Se hr bald, nachdemman im August 1 926 von den erste Verhaftungen komrannistischef Hetzer in Bataviä und Bantam gemunjcelt hafte, bekamen die weißen Pflanzer weitab von den Städten eine "Vorahnung der Dinge ; die sich entwickeln sollten. Ohne- daß ein Streit, oder nur ein; Wortwechsel >ri, angegangen, sprang "mich- — um einen; für mich selbst unvergeßlichen Fall, zu nennen denn ich trage die. Narbedavon noch im Gesicht veih. Ms dahin friedliche:, Umgänglicher ; indbnesis&er Ar : beitcr meiner; eigenen P flanzaijg mit dem " Busdijsiesser- an. Ich äu ckte aildi unwillkürlich und kam; : mit" einer schweren Verwundung, davon- Da nun afe ich bei einem "deutschen Arzt inBandjermasin ;c:lag, iii i""Oktober 1926hörte iöi ,daß ia .

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,, Bantäm- ad Bgtavia der. Aufstand; ausgebrodienwar dessen Einzelheiten : die Indonesier" Hiemals tergessen sollten Ein paar"Tage Rijr ;dann- war alles zuEnde Und doch "hatten diese Vorgänge größere FofeeH ak maa es äämals alin cnIonnt, Folgen, die heuteosi völlig ; ersiditH;di sind , Aufständischen das Telegraf e namt in Batyiä i>nd ; emeKse flbahi)stätion"; in; Bantam besetzt. Unruhen "ta Djokja kajrta; Solo ; Pada;agI- Wie gesagt, lag e Führung des Aufstarides bei den Kommunisten. , Bfttzschnell aber griff, ioIläBdisches ;. Militär mit , weißen und ambohcsisc&en- Triippea ein. Zwei der Haaptakceure des- Aufstäudes eritkajiien nach. Ruß"" tenddie- Snderen ; oiKiirden Smtlidi verhaftet. Jau ende TOI Beteiligten, saußten" nach- ordaungs : gcmäffep Geridttäsitzungen- den Weg ia die VCT fenBng nadi ; Neu ßuinea gelien Und "damals" w a r es, daß- auch Sukarno : sein "Heimatland- vertesen mußte, der heutige "Staatspräsident. Er w&V er Mann: hinter den Kulissen gewesen; jetzt: wurde erberühmt Man bradite ihn zuerst nach Flpres. . Pann wurde- auf das Drängen seiner Anhänger ein 5diicksal gemildert:, er kam nadi schließlich nach Bengkulen beides Orte uf Su , jp a tra Erst die Japaner haben ihn spätes nach Java zurückgebracht, " " ; ; Die revolutionäre. Handlung an sich, der reine Vorgang des Aufstaues, äen die;Rebellen :damalsentfesselten, mag geringfügigerscheinen, aber seine Wirkung für die Zukunft, wie gesagt, wai groß. Wer von den Aufständischen einen Weißen getötethatte, wurde " gehenkt. Von der Strafe der Verbahhung War" ein großer Menschenkreis betroffen, weil dieVerbannten ihre Familien mit in die FrenMe iiafimen. Zudeitn kam inrden folgenden Zeiten, die: Insel nicht iur Ruhe, weil nach;and nach_f ausende von Eingelsorenen verhaftet wurden " und zwar örtliche > Führer der Kommunistischen . Partei utid die Häupterder "Sukarno"; denn nun hatteine Sammelbewegung der NationalMtefl den Namen deV" verbannten Freiheitshelden angenommen Gefährlich, blieb die; Unruhe, " die von nun ab im Quenzenreidierwar aber die Tatsache, daß die. verschwommene und zunächst nur keimende politische Vorstellung der Eingeborenen insofert feste Gestalt angenommenhatte, als es jetzt einer Menschen, gab, den man mit allem 1 gleichsetzen, kannte;.

