignet für das Heimlabor. Deshalb schließen sich Biohacker zunehmend in Gemeinschaftslaboren zusammen – in Paris, London und Prag wie in Chicago, New York und Baltimore, ja selbst in Jakarta und Singapur. Amsterdams Biohacker haben ihr Labor in jenem Gebäude eingerichtet, wo 1632 die wohl ersten öffentlichen Sektionen an Leichen in Europa vorgenommen wurden – verewigt in dem berühmten Rembrandt-Bild Die Anatomiestunde des Dr. Nicolaes Tulp. Das MadLab im britischen Manchester hat in einer der Textilfabriken Unterschlupf gefunden, in denen die industrielle Revolution begann und Friedrich Engels sein Manifest schrieb. MadLab fungiert hier als Kulturstätte, in der auch Langzeitarbeitslose beim Experimentieren Beschäftigung, Ablenkung und Bildung finden.

Nach FBI-Agent Head geht seine junge Kollegin Kate Carley ans Mikrofon. Und skizziert den Biohackern Worst-Case-Szenarien. Man stelle sich zum Beispiel Deb vor, die mit gefährlichen Bakterien arbeiten will, die Bedenken anderer Biohacker in den Wind schlägt – und extreme politische Reden schwingt. Dann wird sie entdeckt, wie sie noch spätnachts allein im Gemeinschaftslabor experimentiert. »Würdet ihr den Vorfall melden?«, fragt die Agentin.

Das FBI verfolgt bei den Biohackern die gleiche Strategie, die New Yorker zur Vorbeugung von Anschlägen in der U-Bahn kennen: If you see something, say something – wer etwas sieht, soll es melden. Konkret heißt das, dass die Hobby-Gentechniker den freundlichen FBI-Kontaktmann schon dann anrufen »dürfen«, wenn Deb nur durch radikale Ansichten auffällt. Die europäischen Biohacker werfen sich irritierte Blicke zu, ein heftiges Tuscheln beginnt. Die Stimmung, eben noch vom Enthusiasmus einer Graswurzelbewegung getragen, kippt. Bürger als Informanten? Das seien Stasimethoden, zischelt Trojok.

Leserkommentare
    • porph
    • 21. November 2012 11:38 Uhr

    Schön, dass in einem Artikel über diese Thematik berichtet wird, allerdings verleitet das Lesen des Artikels ein bisschen dazu, die Möglichkeiten und die Effektivität der ganzen "Szene" etwas zu überhöhen.

    Molekularbiologie, zumindest dann wenn es über die üblichen Heimversuche hinausgeht, ist teuer. So richtig teuer. Außerdem ist die Infrastruktur sehr komplex, das alles privat betreiben zu wollen ist schon etwas wahnwitzig. In jedem Durchschnitts-Unilabor steckt eine Menge an Mitteln und Logistik dahinter, die auch für zusammengeschlossene Gruppen Privatmenschen nicht zu stemmen ist.

    Die Idee, dass man auch abseits von den etablierten Laboren Versuche durchführen und spannende Dinge sehen kann, eventuell sogar Dinge, die so noch niemand zuvor gesehen hat (das was man landläufig als Forschung bezeichnet), ist sicher richtig. Dass man allerdings wirklich an der Speerspitze der Forschung sein könnte, ist eine unglaublich romantisierte Vorstellung. Es gibt viele Tausende Menschen in Deutschland und noch viele mehr auf der ganzen Welt, die ein vollausgestattetes Labor hinter sich haben und ohne persönliche finanzielle Hürden loslegen können.

    Bei den engagierten "Bio-Hackern" sind sicher auch Leute dabei, die in Kreativität und Fähigkeiten echte Überflieger sind. Diese Leute gibt es aber auch in den etablierten Labors und daher ist die Wahrscheinlichkeit, dass eben dort und nicht in der Garage etwas wirklich substantielles entdeckt wird, um viele Größenordnungen höher.

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    Die Szene hilft Vorurteile auszuräumen. Etwas was "anfassbar" und nicht in großen Laboren versteckt ist fördert mehr Akzeptanz. Da gerne auch aus Prinzip auf die Gentechnik geschimpft wird ist so etwas doch positiv zu sehen.

