Im Landestheater Darmstadt fand die deutsche Uraufführung von Thornton Wilders Schauspiel „Wir sind noch einmal davongekommen“ statt: (Skin of our teeth) in der deutschen Übersetzung von Gentiane Genser. Die Regie führte Karl Heinz Stroux, das Bild stammte von Max Fritzsche.

„Gericht über Meinhardi“, das neue Schauspiel von Rudolf Klutmann, ist von den Hamburger Kammerspielen (Leitung Ida Ehre) zur Uraufführung in der nächsten Spielzeit angenommen worden.

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Eine neue Einladung an den in Amerika lebenden Komponisten Hindemith, die Leitung der Berliner Hochschule für Musik zu übernehmen, wird in einem Brief des Berliner Oberbürgermeisters Dr. Werner ausgesprochen, der auf einer vom Berliner Magistrat veranstalteten Hindemith-Konzertstunde verlesen wurde. Eine im vergangenen Herbst an den Komponisten gerichtete Einladung blieb ohne eindeutige Antwort. Inzwischen, wurde gemeldet, Hindemith habe die amerikanische Staatsangehörigkeit erworben.

Karl Ebert, der ehemalige Intendant des Hessischen Landestheaters Darmstadt und der Städtischen Oper Berlin, arbeitet augenblicklich an der Umorganisierung des englischen Opernwesens in London.

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Als nächste Neuheit hat das Leipziger Städtische Theater das Schauspiel „Söhne“ von Dr. Heinrich Roßbacher zur Uraufführung angenommen. Das Werk behandelt das Problem der Bodenreform. Der erste Akt spielt am Ende des Krieges 1870/71, der zweite 1918, der dritte 1945. Die Inszenierung besorgt Peter Lühr.