Feldmarschall Lord Montgomery erstattete dem britischen Kabinett Bericht über die deutsche Ernährungslage.

Der französische Außenminister Bidault sprach sich in einer Note an den amerikanische! Staatssekretär Byrnes erneut gegen eine deutscheZentralverwaltung aus.

Die französische Regierung hat den Regierungen Englands, der USA und Rußlands vorgeschlagen, eine Viermächte-Konferenz über alle Probleme Deutschlands abzuhalten.

In einer Rede vor Pressevertretern legte Außenminister Byrnes die Grundsätze der amerikanischen Politik dar. Sie müsse anpassungsfähig und beweglich sein, aber wenn mit Gewaltanwendung gedroht werde, so dürften die USA nicht schweigen. Ohne die Bereitschaft der Großmächte, das Recht zu verteidigen, könnten die Vereinten Nationen den Krieg nicht verhindern. Befriedigende Regelungen könnten nur gefunden werden, wenn die Jagd nach strategischen Vorteilen überall in der Welt aufhöre. Die UNO sei das wesentliche Instrument der Weltpolitik.

Der britische Geschäftsträger in Moskau, Mr. F. K. Roberts, wurde beauftragt, sich bei der Sowjetregierung zu informieren, warum die sowjetischen Truppen über den vereinbarten Räumungstermin hinaus noch in einem Teil Nordpersiers zurückbleiben. Die USA-Regierung wurde über diesen Schritt unterrichtet. Der persische Botschafter in Washington ersuchte das amerikanische Außenministerium, sich dem britischen Schritt in Moskau anzuschließen. Der persische Botschafter in London verständigte den britischen Außenminister Bevin davon, daß Persien gegen die Verletzung des persisch-britisch-russischen Vertrages Pretest eingelegt habe.

Der persische Ministerpräsident Ghavam Sultaneh hatte eine Unterredung mit Stalin, die freundschaftlich verlief.

Eine Montag geplante Sitzung des Parlaments in Teheran mußte abgesagt werden, da es zu Unruhen zwischen den Anhängern der Rechts- und Linksparteien gekommen war.