Der erste Postaustausch zwischen Deutschland und den drei skandinavischen Ländern fand im Grenzort Pattburg statt.

Neue D-Züge sind eingesetzt auf den Strecken Hamburg–Frankfurt a. M., Hamburg–Hannover-Goslar, Kiel–Hamburg–Köln, Braunschweig–Köln (über Wuppertal und über Altenessen), Wilhelmshaven–Köln, Hamm–Aachen.

Die Dienst-D-Züge Bielefeld–Frankfurt a. M. und Köln–Deutz–Hamburg fahren jetzt an allen Wochentagen.

Die brandenburgische Provinzialverwaltung hat die Auflösung der Fahrbereitschaften angeordnet. Die Lenkung des gesamten Kraftverkehrs für den Bereich der Provinz ist einer Autotransportgesellschaft übertragen worden. Ähnliche Maßnahmen sind in den anderen Provinzen der Sowjetzone in Vorbereitung.

Für den Verkehr von Berlin nach Halle, Leipzig, Dresden, Magdeburg, Schwerin und Rostock sind jetzt Postomnibus-Linien eingerichtet worden. Während der Omnibus nach Leipzig täglich verkehrt, fahren die Omnibusse nach Halle, Dresden und Magdeburg dreimal in der Woche, der Bus nach Schwerin zweimal und der Bus nach Rostode einmal. Fahrtenausweise werden nur für dringende Dienst- und Geschäftsreisen ausgegeben.

570 Kilometer wichtiger Eisenbahnstrecken sollen in der Sowjetzone wieder zweigleisig gelegt werden. Das Schienenmaterial’ hierfür soll auf weniger wichtigen Strecken abgebaut werden.

Berlin soll einen Anschluß an das Mittelland-Kanalsystem erhalten.