Britische und amerikanische Transportbehörden gaben eine Erklärung ab, die sich mit der Zukunft des Hamburger und Bremer Hafens befaßt. Es wird darin gesagt, daß seit geraumer Zeit mit belgischen und holländischen Behörden Verhandlungen über eine mögliche Umleitung deutscher Importe über Rotterdam und Antwerpen geführt werden. Die Benutzung dieser Häfen legt aber dem britischen und amerikanischen Steuerzahler zusätzliche Kosten auf. Daher sei es notwendig geworden, einen gewissen Anteil der verschifften Güter über norddeutsche Häfen zu leiten. Jedoch bestehe die Hoffnung, daß dieses finanzielle Hindernis überwunden werden kann. In der Erklärung heißt es weiter, daß auch in Zukunft ein umfangreiches Import- und Exportprogramm über die norddeutschen Häfen durchgeführt werden wird. Es werden Anstrengungen unternommen, um die vorhandenen Arbeitskräfte dieser Häfen in verstärktem Maße zu verwenden. dpd