Deutsche Firmen dürfen jetzt Geschäftsabschlüsse im Fernsprech- und Telegrammverkehr mit dem Ausland tätigen. Diese Erlaubnis bleibt auf die Unternehmen in der britischen und amerikanischen Zone beschränkt.

Ein neues Ausfuhrverfahren für Berliner Firmen wurde von JEIA ausgearbeitet; danach können deutsche Exportfirmen Verträge mit ausländischenKäufern direkt unterzeichnen. Nach Abschluß muß der Vertrag dem Magistrat und der regionalen JEIA-Dienststelle vorgelegt werden.

Ein Devisenbonus bis zu 15 v. H. soll in Zukunft den deutschen Exporteuren der Ostzone zugestanden werden. Die JEIA weist darauf hin, daß die Außenhandelsfirmen zur Herstellung für denExport genehmigter Artikel Importlizenzen erhalten können. Ein Devisenbonus ist vorläufig noch nicht vorgesehen.

JEIA gab die Aprilzahlen des deutschen Holzexports mit 28 702 cbm Forstprodukten und 77 954 t Holzprodukten bekannt. Der Gesamtwert des Exports beträgt 2,02 Mill. $.

Exportaufträge für Bayern im Wert von 13 170 000 wurden von JEIA genehmigt. Die zu diesem Programm erforderlichen Rohstoffe in Höhe von 1.6 Mill. $ will JEIA einführen.

Die Kohlenexportzahlen für Mai wurden mit 85 v. H. der Zuteilung erfüllt. Die Ausfuhr belief sich auf 830 500 t.

Im nordwestdeutschen Bergbau wurden im Mai 5 178 800 t (im April 5 036 500 t) Steinkohle gefördert. An Rohbraunkohle fielen 4 198 000 t(im April 4 157 300 t) an.