was" man bis dahm nur undeutlich gefühlt hatte. ::, Der IngenieurSukarno istjavaner, fürdie dorti gen Begriffe körperlich ein großer Mann : Sein Bild wurde verbreitet, man konnte ihn, sehen, man konnte ihn begreifen. Man hatte ein Bild und einen Gott, man schrieb auf ihn eine Hymne, uni nun war die ganze" "aufetändiscKe Bewegung einc un heimüdij;, sich schnei! ausbreitende a tionale. Bestrebung geworden; Es "war- beJeuta?n. :dsp: sie Su karnos Narnen trug, Um diese Zeit;— eswaten jenejähre, tier gioSJen w irrschaftlichen Depression die allein schoii ari getan, war, Unznfneidetiheit zu erzeugen — reistfeich viel auf Java, umher und kam in häufige Berührung mit den Eingeborenen jtreil ich. Waren aller Art, Fahrräder; SAreibniaschineny Grammo phpne uad Grammophpnplatteh, verkaufe Überall, wohin ich kam, nahmen 3ich, die Eingeborenen beiseite und fragten öiich still: "Hast chj auch das. Jndonesia Rajat? Dies war die, geheime indone steche. Nationalhymne "Und hast, du auch dasLied, von- Sukarfio?" Die Platte kannte ich Aufder einen Seite, "war die" Hymae, auf der anderen das Sukarno Lied Die Platte "kostete zwei Gulden fünfzig , ein Preis; der für eiren Eingeborenen mit seinem ExistenzininisraiJi vontäglich fünf Cents fast unersdiwrngKdi war, lind doch besäßen viele der Ärmsten, die nicM- einmal eia eigenes Grammophon hatten, diese Schallplatte. Sie lausch- , ten andächtig, wo immer Gelegenheit war, sie zu liöreit Das Lied von Sukätno, das die Figur des Helden ,Verherrlichte, klang in getragenen RhytH men ;un3 in fast Teligiös weiievöDer Melodie. Auch die geheime Nationalhyaine war eher feier: lieh" als aufrüttelnd ein nadi ssiatisdier Artruhi- ger Aufruf aom Freiheitswillea ; Hätte mffl"abei vcs holläaäischeT Seite- nicht. geradedas Vprhandeascin der politischen Parteien. dazu benutzt "werden kofiöen, eine neue Einigung zu erzieleH- und altes 3cftra aea wiedeAeizustel len? ; Daß " die~ Parteien in letztet Konsequenz maditlos waren wurde dioa dargelegt, "Die Ein geborenen würden ganz eisfadi y ön der- höllän- disdien Regietung beffensdit, " & gab allerdings einen "Volksraad", iadenanfangs die hollän- dische "Regieitt ng" die Sii genehmen Eingebotenen berief. Später ging äse Regierung" dazu über, die : Positionen ira "Volfesrasci" dergestalt zubesetzen, daß ein Teil" derMiigliedei gewählt, ein anderer Teil aber einfach beordert wurde. Bis, zu der Zeit na cli dem Äafstancl- spielte iafolgedesse n diese- Institution; "aar eine fiesis untergeordnete, Rolle. Jetzt aber trat hier eih Marin auf, der Thamrin hieß "iiad der " 4e n; Holländern, schwer zu: schaffen niachte. Der Rat aa ich- war wohl als, eine Art von Sicherheitsventil eingerichtet worden. Man pflegte gern, den, liiiJgefeörenen zu: sagendaß manja, eine Institutiongeschaffen, habe, vor Aber nun iit einem JVSaMj als. Thamrin, — ein. Mann, der Sukarno aies ta!, —- auftrat; da pfiff es aus diesem. Sicheiheitsswatil öfters so schrill ,. klar und eindeutig- sprach Tfea hitin in diesem Gremium, gegen die, holländische Verwaltung. JEs" war eine erbitterte Kampf ansage tlii :d das Echob lkb nicht aus frn llnter gnw ct agierte, besonders heftig. , die verbotene "Sajikai Isfeiia" rait ihren An hängern aus fanatisdien Natioaalisten, und im Jahre 130 gab es c5B;EKi gni d as t aufs:neue die; ganze "Situation der Weißera blitzartig läufhellte: ein Mitglied def Sarikat lelam Bewegtmg" machte einen Mördansdilag "stii üneaweißen Plantagen , Assistenten- mit: Namen ißndzat " Der :Anschlag. gingfehl. DafielteBBgeborc?: Sber die weiße; Frau des Ass isteatea ;, i a Dessen " Wohnhaus h e r und erschlug, sie mit sfeinea schweren ;Buäch iBessef. Bündelweise gfiigen ,dieT elegiattane Aei Pflanzer :an die Königin von HoBawä, sie mög ; mit schärfsten- Mittels eingreifen ; " " , Die" Depression; in Insulinele"hielt an. Bei neuen, Fahrten durch Java falidi den "Garten <3ottes ""verändert. Die Zuckerfeibriten kgeri slilK; die Angestellten wärgn- eat!ae:a, die Arbeiter feierten, <k s Paradies- entblätterte sieht Auch ineiner per , sönlichen Haltung dem Europäer gegenüber war der Javaner vollkommen verändert :wenigstens ,was die javanische; Jogend betraf. Spricht nämlich ein alter Javaner, der noA anbcritjirt von den Regungen, iner neuen Zeit, ist, snit. JISCBII Weißen, so befleißigt er sich einer höiidien Sprache;;. Er hpdct. sich niederund brjngt ineinerHaltung deutlich zum Ausdruck, daö es ;iliirj "wohl bewußt ist, vor , einem Höheren zu stehen