Von Heinrich Scholz

I. Es treibt der Wind im Winterwalde

Die Flockenherde wie ein Hirt,

Und manche Tanne ahnt, wie balde Sie fromm und lichterheilig wird,

Und lauscht hinaus. Den weißen Wegen Streckt sie die Zweige hin – bereit,

Und wehrt dem Wind und wächst entgegen Der einen Nacht der Herrlichkeit.

Es gibt eine uninspirierte und eine inspirierte ’oesie um die Christnacht. Hier spricht die nspirierte Dichtung. Die uninspirierte verschwindet im Wesenlosen bei dem ersten Versuch, ich in ihre Nähe zu stellen.