Energiewirtschaft: Das autarke Dorf
Die Provinz wird zum Vorreiter der Energiewende. Zum Beispiel Feldheim in Brandenburg. Die Bürger besitzen dort sogar ihr Stromnetz.
Eine schnurgerade, baumgesäumte Straße, knapp einen Kilometer lang, links und rechts ein paar Häuser, danach wieder nur Wiesen und Felder. Wer nicht aufpasst, kann durchaus übersehen, dass er soeben durch Feldheim gefahren ist. Und doch ist das unscheinbare Dorf im Landkreis Potsdam-Mittelmark, gut 60 Kilometer südwestlich von Berlin gelegen, zukunftsweisend: Im Oktober 2010 wurde es zur ersten Energieautarken Gemeinde Deutschlands gekürt. Wind, Sonne, Mais und Schweinegülle ersetzen hier Atomkraft, Kohle und Heizöl. Mehr noch: Das 148-Einwohner-Dorf produziert nicht nur den Strom und die Wärme, die es braucht, sondern liefert diese Energie auch noch in eigenen Versorgungsnetzen direkt an seine Bewohner. Feldheim macht alles selbst.
Mit ihrer konsequent auf erneuerbare Quellen setzenden, dezentralen Energieversorgung sind die Brandenburger Eigenbrötler von belächelten Sonderlingen zu Vorbildern der Nation aufgestiegen. Sie zeigen: Die Energiewende ist möglich. Mitte 2012 kam deshalb Umweltminister Peter Altmaier zu Besuch. Was im Großen noch vor uns liege, werde hier im Kleinen bereits erfolgreich praktiziert, urteilte er.
Überall in Deutschland gehen Gemeinden dazu über, saubere Energie, ob nun Strom oder Wärme oder beides, in Eigenregie zu produzieren – auch wenn sie, anders als Feldheim, üblicherweise nicht über Netze verfügen, die sie direkt mit der regional erzeugten Energie versorgen. »Der ländliche Raum ist zum Motor der Energiewende geworden«, sagt Peter Moser, Experte für nachhaltige Regionalentwicklung vom Kompetenznetzwerk Dezentrale Energietechnologien (deENet). Laut der aktuellen Erhebung vom Juli 2012 gebe es bereits 132 Regionen mit knapp 20 Millionen Einwohnern, die mindestens genauso viel erneuerbare Energie produzieren, wie sie selbst verbrauchen, oder dieses Ziel in naher Zukunft erreichen werden. »Das bedeutet, dass die Energiewende rein rechnerisch auf mehr als einem Viertel der Grundfläche Deutschlands vollzogen ist«, so Moser.
Die großen Energiekonzerne sehen diese Entwicklung skeptisch: Je mehr Strom und Wärme selbst produziert wird, desto weniger verdienen sie. Zudem müssen sie mit milliardenschweren Investitionen die Netze ausbauen und modernisieren und gleichzeitig die Selbstversorger dazu motivieren, sich nicht vollständig von ihren Großnetzen abzukoppeln. Sonst könnte es zu Problemen kommen, wenn große Strommengen zwischen den Netzen verschoben werden müssen, um überall den Bedarf zu decken.
Dieser Text stammt aus dem aktuellen ZEIT Wissen Magazin, das am Kiosk erhältlich ist. Klicken Sie auf das Bild, um auf die Seite des Magazins zu gelangen
Hinter den lokalen Erneuerbare-Energien-Projekten steht allerdings nicht nur der Wunsch, weniger CO₂ auszustoßen und so das Klima zu schützen. In einer Kommune, die sich selbst mit Strom und Wärme versorgt, profitieren die Bürger nämlich gleich mehrfach: Sie werden unabhängig von den steigenden Öl- und Gaspreisen, wodurch die Energieversorgung langfristig günstiger wird. Sie können zu viel erzeugte Energie gewinnbringend verkaufen oder Land für den Bau von Anlagen verpachten. Und sie erleben womöglich einen Aufschwung der örtlichen Wirtschaft.
