„Der Weg ins Dunkel“ heißt der erste deutsche Spielfilm nach Kriegsende, der unter der Regie von Werner Hochbaum in Berlin hergestellt wird. Nach den vorbereitenden Arbeiten kann voraussichtlich Anfang Mai mit den Aufnahmen in Babelsberg begonnen werden.

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In der Metropolitan-Oper erfolgte eine Neuinszenierung der „Götterdämmerung“ mit Lauritz Melchior als Siegfried. Musikalische Leitung: Georg Szell, der jahrelang an der Berliner Staatsoper wirkte.

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Nach Nachrichten, die aus Amerika vorliegen, haben die beiden Söhne Max Reinhardts die Absicht, nach Berlin zurückzukehren. Auch Heinz Harald, der langjährige engste Mitarbeiter Max Reinhardts, kehrt nach Berlin zurück.

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Aus Stockholm kommt die Nachricht, daß der Komponist Hilding Rosenberg augenblicklich den großen dreibändigen „Joseph“-Roman von Thomas Mann vertont. Der Stockholmer Rundfunk bewirbt sich um die Uraufführung.