Am Anfang drei Fragen:

  1. Wie viele Sprachen kann ein Mensch lernen?

Harald Clahsen hat einige Forschungsarbeiten zum Thema Multilingualism publiziert.  

2. Kann man die elektronische Gesichtserkennung austricksen?

Das Projekt CV Dazzle des Künstlers Adam Harvey hat eine eigene, unterhaltsame Website.

3. Ziehen sich Gegensätze wirklich an.

Die Studie zu Gemeinsamkeiten und Unterschieden der beiden Partner in 1500 Paaren wurde hier publiziert.

Titel: Hörst Du die Signale?

Darüber, wie das Mikrobiom, also die Bakterienbesiedlung des Darmes, über unser Verhalten bestimmt, gibt folgende Studie einen Überblick:

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4442490/

Ein Vortrag von Bud Craig, dem Verfechter der Insula-Hypothese, über die Funktionsweise unseres Gehirns und wie es abhängt von seiner Umgebung:

https://vimeo.com/8170544

Die Studie von Christoph Herrmann-Lingen zum Zusammenhang von Herzschwäche und Angstgefühl wurde hier publiziert.

Eine Übersichtsarbeit zum Alien Hand Syndrome wurde in diesem Fachblatt publiziert.

Wer sich selbst im Spiegel betrachtet, kann seine Herzschläge besser zählen.       

Die Zumutung: Welche Rolle spielt der Menschen beim Artensterben?

Eine gute Einführung in das Thema Biodiversität geben Bruno Streits Buch "Was ist Biodiversität?" (C.H. Beck 2007) und Josef Reichholfs "Ende der Artenvielfalt?" (Fischer 2008).

Chris Thomas bürstet in seinem kürzlich erschienenen, äußerst lesenswerten Buch "Inheritors of the Earth" (Penguin 2007) die pessimistische Aussicht auf ein sechstes Massenartensterben gegen den Strich und entwickelt darin den Gedanken eines "virtuellen Pangaea".

Die Zoological Society of London listet auf www.edgeofexistence.org die gemäß EDGE Score am stärksten bedrohten Säugetier-, Vogel, Amphibien- und Korallenarten auf. Das Konzept des EDGE Scores ist in dem Paper "Mammals on the EDGE: Conservation Priorities Based on Threat and Phylogeny" (PLoS One Issue 3, 2007) erklärt und als PDF frei verfügbar.

Das Paper "Introduced megafauna are rewilding the Anthropocene" von Erick Lundgren et al. wird im Magazin Ecography erscheinen, eine Zusammenfassung gibt es hier.

Einen Überblick über die Rote Liste gefährdeter Arten und aktuelle Statistiken zum Artensterben bietet die Weltnaturschutzunion IUCN auf der Seite "Summary Statistics" an.

Cash voraus!

Unbedingt lesenswert, wenn auch aufgrund seines Umfangs nicht gerade eine Einführung, ist David Graebers Buch "Schulden. Die ersten 5000 Jahre" (Klett-Cotta 2011), das der frühere FAZ-Herausgeber Frank Schirrmacher "eine Befreiung" nannte.

Eine kritische Bestandsaufnahme der deutschen Schuldenbremse nehmen Ökonomen des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung der Hans-Böckler-Stiftung in "Die Schuldenbremse im Bundeshaushalt seit 2011" vor.

Jürgen Kaiser vom Entschuldungsbündnis Erlassjahr.de zeigt in einer Studie für die Friedrich Ebert Stiftung, "Resolving International Debt Crises", wie ein internationales System für die Insolvenz überschuldeter Staaten aussehen könnte. Wie das Londoner Schuldenabkommen von 1953, das den Weg für das westdeutsche Wirtschaftswunder freimacht, beispielhaft für eine neue Entschuldungspolitik sein könnte, beschreibt Kaiser in "One Made it Out of the Debt Trap", einer Analyse für die Friedrich Ebert Stiftung.

Erlassjahr.de bietet auf seiner Webseite verschiedene Handbücher und Studien zum Thema Schuldenkrise an.

Wie das Schreiben das Denken beeinflusst

Der tschechische Medienphilosoph Vilém Flusser befasst sich in seinem Buch "Die Schrift", erschienen 1992 im Fischer Taschenbuchverlag, ausführlich mit der Durchdringung des Lebens durch Schrift.

Eine Art Bibel für Kultur- und Medienwissenschaftler ist das Buch "Grammophon Film Typewriter" in dem Friedrich Kittler unter anderem die Schreibmaschinenrevolution beschreibt. 

Lutz von Werder war Professor an der Alice-Salomon-Fachhochschule in Berlin und hat unter anderem das Institut für kreatives Schreiben aufgebaut. Von ihm sind mehrere Bücher zum kreativen Schreiben erschienen. Die "Einführung in das Kreative Schreiben" bietet zum Beispiel viele kleine Übungen um es direkt auszuprobieren.

Silke Heimes lehrt ebenfalls kreatives aber auch therapeutisches Schreiben. Sie ist Ärztin, Professorin und Autorin. Von ihr sind unter anderem diese Sachbücher zum Thema erschienen: "Kreatives und therapeutisches Schreiben. Ein Arbeitsbuch" und "Warum Schreiben hilft. Die Wirksamkeitsnachweise zur Poesietherapie"