Lasst mich in Ruhe

Warum das Gehirn Ruhe braucht, und warum es uns dennoch oft nicht leichtfällt, sie zu finden, erklärt der Neuropsychologe Niels Birbaumer in seinem gemeinsam mit dem Journalisten Jörg Zittlau verfassten Buch Denken wird überschätzt.

Ruhe ist ein sozialer Zustand – wer es ganz genau wissen will, kann sich die Publikationen des Psychiaters Leonhard Schilbach vornehmen, zum Beispiel hier.

Introvertierte Menschen brauchen mehr Ruhe (und andere Formen von Ruhe), schreibt die amerikanische Autorin Susan Cain in ihrem Buch Still. Cain hat auch einen sehenswerten TED-Vortrag dazu gehalten.

Wie man seinen Mitmenschen schwierige Dinge auf gute Weise mitteilt – auch sein Ruhebedürfnis – kann man aus dem Buch Miteinander reden des Hamburger Psychologen Friedemann Schulz von Thun erfahren.

Ich existiere nicht

In diesem Artikel berichten Adam Zeman, Steven Laureys und Mitarbeiter über den Hirnscan am Cotard-Patienten.

Ein Übersichtsartikel über das Cotard-Syndrom ist hier erschienen.

Drei lesenswerte Bücher über das Ich-Gefühl und die Entstehung des Selbst-Bewusstseins im Gehirn:

In seinem Buch Der Ego-Tunnel erklärt der Philosoph Thomas Metzinger sein Modell, wie das Bewusstsein das Ich konstruiert. Und warum er das Ich für eine Illusion hält. Hier ein Interview mit Metzinger.

In The Man who wasn’t there schildert der Wissenschaftsautor Anil Ananthaswamy anhand unterschiedlicher Ich-Störungen, wie im Gehirn das Selbst-Bewusstsein entsteht. Und wie leicht dabei etwas schiefgehen kann. Im ersten Kapitel geht es um das Cotard-Syndrom.

Julian Baggini hat für The Ego-Trick mit Hirnforschern, Theologen, Buddhisten und Philosophen über das Selbst-Modell des Menschen gesprochen.

Warum das Cotard-Syndrom für die Philosophie interessant ist, beschreibt Thomas Metzinger in diesem Essay.

Der New Scientist hat einen ehemaligen Cotard-Patienten hier interviewt.

Martin Desseilles erklärt das Cotard-Syndrom in seinem neuen Buch "Manuel du Bipolaire" (ISBN: 9782212564327), Editions Eyrolles (25€).

Angst

Wir danken der Angst-Hilfe e.V. für die Vermittlung von Kontakten.

Über die "Angst" als bestem Freund schrieb Extremkletterer Alexander Huber schon vor zwei Jahren. In ihrer aktuellen Graphic Novel "Die Leichtigkeit" berichtet Catherine Meurisse über die schockstarren Wochen und Monate nach dem Attentat bei Charlie Hebdo. Und Tanja Buburas hat ihrem Lebensretter Gonzo ein ganzes Buch gewidmet: "Ein Hund ist ein Herz auf vier Beinen."

ZEIT WISSEN Magazin 2/17

Dan Kieran sublimierte seine Flugangst, in dem er das langsame Reisen erfand: "Slow Travel". Heute leitet er einen eigenen Verlag für unkonventionelle Bücher.

Athanasia Kostist und Ulrich Schnippat engagieren sich auch weiterhin bei und für die Münchner Angstselbsthilfe.

Im All wird gewürfelt

Die Satellitenmission Qb50 wird auf dieser Webseite beschrieben. Die Dresdner Forschungsgruppe, die den Satelliten SOMP2 mit ins All schickt, hat ihre Webpräsenz hier.

Der New Scientist beschreibt die Ignorosphäre in diesem (kostenpflichtigen) Artikel.

Der Einfluss der Thermosphere auf das Wetter ist noch nicht gut erforscht. Hier eine umstrittene Theorie japanischer Forscher, die einen Zusammenhang mit der Zahl der Zyklone sehen.

Die Zumutung: Gentechnik verstehen

Der schwedische Pflanzenphysiologe beschreibt seine Mahlzeit, die er mit gentechnisch veränderten Pflanzen gekocht hat.

In einem Fachartikel erklären Stanley Cohen und seine Kollegen, wie sie den ersten gentechnisch veränderten Organismus erschaffen: ein Bakterium.

Dieser Artikel auf Statnews erklärt den Patentstreit der CRISPR/Cas-Erfinder im Detail. Die Bedeutung der CRISPR/Cas-Entdeckung für die Humanmedizin erklärt dieser Artikel in der ZEIT.

Von der Entdeckung des Erbmoleküls DNA erzählt dieser Text in der Süddeutschen Zeitung.

Paul Berg war 1975 einer der Biologen, die zur Konferenz in Asilomar eingeladen hatten, um über die Gefahren der Gentechnik zu diskutieren. 2008 erinnerte er sich noch einmal für das Wissenschaftsjournal Nature an diese Tage.

Gene Drive, vom Laborjournal im Detail erklärt.

Frau Kamel und der Teilchenbeschleuniger

Der Sesame-Beschleuniger hat eine eigene Webpräsenz hier. Wie lange das Projekt schon geplant ist, zeigt dieser ZEIT-Artikel von 2001.

Kurzer Rückblick in die Geschichte der Synchrotronstrahlung. Etwas mehr darüber schreibt der Wissenschaftshistoriker Helge Kragh in seinem Buch Quantum Generations.

Digitale Selbstverteidigung

Welche Äußerungen in Sozialen Medien und überall sonst strafbar sind, beschreibt No-Hate-Speech in diesem Beitrag.

10 Tricks für die Twitter-Suche.

Übersicht der Google-Suchoperatoren.

Die Seite wikibu.ch schätzt die Verlässlichkeit von Wikipediabeiträgen ein.

Mit diesem Plugin für Chrome kann man Facebook durchsuchen. Bitte die Warnungen des Anbieters beachten.

Research-Clinic gibt Hinweise für investigative Recherchen.

Fake-News erkennen – Tipps und Tricks von Spiegel online. Tipps von Mimikama.

Um Bilder im Netz aufzuspüren, nutzt man google.de/imghp, Metadaten von Fotos macht findexif.com sichtbar

Beim Reporter-Forum berichten Journalisten regelmäßig über investigative Recherchen. Die Audio-Files sind empfehlenswert.

Die EU-initiative euvsdisinfo.eu hat sich auf Fake News aus Russland spezialisiert.

BotorNot versucht social media bots auf Twitter zu erkennen.

Correctiv.org soll in Zusammenarbeit mit Facebook Fake News erkennen. Der Gründer erklärt die Initiative in diesem FAQ.