Fünf der sechs deutschen Börsenplätze blieben nach Weihnachten bis zum 30. Dezember geschlossen. Nur die Niedersächsische Börse in Hannover hielt am 27. Dezember eine verhältnismäßig lebhafte Börse ab.

Die Jahresschlußbörse am 30. Dezember war überall ruhig. Wie in Hamburg, so standen auch „in Frankfurt, München und Stuttgart Einzelabschlösse im Vordergrund. Lediglich in Düsseldorf und in Hannover war – gemessen am sonstigen Umsatz – das Geschäft etwas lebhafter. Die erste Börse des Jahres brachte eine Geschäftsbelebung die sich am 3. Januar noch verstärkte. Die Tendenz war. freundlich. Die meisten Kurse stiegen um 2 bis 3 Punkte an.

Einige Notierungen: AEG 132 1/4, BMW 122. Berliner Kraft und Licht 122, Gutehoffnungshütte 319, Hansamühle 194, Mannesmann-Stammaktien 165, Rheinmetall-Borsig 148, Siemens-&-Halske-Stammaktien 129, Schering 140, Vereinigte Stahlwerke 142 1/2.

Auch der Bankenmarkt nahm an der Umsatzbelebung und der steigenden Tendenz teil: Commerzbank erreichten 105, Deutsche Bank. 94. Dresdner Bank wurden an der Wochenschlußbörse nicht gehandelt. Reichsbankanteile notierten zuletzt 121 1/2. Auf dem Rentenmarkt sind – nur geringe Änderungen zu verzeichnen. Deutsche Centralbodenpfandbriefe A/O halten 92%, J/J 91. Die Kommunalobligationen des gleichen Instituts (J/J) 90. Die Pfandbriefe der Meininger Hypothekenbank (A/O) wurden zu 92% gehandelt.

ck.