Die Versicherungsraten im Atlantik verkehr sind erhöht worden, da die Minengefahr in den Gewässern um Großbritannien und die Gefahr der Beraubung von Schiffsladungen in den europäischen Häfen noch erheblich ist.

Auf der Tagung der UMA (United Maritime Conference) in London wurde beschlossen, die internationale Kontrolle der Schiffahrt noch weitere acht Monate aufrechtzuerhalten.

Der Export Japans ist seit Oktober 1945 wieder in Gang gekommen. Es wird vor allen Dingen Seide nach den USA ausgeführt. Japan verfügt noch über rund 12 Millionen Spindeln für Rohseide. Die Zahl der nach Japan zurückkehrenden Ausländs-Japaner wird auf 5 Millionen Menschen geschätzt.

China will 24 große Baumwollspinnereien errichten und 5 Millionen Spindeln installieren. Von Japan werden Seidenraupen und Kokons als Reparationsleistungen verlangt, um die eigene Seidenproduktion wieder aufzubauen, die während des Krieges etwa 70 Prozent ihres Bestandes eingebüßt hat.

Die Export-Import-Bank der USA will eine Baumwoll-Anleihe in Höhe von 100 Mill. Dollar ausgeben; 25 Mill. Dollar entfallen auf Italien.

Die Akademie der landwirtschaftlichen Wissenschaften der Sowjetunion hat eine Seidenraupe gezüchtet, die sich von Birkenblättern anstatt von Maulbeerblättern ernährt. Die Zucht dieser Raupe soll bis in die Gegend von Leningrad möglich sein, also verhältnismäßig weit nach Norden gehen.

Die erste Schiffsladung mit 24 000 Ballen Rohkautschuk von Singapore wurde in den Vereinigten Staaten gelöscht.