Auch in Feldheim führten letztlich genau diese Überlegungen zum Aufbegehren gegen den Energiekonzern E.on Edis, der die Region normalerweise beliefert. Der Einstieg in die erneuerbaren Energien begann in dem brandenburgischen Dorf, das von der Kleinstadt Treuenbrietzen als Ortsteil eingemeindet wurde, bereits in den frühen neunziger Jahren. Damals war der junge Bauingenieur Michael Raschemann, Chef des Start-ups Energiequelle, auf der Suche nach geeigneten Standorten für seine ersten vier Windräder. Die Wahl fiel auf Feldheim, das 140 Meter aus der Brandenburger Ebene herausragt und schon in der Vergangenheit als Standort für Windmühlen aufgefallen war.
Raschemann hatte Glück: Die damalige Bürgermeisterin war für seine Idee sehr aufgeschlossen und schickte den Jungunternehmer zur örtlichen Agrargenossenschaft. Die wiederum brauchte gerade mehr Strom für ihren Betrieb und verpachtete dem Windkraftpionier die Flächen für seine ersten Anlagen. Ein paar Jahre später wurden dort auch die ersten Bürgerwindräder errichtet. Dafür gründeten zehn Feldheimer Familien gemeinsam mit Energiequelle eine eigenständige GmbH. Der Strom floss anfangs gegen Bezahlung ins Netz von E.on Edis. Heute stehen auf dem rund 86 Hektar großen Gelände 43 Windräder mit einer Leistung von insgesamt rund 74 Megawatt.
Die gemeinschaftlichen Windräder waren nur der Anfang. Einige Zeit später begann die Agrargenossenschaft über eine Biogasanlage in Feldheim nachzudenken. Die könnte die Schweineställe und die Genossenschaftsbüros auf der anderen Straßenseite mit ihrer Abwärme heizen. Die Genossenschaft bat Raschemann um ein Konzept. Dabei stellte sich heraus: Denkbar war sogar eine Anlage mit einer Produktion von 4,3 Millionen Kilowattstunden Wärme – so groß, dass sie zusätzlich hundert Privathaushalte mit Wärme versorgen könnte. »Warum also schließen wir nicht gleich das ganze Dorf an das Wärmenetz an?«, fragten sich die Planer.






...aber nur teils, weil es wieder einmal nur dadurch geht, dass kleinen Leuten wie mir das Geld aus der Tasche gezogen wird. Mal tun das die Stromkonzerne, mal gutsituierte Hausbesitzer und Dorfgemeinschaften.
Für mich und viele Millionen städtische Bewohner, Geringverdiener, etc. bleibt die Bilanz die gleiche: Strom- und Energiekosten sind in D. mit die höchsten - weltweit. Und doie Energiewende macht es noch schlimmer.
Zusätzlich weiß ich nicht so recht, ob das für hochverdichtete Industrie- und Wirtschaftszentren funktionieren soll.
(Ich weiß, manche finden das nicht so wichtig, weil Wirtschaft ja per se böseböseböse ist. Macht ja auch nix, wenn die Arbeitsplätze wegfallen).
Nee, nee, alles zurück:
Ich will es nicht in Bausch und Bogen verdammen. Im Gegenteil. Ich finde es großartig, dass es für manche geht (ländliche Gemeinschaften v.a., ein ahnsehnlicher Teil der Gesamtbevölkerung aber wohl kaum die Mehrheit). Großartig, dass den Energieoligopolen etwas entgegengesetzt wird.
Aber könnt Ihr Euren Mist nicht endlich mal selbst finanzieren und nicht mit großer Geste, was für gute Menschen Ihr doch seid, mir das Geld aus der Tasche ziehen?
<<< Zusätzlich weiß ich nicht so recht, ob das für hochverdichtete Industrie- und Wirtschaftszentren funktionieren soll.
