Iji ;msc;1ägi & i<r , >oa Verbänden und K f mem und bei Uiuerhaltungeti nu Utiternehmein der Textll ödusfi e kehrt fast tändig die leidie Klage wie?ei Mangel an Fachkräften. Und wo dicäct "Mangel lii der godrüdcfen Betriebseitsnui zung nodi a ait alute Formen angenommen hat, IÄJÄC sich jeder Verantwortliie Gedanken übe J :e Zvkunft. Die Ingangsetzung heute noch bradilegcncäer Betriebe und Betriebsteile ist neben der Trage 3 es Materials entscheidend eine solche des Perso: ak "Was nützen die Rohstoffzufuhren, wenn die ilüssige Verarbeitung mangels auäreichenclci- Arbeitsk äfte unmöglich istt Das ist n:ot ein x beliebiges Facfaanliegert, sondern eine volkswirtschaftliche Angelegenheit hohen Ranges. Den ! es ist, auch von höherer Warte geseher ck>;;l: ,u= nicht gleichgültig, ob der nächst Nahrung u;! Wohnung wichtigste Verfcrauchsgiuerzwe g seine betrieblichen JCräfce ausnutzen kann Von der Intensität seiner Arbeit hängen vielmehr sowohl Umfang und Schnelligkeit der Milde vr i heimischer Notstände als auch das mögliche Mjfi der unbedingt notwendigen Ausfuhren ah. P; i Je~lb begrüßenswert, iaß die Industrieg " w! :L To dl im ?DGB die Sorgen dertlnferHebn:)=cWt zu den ihrigen macht, wenn sie sich zur "VV, ndung des "Facharbeitermangels in der Text "i :< <"" üht, alle Fachkräfte, vor allen;, die i- : ic tidicn Arbeiter undArbeiterinnen, die zi " r m anderen Berufen stehen, ihrer alten Täii 1" wieder zuzuführen. In einer Anzahl von Text 1 eigen konnten bereits durch Heranziehung von Ostvertriebenen einige Lücken ausgefüllt werde. Pas, sik sowohl für die amerikanische wie die britische Zone und sicherlich auch füt die Ostzone. Aber de- Mangel wurde keineswegs behoben. Er bereitet irr Gegenfei nach wie voi drückende Sorgen in der Spinnereiindustrie, besonders in der BanyrivToll- nd Wollspinnerei, in denjenigen Zweigen aho die heute die schmälsten Engpisse der Somnscofwimchaft bilden und deren zu knappe Kapazität allein schon ein Hemmsdiuh füt die garnverarbeitenden Zweige ist und drosselnd auf die Bekleidungsindustrie weiter wirkt.

line Erhebung der Textilverbände der britischen Zone über den Arbeitskräftebedarf der Spinnereien r ach dem Stande vom l, Januar 1947 hat zu Ergebnissen geführt die n Anbetracht der engen Zusammenhänge zw sehen der Erzeugungsleistung dieser Textilschlüsselndustrie einerseits und der Bereitstellung von gebrauchsfertigen Textil- und BeMeidungswaren für Binnenmarkt und Ausfuhr anderse ;t goSe Besorgnisse auslösen müssen.

APS der Erhsbnng e gibt sich im wesentlichen folgendes 1. I>i aFen Zv;;jn dar Spinnereien herrschte zu Anfang dieses lahres zumindest ein bezirklicher Mangel au Arbeitskräften, in den meisten ein Fehlbedaif im gesamten ""rbreitungsgebiet des jeweiligen Industriewvigcs.

2 Die BaumwoKspüMerei (einschließlich Vigogne) ist allein nrt einer Fehlziffer von rund 58 v. H am gesamten Arbeitskräftebedarf der Spinnereien (16460) beteiligt die Kammgarn- und Streichgarnspinnerei zusammen mit rund 22 v. H, die Jute- und Papiersisneiel mit gut 12 r. H. Diesen drei führenden Gruoper folgen die übrigen Zweige je nach ihrer Bed?u !ung in mehr oder minder großen Abständen, jede doch von dem Ausfall ar> Fachkräften beeintrSduixi 3. In der Baumwollspinnerei hatte Westfalen mit einer Fehlzahl von 6216 den größten Mangel, in der Kamm- und 5:reicbgarnspinnerei das Nordriieingebiet nr: rioammen 2359, in der Jute- un d Papierspinnerei Hannover mit 911, ttt der Flachsund Ramiespin c;ei und in der Hanfspinnerei Westfalen mt 52 brv, 191, in der Hartfaserspinnerei wiederum das Land Hannover mit 128, 4, Westfalea weist mit fast 48 v. H den größte Gesamtbedarf auf, gefolgt vom Nordrheingebiet mit rund 30 v. H. Im Lande Nordrhera Westfalen in der britischen Zone fehlten also am Stichtage nicht weniger als 12 S05 Spinnereikräfte fast 78 v. H des Bedarfs des britisch besetzten Gebietes, Hannover schließt sich mit 19 v. H, Hamburg und Schleswig Holstein mit dem "Rest von gut 3 v. H an.

Diese Ergebnisse stimmen um so nachdenklicher, als sie aus einer Zeit stammen, da die Kapazitätsfraige noch garnicht gelöst ist, d h ein erheblicher Reparaturbedarf noch auf Befriedigung wartet. Wenn schon jetzt bei einem völlig unzureichenden Bestand an arbeitsbereiten Spindeln 16 400 männliche und weiblidje~ Kräfte fär den reibungslosen Produktionsablauf fehlen, wie wird sich das Problem des Kräftebe darfs erst nach Wiedereinschaltung brachliegender Anlagen auftürmen! In der Tat: dfe künftige Leistung der Spinnereiindustri und damit überhaupt der Spinnstoffwirtschaft hängt an der Beantwortung dieser offenen Frage. Wenn die Bgtumwoll- und Wollindustrie, die für die biete Versorgung awschlaggebenden Zweige, ihre Rohstoffversorgung nach menschlichem Ermessen als weitgehend gelöst ansehen, so bleibt dtr Facharbeitermangel das Zentralproblem.

Die laufende Heranbildung jungen Nadwuchses, die notgedrungen lange im Argen lag, de Aufspürung von Facharbeitern aus den Ostgebieten und in berufsfremden Beschäftigungen, die Gewinnung von geeigneten Kräften aus andenn Wirt schafeszweigen, die beiden gegenwärtigen Strukturumwälzungen freigestellt sind, und nicht zuletzt die Heimkehr von Facharbeitern aus der Kriegsgefangenschaft werden zur Lösung des Zentralprobleins beitragen. Eines aber steht eindeutig fest: die deutsche Textilindustrie und zonal die Spinnereiindustrie ist die denkbar ungeeignetste Quelle zur Anwerbung von Facharbeitern ns Ausland. Es liegt offensichtlich eine Verschätzung des Sachverhalts vor, wenn man sich in Englmd mit solchen Gedanken trägt, deren Verwirklidung z u < einer Lähmung der deutschen Spinnstoffwirtschaft mit all ihren- schwerwiegenden Folgen führen müßte. Nie,