Die Fischeinfuhr der britischen Zone belief sich im November auf insgesamt 6 688 644 Kilogramm. 5 572 391 Kilogramm wurden von Großbritannien geliefert, 332 253 Kilogramm von Norwegen und 784 000 Kilogramm von Holland. Während Norwegen Gefrierfisch und Holland Frischheringe lieferten, kamen aus England neben Frischheringen auch Salzheringe.

Erstmalig nach Kriegsende überschritt die tägliche Steinkohlenförderung in der britischen Zone am 4. Dezember die 200 000-t-Grenze; es wurden an diesem Tage 200 877 t gefördert.

Die Kapazitätenausnutzung der Betriebe des Wuppertaler Bezirks ist meist auf 25 bis 30 v. H. abgesunken. Die Zuteilung der Rohstoffe beim Handwerk macht nur 5 v. H. des dringendsten Bedarfs aus.

Die Rohstoffvorräte sind bei den Betrieben im Bereich der Industrie- und Handelskammer Köln fast gänzlich erschöpft. Die Unternehmungen leben in der Hauptsache von der ihnen verbliebenen Substanz.

Sämtliche Ziegeleien des Kreises Marburg haben Infolge Kohlenmangels die Arbeit einstellen müssen,

Die Brotversorgungslage in Nordrhein-Westfalen hat sich gebessert. Es sind Vorräte für fünf bis sechs Tage vorhanden.

Für den Export nach Deutschland sind in den USA im ersten Viertel des kommenden Jahres 20 000 t Mehl für die britische Zone und 32 000 t Mehl für die französische Zone vorgesehen.