(Ich weiß, manche finden das nicht so wichtig, weil Wirtschaft ja per se böseböseböse ist. Macht ja auch nix, wenn die Arbeitsplätze wegfallen). <<<
Richtig. Eine kapitalistische Volkswirtschaft braucht massenhaft billige Energie, um Waren zu erzeugen, die keiner braucht, die mit Geld gekauft werden das keiner hat, um Menschen zu beeindrucken die man nicht mag. Weil nur so - durch idiotischste Ressourcenverwendung (sowohl menschliche Arbeitskraft wie Rohstoffe) die Beschäftigungzahl ansatzweise gehalten werden kann, und das System ob einer Massenarbeitslosigkeit und Massenarmut nicht kollabiert.
Daraus schließe ich aber eher die Konsequenz, dass nicht die dezentrale Energiegewinnung das Problem ist, sondern die gesellschaftliche Reproduktionsform, die nicht nachhaltig ist.
<<< Zusätzlich weiß ich nicht so recht, ob das für hochverdichtete Industrie- und Wirtschaftszentren funktionieren soll.
(Ich weiß, manche finden das nicht so wichtig, weil Wirtschaft ja per se böseböseböse ist. Macht ja auch nix, wenn die Arbeitsplätze wegfallen). <<<
Richtig. Eine kapitalistische Volkswirtschaft braucht massenhaft billige Energie, um Waren zu erzeugen, die keiner braucht, die mit Geld gekauft werden das keiner hat, um Menschen zu beeindrucken die man nicht mag. Weil nur so - durch idiotischste Ressourcenverwendung (sowohl menschliche Arbeitskraft wie Rohstoffe) die Beschäftigungzahl ansatzweise gehalten werden kann, und das System ob einer Massenarbeitslosigkeit und Massenarmut nicht kollabiert.
Daraus schließe ich aber eher die Konsequenz, dass nicht die dezentrale Energiegewinnung das Problem ist, sondern die gesellschaftliche Reproduktionsform, die nicht nachhaltig ist.
erstens hat das Dorf nur 128 Einwohner und dann muss man sehen wie tragfähig das ganze Konzept in der Zukunft ist, wenn der überschüssige Strom nicht mehr genug Erträge abwirft, das Wärme und Stromnetz instandgehalten werden muss, die Biogasanlage kein Gut mehr bekommt, weil a) die Düngemittelpreise so hoch sind, dass man die Gülle lieber zur Düngung nimmt und b) der Boden langsam so auslaugt das die Erträge sinken und man zu kaufen muss, wird sich erst noch zeigen.
Hatte letzten von einem Kollegen in D eine Studie zu einem ähnlich gelagerten Dorf etwa 100 km nördlich in der Hand, denen die Wirtschaftlichkeitsrechnung so etwas um die Ohren geflogen ist, als man den demografischen Wandel mit einbezog.
Und immer im Hinterkopf behalten da dort massivst mit Steuermitteln nachgeholfen, also die Anderen diese Spass bezahlen. http://www.neue-energien-...
@Autor
Die Pferde sind ruhig. Was hier nicht ruhig ist, ist die Schnappatmung derer, die auf Teufel komm raus zentrale Energieversorgung im Oligopol als das Nonplusultra darstellen und systematisch alles, was davon abweicht, als unrealistische Ökospinnerei abtun.
Warum müssen die Pferde von Anfang an perfekt laufen und das unverändert auf 50 Jahre und länger? Der Charme der dezentralen Versorgung ist ja gerade, dass man wesentlich flexibler reagieren kann auf Veränderungen. Warum überhaupt schwarz-weiß? Was spricht dagegen, eine bestimmte Quote, so viel wie möglich, derart dezentral zu erzeugen?
Und was die Demographie angeht: Haben Sie eine Ahnung, wie viel Brennwert in vollgekackten Windeln steckt? Die benötigt man am Anfang und am Ende des Lebens ;-)
Die Pferde sind ruhig. Was hier nicht ruhig ist, ist die Schnappatmung derer, die auf Teufel komm raus zentrale Energieversorgung im Oligopol als das Nonplusultra darstellen und systematisch alles, was davon abweicht, als unrealistische Ökospinnerei abtun.
