... war durch eine freundliche Haltung, lebhafte Umsätze und steigende Kurse gekennzeichnet. Die Hanseatische Wertpapierbörse meldet allein einen Umsatz von 5 1/2 Millionen Reichsmark, der zu 43 v. H auf den Aktienmarkt und zu 57 v. H. auf den Rentenmarkt entfiel. Auch Frankfurt hatte einen größeren Geschäftsverkehr, und sogar die sonst so vernachlässigte Börse wie Düsseldorf nahm an der Belebung teil.

Die süddeutschen Aktienkurse liegen wieder um durchschnittlich zwei Punkte über denen Hamburgs und Hannovers. Dafür einige Beispiele: AEG in Frankfurt 99 1/2, in Hamburg 98 1/2, Hoesch 134 in Frankfurt, 132 in Hamburg, Ilse Bergbau 102 in Frankfurt, 101 in Hamburg, Mannesmann Stammaktien 154 in Frankfurt, 152V2 in Hamburg. Einige andere Papiere notieren in Hamburg höher als in Süddeutschland. Dazu gehören BMW mit 109 1/2 (gegenüber 106 in Frankfurt). Daimler mit 162 (159 l/2 in Frankfurt) und Siemens Stammaktien mit 119 (gegenüber 117). Vereinigte Stahlwerke halten überall 96, Rheinmetall-Borsig überall 90 Leicht erholt zeigte sich der Bankenmarkt. Commerzbank haben in Hamburg und in Frankfurt 105 erreicht, die beiden übrigen Filialgroßbanken in Süddeutschland 90, in Hamburg 89 1/2 (Deutsche Bank) beziehungsweise 92 (Dresdner Bank).

Auch der Rentenmarkt nahm an der Erholung teil. Vor allem einige Ostpfandbriefe konnten Punkte gewinnen. So erreichten die vierprozentigen Pfandbriefe der Deutschen Centralbodencreditanstalt 86, die der Preußischen Landespfandbriefanstalt 107 1/2. Die Kommunalobligationen der Preußischen Landespfandbriefanstalt haben 106 erreicht. -ck