Das Klima für die Entwicklung der Börsenbarometer in aller Welt wird zur Zeit augenscheinlich in Moskau geschaffen. Wenn wir diesen Barometern glauben dürfen, hat sich in den letzten Tagen der vergangenen Woche die Atmosphäre gebessert. Der Wochenbeginn hatte im Zeichen einer Passivität im Angebot wie in der Nachfrage gestanden und an einigen deutschen Börsenplätzen zu schärferen Kurseinbrüchen geführt. Die Berliner Werte und die Großbanken wurden, vor allemin Süddeutschland, am stärksten betroffen.

Einige Notierungen des Hamburger und Frankfurter Aktienmarktes: AEG überall 122 1/2, BMW der gleiche Kurs. Gutehoffnungshütte zogen in Hamburg auf 246 an, in Frankfurt wurden sie nicht notiert Klöckner wiesen zwischen Hamburg und Frankfurt eine mehrprozentige Kursdifferenz auf. Der Frankfurter Kurs lautete 166, der Hamburger 162 1/2. Mannesmann-Stammaktien pendeln überall um 163, Siemens-Stammaktien um 120. Vereinigte Stahlwerkehaben 130 wieder erreicht.

Der Bankenmarkt hat sich nach’-den starken Verlusten des Wochenbeginns. wieder erholt. Commerzbank lägen mit 106 bzw. 107 an der Spitze derdrei Filialgroßbanken. Dresdner Bank halten 89, Deutsche Bank in Frankfurt 88. in Hamburg 86. Reichsbankanteile – in Frankfurt nicht notiert – konnten In Hamburg nach 107. in der Vorwoche III erreichen. –ck.