General Draper, der Leiter der Wirtschaftsabteilung der amerikanischen Militärregierung in Deutschland, erklärte im Rahmen eines Rundfunkvortrages nach den USA, daß die Wirtschaftseinheit für Deutschland eine Lebensnotwendigkeit sei. Die Leistung der Exportindustrie in der englisch-amerikanischen Zone solle bis Ende des Jahres 1949 durch Rohstoffkredite so gesteigert werden, daß die 40 Millionen Einwohner dieses Gebotes in der Lage seien, ihre Nahrungsmitteleinfuhren selbst zu bezahlen.

In Berlin fand eine Handelskonferenz zur Wiederherstellung der Handelsbeziehungen zwischen Deutschland und der Tschechoslowakei statt

Zwischen Norwegen und Württemberg-Baden wurde in Stuttgart ein Exportabkommen geschlossen. Es sieht die Lieferung von vier großen Wasserturbinen an Norwegen vor.

Im Rahmen des Handelsabkommens zwischen Holland und den Westzonen wird Holland Farbstoffe und andere dringend gebrauchte Waren im Werte von 875 000 Dollar aus Deutschland beziehen. – Von den britischen und amerikanischen Vertretern wurde bei den Verhandlungen darauf hingewiesen, daß eine Einfuhr von Kaffee, Tee, Schokolade und Tabak nach Deutschland nicht in Frage käme.

Der Leiter der Abteilung Handel und Verkehr bei der US-Militärregierung in Deutschland, Mr. M. C. Szsymczak, erklärte auf einer Konferenz, daß der deutsche Außenhandel sobald wie möglich den deutschen Behörden und dem deutschen Kau mann übergeben werden würde.

Wegen der erheblich angespannten Versorgungslage der Stadt Essen kam es auf der Schachtanlage "Zollverein 3/10". zu einer Protestaktion, als die Morgenschicht mit 600 Mann nicht einfuhr.

Die Kartoffelablieferungen gingen in der US-Zone infolge der strengen Kälte stark zurück. Die Anlieferungen an Brotgetreide waren jedoch höher als je zuvor.