Ein Institut für Zeitungswesen und Publizistik in der sowjetischen Besatzungszone wird in Berlin-Lichtenberg aufgebaut, wie aus Berlin gemeldet wird. Das Institut soll auch als Pressestelle für bestimmte Zentralverwaltungen dienen, um eine politisch einheitliche Berichterstattung zu sichern. Dem Institut steht des Archivmaterial des ehemaligen zeitungswissenschaftlichen Instituts der Berliner Universität zur Verfügung, außerdem das Material der am 1. Februar stillgelegten bisherigen Pressestelle der Zentralverwaltung für Volksbildung in der Sowjetzone.

Die „Istwestja“ meldet, daß in den sowjetischen Universitäten und Hochschulen 635 000 Studenten immatrikuliert sind. Allein in Moskau studieren 112 000 Personen. Die Zahl der Schüler, die höhere Fachschulen besuchen, beträgt mehrere Millionen. In diesen Schulen werden Spezialisten für die Wirtschaft, Landwirtschaft, Technik und Transport vorbereitet.

Rudolf Alexander Schröder erhält den „Lessingpreis der Freien und Hansestadt Hamburg“ in Höhe von 15 000 Reichsmark. Der norddeutsche Schriftsteller hat sich besonders um dichterische Übertragungen aus der englischen, französischen, dänischen, russischen und griechischen Literatur (Homer) verdient gemacht. Die früheren Träger des Lessing-Preises waren: Universitätsprofessor Dr. Friedrich Gundolf, Heidelberg; Friedrich Griese und Konrad Beste, Professor Dr. Andreas Heusler, Hermann Claudius, Oberbaudirektor a. D., Professor Dr. Fritz Schumacher.