In der britischen Zone arbeiteten im vorigen Jahr 6 618 947 Männer und Frauen. Damit lag diese Zahl um 357 704 über der entsprechenden Zahl des Jahres 1938. Trotzdem ist der Anteil der Beschäftigten an der Gesamtbevölkerung der Zone von 31 v. H. auf 28 v. H. zurückgegangen. – Die Beschäftigtenzahl in der US-Zone belief sich am 31. März auf 6 668 000 Personen und ist um 63 000 seit dem 31. Dezember 1946 gestiegen. Die Zahl der Arbeitslosen betrug am 31. März 483 000 Personen.

Nach Angaben des Zentralamtes für Arbeit in Lemgo liegt die Arbeitsleistung der Beschäftigten in der britischen Zone etwa bei 50 v. H. der Leistung von 1938.

Von den 5,5 Mill. Wohnungen in der britischen Zone haben nur 2,5 Mill. den Krieg unbeschädigt überdauert. Etwa 1,6 Mill. Wohnungen werden als vollkommen zerstört oder nicht mehr reparaturfähig bezeichnet.

Durch die Aktion "Specht" sind bisher aus der britischen Zone 58 229 t Holz nach Großbritannien verladen worden.

Nach Mitteilungen des Landwirtschaftsministeriums für Nordrhein-Westfalen sind die Auswinterungsschäden bei Getreide und besonders bei Raps doch größer, als bisher angenommen wurde.

Das allgemeine Verbot des Handels mit gebrauchten Kraftfahrzeugen ist in der US-Zone aufgehoben worden.

Aktuelle Probleme der Agrar- und Bodenreform sowie soziale und betriebliche Fragen des künftigen Arbeitseinsatzes in der Landwirtschaft wurden auf einer Konferenz in – Northeim beraten, die die Agrarsoziale Arbeitsgruppe veranstaltete.