Im Verlag A. Francke in Bern wird in Kürze die erste internationale Zeitschrift „Kyklos“ herauskommen, in der Beiträge in englischer, deutscher und französischer Sprache erscheinen werden. Herausgeber der Zeitschrift sind: Hicks und Joan Robinson (England), Áftalion und Rist (Frankreich), Einaudi (Italien), Eucken und Alfred Weber (Deutschland), Rappard, Röpke und Salin (Schweiz), Heckscher (Skandinavien), Hansen und Schumpeter (USA).

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In Göttingen starb der langjährige Ordinarius für Geschichte der Universität Göttingen, Geheimrat Professor Karl Brandt. Sein Lebenswerk „Karl V., Leben und Werden einer Persönlichkeit“ wurde in fünf Sprachen übersetzt. In Anerkennung seiner Verdienste verlieh ihm die Universität Cambridge den Ehrendoktor, während er 1932 mit der Goethemedaille ausgezeichnet wurde.

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Der gegenwärtig in Süddeutschland lebende Dirigent Arthur Rother wurde von Intendant Michael Bohnen wieder an die Städtische Oper Berlin verpflichtet, deren musikalischer Leiter er viele Jahre vor dem Zusammenbruch war. Rother tritt an die Stelle des bisherigen Dirigenten Leopold Ludwig, der kürzlich wegen falscher Angaben auf einem Fragebogen zu anderthalb Jahren Gefängnis verurteilt wurde.