  1. Die Szene hilft Vorurteile auszuräumen. Etwas was "anfassbar" und nicht in großen Laboren versteckt ist fördert mehr Akzeptanz. Da gerne auch aus Prinzip auf die Gentechnik geschimpft wird ist so etwas doch positiv zu sehen.

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    • porph
    • 21. November 2012 12:53 Uhr

    Jede Art von Publicity (solange sie nicht allzu unsachlich negativ ausfällt - fiktive Schlagzeile "Mutmaßliche Bioterroristen züchten Killervirus in der Garage! Strengere Gesetze nötig!") ist erstmal gut, das hilft definitv Vorurteile abzubauen. Deswegen begrüße ich auch den Artikel und jeden, der sich sachlich und fundiert (egal ob im professionellen Labor, in der DIY-Garage, oder theoretisch zuhause) mit der Thematik beschäftigt und davon ein bisschen was nach außen trägt.

  2. wie gross ist denn die Chance, einen echten "Killervirus" quasi zu Hause aufzuziehen bzw. zu entwickeln. ( So etwas wie ein 6er im Lotto, nur halt im negativen Sinn ? )

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    Allerdings benötigt für einen Killerkeim niemand ein Labor.
    Daran züchten jetzt schon munter ein paar hundert Millionen Menschen indem sie mit Antibiotika und Hygienemitteln mit Anti-Bakterien-Zutaten nicht vernünftig umgehen.
    So wird jeder Alltagskeim, der mal ganz harmlos war zu einem Multi-Resistenten Killer.

  3. 4. Teuer?

    Ja und nein. Klar, um einen Pipettensatz und Gelkammenrn kommt man nicht herum, sowie einen Basisvorrat an Chemikalien, einen Kühl- und Gefrierschrank, einen Thermocycler, ein paar Enzyme und ne Tischzentrifuge.
    Viel mehr bekommt man als Student im ersten Praktikum in dem Bereich auch nicht in die Finger, sogar ein einfaches Photometer ist noch für den Hobbyisten mittlerweile drin.
    Teuer wird es eigentlich erst so richtig, wenn man anfängt, das Ergebnis der molekularbiologischen Arbeit biochemisch zu untersuchen (dann kommt die FPLC, HPLC Ultrazentrifuge etc. und es wird echt teuer :-) ).
    Davon abgesehen verstehe ich aber nicht ganz, warum man so etwas in der Garage tun will, die meisten Leute in der Szene dürften auch etwas ähnliches studieren und daher eh Zugriff auf ein echtes Labor haben. Es reicht normalerweise, eine nette Mail an eine AG seiner Wahl zu schicken und klarzumachen, wann man mit seinem Projekt anfangen kann.

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    • porph
    • 21. November 2012 14:02 Uhr

    Manche Geräte kann man tatsächlich improvisieren. Man kann sich durchaus einfache Zentrifugen aus Bohrmaschinen zusammenbauen, und irgendwann las ich in einem anderen Artikel zur Biohacker-Szene, dass es inzwischen Thermocycler-Selbstbau-Kits für unter 1000€ gibt.

    Allerdings geht es erstmal gar nicht so sehr um die Geräte (die dann wenn man in den Bereich FPLC, UZ usw geht dann sowieso unbezahlbar sind), sondern allein schon um die Gebrauchskosten bei einfachsten molekularbiologischen Tätigkeiten. OK, Restriktionsenzyme sind inzwischen nicht mehr so teuer aber allein die einfachsten Grundchemikalien kosten schon ein Heidengeld. Für ein einfaches DNA-Gel ist immer ein mindestens zweistelliger Eurobetrag notwendig, allein für die enthaltene Agarose und die Färbung, usw. Wer schonmal kloniert hat, weiß, dass man da Gele am laufenden Band raushauen muss. Allein damit ist die Privatperson überfordert wenn sie nicht gerade am Tag hunderte Euro nur für ihr "Hobby" aufwenden kann...

    Was außerdem im Artikel angesprochen wurde, solange man nicht mit allereinfachsten Proben hantiert ist sowieso S1 vorgeschrieben, und wie ein Privatmann ohne größeren Aufwand an einen S1 Bereich rankommt, ist mir schleierhaft... da wären dann vielleicht die gemeinschaftlich genutzten größeren "Hobbylabore" schon eher ein gangbarer Weg.

