Zwar sagt man: die Freiheit zu sprechen oder zu schreiben könne uns zwar durch obere Gewalt, über die Freiheit zu denken durch sie gar nicht enommen werden. Allein wieviel und mit welcher Dichtigkeit würden wir wohl denken, wenn wir nicht gleichsam in Gemeinschaft mit andern, lernen wir unsere und die uns ihre Gedanken mit> eilen, dachten! Also kann man wohl sagen, daß diejenige äußere Gewalt, welche die Freiheit, ihre bedanken öffentlich mitzuteilen, den Menschen ntreißt, ihnen auch die Freiheit zu denken nehme; das einzige Kleinod, das uns bei allen bürgerlichen Lasten noch übrigbleibt und wodurch allein wider alle Übel dieses Zustandes noch Rat geschafft werden kann.