Warum müssen die Pferde von Anfang an perfekt laufen und das unverändert auf 50 Jahre und länger? Der Charme der dezentralen Versorgung ist ja gerade, dass man wesentlich flexibler reagieren kann auf Veränderungen. Warum überhaupt schwarz-weiß? Was spricht dagegen, eine bestimmte Quote, so viel wie möglich, derart dezentral zu erzeugen?
Und was die Demographie angeht: Haben Sie eine Ahnung, wie viel Brennwert in vollgekackten Windeln steckt? Die benötigt man am Anfang und am Ende des Lebens ;-)
da war die Spitze zum Vorredner übers "..auch..." wohl nicht Spitz genug, sorry.
Lenkt jetzt aber vom Thema ab....
okay, nehme alles zurück.
Hatte den Bezug in #2 überlesen.
Speziell morgens sollte man genau nachlesen, bevor man schreibt;-)
Schönen Tag noch!
okay, nehme alles zurück.
Hatte den Bezug in #2 überlesen.
Speziell morgens sollte man genau nachlesen, bevor man schreibt;-)
Schönen Tag noch!
okay, nehme alles zurück.
Hatte den Bezug in #2 überlesen.
Speziell morgens sollte man genau nachlesen, bevor man schreibt;-)
Schönen Tag noch!
Zählt man die Toten zusammen,die 40 Jahre Stromerzeugung mittels Atomkraftwerken in den Ländern
USA,Frankreich,England,Schweden,Deutschland gefordert haben,kommt man auf die Zahl null-ja sogar incl. Japan.-
40 Jahre lang wurde eine ungeheure Menge an Strom klimafreundlich,preiswert und unfallfrei erzeugt.-
Kein Wunder,dass der Deutsche Mensch in höchste Erregung verfällt,denn wenn es dem Esel zu wohl wird,geht er aufs Eis.--
Die Photo-Voltaik- Dächer fordern dagegen einen hohen Blutzoll- und werden ihn weiter fordern.-
Wieso? Weil nämlich der sparsame Hausherr nicht gern einen Dachdecker beauftragen wird,seine Solarzellen zu reinigen-das würde auch mehr kosten,als diese dann Mehrertrag haben.-
Er wird selbst da herum klettern.-
Also wird das Sterben weitergehen.-
In Deutschland waren es in 2 Jahren 35 Tote und Verletzte- und zwar unter den Handwerkern-also Fachleuten-
die Dunkelziffer unter den Hausvätern dürfte ein Vielfaches betragen,denn wer meldet der Versicherung bei Querschnittslähmung schon,dass er verbotenerweise auf dem Dach herumgeturnt ist-
Deutschland im Wahn
amazon e book
mein vater ist im februar auf sein dach gekrabbelt und hat unsere anlage vom schnee befreit, ergebnis - 21 kWh an einem frostigen sonnigen wintertag > http://commonman.de/wp/?p...
das sind immerhin 54 % des bisherigen höchstertrages von 39 kWh an einem optimalen sommertag > http://commonman.de/wp/?p...
das mit dem sozialverträglichen vom dach fallen, hatten wir kinder und enkel vergessen, ihm vorher zu erklären.
ausserdem wäre dann keiner da, der unserer mutter anweisungen geben könnte.
"USA,Frankreich,England,Schweden,Deutschland gefordert haben,kommt man auf die Zahl null-ja sogar incl. Japan.-"
Vorsorglich Russland vergessen? oder zählen die nicht?
Ach so, dann würde Ihre Milchmädchenrechnung zusammenfallen, na dann...
nichts hören, nichts sehen, nicht sagen. Bei einer solch unreifen kurzsichtigen Aussage werde selbst ich sprachlos.
Vielleicht informieren sie sich erstmal wie und warum ein Kernkraftwerk funktioniert, für was es wirklich verwendet wird.