Die jüngere Generation, hatte dieses Bewußtseia, längst nicht mehr Die ; Jugend ist selbstbewußt geworden- Sie hatte ge" lernt, im Ewopäer; <lea. Herin- zu sehen, dessen Herrschaf t zu entrinnen ein nationales Gebpt, war. Der junge- Javaner vehswj>ie!damals > "als ich isa Lande heruirnfuhr, tnit; mir raalanscli zu sprechen, und verstieß so mit voller Afeicht gegen die aus dem "Adat"::entstandene]? "Gebräuche "AdatV Recht und "Adat" Gebräuche aber sind die allen Regeln von llrväterzeiten her ; die es unter anderem verlangen, daß ;<ler javanische Sphn zu seinem Vater eine andere Sprache ;6pricii>t: als der Vater, 2 seinem Sphhe ;Der Sö3ia : gpTidt die "Sprache" der Höflichkeit — es istwbrigefis die grammatikalisch kompliziertere. Der Vatet p ijclit in diesem Falle die Sprache des Überlegenen. Wohlverstanden; es. handelt sich hier nidbt etwa wrn stilistische ijnter , chiede; desSatzbaues ufl nicht wmDialekte. Es sind zwei gänzlich trersdiieäejne Sprachen die nun natürlich ihre Rolle >uch dann epielen wenn der . Niedere den Höheren öde t; wen <Jer Herrs chet den. Beherrschten anredet " ". Die Holländer > wohl, iun- die Verwaltung und dje Studien der Eingeborenen zu vereinfachen — hatten in der 2 ; ?ir nach dem ersten Weltkrieg eine dritte. Sprache, si äsi liÄ das: Malaiische, allgemein als Schnlsprache eihgefehrt Freilich, viele Hollan der ahntenseither, wenn eie in dieser Sprache mit den Javanern umgingen, wieviel sie, von einer durch die Gegebenheiten um sie aufgerichteten Schatzmauer selbst niederrissen. Doch wollten sie- diesen NacateÜ" tragen; um des Vorteils; einer verbidenden Sprache wegen. Aber des. Malaiischen beniäch , iigten sich nun sucLselbstyerstäadlich isäi Elan die liationalis tischen Vereinigungen, Sie schufen neber den Regierüngssohülen noch eigene Schulen und , sorgten auch"hier für die Verbreitung;der ma lauschen Sprache " Sie, erzielten da mit; ihrerseits eine Vereinfachung der VerständigiuigsiiiögliÄkei ,; , ten, die uin so wichtiger- war, als im Sprächge wirr van Java- — abgesehen von den Urngahgssprachefi det; jHöfljchkeit" und der" "Überlegenheit": — drei Haiiptsprachen Geltung haben r Sundanesisch iii: West Jävsr, Javanisch im mittleren Teil und überwiegend Madüresisch im östlichen Teil der Insel Als Deutschland Hollandbesetzte, flackerte ale nationalistische Bewegung in Indonesien jäh anf Und wieder war es. Thamrin, der VoUcsred ner, der diewildeste. Sprache, führte Wie? Die Königinvon Holland hätte von. England aus an die indp nesitsdien- Volker "die Irklärung- gerichtet, daßnachdem Kriege einevöllige Regieru ngs inid yerwal:tttngsteCorm" für 3as gesamte Imperium: ingeMwt würde? Thamrin im "Volksraad" sagte, die Indonesier selbst hätten RefPnh Ideen genug, lind Holland werde weiter nichtbenötigt : Plötzlich aber starb Thamrin. Die; holländische Regierung ; in Java gab:bekannt ersei einem Anfall; von" Malaria liebe! erlegen" : ;. :_den Als- nun" die Japaner Sie. Insel angriffen und auf. ihr landeten, "fänden sie den eingeborenen Javaner- njcht feindlich gesinnt " Im Gegenteil, man "begrfiSte , sie als Befreier Die"weißen Angehöriger! der faolländisciien Behörden- wurden hinter- Stächeldrai gebracht. Die Indonesier zeigten sich "aufbauwi Ilig v Aber, ebenso schnell Verspielten die Japaner auch wieder die Gunst ;der E ingebprenen Die Behaad lung war allzu sdireff. Nun ;war "es nichts;mehr mitdem vorbildlich eingerichteten Gesundheits- dienst, wie; 3in r die hotiättdischV Verwaltung ge schaffen; und unterhalten " hatte;. Die Kindersterb- "" ;lich;k eit nahm beängstigend zu. Zum ersten, Male konnte die- erwartete Million Bevölkerungszuwachs nicht "mehr- xegislriert werden. EineMillion Babys starb oder ;lcani gar nicht erst zur Welt; Er näfa- : "rungsnote traten, auf, da die Japaner die Insel" Völlig ausplünderten. Die Fabriken auf Ja va würden demontiert, verschröfteit und nach Japan ver ficficlcf, Mangel und Krankheitallenthalben ". Die holländischen Koldnialöffiziere soweit sie Hoch:nicht, interniert waren, brachten es mutig undgeschickt fertig, die Eingeborenen zu einem Auf- stand gegen, die jäpahische Herrschaft zu bewegen. Dodi wurde der Anschlag vorzeitig entdeckt Und VieleHolländer und Holländerinnen starben un ter dem Hinrichtungsschweft der Japaner. In Bandjermasin waren es allein 250, Holländer and Chinesen, die hingerichtetwurden, darunter der Gouverneur und seine Gattin, zwei hochstehend Me nschefi, die viel für das Land "getan hätten