Das neue Individual-Exportverfahren, das den deutschen Exporteuren unter gewissen Beschränkungen eine direkte Verbindungsaufnahme mit den Käufern im Auslande gestattet, ist für die britisch-amerikanische Zone in Kraft getreten.

Staatsminister Hynd erklärte im Unterhaus, daß seit der Besetzung Deutschlands 3,1 v. H. der Waldfläche in der britischen Zone gefällt worden sind. Das abgeholzte Gebiet ist 160 000 Acres (ein Acre, beträgt 0,4 Hektar) groß.

Die Bewohner der westlichen Zonen können jetzt über ihre nach dem 8. Mai 1945 bei den Kredit-Instituten der Sowjetzone entstandenen Guthaben in beschränktem Umfange verfügen.

Anträge auf Zulassung zum Auslands-Fernsprech- und Telegrammverkehr sind von den betreffenden Firmen an das zuständige Landeswirtschaftsministerium zu richten.

Die Zementproduktion der britischen Zone belief sich im Jahre 1946 auf 1,33 Millionen t, während die Leistungsfähigkeit der im vergangenen Jahr in Betrieb gewesenen Werke 4.4 Millionen t ausmacht.

Über einen Warenaustausch zwischen Schweden und den beiden Westzonen haben jetzt Verhandlungen begonnen.

Die strenge Kälte, hemmte die Erdölförderung in der britischen Zone; sie betrug im Februar nur 39 411 t, während sie sich im Monatsdurchschnitt 1946 auf 53 500 t belief.