Eigentlich reicht es schon aus sich mit Tschernobyl zu beschäftigen und dem "Elefantenfuss".....In Fukushima wird es nicht viel anders laufen.
<<< Zählt man die Toten zusammen,die 40 Jahre Stromerzeugung mittels Atomkraftwerken in den Ländern
USA,Frankreich,England,Schweden,Deutschland gefordert haben,kommt man auf die Zahl null-ja sogar incl. Japan.- ... <<<
Ja, genau. Radioaktive Strahlung ist überhaupt nicht gefährlich.
Die 55.000 Kinder in der Präfektur Fukushima bei denen sich so hübsche Schilddrüsenzysten entwickelt haben, sind doch für sich allein schon ein untrügliches Indiz, wie harmlos die Kernschmelze war:
http://news.ippnw.de/inde...
Wo steht das Buch? Unter Science Fiction?
Wie schon von den Vorkommentatoren schon erwähnt haben sie Tschernobyl unterschlagen. Allein die Anzahl der dortigen Strahlentoten bei den Aufräumarbeiten beläuft sich bereits auf 50. Die Spätfolgen sind noch garnicht abzuschätzen, gehen aber wohl in die Tausende. Aber darauf willich nicht hinaus.
Wie sieht es denn mit indirekten Opfern des Nuklearwahnes aus?
Ich nenne ihnen da mal ein hübsches Beispiel.
Der französische Nuklearkonzern Arreva bezieht einen Großteil seines Uranerzes aus Mali. Da Minen allesamt auf Beduinengebiet liegen und Mali auf die Exporterlöse angewiesen ist führt Bamako seit Jahren einen blutigen Verdrängungskrieg gegen die ansässige Bevölkerung.
Die sehen von dem ganzen Geld nichts, dürfen aber teilhaben wie ihr Land durch radioaktiven Staub und Abraum ruiniert wird. Ein Szenario was sich unter aqnderen Vorzeichen in Namibia und Kasachstan wiederholt.
Und auf die Klimafreundlichkeit brauche ich garnicht einzugehen. Denn aus dem Erz muss ja erstmal das Metall rausgeholt werden, bevor man es nutzen kann. Im übrigen unter hohen Aufwand an Energie und diversen Chemikalien. Und seit wann sind Bergwerke, Chemiefabriken und Hüttenwerke klimafreundlich.
mein vater ist im februar auf sein dach gekrabbelt und hat unsere anlage vom schnee befreit, ergebnis - 21 kWh an einem frostigen sonnigen wintertag > http://commonman.de/wp/?p...
das sind immerhin 54 % des bisherigen höchstertrages von 39 kWh an einem optimalen sommertag > http://commonman.de/wp/?p...
das mit dem sozialverträglichen vom dach fallen, hatten wir kinder und enkel vergessen, ihm vorher zu erklären.
ausserdem wäre dann keiner da, der unserer mutter anweisungen geben könnte.
"USA,Frankreich,England,Schweden,Deutschland gefordert haben,kommt man auf die Zahl null-ja sogar incl. Japan.-"
Vorsorglich Russland vergessen? oder zählen die nicht?
Ach so, dann würde Ihre Milchmädchenrechnung zusammenfallen, na dann...
nichts hören, nichts sehen, nicht sagen. Bei einer solch unreifen kurzsichtigen Aussage werde selbst ich sprachlos.
Vielleicht informieren sie sich erstmal wie und warum ein Kernkraftwerk funktioniert, für was es wirklich verwendet wird.
Eigentlich reicht es schon aus sich mit Tschernobyl zu beschäftigen und dem "Elefantenfuss".....In Fukushima wird es nicht viel anders laufen.
<<< Zählt man die Toten zusammen,die 40 Jahre Stromerzeugung mittels Atomkraftwerken in den Ländern
USA,Frankreich,England,Schweden,Deutschland gefordert haben,kommt man auf die Zahl null-ja sogar incl. Japan.- ... <<<
Ja, genau. Radioaktive Strahlung ist überhaupt nicht gefährlich.