    • porph
    • 21. November 2012 12:53 Uhr

    Jede Art von Publicity (solange sie nicht allzu unsachlich negativ ausfällt - fiktive Schlagzeile "Mutmaßliche Bioterroristen züchten Killervirus in der Garage! Strengere Gesetze nötig!") ist erstmal gut, das hilft definitv Vorurteile abzubauen. Deswegen begrüße ich auch den Artikel und jeden, der sich sachlich und fundiert (egal ob im professionellen Labor, in der DIY-Garage, oder theoretisch zuhause) mit der Thematik beschäftigt und davon ein bisschen was nach außen trägt.

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    Antwort auf "Stimmt schon, aber..."
    • porph
    • 21. November 2012 14:02 Uhr

    Manche Geräte kann man tatsächlich improvisieren. Man kann sich durchaus einfache Zentrifugen aus Bohrmaschinen zusammenbauen, und irgendwann las ich in einem anderen Artikel zur Biohacker-Szene, dass es inzwischen Thermocycler-Selbstbau-Kits für unter 1000€ gibt.

    Allerdings geht es erstmal gar nicht so sehr um die Geräte (die dann wenn man in den Bereich FPLC, UZ usw geht dann sowieso unbezahlbar sind), sondern allein schon um die Gebrauchskosten bei einfachsten molekularbiologischen Tätigkeiten. OK, Restriktionsenzyme sind inzwischen nicht mehr so teuer aber allein die einfachsten Grundchemikalien kosten schon ein Heidengeld. Für ein einfaches DNA-Gel ist immer ein mindestens zweistelliger Eurobetrag notwendig, allein für die enthaltene Agarose und die Färbung, usw. Wer schonmal kloniert hat, weiß, dass man da Gele am laufenden Band raushauen muss. Allein damit ist die Privatperson überfordert wenn sie nicht gerade am Tag hunderte Euro nur für ihr "Hobby" aufwenden kann...

    Was außerdem im Artikel angesprochen wurde, solange man nicht mit allereinfachsten Proben hantiert ist sowieso S1 vorgeschrieben, und wie ein Privatmann ohne größeren Aufwand an einen S1 Bereich rankommt, ist mir schleierhaft... da wären dann vielleicht die gemeinschaftlich genutzten größeren "Hobbylabore" schon eher ein gangbarer Weg.

    Antwort auf "Teuer?"
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    Sicherheitsvorschriften vornehm außen vor gelassen, was aber für meine privaten Hefeexperimente mit Material von Lidl auf der Heizung damals im Grundstudium auch in Ordnung war. Habe grade nochmal bei Sigma nachgeschaut: Die Agarose ist ja tatsächlich sauteuer, 200 € für 100 g und Tris 150 € /kilo.
    Gut, dass ich hauptsächlich mit Acrylamid arbeite, das kostet nur rund 2 €, wenn man das (Mini)-Gel selber gießt.
    Allerdings: Wenn man schon aus einer Bohrmaschine eine Zentrifuge baut (gut austarieren nachher :-) ), dann sollte es auch der LB Agar tun, das bisserl DNAse stört in der Hexenküche dann auch nicht mehr...

  4. Allerdings benötigt für einen Killerkeim niemand ein Labor.
    Daran züchten jetzt schon munter ein paar hundert Millionen Menschen indem sie mit Antibiotika und Hygienemitteln mit Anti-Bakterien-Zutaten nicht vernünftig umgehen.
    So wird jeder Alltagskeim, der mal ganz harmlos war zu einem Multi-Resistenten Killer.

    5 Leserempfehlungen
  5. Sicherheitsvorschriften vornehm außen vor gelassen, was aber für meine privaten Hefeexperimente mit Material von Lidl auf der Heizung damals im Grundstudium auch in Ordnung war. Habe grade nochmal bei Sigma nachgeschaut: Die Agarose ist ja tatsächlich sauteuer, 200 € für 100 g und Tris 150 € /kilo.
    Gut, dass ich hauptsächlich mit Acrylamid arbeite, das kostet nur rund 2 €, wenn man das (Mini)-Gel selber gießt.
    Allerdings: Wenn man schon aus einer Bohrmaschine eine Zentrifuge baut (gut austarieren nachher :-) ), dann sollte es auch der LB Agar tun, das bisserl DNAse stört in der Hexenküche dann auch nicht mehr...

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