Die 55.000 Kinder in der Präfektur Fukushima bei denen sich so hübsche Schilddrüsenzysten entwickelt haben, sind doch für sich allein schon ein untrügliches Indiz, wie harmlos die Kernschmelze war:
http://news.ippnw.de/inde...
Wo steht das Buch? Unter Science Fiction?
Wie schon von den Vorkommentatoren schon erwähnt haben sie Tschernobyl unterschlagen. Allein die Anzahl der dortigen Strahlentoten bei den Aufräumarbeiten beläuft sich bereits auf 50. Die Spätfolgen sind noch garnicht abzuschätzen, gehen aber wohl in die Tausende. Aber darauf willich nicht hinaus.
Wie sieht es denn mit indirekten Opfern des Nuklearwahnes aus?
Ich nenne ihnen da mal ein hübsches Beispiel.
Der französische Nuklearkonzern Arreva bezieht einen Großteil seines Uranerzes aus Mali. Da Minen allesamt auf Beduinengebiet liegen und Mali auf die Exporterlöse angewiesen ist führt Bamako seit Jahren einen blutigen Verdrängungskrieg gegen die ansässige Bevölkerung.
Die sehen von dem ganzen Geld nichts, dürfen aber teilhaben wie ihr Land durch radioaktiven Staub und Abraum ruiniert wird. Ein Szenario was sich unter aqnderen Vorzeichen in Namibia und Kasachstan wiederholt.
Und auf die Klimafreundlichkeit brauche ich garnicht einzugehen. Denn aus dem Erz muss ja erstmal das Metall rausgeholt werden, bevor man es nutzen kann. Im übrigen unter hohen Aufwand an Energie und diversen Chemikalien. Und seit wann sind Bergwerke, Chemiefabriken und Hüttenwerke klimafreundlich.
Moin zusammen, ich möchte hier nur nochmal drauf hinweisen, dass bzgl. der Energiewende das höchste Potential sowohl ökoögisch als auch ökonimisch nicht in alternativer Energieproduktion, sondern im Einsparen von Energie liegt, im Privathaushalt z. B.
- Umstellung auf ESL/LED-Lechten: 80-90% des Stromes für Beleuchtung gespart.
- Kingeltrafo durch Akku ersetzt: 80kwh oder 20€ pro Jahr gespart
- Heizungspumpe erneuern: ca. 200 kwh oder 50€ pro Jahr gespart
-Stand-by-Abschaltung konsequent anwenden
- Austauschen alter Hausgeräte wie Kühlschrank, Wäschetrockner etc..
"Sie können zu viel erzeugte Energie gewinnbringend verkaufen"
-
Diese aussage entbehrt jeglicher wahrheit. Die ganze erzeugte Energie wird subventioniert. Nicht einer der Bürger dort zahlt den tatsächlichen Preis für den "Öko"-Strom.
"als 2 Monate lang der Himmel bedeckt war (Photovoltaik-Ertrag nicht nur des nachts bei Null)"
Woher haben Sie die Info, dass bei bedecktem Himmel kein Strom mit Photovoltaik-Anlagen produziert werden kann? DIe Anlage läuft mit Licht und ein paar Wolken verursachen keine totale Dunkelheit. Die Kraftwerke produzieren also auch dann Strom.
Die Biogasanlage haben Sie auch überlesen/unterschlagen.
@ Nr.6 Ich finde Ihre Vorstellungskraft wirklich beeindruckend. Leider wird die Politik weiterhin eingreifen und die großen Energieerzeuger vor der eigenen Unfähigkeit schützen. Die sind garantiert systemrelevant.
Das endlich objektiver über solche Projekte berichtet wird ohne dabei im Subtext die Idee als hirnverbranntes Wolkenkuckucksheim darzustellen ist ein wichtiger Schritt, die Augen der - ich nenn sie mal - weniger visionären Menschen zu öffnen (an dieser Stelle noch ein Gruß an Nr. 2 ;)).
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren